Veranstaltungen – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 03 Jun 2026 12:57:14 +0000 de hourly 1 Digital Science in Education 2026: KI, Bildung und die Zukunft des Lernens im Fokus https://www.datensicherheit.de/digital-science-education-2026-ki-bildung-zukunft-lernen-fokus Wed, 03 Jun 2026 22:43:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54780 Konferenz an der German UDS mit der zentralen Fragestellung, wie sich Bildung in einer Welt weiterentwickeln sollte, in der KI innerhalb von Sekunden Texte erstellen, Fragen beantworten und Entscheidungsprozesse unterstützen kann

[datensicherheit.de, 04.06.2026] Die German University of Digital Science (German UDS) berichtet in einer aktuellen Meldung über Erkenntnisse der jüngsten Konferenz „Digital Science in Education“ an der German UDS. Demnach wurde folgende zentrale Fragestellung behandelt: „Wie sollte sich Bildung in einer Welt weiterentwickeln, in der Künstliche Intelligenz innerhalb von Sekunden Texte erstellen, Fragen beantworten und Entscheidungsprozesse unterstützen kann?“ Am 28. und 29. Mai 2026 kamen Forscher, Lehrer, Branchenexperten sowie Innovationsverantwortliche zusammen, um über die Zukunft des Lernens, Lehrens und der Arbeitswelt im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI) zu diskutieren.

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Foto: Jürgen Sendel

„German UDS Konferenz 2026“: Prof. Dr. Thomas Staubitz (l.) und Prof. Dr. Christoph Meinel (r.)

Grundlegender Wandel der Rolle von Bildung

Über zwei Tage – mit Keynote-Präsentationen, Podiumsdiskussionen und praxisnahen Fallstudien – untersuchten die Teilnehmer, wie KI das Bildungswesen verändert und welche Maßnahmen Bildungseinrichtungen ergreifen müssten, um derzeit Lernende auf die Zukunft vorzubereiten.

  • Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Konferenz war nach eigenen Angaben, dass sich die Rolle von Bildung grundlegend wandelt. Da KI zunehmend in der Lage sei, Informationen zu verarbeiten und Inhalte zu generieren, müssten Bildungseinrichtungen verstärkt jene weiterhin eindeutig menschlich bleibenden Kompetenzen fördern – kritisches Denken, Kreativität, Zusammenarbeit, ethisches Urteilsvermögen und Problemlösungskompetenz.

Die Referenten hätten die Notwendigkeit betont, traditionelle, vor allem auf Wissensvermittlung ausgerichtete Bildungsmodelle weiterzuentwickeln und Lernformate zu schaffen, welche Studenten dabei unterstützten, Wissen anzuwenden, mit Komplexität umzugehen und sich an Veränderungen anzupassen.

KI – Werkzeug und Partner im Lehr- und Lernprozess

Die Konferenz präsentierte laut German UDS eine Vielzahl KI-gestützter Bildungsinnovationen, darunter intelligente Tutorensysteme, personalisierte Lernumgebungen, Bildungs-Chatbots, automatisierte Feedbacksysteme und KI-unterstützte Prüfungs- und Bewertungsverfahren.

  • Diese Technologien seien nicht als Ersatz für Lehrer zu verstehen, sondern als Werkzeuge zur Verbesserung der Lehre, gezielter Unterstützung für derzeit Lernende und Ermöglichung individuellerer Bildungserfahrungen.

Gleichzeitig hätten die Teilnehmer die Bedeutung menschlicher Interaktion, des Dialogs und der persönlichen Begleitung hervorgehoben – zentrale Elemente erfolgreichen Lernens, welche auch im Digitalen Zeitalter unverzichtbar blieben.

Innovation im Kontext von Ethik und Vertrauen

Neben der großen Offenheit gegenüber KI sei während der gesamten Konferenz auch die Bedeutung einer verantwortungsvollen Implementierung betont worden.

  • Die Diskussionen hätten sich auf Themen wie wissenschaftliche Integrität, Transparenz, Datenschutz, Voreingenommenheit in KI-Systemen (Bias), „Governance“-Strukturen sowie den ethischen Einsatz von KI im Bildungsbereich konzentriert und die Teilnehmer praxisnahe Ansätze diskutiert, um sicherzustellen, dass Innovation stets mit Verantwortung und Vertrauen einhergeht.

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI benötigten Bildungseinrichtungen klare Strategien, um technologische Chancen mit pädagogischen Werten in Einklang zu bringen.

Neue Modelle für Lebenslanges Lernen

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz sei die wachsende Bedeutung des Lebenslangen Lernens in einem sich schnell wandelnden Arbeitsmarkt gewesen.

  • Johanna Heise als Branchenvertreterin von der heise group habe erläutert, warum kontinuierliche Weiterqualifizierung und Umschulung sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen zunehmend unverzichtbar würden. Flexible Lernpfade, „Micro-Credentials“ und modulare Bildungsangebote seien als zentrale Bausteine zukünftiger Bildungssysteme identifiziert worden.

Diese Entwicklung spiegele ein neues Verständnis wider: Lernen sei nicht mehr auf eine bestimmte Lebensphase beschränkt, sondern begleite Menschen über ihre gesamte berufliche Laufbahn hinweg.

Inklusion und Barrierefreiheit KI-gestützter Bildung

Ein weiteres wichtiges Thema sei die Frage gewesen, wie KI-gestützte Bildung inklusiv und zugänglich gestaltet werden könnte.

  • Die Referenten hätten die Notwendigkeit betont, Technologien und Lernangebote so zu entwickeln, dass sie unterschiedlichen Lernenden, kulturellen Kontexten und Bildungshintergründen gerecht werden.

Zugänglichkeit, Chancengerechtigkeit und Inklusion seien als entscheidende Faktoren für die Gestaltung zukünftiger „Bildungsökosysteme“ hervorgehoben worden.

Gestaltung, Vermittlung und Erleben von Lernprozessen: KI impliziert grundlegendes Umdenken

Zum Abschluss der Konferenz habe Einigkeit darüber geherrscht, dass KI nicht lediglich neue Werkzeuge in die Bildung bringe, sondern ein grundlegendes Umdenken darüber anstoße, wie Lernen gestaltet, vermittelt und erlebt wird.

  • Die Herausforderung für Lehrer und Bildungseinrichtungen bestehe nicht nur darin, neue Technologien einzusetzen, sondern sicherzustellen, dass Innovation menschliches Potenzial stärkt, Lebenslanges Lernen fördert und zu einer inklusiveren sowie verantwortungsvolleren Bildungszukunft beiträgt.

Wie die Diskussionen an der German UDS eindrucksvoll gezeigt hätten, werde die Zukunft der Bildung nicht allein durch Technologie bestimmt, sondern vor allem durch die Frage, „wie erfolgreich wir technologischen Fortschritt mit menschlichen Werten verbinden.

