Aktuelles - geschrieben von cp am Donnerstag, September 17, 2009 17:15 - 19 Kommentare
GoMoPA Opfer von Distributed-Denial-of-Service-Attacken
Finanznachrichtendienst Goldman, Morgenstern & Partners setzt hohe Belohnung aus
[datensicherheit.de, 17.09.2009] Der New Yorker Finanznachrichtendienst “Goldman, Morgenstern & Partners” (GoMoPA) setzt zur Ergreifung mutmaßlicher “Internet-Terroristen” eine Belohnung in Höhe von einer Million US-Dollar aus:
Das Geld stehe dem zu, der gerichtsverwertbare Beweise über die Hintermänner einer der größten Cyber-Attacken der letzten Jahre liefere. Seit dem 1. September 2009 würden in immer stärker werdenden Wellen DDoS-Attacken auf den Nachrichtendienst erfolgen, so dass die Website für ihre monatlich fast eine Million Leser nicht mehr erreichbar ist. Das FBI habe die Ermittlungen aufgenommen.
Seit zehn Jahren berichtet der Nachrichtendienst über dubiose Geschäfte auf dem Finanz- und Grauen Kapitalmarkt und habe so Schäden für die Anleger in Millionenhöhe vermeiden können. GoMoPA vermutet hinter den Angriffen den kriminellen Versuch, “eine unbestechliche Medienstimme auszuschalten”. Mit der hohen Belohnung werde bezweckt, mafiöse Strukturen zum Schutze aller im Internet zu zerschlagen und die Pressefreiheit zu bewahren.
Weitere Informationen zum Thema:
GoMoPA, 15.09.2009
1 Million Dollar Belohnung
19 Kommentare
Maus
Klaus Dinkelbach
Ich denke, bei dem, der oft ohne jeglichen Beweis Rufmord betreibt, gegen die sich der Angegriffene kaum wehren kann, wird es Zeit, daß er aus dem Netz verschwindet.
Rkan
Hr. Dinkelbach,
wenn Sie MLM Betrüger offenlegen, dass ist das kein Rufmord. Sind Sie betroffen?
rkan
Gomopa läuft wieder! Gott sei’s gedankt! Ihr werdet das schon schaffen Jungs! Ich bau auch euch!
cp Redaktion
Hinweis der Redaktion!
Wir sind an einer regen Diskussion auf datensicherheit.de interessiert. Aufrufe zu Straftaten, diffamierende, beleidigende oder wahrheitswidrige Äußerungen haben wir bisher nicht veröffentlicht und werden dies auch in Zukunft nicht tun!
Guenter Schmiele
Hinweis des zensierten Lesers, der beruflich publiziert.
Verstanden Herr Pinnow, sie sind nicht neutral, aber unsere Äußerungen sind weder Aufrufe zu Straftaten, diffamierend, beleidigend oder wahrheitswidrig. Im Gegenteil sind sie wahr und für seriöse Rechercheure nachvollziehbar. Kennen Sie die Geschichte von GoMoPa? Das Büro in NY ist eine Briefkastenadresse. Trauen Sie wirklich GoMoPa eine Million Dollar zu? Und ich habe jahrelang die gegenseitigen bizarren bis skurilen Beschuldigen, man nennt das fachlich Denunziation, auf Hauptschulniveau auf GoMoPa verfolgt. Dieses geschraubte GoMoPa-eine-Stimme-der-freien-Welt-Gehabe ist doch lächerlich. Es trifft Sie verständlicherweise, da es eine von Ihnen selbst verfasste Nachricht ist. Zurecht, denn Ihr Portal ist von Ansatz und Absicht her gut gemacht, aber eine Lobhudelei im Stile eines vorpommerischen Anzeigenblattes steht Ihnne nicht gut zu gesicht. Ich nehme alles zurück, wenn ich von der Auszahlung der Million höre. Ich habe ein paar screenshots gemacht….. Mit versöhnlichen Gruessen aus dem Urlaub , GSc
cp Redaktion
Sehr geehrter Leser,
der Hinweis “Aufrufe zu Straftaten, diffamierende, beleidigende oder wahrheitswidrige Äußerungen” bezog sich nicht auf einen einzelnen Kommentar, sondern war eine Zusammenfassung verschiedener Kommentare, bei denen in einigen zu Straftaten aufgerufen wurde.
Das Geschäftsmodell von Firmen ist aber auch nicht das Thema des Portals, sondern Datensicherheit, Datenschutz und IT-Sicherheit im weitesten Sinne.
