Aktuelles - geschrieben von cp am Samstag, Januar 9, 2010 19:11 - 8 Kommentare
Protest gegen Nacktscanner: Piratenpartei plant Flashmob
“Ihr braucht uns nicht scannen - wir sind schon nackt” als Motto
An mehreren deutschen Flughäfen wolle die Piratenpartei nach Informationen von SPIEGEL ONLINE gegen die Einführung der Nacktscanner protestieren. Dabei planten die Aktivisten, sich an den Sicherheitsschleusen der Flughäfen bis auf die Unterwäsche auszuziehen. “Ihr braucht uns nicht scannen - wir sind schon nackt” sei ihr Motto, so der Sprecher der Bundespartei, Simon Lange. Offen habe er gelassen, an welchen Flughäfen und in welchen Städten die Aktionen genau stattfinden würden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 09.01.2010:
Bislang hätten sich acht Landesverbände der Idee angeschlossen. Als sicher gelte demnach, dass die “Piraten” an Flughäfen in Berlin und Düsseldorf protestieren wollten.
Die Piratenpartei lehn die Einführung der Nacktscanner ab, weil sie “die Intimsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Passagiere” verletzten. Für den Parteivorsitzenden Jens Seipenbusch sei die Einführung des Nacktscanners vor allem eine “Steigerung der gefühlten und nicht der tatsächlichen Sicherheit”. Seipenbusch kritisiere den Scanner für die Bekämpfung von Terrorismus als “den falschen Weg” und als “Interesse von Leuten, die ihn verkaufen”.
Quelle: SPIEGEL ONLINE, 09.01.2010
Originalartikel unter: Scanner-Flashmob / Piraten springen aus der Hose
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 09.01.2010
Einsatz von Nacktscannern: Entwürdigung von Passagieren mit Brustprothese, Insulinport, Urinbeutel oder künstlichem Darmausgang / Diskriminierungsgefahr für Menschen mit verdeckten Behinderungen
8 Kommentare
CDU-Wähler
Edelweiß
Wir sind durch SWIFT & Co. tatsächlich schon vor betreten des Flughafens “nackt”.
Gut das es noch Menschen mit Zivilcourage gibt.
Bernd Waldmüller
@CDU-Wähler Als ehemaliger CDU-Wähler sehe ich durch diesen Kommentar meine Meinung bestätigt nicht mehr CDU zu wählen. Recht und Ordnung heißt in dieser Lesart wohl: Einschränkung aller Bürgerrechte und unliebsamen Kritikern Straftaten zu unterstellen. In unserer Hymmne heißt es Einigkeit und Recht und Freiheit (nicht oder!). Wenn hier also Menschen für Freiheit und Bürgerrechte eintreten, kann wohl kaum von Sympathie mit Terroristen die Rede sein. Im vorliegenden Fall sollen Bürger in Deutschland das Versagen von 16 US-Geheimdiensten ausbaden, unter Ausnutzung der miesen Anti-Terror-Propaganda.
Zur Kinderpornographie: Hier ist der Standpunkt ja wohl klar, Löschen und nicht nur Sperren dieses “Drecks im Internet” war der rechtsstaatliche Vorschlag der Piratenpartei.
Übrigens hatten es einige Parteivordere der CDU ja wohl auch nicht so mit dem geltenden Recht: Kanther, Barschel oder Landowsky um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Zur Beruhigung: In anderen Parteien, die bisher in der Regierung waren, gab es selbstverständlich auch derartige Vorkommnisse.
Gruß Bernd
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Piratenpartei: Nackt gegen Nacktscanner
[...] deutschen Flughäfen statt. Spiegel Online waren die Pläne der Piratenpartei bekannt, wie datensicherheit.de berichtet, und natürlich haben die Aktivisten ihr Vorhaben auch in die Tat umgesetzt und [...]
[...] datensicherheit.de, 09.01.2010 Protest gegen Nacktscanner: Piratenpartei plant Flashmob / “Ihr braucht uns nicht scannen - w… [...]
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Raul
Das Volk wird doch nur noch verarscht .
Was nutzen die sehr teuren Nacktscanner wenn die Krieger für Gerechtigkeit ihre Strategie ändern und plötzlich die Flugzeuge per Raketen vom Himmel holen . Bestenfalls auch noch bei der Landung wo es noch mehr Opfer gibt .
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Diese elenden Anarchisten helfen doch nur den terroristen beim Anschläge verüben, gegen Kinderpornosperren sind sie auch. Diese Partei hats eben nicht so sehr mit recht und Ordnung, die muss man gar nicht ernst nehmen.