Weitere Informationen zum Thema:

German University of Digital Science, 01.04.2026
https://www.mynewsdesk.com/de/german-uds/pressreleases/digitale-hochschule-echte-wirkung-german-uds-feiert-jahrestag-3441271

German University of Digital Science
4th International Conference on Digital Science in Education / May 28, 2026 – May 29, 2026

datensicherheit.de, 21.12.2025
Einigung auf Digitalpakt 2.0: Bitkom begrüßt Durchbruch für digitale Bildung in Deutschland / Das bisherige Förderprogramm zur Digitalisierung der Schulen war bereits im Mai 2024 ohne Anschlussfinanzierung ausgelaufen

datensicherheit.de, 23.09.2025
Bildungswesen im KI-Visier Cyberkrimineller: Klassenzimmern droht Rückfall in Offline-Modus / Digitale Schulhöfe auf Basis von Web-Plattformen fördern Zusammenarbeit und Innovation – werden aber auch bevorzugte Ziele KI-getriebener Cyberangriffe

datensicherheit.de, 26.11.2024
Bildungsprojekt MedienTrixx hat Datenschutz und Künstliche Intelligenz im Fokus / Kick-off für die neue „MedienTrixx“-Runde im Schuljahr 2024/25 in Rheinland-Pfalz

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Digitale Souveränität: Europa erneuert seine Cloud-Infrastruktur für 180 Millionen Euro https://www.datensicherheit.de/digitale-souveraenitaet-europa-erneuerung-cloud-infrastruktur https://www.datensicherheit.de/digitale-souveraenitaet-europa-erneuerung-cloud-infrastruktur#respond Sat, 23 May 2026 22:48:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54619 Die „GITEX AI EUROPE 2026“ in Berlin soll führende Unternehmen zusammenbringen, welche Europas „Cloud“- und KI-Zukunft gestalten – darunter IONOS und Trend Micro mit praxisreifen Lösungen für die Anforderungen des Marktes

[datensicherheit.de, 24.05.2026] Europas „Cloud“-Architektur soll im Kontext Digitaler Souveränität von Grund auf umgebaut werden. Doch zentrale Fragen bleiben indes offen: „Wo liegen die Daten, und wer kontrolliert die Infrastruktur?“ Die „GITEX AI EUROPE 2026“ in Berlin soll führende Unternehmen zusammenbringen, welche Europas „Cloud“- und KI-Zukunft gestalten – darunter IONOS und Trend Micro mit praxisreifen Lösungen für die Anforderungen des Marktes.

„Cloud“-Architekten, IT-Sicherheitsverantwortliche und Technologieeinkäufer kommen bei der diesjährigen „GITEX AI EUROPE“ in Berlin zusammen

Die Europäische Kommission prognostiziert, dass bis 2028 rund 91 Prozent aller Unternehmens-„Workloads“ in die „Cloud“ migriert sein werden – offensichtlich ein klares Zeichen, dass Europa bereit ist, diese Transformation im großen Maßstab umzusetzen.

  • Die eigentliche Frage lautet dabei nicht, ob Unternehmen migrieren sollen, sondern wie sie dabei digitale Autonomie aufbauen und zu welchen Bedingungen.

Genau diese Herausforderung soll nun „Cloud“-Architekten, IT-Sicherheitsverantwortliche und Technologieeinkäufer bei der diesjährigen „GITEX AI EUROPE“ in Berlin zusammenbringen.

Bei der „Cloud“ ist die Eigentümerschaft entscheidend – nicht der Server-Standort

Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: „Wer Daten auf einem Server in Europa speichert, ist automatisch durch europäisches Recht geschützt…“ Laut Dr. Andreas Nauerz, „Chief Product Officer“ bei IONOS – einem der größten europäischen „Cloud“- und Hosting-Anbieter – hängt „Cloud“-Souveränität nicht allein vom physischen Standort eines Rechenzentrums ab: „Maßgeblich ist vielmehr, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat.”

  • Globale Anbieter könnten also Rechenzentren in Europa betreiben und dennoch den Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes unterliegen – ein Konflikt mit der DSGVO, den keine vertragliche Regelung auflösen könne. „Souveränität geht über DSGVO-Konformität hinaus: Sie erfordert technologische Kontrolle über den ,Cloud-Stack’, offene Standards und echte Interoperabilität“, unterstreicht Nauerz.

Am stärksten betroffen seien regulierte Branchen: Finanzdienstleister, die dem „Digital Operational Resilience Act“ (DORA) unterliegen, sowie Unternehmen im Gesundheitswesen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS), welche der NIS-2-Richtlinie („Network and Information Security“) unterliegen – vor allem in Bereichen, in denen sensibles Geistiges Eigentum oder staatsnahe „Workloads“ verarbeitet werden.

„Cloud“ in Wechselwirkung mit KI

IONOS wird demnach auf der „GITEX AI EUROPE 2026“ souveräne „Cloud“-Infrastruktur- und KI-Lösungen auf rein europäischer Basis vorstellen – konzipiert für Skalierbarkeit, Datensicherheit und vollständige Datenkontrolle.

  • Die Debatte um „Cloud“-Souveränität gewinne eine neue Dimension, sobald Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel komme. Im Mittelpunkt stehe längst nicht mehr nur die Frage, „wo Daten gespeichert werden, sondern auch, wo Modelle trainiert und wo Inferenz stattfindet“.

„Wenn sich KI-Inferenz auf nicht-europäischer Infrastruktur etabliert, bevor souveräne Rechenkapazitäten in ausreichendem Maßstab aufgebaut sind, geraten die KI-Strategien von Unternehmen in rechtliche Abhängigkeiten außerhalb Europas – und zwar unabhängig davon, wo die Daten liegen. Dieses Zeitfenster schließt sich schneller, als die meisten ,Cloud’-Roadmaps einkalkulieren.“

Komplexität als neue Angriffsfläche – hybride „Cloud“-Architekturen sehr gefragt

Unternehmen, die souveräne Infrastruktur von Beginn an in ihre KI-Strategie integrieren, statt sie im Nachhinein einzubauen, seien klar im Vorteil, wenn KI zum Kern ihres Geschäfts wird. Diese Abfolge stehe im Mittelpunkt der Produktpräsentationen auf der „GITEX AI EUROPE 2026“.

  • Richard Werner, „Cybersecurity Platform Lead Europe“ bei „TrendAI“ (einem Geschäftsbereich von Trend Micro), ergänzt eine weitere Perspektive: Aus rein technischer Sicht verändere die Rechtsordnung des „Cloud“-Anbieters die Natur von Cyberrisiken nicht grundlegend.

Während die Souveränitätsdebatte weiter an Fahrt gewinne, hätten sich viele Unternehmen für hybride „Cloud“-Architekturen entschieden, bei denen „Workloads“ auf mehrere Anbieter verteilt würden. Dies sei ein nachvollziehbarer Schritt – und zugleich jener Bereich, in dem laut Werner die häufigsten und folgenreichsten Sicherheitslücken entstehen.

Hybride „Cloud“-Ansätze weiten Sicherheitslücken aus

Werner führt aus: „Hybride ,Cloud’-Ansätze erhalten die Flexibilität, doch die damit verbundene Komplexität erzeugt häufig die häufigsten Sicherheitslücken – inkonsistentes Identitäts- und Zugriffsmanagement, Fehlkonfigurationen sowie fragmentierte Monitoring- und Incident-Response-Prozesse.“

  • Auf der „GITEX AI EUROPE 2026“ werde Trend Micro seine KI-gestützte Cybersicherheitsplattform „TrendAI Vision One“ präsentieren: Eine konsolidierte Lösung, die „Cyber Risk Exposure Management“, „Security Operations“ und mehrstufigen Schutz in einer einzigen Plattform zusammenführen soll.

Sie lasse sich an unterschiedliche „Compliance“- und regulatorische Anforderungen anpassen. Die flexible Bereitstellung für „Public-Cloud“-, „Sovereign-Cloud“- und „Air-Gapped“-Umgebungen sei gezielt auf die von europäischen Unternehmen heute betriebenen heterogenen Infrastrukturen zugeschnitten.