Ihren Kommentar habe ich als Ihre persönlich Meinung in bezug auf das benannte Unternehmen freigeschaltet!
Mit freundlchen Grüßen
cp Redaktion
Maus
Hinsichtlich Gomopa finde ich auch noch folgende Zahlen ganz interessant. Laut einer Auswertung auf der Seite DomainTools.com hat Gomopa.net in den letzten 12 Monaten durchschnittlich 2.341 Besucher im Monat gehabt. Also gerade 78 Besucher am Tag, davon 91,7% aus Deutschland. Aus Berlin dem Sitz der Gomopa GmbH stammen 15,6% der Zugriffe (oh Wunder) alle anderen großen Städte in Deutschland liegen im unteren einstelligen Bereich. Soviel zum Thema weltweites Unternehmen!!
jupp
naja….jedenfalls habe ich heute eine mail von gomopa bekommen, nach der jetzt ALLE inhalte auf gomopa kostenpflichtig werden sollen. vielleicht sparen sie ja schon auf die million.
wir bleiben stark
Maus
Das bestätigt doch meine Vermutung. Es geht uns Geld, nicht um eine Serverattacke. Darum auch der Umzug auf den neuen Server in der USA, der englische Provider wollte wohl nicht mehr. Dieser neue Server ist wahrscheinlich sehr viel billiger, lässt jedoch dafür auch sehr viel weiniger Traffic zu, darum wurde auch das Forum abgeschaltet.
quiebra
Es ist zwar ein alter “Hut”, aber “wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen”
Das GoMoPa ohne zu recherchieren Kommentare selbst schreibt und auch von Usern zulässt, ist seit Jahren bekannt.
Kommentare, die der Wahrheit entsprechen, wurden lediglich zugetragen und in Internet gestellt.
Ach Leute!
Ihr schreibt hier irgendeinen Dünnpfiff, dass ist ja schon an der absoluten Grenze. Gomopa veröffentlicht Namen und die Schlichen der Betrüger und hat mit diesen Massnahmen zu 99% in den letzten Jahren recht behalten. Ich kenne die Seite seit mehr als 5 Jahren und habe ausschließlich positive Dinge von dort mitnehmen können. Ich bewundere den Mut der Gomopa Initiatoren und kann verstehen, dass diese Art Mensch welche auch hier fleissig kommentiert jede Gelegenheit nutzt die G-Arbeit schlecht zu schreiben. Weiter so Gomopa - viel Feind, viel Ehr! Ich und all meine Kollegen jedenfalls (Finanzvertrieb) finden euch absolute Spitze!
[...] Weiteres zu diesem Thema: Bericht bookmarken: [...]
@Rainer,
bei Firmen welche solche eine Geschäftskonstruktion einsetzen, ist in meinen Augen vorsicht geboten…. Auch wenn ich dir Recht gebe, man kann dort auch einige nützliche Informationen finden…
lg Carsten
Lieber Carsten,
anders als mit einer O-Konstruktion wie G es praktiziert lässt sich in D keine Meinung mehr veröffentlichen. Was hält diese ganzen Leute hier denn davon ab gegen G in den USA zu klagen? Warum schreiben sie allesamt anonym? Da muss ich doch nur 2 + 2 zusammen zählen und dann weiß ich warum diese Gestalten G einfach nicht wohl gesonnen sind. Unter ihnen kleine und große Gauner, denen endlich mal gezeigt wird wo es lang geht. Schau dir an was G in den letzten Jahren alles ans Licht brachte. Schau es dir bitte an, und dann denke noch mal drüber nach, was für Superschlaue hier Kommentare abgeben und welche Gründe sie dafür wohl haben mögen. Nicht alles was G macht ist richtig, sicherlich nicht, aber ich breche eine Lanze für Gomopa, ich gebe es gern zu, die Herrschaften sind mir unwahrscheinlich sympathisch! Schön, dass so viel über G diskutiert wird, bessere Werbung könnten die doch gar nicht haben. Rainer
Annianne
Sehr geehrter Herr Spöhring,
ich sitzte nun seit mehr als einer Stunde vor meinem Bildschirm und studiere alle Artkel und Kommentare.
