Aktuelles, Experten - geschrieben von am Mittwoch, Februar 10, 2016 16:35 - noch keine Kommentare

„Recht auf Vergessenwerden“: Google kündigt Ausweitung an

DIVSI-Direktor Kammer plädiert für Schiedsverfahren zur Wahrung des hohen Gutes der Pressefreiheit

[datensicherheit.de, 10.02.2016] Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) hat mit Blick auf die heutige Ankündigung von Google, das „Recht auf Vergessenwerden“ im Internet auszuweiten, zurückhaltend reagiert.

„Der Datenschutz und die Sicherheit, dass nicht jede Jugendsünde im Netz einen ein Leben lang begleitet sind wichtig, auf der anderen Seite ist aber auch die Pressefreiheit ein hohes Gut“, erklärte DIVSI-Direktor Matthias Kammer in einer Stellungnahme. Es müsse aber auch klare Grenzen für die „Vergesslichkeit“ des Internets geben, so Kammer. In diesem Zusammenhang sprach er  sich für ein unabhängiges Schiedsverfahren aus, bei dem geklärt werde, was dauerhaft relevant sei und was nach vernünftiger Abwägung gelöscht werde.

Weitere Informationen zum Thema:

DIVSI
Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet



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