Weitere Informationen zum Thema:

GITEX AI EUROPE Berlin 2026
A BOLDER DIGITAL EUROPE IS OPEN. CHOOSE EUROPE.

datensicherheit.de, 24.05.2026
GITEX AI EUROPE: Vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 in zweiter Auflage in Berlin / Die „GITEX AI EUROPE 2026“ führt mehr als 800 Unternehmen und Start-ups, 500 Investoren sowie 120 Referenten aus über 100 Ländern zusammen

datensicherheit.de, 21.05.2025
GITEX EUROPE 2025: Europas größte Technik-Messe in Berlin gestartet / „GITEX“ als Forum für Spitzenpolitiker und Tech-Vordenker zur Diskussion der digitalen Zukunft Europas

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GITEX AI EUROPE: Vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 in zweiter Auflage in Berlin https://www.datensicherheit.de/gitex-ai-europe-30-juni-1-juli-2026-zweiter-auflage-berlin Sat, 23 May 2026 22:47:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54618 Die „GITEX AI EUROPE 2026“ führt mehr als 800 Unternehmen und Start-ups, 500 Investoren sowie 120 Referenten aus über 100 Ländern zusammen

[datensicherheit.de, 24.05.2026] Vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 wird nach Angaben der Veranstalter auf dem Gelände der Messe Berlin die „GITEX AI EUROPE“ in zweiter Auflage stattfinden – angelegt als „Europas branchenübergreifendes Technologieevent und Plattform für die Digitalwirtschaft“. Der Veranstalter, inD, ist globaler Organisator der „GITEX“, demnach der „weltgrößten Technologie- und KI-Messe“. Die Veranstaltung soll mehr als 800 Unternehmen und Start-ups, 500 Investoren sowie 120 Referenten aus über 100 Ländern zusammenbringen. Das Themenspektrum reicht von Künstlicher Intelligenz (KI) über Quantencomputing und „Cloud“-Infrastruktur, Cybersicherheit bis hin zu Nachhaltigkeitstechnologien. Unterstützt wird diese Veranstaltung von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

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Foto: Dirk Pinnow

Die „GITEX AI EUROPE“ mit ihrer zweiten Ausgabe nach dem erfolgreichen Auftakt 2025 soll ihre Rolle als globale Plattform für Europas Digitalwirtschaft vertiefen

„Digital Sovereignty“ als Leitthema der diesjährigen Auflage der „GITEX“ in Berlin

Als Sprecher wurden folgende Persönlichkeiten bestätigt:

  • Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung der Bundesrepublik Deutschland
  • Stefan B. Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe
  • Benjamin Merle, „Chief Product Officer“ bei Enpal
  • Ryan Foutty, „Vice President Business“ bei Perplexity
  • Dr. Jarek Kutylowski, Founder & CEO von DeepL

Mit „North Star Europe“ – der europäischen Ausgabe des weltweit größten Start-up- und Investorenevents – sowie eigenen Bereichen für „Unicorns“, „Scale-ups“ und KMU soll die „GITEX AI EUROPE“ gezielt das europäische „Innovationsökosystem“ stärken.

„Digital Sovereignty“ ist das Leitthema der diesjährigen Auflage. Für Europa gehe es beim Thema Digitale Souveränität um nicht weniger als die Kontrolle über die eigene digitale Infrastruktur: Rund 91 Prozent aller Unternehmens-„Workloads“ sollten bis 2028 in die „Cloud“ migriert sein – doch globale Anbieter könnten Rechenzentren in Europa betreiben und gleichzeitig dem Recht ihres Herkunftslandes unterliegen.

  • Souveränität entstehe deshalb nicht durch den Server-Standort allein, sondern durch Eigentümerschaft, offene Standards und technologische Kontrolle über den gesamten „Cloud“- und „KI-Stack“.

werpunkt der „GITEX AI EUROPE 2026“: Souveränität als Infrastrukturfrage

Europa hat das Thema Digitale Souveränität jahrelang in politischen Debatten, „Whitepapers“ und Strategiepapieren behandelt. Was sich jetzt verändert, ist offensichtlich der kommerzielle Handlungsdruck.

  • Der im April 2026 bekanntgegebene Zuschlag für eine europäische „Sovereign Cloud“-Ausschreibung im Volumen von 180 Millionen Euro treibt den Wandel spürbar voran. „Sovereign Control“ wird sich vom theoretischen Prinzip zur konkreten Beschaffungsentscheidung entwickeln.

Unterstützt von der deutschen Bundesregierung, dem Europäischen Innovationsrat und der institutionellen Infrastruktur Berlins findet die „GITEX AI EUROPE 2026“ zu einem Zeitpunkt statt, an dem grundlegende Weichenstellungen für die digitale Selbstbestimmung Europas getroffen werden müssen – mit Folgen, die weit über das aktuelle Geschäftsjahr hinausreichen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

GITEX AI EUROPE Berlin 2026
A BOLDER DIGITAL EUROPE IS OPEN. CHOOSE EUROPE.

datensicherheit.de, 24.05.2026
Digitale Souveränität: Europa erneuert seine Cloud-Infrastruktur für 180 Millionen Euro / Die „GITEX AI EUROPE 2026“ in Berlin soll führende Unternehmen zusammenbringen, welche Europas „Cloud“- und KI-Zukunft gestalten – darunter IONOS und Trend Micro mit praxisreifen Lösungen für die Anforderungen des Marktes

datensicherheit.de, 21.05.2025
GITEX EUROPE 2025: Europas größte Technik-Messe in Berlin gestartet / „GITEX“ als Forum für Spitzenpolitiker und Tech-Vordenker zur Diskussion der digitalen Zukunft Europas

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Nachfrage nach KI-Kompetenz: Masterstudiengang „Digital Transformation Management“ als Reaktion auf Zunahme https://www.datensicherheit.de/ki-kompetenz-masterstudiengang-digital-transformation-management Sat, 16 May 2026 22:54:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54467 Kompetenzen rund um die Digitale Transformation, datengetriebene Geschäftsmodelle und den strategischen KI-Einsatz in Unternehmen werden vermittelt

[datensicherheit.de, 17.05.2026] Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) verändert offensichtlich die Arbeitswelt rasant – und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst daher spürbar. Genau zu dieser Entwicklung soll der Masterstudiengang „Digital Transformation Management“ der IST-Hochschule für Management korrespondieren und Kompetenzen rund um die Digitale Transformation, datengetriebene Geschäftsmodelle und den strategischen KI-Einsatz in Unternehmen vermitteln. Wie stark Unternehmen inzwischen nach Mitarbeitern mit KI-Kompetenzen suchen, zeigt demnach der aktuelle „KI-Kompetenzmonitor“ der Berliner Personalmarktforschungsfirma Index Research. Besonders groß sei die Nachfrage im IT-Bereich: Dort seien im ersten Quartal 2026 fast 9.000 Stellen mit geforderten KI-Kenntnissen ausgeschrieben worden.

Mitarbeiter sollen technologische Entwicklungen strategisch einordnen und digitale Veränderungsprozesse aktiv gestalten können

Auch branchenübergreifend wachse die Bedeutung entsprechender Qualifikationen deutlich. Besonders häufig suchten Unternehmen nach Kompetenzen im Bereich Maschinelles Lernen (ML).

  • Darüber hinaus würden Kenntnisse in Generativer KI (GenAI) sowie im Umgang mit KI-gestützten Anwendungen und „Tools“ zunehmend vorausgesetzt.

„Unternehmen suchen heute nicht nur IT-Fachkräfte, sondern Menschen, die technologische Entwicklungen strategisch einordnen und digitale Veränderungsprozesse aktiv gestalten können. Genau diese Kompetenzen vermitteln wir unseren Studierenden“, so Prof. Dr. Ina Kayser, Leiterin des Masterstudiengangs „Digital Transformation Management“ an der IST-Hochschule und Expertin für „Data Analytics“.

Kenntnisvermittlung zu Wirtschaftswissenschaften sowie aktuellen Technologien, digitalen Geschäftsprozessen und KI-Anwendungen

Im Masterprogramm der IST-Hochschule könnten Studenten wirtschaftswissenschaftliches Fachwissen erwerben und sich gleichzeitig intensiv mit aktuellen Technologien, digitalen Geschäftsprozessen und KI-Anwendungen auseinandersetzen.