Ich kenne GoMoPa noch nicht, finde deren Intension und Vorhaben sehr interessant und auch, falls wirklich so vollzogen, eine absoslute Notwendigkeit im Netz. Was sich heute alles hier rumtreibt, ist mehr als schädlich für die gesamte Wirtschaft, schafft zuviele Freiräume für griminelle Subjekte und m.E. gibt es viel zu wenig Aufklärungsportale, zu wenig Transparenz, zu wenig überprüfbare Fakten. Zuviele Menschen werden weltweit täglich durch Bauernschläue und Abzocke ausgeraubt, aber es gibt keine Verfolgung. Fälle, denen von staatswegen nachgegangen wird, liegen oft erst einmal jahrelang auf einem Beamtenschreibtisch, bevor sich was bewegt. Wenn Fernsehredaktionen sich dann irgendwann der Sache annehmen, weil Betroffene sich an diese als letzten Ausweg für Recht und Gerechtigkeit wenden, sind die Betrüger längst eine Ecke weiter gezogen, wo sie weiter ihre Abzocke in aller Stille und Ruhe betreiben können. Darum finde ich persönlich es mehr als notwendig, dass es eine Institution gibt, falls sie wirklich unendgeltlich, denn das ist dabei der springende Pkt., unendgeltlich!!!, ihre Recherchen aufnehmen, die dann nach PRÜFUNG das ganze öffentlich machen. Wie sie selbst schreiben, Transparenz schaffen wollen.
Ich persönlich finde auch, dass Fälle von Bankenbetrug und Bankenunfähigkeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht gehört. Ich selbst bin überzeugt, dass man mir im Ländle der Milchkühe vor Jahren 100.000 € unterschlagen hat. Doch auf der Auszahlung war meine Unterschrift und die sah wirklich echt aus. Aber ich selbst weiss, dass ich niemals mit so einer Summe im Gepäck spazieren gefahren wäre. Niemals. Dann hätte ich 1000%tig eine Swiftüberweisung getätigt. Mein Geld dort war versteuertes Enkommen, also für mich überhaupt kein Grund, nicht eine Überweisung bei so einer Summe zu tätigen. Ich habe es bis heute nicht geschafft, mich gegen eine große, namhafte Bank diesbezüglich zur Wehr setzen zu können. Ich weiß nur, dass der Bankmitarbeiter, der jahrelang unsere Konten betreute, von heute auf morgen die Bank verlassen mußte. Eine Erklärung wieso, wurde nie abgegeben. Für solche Fälle und andere ähnlich gelagerte Fälle, gerade im Finanzbereich, wären Foren, wo man solche Fälle darstellen kann, mehr als notwendig. Damit sich hier einmal mehr etwas für und nicht gegen den kleinen Mann bewegt. Da Sie im Finanzvertrieb tätig sind, würde ich Sie bitten, sich mit mir persönlich in Verbindung zu setzen. Ich denke, die Rdaktion kann Ihnen meine e-mail geben.
Annianne
Jetzt wurden die Internetterroristen die auch G beschossen festgenommen. Gomopa liefert neue Erkenntnisse im Fall Internet-Terror-Bande “Elite Crew” vor. Bei der Aufklärung soll G sehr aktiv mitgeholfen haben. Die festgenommene Bande beschäftigte sich auch mit Domains und einer Kundschaft in denen es um Kinderpornografie, geklauten Kreditkartendaten oder als Auftragskiller für Firmenseiten im Internet handelten. Das ist harter Tobak! Den gesamten Artikel (keine Webung): http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=365&meldung=BKA-Razzia-Kein-Ladendiebstahl-sondern-Terror-Datenklau-und-Kinderpornografie
Da hat Gomopa sich anscheinend mit der Berichterstattung über die Kinder Internetterrorbande zu weit aus dem Fenster gelehnt. Seit gestern Abend 21:00 Uhr steht die Seite wieder unter enormen DDOS Attacken. Es ist einfach nicht zum auskalten, wie diese Seite ständig bekämpft wird!
Und, man glaubt es kaum, Gomopa hat sich letztendlich wieder durchgesetzt und läuft. Das ist ein schöner Ausgang dieser Geschichte und freut mich persönlich umso mehr. Wo sind denn nun die Typen die von einem “Werbegag” sprachen? Jetzt ist die 1337 Crew geoutet und die Drahtzieher sind festgenommen, nunist alles klar!
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Ich habe eher das Gefühl, dass dort jemanden das Geld ausgegangen ist um seine server weiter zu betreiben. Die Firma in New York schreibt auf jeden Fall hohe Verluste. Das ausgesetzte Geld dürfte wohl kaum zu bezahlen sein.
Gruß Maus