  • Themen wie digitale Innovationen, datenbasierte Entscheidungsprozesse und Transformationsstrategien spielten dabei eine zentrale Rolle.

Dieses flexible Fernstudium wird berufsbegleitend in Vollzeit oder Teilzeit angeboten sowie dual in Kombination mit einer betrieblichen Ausbildung. Offizieller Studienstart ist jeweils im April und Oktober oder individuell nach Absprache.

Weitere Informationen zum Thema:

iST HOCHSCHULE für Management
Die IST-Hochschule / STUDIEREN BEIM BRANCHENSPEZIALISTEN

iST HOCHSCHULE für Management
Master Digital Transformation Management

iST HOCHSCHULE für Management
Prof. Dr. Ina Kayser

index
KI-Kompetenzmonitor: KI-Experten werden händeringend gesucht

datensicherheit.de, 22.10.2025
Menschlichkeit als Erfolgsfaktor der Digitalen Transformation / Der Master-Studiengang „Digital Transformation Management“ basiert auf der Erkenntnis, dass die Digitale Transformation weit mehr ist als bloß ein technischer Wandel

datensicherheit.de, 19.08.2025
Abkehr von Technik-Zentrierung: Digitale Transformation beginnt mit Menschen / Wer die Digitale Transformation aktiv mitgestalten möchte, braucht mehr als nur technisches Know-how – strategisches Denken, moderne Führungskompetenz und betriebswirtschaftliches Verständnis gelten als zentrale Voraussetzungen für wirksames Handeln

datensicherheit.de, 09.08.2025
Bitkom: Weiterhin fehlen mehr als 100.000 IT-Fachkräfte in Deutschland / Der Bitkom kommentiert die von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands telefonisch durchgeführte repräsentative Umfrage in Unternehmen ab drei Beschäftigten in Deutschland

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Motivation der Digitalministerkonferenz in Hamburg: Verwaltung und Staat für Digitalisierung und Vernetzung fit zu machen https://www.datensicherheit.de/digitalministerkonferenz-hamburg-verwaltung-digitalisierung-fitness Thu, 14 May 2026 22:04:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54499 Einige der vereinbarten Maßnahmen betreffen direkt die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, andere sind notwendig, um eine effektive Digitalisierung erst möglich und sinnvoll zu machen

[datensicherheit.de, 15.05.2026] Laut einer aktuellen Meldung vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fand am 12. und 13. Mai 2026 eine Sitzung der Digitalministerkonferenz (DMK) in Hamburg statt. Die Tagesordnung umfasste demnach aktuelle Themen rund um die Nutzung und Weiterentwicklung der IT in der Verwaltung, in der Gesellschaft und in der Wirtschaft.

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Abbildung: © Senatskanzlei Hamburg

Hamburg hat für das Jahr 2026 den DMK-Vorsitz übernommen

200 konkrete Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Verwaltungsvorgängen mittels Digitalisierung

Die Konferenz begann zunächst in der Speicherstadt bei der Hamburger Hafenbehörde. Dort wurde u.a. ein komplexes System zur digitalen Überwachung der Hafenanlagen mithilfe von Drohnen, einer Art Roboterhund, eines Digitalen Zwillings und intensiver Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) präsentiert: So könnten notwendige Instandhaltungsmaßnahmen sehr viel schneller und zielgerichteter ausgeführt werden.

  • Die eigentliche Konferenz fand dann am 13. Mai 2026 im Hamburger Rathaus statt. Dabei war ein wichtiges Thema die Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda, ein gemeinsames „Commitment“ von Bund und Ländern auf über 200 konkrete Maßnahmen zur Vereinfachung und zur Beschleunigung von Verwaltungsvorgängen.

Einige dieser Maßnahmen betreffen direkt die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, andere sind notwendig, um eine effektive Digitalisierung erst möglich und sinnvoll zu machen. So geht es beispielsweise darum, Schriftformerfordernisse überall dort abzuschaffen, wo sie nicht unbedingt notwendig sind, oder auch um die Optimierung und Digitalisierung von Genehmigungsverfahren bei größeren Bau- oder Planungsvorgaben.

Digitalisierung soll vom Anfang bis zum Ende digital durchgeführte Verwaltungsprozesse ermöglichen

Ein weiterer Schwerpunkt der jüngsten DMK-Sitzung war die KI-Nutzung im öffentlichen Sektor. Die an verschiedenen Stellen in Deutschland entwickelten und erprobten KI-Anwendungen müssten allen Gebietskörperschaften zugänglich gemacht werden. Dabei sei eine gründliche aber dennoch gut handhabbare Überprüfung und Begleitung der Etablierung sowie Nutzung sicherzustellen.

  • Gemeinsames Ziel der Digitalminister und -staatssekretäre sei es, dass Verwaltungsprozesse künftig tatsächlich vom Anfang bis zum Ende digital durchgeführt werden könnten, wobei wesentliche Entscheidungen weiter stets von Menschen getroffen werden müssten. Die Antragstellung und die Vorbereitung dieser Entscheidungen aber könnten und müssten in vielen Bereichen weitestgehend digital erfolgen, ebenso die Bescheiderteilung.

Ein weiteres wichtiges Thema auf der Konferenz war die gemeinsame Arbeit am „Deutschland-Stack“. Dabei handelt es sich um eine Art Baukasten für die IT-Landschaft in allen öffentlichen Bereichen in Deutschland. Konkret sei vereinbart worden, diesen künftig gemeinsam noch enger zwischen Bund und Ländern weiter zu entwickeln.

Stärkere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung soll insbesondere Kommunen Arbeit erleichtern

Im Rahmen dieser DMK-Tagung berichtete auch die Präsidentin vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, zur aktuellen Lage im Bereich der Cybersicherheit. Eine besondere Rolle spielten dabei die neusten Entwicklungen rund um KI-Modelle für Wirtschaft und Verwaltung, die Sicherheitslücken automatisiert erkennen können. Die BSI-Präsidentin lud die Bundesländer zudem zu einer weiteren Intensivierung der Kooperation bei der Gefahrenerkennung und -abwehr ein. Ein Weg, den Niedersachsen mit dem BSI bereits gemeinsam gehe und weiter im Projekt „Cyber-Dome“ verstärken möchte.

  • Niedersachsens Digitalstaatssekretärin Anke Pörksen zeigte sich nach der DMK-Tagung zufrieden: „Wir haben uns in Hamburg intensiv mit für die Digitalisierung im öffentlichen Sektor wesentlichen Themen befasst. Nach meinem Eindruck kommen Bund und Länder inzwischen gemeinsam gut voran. Die stärkere Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung soll insbesondere den Kommunen ihre Arbeit erleichtern. Viele niedersächsische Kommunen befinden sich hier auf einem sehr guten Weg.“

Das Land Niedersachsen unterstütze die „kommunale Familie“ nach Kräften. Hauptintention der Digitalisierung im öffentlichen Sektor sei es, Bürgern und den Unternehmen in Deutschland die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung zu erleichtern„ich bin zuversichtlich, dass uns das gemeinsam gelingen kann!“

Weitere Informationen zum Thema:

HAMBURG DIGITAL
Digitale Chancen für Deutschland ergreifen – Digitalministerkonferenz 2026 / Die Digitalministerkonferenz (DMK) ist das zentrale politische Gremium von Bund und Ländern mit der Zielsetzung, die Digitalisierung in Deutschland zu gestalten, länderübergreifende Strategien abzustimmen und zentrale Themen der digitalen Transformation zu koordinieren. Hamburg übernimmt 2026 den Vorsitz der Digitalministerkonferenz.

Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung
Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen

datensicherheit.de, 29.03.2025
Dringender Branchenappell zum Glasfaser- und Mobilfunkausbau an Digitalministerkonferenz / Branchenverbände ANGA, Bitkom, BREKO und VATM fordern investitionsfreundliche und wettbewerbsorientierte Politik zur Umsetzung der Digitalen Transformation

datensicherheit.de, 21.04.2024
Digitalministerkonferenz sollte Schnellboot der Digitalisierung in Deutschland sein / Die Digitalminister der Länder haben digitalpolitische Zusammenarbeit neu institutionalisiert

datensicherheit.de, 20.04.2024
TÜV-Verband: Digitalministerkonferenz wichtiger, aber überfälliger Schritt zur Koordinierung der Digitalisierungsbestrebungen / Digitalisierung der Verwaltung in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt

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Berliner KI-Forschung: BIFOLD Day 2026 im neuen Zuhause https://www.datensicherheit.de/berlin-ki-forschung-bifold-day-2026-neuer-standort Tue, 05 May 2026 12:12:07 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54307 Der neue Standort wird am 6. Mai 2026 von der Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, der TUB-Präsidentin und BIFOLD-CO-Direktor Professor Müller offiziell eröffnet

[datensicherheit.de, 05.05.2026] Laut einer Mitteilung der Technischen Universität Berlin (TUB) ist der diesjährige „BIFOLD Day“ einem besonderen Ereignis gewidmet: Demnach konnten im Februar 2026 alle BIFOLD-Wissenschaftler ihre Arbeit in dem neuen Standort in der Franklinstraße 28/29 in Berlin-Charlottenburg aufnehmen. Dieser neue Standort soll nun am 6. Mai 2026 von der Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, der Präsidentin der TUB, Prof. Dr. Fatma Deniz, und dem BIFOLD-CO-Direktor, Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, offiziell eröffnet werden.

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Foto: © Christian Kielmann / TU Berlin

Die neue TUB-Präsidentin, Prof. Dr. Fatma Deniz, kommt zum „BIFOLD Day 2026“

BIFOLD-Nachwuchswissenschaftler stellen Forschung vor

Erwartet werden neben zahlreichen Wissenschaftlern auch Forscher aus Partner-Institutionen, politische Entscheidungsträger sowie Vertreter aus Startups und Industrie – rund 200 Gäste hätten sich angesagt, um ein weiteres Jahr innovative Grundlagenforschung und Transfer in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) und „Data Science“ zu feiern.

  • In parallelen Kurzvorträgen und auf diversen Postern stellten BIFOLD-Nachwuchswissenschaftler ihre aktuellste Forschung in allgemeinverständlicher Form vor.

BIFOLD-Forschungsergebnisse zu hilfreichen KI-Anwendungen

Präsentiert würden unter anderem Forschungsergebnisse, „die zeigen wie KI die Wettervorhersagen beeinflussen kann, welchen Nutzen der Einsatz von KI auf der Intensivstation bringt oder wie man als Laie – mithilfe von KI – Satellitenbilder auswerten kann“.

  • Daneben fasse ein digitaler Rückblick die Höhepunkte des Forschungsjahres 2025 zusammen. BIFOLDs Co-Direktor Professor Müller werde einen Ausblick auf die wissenschaftlichen Ziele und laufenden Projekte des Instituts geben.

Weitere Informationen zum Thema:

BIFOLD
BIFOLD Institute / About BIFOLD: Cross-linking Machine Learning and Big Data Management

datensicherheit.de, 29.01.2026
ERC Proof of Concept Grants für TU Berlin: Satellitendaten für jeden und resiliente Kommunikationsnetze / Prof. Dr. Begüm Demir, BIFOLD-Forschungsgruppenleiterin sowie Prof. Dr. Stefan Schmid, Fachgebietsleiter „Internet Architecture and Management“, beide an der TU Berlin, haben jeweils einen der „Proof of Concept Grants“ des European Research Council gewonnen

datensicherheit.de, 05.12.2025
Technische Universität Berlin: Informatikerin zur neuen TUB-Präsidentin gewählt / Prof. Dr. Fatma Deniz – bisher „Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ der TUB – tritt ihr Amt am 1. April 2026 an

datensicherheit.de, 02.11.2022
Maschinelles Lernen: Subtile Fallstricke für die Cyber-Sicherheitsforschung / Probleme bei der Anwendung von ML-Methoden in der Cyber-Sicherheit durch Notwendigkeit im feindlichen Kontext zu arbeiten noch verschärft

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Open Data Hub Day: Über das Potenzial offener Daten am 15. Mai 2026 im NOI Techpark Bozen https://www.datensicherheit.de/open-data-hub-day-potenzial-offene-daten-15-mai-2026-noi-techpark Mon, 04 May 2026 22:44:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54287 Der „Open Data Hub Day“ stellt konkrete Projekte vor, wie offene Daten in Bereichen wie Mobilität, Tourismus, „Smart City“ und Künstlicher Intelligenz (KI) genutzt werden können.

[datensicherheit.de, 05.05.2026] Der bevorstehende „Open Data Hub Day“ am 15. Mai 2026 im NOI Techpark in Bozen (Südtirol) soll der Frage nachgehen „Wie lassen sich offene Daten so aufbereiten, verknüpfen und bereitstellen, dass daraus konkrete digitale Anwendungen entstehen?“ und Unternehmen, Entwickler, Forschungseinrichtungen, öffentliche Verwaltungen und Technologiepartner zusammenbringen – anhand konkreter Projekte werde dargestellt, wie offene Daten in Bereichen wie Mobilität, Tourismus, „Smart City“ und Künstlicher Intelligenz (KI) genutzt werden können.

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Foto: NOI Techpark / Ivo Corrà

Patrick Ohnewein: Der „Open Data Hub Day“ bringt Menschen zusammen, die mit offenen Daten konkrete Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen entwickeln

Der „Open Data Hub“ macht Daten aus unterschiedlichen Quellen zugänglich

Im Mittelpunkt soll der „Open Data Hub“ stehen – eine offene Datenplattform, welche demnach Daten aus unterschiedlichen Quellen zugänglich und über standardisierte Schnittstellen für digitale Anwendungen nutzbar macht.

  • Der „Open Data Hub Day“ zeige, wie aus offenen, qualitativ hochwertigen und interoperablen Daten neue Services entstehen könnten – etwa für multimodale Mobilität, Tourismusmanagement, kommunale Infrastrukturen, KI-basierte Anwendungen oder den geregelten Datenaustausch zwischen Organisationen.

Ein Schwerpunkt liege auf praxisnahen Anwendungen aus der Mobilität. Gemeinsam mit dem Unternehmen Ithel sei im „Open Data Hub“ beispielsweise ein Prognosemodell entwickelt worden, welches auf Basis von Kameradaten die Auslastung von Parkplätzen vorhersage. Gemeinden könnten diese Informationen nutzen, um Parkflächen effizienter zu verwalten und Maßnahmen wie Zufahrtsregelungen gezielter einzusetzen.

Anschauliche Praxisbeispiele auf dem „Open Data Hub Day 2026“

Neben solchen anschaulichen Praxisbeispielen spiegele das Programm des „Open Data Hub Day 2026“ die technische Bandbreite des Themas wider. Nach Updates zum „Open Data Hub“ und Beiträgen zu Open-Source-Routing, touristischen Besucherströmen und offenen Daten im Kulturtourismus sollen parallele Tracks zu „Mobility“, „Open Data Hub Core“, „Building“, „AI“ und „Data Space“ folgen.

  • Die „Mobility“-Session behandele unter anderem europäische Standards wie „OpenTripPlanner“, „Netex“ und „GTFS“, sogenannte multimodale Reiseplanung sowie die Skalierung von Mobilitätsdaten. Im Track „Open Data Hub Core“ gehe es um technische Architekturfragen wie „Timeseries“-Datenbanken, „Vector Tiles“, performante Kartenanwendungen und „Kubernetes“. Der „AI“-Track widme sich der Frage, wie APIs und Datensätze für KI-Agenten, RAG-Systeme und LLM-basierte Anwendungen nutzbar gemacht werden könnten.

Im „Data-Space“-Track stünden europäische „Daten-Ökosysteme“, souveräner Datenaustausch, der „EU Data Act“ und die Anbindung bestehender APIs an „Data Spaces“ im Fokus. Ergänzt werde das Programm durch Projektpräsentationen aus dem „Open Data Hub Bootcamp 2026“ in Zusammenarbeit mit der „Fakultät für Ingenieurwesen“ der Freien Universität Bozen.

6. Auflage des „Open Data Hub Day“

„Der ,Open Data Hub Day’ bringt Menschen zusammen, die mit offenen Daten konkrete Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen entwickeln“, erläutert Patrick Ohnewein, „Chief Digital Officer“ im NOI Techpark.

  • Er führt hierzu weiter aus: „Die Veranstaltung zeigt, wie aus offenen und qualitativ hochwertigen Daten Anwendungen entstehen, die Innovation in Bereichen wie Mobilität, Tourismus, Forschung und öffentlicher Verwaltung ermöglichen.“

Der „Open Data Hub Day“ findet bereits zum sechsten Mal statt. Ziel sei es, den Austausch zwischen Technologieanbietern, Forschung, öffentlicher Verwaltung und Unternehmen zu fördern und konkrete Anwendungsfälle sichtbar zu machen: Eingeladen seien Fachleute aus Softwareentwicklung, Datenmanagement, Mobilität, Tourismus, KI, „Smart City“, Forschung und öffentlicher Verwaltung sowie alle, die sich mit offenen Daten und digitalen Infrastrukturen beschäftigen. „Die Teilnahme ist kostenlos.“

Weitere Informationen zum Thema:

OPEN DATA HUB
Develop digital solutions based on real data. / Open Data Hub is a European digital platform designed to support start-ups, companies and research institutions in developing innovative digital solutions powered by real data. By aggregating data from multiple providers, it makes this information available through a unique access point, providing data consumers – including developers, data analysts and service providers – with high-quality, up-to-date data that is easy to access and use.

Open Data Hub Day 2026
The sixth edition of the Open Data Hub Day will take place on 15th May 2026 at NOI Techpark in Bolzano/Bozen, Italy. The event will focus on best practices for understanding and using data to its full potential. Open Data is an increasingly important topic for those working in business and research. / Join us as we explore the topic with experts and representatives from leading companies, as well as NOI’s academic partners.

NOI TECHPARK SÜDTIROL / ALTO ADIGE
This is NOI. South Tyrol’s growing innovation district

SFSCON
Patrick Ohnewein / Tech Transfer Digital, Head of Unit at NOI Techpark

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Ransomware-Attacken: Versicherungs- und Rechtsfragen in Zeiten zunehmender Cyberangriffe https://www.datensicherheit.de/ransomware-attacken-versicherung-rechtsfragen-zunahme-cyberangriffe Sun, 19 Apr 2026 22:34:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54020 Web-Seminar zur neuen Qualität von Bedrohungen durch Cyberangriffe im Kontext der Wechselwirkungen zwischen angespannter geopolitischer Lage und vermehrtem KI-Einsatz am 22. April 2026

[datensicherheit.de, 20.04.2026] Das IT-Sicherheitsnetzwerk Berlin-Brandenburg, vertreten durch den it’s.BB e.V., lädt zu seinem nächsten „Awareness-Webinar“ mit dem Titel „Haben Sie genügend Kryptogeld? Falls der Ransom Ware Angriff kommt“ ein. Diese Veranstaltung wird wieder in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin organisiert und ist der neuen Qualität von Bedrohungen durch Cyberangriffe im Kontext der Wechselwirkungen zwischen angespannter geopolitischer Lage und vermehrtem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) gewidmet.

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Abbildung: it’s.BB e.V.

it’s.BB-Einladung zum „Awareness-Webinar“ am 2. April 2026

Unternehmen mit großen Herausforderungen angesichts der Zunahme von Cyberangriffen konfrontiert

Die aktuelle geopolitische Lage führt offenkundig zu einer spürbaren Zunahme von Cyberangriffen. Zudem senkt gleichzeitig der KI-Einsatz auch noch die Einstiegshürden für Cyberkriminelle erheblich und steigert die Effizienz professioneller Angreifer, wodurch eine neue Qualität der Bedrohung entsteht, die Unternehmen vor große Herausforderungen stellt.

  • Im Web-Seminar soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, ob und in welchem Umfang Versicherungen im Ernstfall helfen könnten, welche Policen für Unternehmen tatsächlich sinnvoll sind und worauf dabei zu achten ist.

„Zudem beleuchten wir, welche rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen erforderlich sind, um existenzbedrohende Risiken wirksam zu minimieren.“

Cyberangriffe auf Unternehmen werfen Vorsorge- und Rechtsfragen auf

„Haben Sie genügend Kryptogeld? Falls der Ransom Ware Angriff kommt“
Web-Seminar am Mittwoch, dem 22. April 2026, von 16.00 bis 17.00 Uhr
Teilnahme kostenlos – Online-Anmeldung erforderlich.

Agenda (ohne Gewähr):

  • Kurze Darstellung aktueller Cybervorfälle und deren Konsequenzen für die beteiligten Unternehmen 
  • Vorsorge (Versicherungsteil)
    – Cyber-Versicherung
    – D&O-Versicherung (und Aternativen)
  • Strategisches Vorgehen: Krisenplan (Anwaltsteil)
    -Technik
    – „Business Continuity“
    – Recht: Haftungsprävention
    „Legal Privilege“? Die Verteidigung gegen mögliche Bußgeld- und Schadenersatzrisiken
    Meldepflichten: BSIG / LDIs
    Kapitalgeber (Börse / Investoren / Banken)
    Wertschöpfungskette (Kunden / Lieferanten)
    Kommunikation

Referenten:

  • Steffen A. Mueller ARM | CIB | MioD Dipl.-Vers.-Fachwirt
  • Dr. Christian Schefold, LL.M. (Edinburgh) Rechtsanwalt / Partner / Head German Compliance Group
  • Lorenz Wascher, Rechtsanwalt | Counsel, Dentons

Weitere Informationen zum Thema:

it’s.BB DAS IT_SICHERHEITSNETZWERK BERLIN-BRANDENBURG
it´s.BB – über uns / IT-Sicherheit für Berlin und Brandenburg

eventbrite, it’sBB e.V ITSicherheitsnetzwerk BerlinBrandenburg
Haben Sie genügend Kryptogeld? Falls der Ransom Ware Angriff kommt …

datensicherheit.de, 09.04.2026
Ransomware im Wandel – dennoch weiterhin eine der gravierendsten Cyberbedrohungen weltweit / Weniger Opfer zahlen, doch die Summen steigen – aktuelle Zahlen zur Ransomware-Bedrohung zeichnen ein Bild, welches Verantwortliche in Unternehmen nicht als Entwarnung missverstehen sollten

datensicherheit.de, 24.02.2026
74 Prozent der Ransomware-Vorfälle beinhalten Datenexfiltration / Ransomware-Angriffe zählen 2026 weltweit zu den hartnäckigsten und kostspieligsten Cyberbedrohungen – mit Auswirkungen auf Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatnutzer

datensicherheit.de, 31.01.2026
Cyberversicherungen: Compliance zur Senkung der Prämien / Cyberversicherungen werden zu einem zentralen Bestandteil der Risikovorsorgestrategie – Sicherheitsverantwortliche könnten nun in Zeiten verschärfter Prüfung durch die Versicherer einen Weg finden, die Prämien zu minimieren

datensicherheit.de, 15.07.2019
Kryptowährungen: Zunehmend verlockend auch für Cyber-Kriminelle / „Kryptowährung für Dummies“ gibt Einblick in „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“, „Ripple“ u.a.

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Damals 1410: Kinder per Zeitreise aus dem Mittelalter mit Medienkompetenz in die digitale Welt https://www.datensicherheit.de/damals-1410-kinder-zeitreise-mittelalter-medienkompetenz-digital-welt Thu, 09 Apr 2026 22:34:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53799 Die neue Ausstellung „Damals 1410“ soll Kinder spielerisch durch die digitale Welt führen – als ein begehbares Spiel, an dessen Beginn eine Zeitreise in eine mittelalterlich anmutende Stadt steht

[datensicherheit.de, 10.04.2026] Die Medienkompetenz für Kinder ab acht Jahren steht im Zentrum der durch die Klaus Tschira Stiftung ermöglichten Ausstellung „Damals 1410“ im Jungen Museum Frankfurt/Main. Angeboten wird demnach eine Museumstour im Spielmodus: Die neue Ausstellung „Damals 1410“ soll spielerisch durch die digitale Welt führen – als ein begehbares Spiel, an dessen Beginn eine Zeitreise in eine mittelalterlich anmutende Stadt steht. Zu sehen und zu erleben ist diese bis Februar 2027.

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Foto: © FRida & freD – Edi Haberl

„Damals 1410“ bietet nun in Frankfurt/Main Kindern Medienkompetenz und ganz viel praktisches Tun

Kinder tauchen in eine erzählerische und visuelle Welt ein, um einer Figur zu helfen ein Problem zu lösen

Konzipiert wurde „Damals 1410“ vom Grazer Kindermuseum „FRida & freD“ – in Österreichs zweitgrößter Stadt hatte diese Ausstellung vor einem Jahr Premiere gefeiert. Mehr als 34.000 große und kleine Besucher seien begeistert gewesen. Als Erfolg wird gewertet, dass die Begleitstudie der Universität Wien bei diesen einen Zuwachs der Medienkompetenz zwischen zehn und 20 Prozent erbracht habe.

  • Das Szenario: „Zu Beginn reisen die Besucher mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1410. Der Sprung über mehr als 600 Jahre kostet jedoch zu viel Energie und die Maschine bleibt stehen. Um zurückzukehren, muss die Batterie wieder geladen werden. Eine freundliche Ratte begleitet das Spiel und fordert dazu auf, die Stadt zu erkunden, Aufgaben zu lösen und Abzeichen sowie Energie zu sammeln.“

Das Konzept folge den Regeln digitaler Spiele: Die Spieler tauchten in eine erzählerische und visuelle Welt ein, um einer Figur zu helfen ein Problem zu lösen. Belohnungen wie Abzeichen und Münzen sorgten für den Spielfluss und motivierten, weiterzumachen und neue Aufgaben zu meistern.

Medienkompetenz für Kinder spielerisch vermittelt

So helfen die „Zeitreisenden“ etwa einem Baumeister beim Burgbau mittels Künstlicher Intelligenz (KI), arbeiteten als „Influencer“ beim Schmied, versorgten ein Pferd oder löschten ein Feuer.

  • Für jede Station gebe es ein Abzeichen: Jedes stehe für eines von neun Feldern der Medienkompetenz: Datenschutz, Werbung und Spam, Selbstwirksamkeit und Kooperation, „Influencing“, Soziale Kommunikation, Informationsquellen und „Fake News“, Selbstdarstellung sowie Programmierung und In-App-Käufe. Am Ende würden diese Abzeichen in „Energie für die Zeitmaschine“ umgewandelt.

Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung bei der Klaus Tschira Stiftung zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns, ein Projekt zu ermöglichen, das Neugier weckt und wissenschaftliche Themen spielerisch erfahrbar macht!“

Kinder ab acht Jahren können – im geschützten Rahmen – die digitale Welt erkunden

Formate, welche Lernen mit allen Sinnen verbinden und Naturwissenschaft, Mathematik und Informatik niedrigschwellig zugänglich machen, seien ihnen besonders wichtig.

  • „Wir wünschen dem Team eine erfolgreiche Ausstellungszeit, viele begeisterte Besucher und zahlreiche Entdeckungsmomente!“, so Dreger.

Diese Ausstellung soll sich vor allem an Schulklassen und Familien richten. Kinder ab acht Jahren könnten dort – im geschützten Rahmen – die digitale Welt erkunden und Medienkompetenz erwerben.

Weitere Informationen zum Thema:

Junges Museum Frankfurt
Kontakt & Infos

Junges Museum Frankfurt
Damals 1410

Klaus Tschira Stifung
Über uns: Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) gründete unsere Stiftung 1995 als gemeinnützige GmbH mit Sitz in Heidelberg…

Klaus Tschira Stifung, 26.03.2025
„Damals 1410“ im Grazer Kindermuseum FRida & freD eröffnet / Das analog-digitales Mittelalterabenteuer für Kinder ab acht Jahren wird ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung

KIMUS Kindermuseum Graz GmbH
Mission Statement: Das Grazer Kindermuseum FRida & freD ist ein Haus für alle Kinder…

datensicherheit.de, 31.03.2026
KKH gibt Eltern Tipps, um Kinder vor digitalem Stress zu bewahren / Laut forsa-Umfrage im KKH-Auftrag ist das Suchtpotenzial digitaler Medien Eltern-Sorge Nummer 1 – Digitales Wohlbefinden und Medienkompetenz gilt es in Einklang zu bringen

datensicherheit.de, 19.02.2026
eco: Digitalen Kinder- und Jugendschutz weiterentwickeln und digitale Teilhabe erhalten / eco-Verband fordert EU-weit einheitliche Lösungsansätze statt nationaler Insellösungen – Vielschichtigkeit der Web-Dienste bei der Weiterentwicklung der Schutzmechanismen sollte konsequent berücksichtigt und technologieoffen gedacht werden

datensicherheit.de, 27.05.2025
Medienkompetenz und digitales Know-how für Kinder werden immer wichtiger / 2024 nutzten bereits über 50 Prozent der sechs- bis siebenjährigen Kinder ein Smartphone – bei den zehn- bis elfjährigen sogar 90 Prozent

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Quantencomputing: Hohe Erwartungen bei deutschen Unternehmen – mit bisher wenig Einsatz https://www.datensicherheit.de/quantencomputing-erwartungen-deutschland-unternehmen-einsatz-abwarten Thu, 02 Apr 2026 23:05:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53657 Quantencomputing hat das Potenzial, ganze Branchen zu verändern – von der Materialforschung und der Gesundheitsversorgung über die Logistik bis hin zum Einzelhandel

[datensicherheit.de, 03.04.2026] Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom e.V. sieht die deutsche Wirtschaft Quantencomputing überwiegend als wichtige Zukunftstechnologie und Chance für das eigene Unternehmen an – doch die große Mehrheit treibt demnach dieses Thema noch nicht aktiv voran und wartet erst einmal ab: Zwei Drittel der deutschen Unternehmen ab 100 Beschäftigten (67%) sagten, Quantencomputing sei für sie eine Chance, 19 Prozent sähen eher ein Risiko und neun Prozent erwarten keinen Einfluss auf ihr Unternehmen. Aus Sicht von 80 Prozent der Unternehmen sei Quantencomputing eine wichtige Zukunftstechnologie für die deutsche Wirtschaft. 56 Prozent gingen davon aus, dass Wettbewerber Quantencomputing einsetzen würden. Grundlage dieser Angaben ist eine von Bitkom Research im Bitkom-Auftrag durchgeführte repräsentative Telefon-Umfrage unter 607 Unternehmen ab 100 Beschäftigten aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor. Die Interviews seien im Zeitraum der Kalenderwochen 42 bis KW 48 des Jahres 2025 geführt worden.

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Foto: Bitkom

Dr. Ralf Wintergerst rät deustchen Unternehmen: Es lohnt sich, frühzeitig Kompetenzen aufzubauen und mit Quantencomputing zu experimentieren!

Quantencomputing derzeit noch nicht in der Breite der Wirtschaft einfach zu nutzen – Abwarten dennoch nachteilig

Gleichzeitig gebe fast zwei Drittel der Unternehmen (64%) an, zunächst die Erfahrungen anderer abwarten zu wollen, bevor sie selbst aktiv werden. Nur acht Prozent beschäftigten sich bereits sehr intensiv mit dem Thema. Weitere 27 Prozent beschäftigten sich weniger intensiv damit, 42 Prozent planten, sich mit Quantencomputing zu beschäftigen oder könnten es sich für die Zukunft vorstellen.

  • Dies sind Bitkom-Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 607 Unternehmen ab 100 Beschäftigten: Sie wurden am 31. März 2026 im Studienbericht „Quantencomputing in der deutschen Wirtschaft 2026“ veröffentlicht.

„Quantencomputing ist derzeit noch keine Technologie, die sich in der Breite der Wirtschaft einfach nutzen lässt. Quantencomputing hat aber das Potenzial, ganze Branchen zu verändern, von der Materialforschung und der Gesundheitsversorgung über die Logistik bis zum Einzelhandel“, erläutert der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst. Er legt somit nahe: „Es lohnt sich, frühzeitig Kompetenzen aufzubauen und mit Quantencomputing zu experimentieren.“

Beim Quantencomputing gelten die USA momentan als führend

Unter Quantencomputing wird eine Technologie verstanden, welche Effekte der Quantenphysik nutzt, um besonders komplexe Berechnungen effizienter und schneller durchzuführen als mit herkömmlichen Computern.

  • Quantencomputer könnten etwa in der Logistik, der Medikamentenentwicklung oder der Materialforschung Aufgaben lösen, welche für klassische Rechner praktisch als unlösbar gelten. Zugleich könnten sie aber auch heute gängige Verschlüsselungsverfahren potenziell aushebeln.

Im internationalen Vergleich schätzten nur drei Prozent der Unternehmen Deutschland als weltweit führend ein. 35 Prozent verorteten Deutschland im Mittelfeld, 29 Prozent als Nachzügler. Die USA gälten mit Abstand als führende Nation (32%), gefolgt von China (14%) und Japan (13%). Zwölf Prozent sähen derzeit noch keine Nation als führend.

Deutschland und Europa müssen beim Quantencomputing eine Führungsrolle einnehmen

„Europa ist in der Quanten-Forschung stark, bei der Mobilisierung von privatem Kapital und der Überführung der Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen tun wir uns aber noch schwer“, so Wintergerst. Sein Votum: „Deutschland und Europa müssen beim Quantencomputing eine Führungsrolle einnehmen! Hochentwickelte Fähigkeiten im Quantencomputing sind künftig eine Grundvoraussetzung für Digitale Souveränität.“

  • Quantencomputing sei in der Wahrnehmung der Unternehmen eng mit dem Thema IT-Sicherheit verknüpft: 94 Prozent sähen darin grundsätzlich ein Risiko für ihre IT-Sicherheit. Dabei schätzten 44 Prozent das Risiko als „sehr groß“ oder „eher groß“ ein, 50 Prozent als zwar vorhanden, aber „eher gering“ oder „sehr gering“ ein. Zugleich habe selbst von jenen Unternehmen, die Quantencomputing nutzen oder sich für das Thema interessieren, rund ein Drittel (34%) noch keine Maßnahmen ergriffen, um sich auf damit verbundene Risiken vorzubereiten.

Immerhin 46 Prozent hätten Risikoabschätzungen oder Schwachstellenanalysen vorgenommen oder planten dies. 39 Prozent führten interne Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen durch oder hätten entsprechende Pläne, bei 29 Prozent gelte dies für die Umstellung auf quantensichere Verschlüsselungsverfahren und bei 22 Prozent für die Analyse kryptographischer Systeme.

Vor allem Mangel an personellen Ressourcen zur Befassung mit Einsatz und Auswirkungen von Quantencomputing

Die meisten Unternehmen hinderten aktuell fehlende personelle Ressourcen (65%), sich mit dem Einsatz und den Auswirkungen von Quantencomputing zu befassen. Dahinter folgten Unklarheiten über regulatorische Vorgaben sowie die Sorge, dass die Technologie noch nicht ausgereift sei (je 61%). 56 Prozent hätten keinen Überblick über Angebote zum Quantencomputing und geeignete Anwendungsbeispiele, 54 Prozent fehle es an Wissen über die Technologie und mögliche Risiken und 47 Prozent beklagten einen unklaren wirtschaftlichen Nutzen.

  • 41 Prozent hielten den eingeschränkten Zugang zu Hardware oder Testinfrastrukturen für eine Hürde, 36 Prozent konzentrierten sich auf andere Zukunftstechnologien – und rund einem Viertel (27%) fehle ein ausreichendes Budget.

Den Unternehmen, die sich bereits für Quantencomputing interessieren oder es nutzen, würde finanzielle Förderung von Pilotprojekten helfen (69%). Ebenso wünschten sie sich einen niedrigschwelligen und vergünstigten Zugang zu Quantenplattformen, etwa über „Cloud“-Dienste (67%). Groß sei auch der Wunsch nach mehr Orientierung im Markt, beispielsweise zu Anbietern, „Tools“ und Plattformen (66%). Schulungen und Weiterbildungen (61%) sowie praxisnahe Anwendungsbeispiele (50%) stünden bei vielen ebenfalls auf der Wunschliste. „Die Unternehmen wollen keine hochtrabenden Visionen, sondern handfeste Einstiegshilfen ins Quantencomputing!“, kommentiert Wintergerst.

Bitkom veranstaltet AIDAQ-Summit in Berlin

Quantencomputing und seine Chancen für die Wirtschaft sollen auch Thema des „AiDAQ-Summit“ des Bitkom am 22. und 23. September 2026 im bcc Berlin sein. AIDAQ stehe als Akronym für „AI, Data und Quantum“.

  • Dieser „AiDAQ Summit“ ist laut Bitkom die führende europäische Veranstaltung für Künstliche Intelligenz (KI), Datenökonomie und Quantentechnologie und soll mehr als 2.500 Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Forschung zusammenbringen.

Die Teilnehmer erwarten mehr als 200 hochkarätige Redner und 140 Programmsessions auf vier Bühnen. Erstmalig übernimmt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Schirmherrschaft.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Über uns

bitkom
Dr. Ralf Wintergerst: Präsident Bitkom / Vorsitzender der Geschäftsführung & Group CEO Giesecke+Devrient GmbH

bitkom
Studie: Quantencomputing in der deutschen Wirtschaft 2026

bitkom dataverse
Technologien & Software: Quantentechnologien / Unternehmen zum Einsatz, Potenzial und Herausforderungen

AiDAQ
22 & 23 September 2026 | bcc Berlin / AI, Data and Quantum Summit

datensicherheit.de, 26.03.2026
KIT-Forschung zu Quantentechnologien: Optische Kontrolle von Kernspins in Molekülen bietet neue Perspektiven / KIT-Forscher demonstrierten erstmals die optische Initialisierung und Detektion von Kernspins in einem Europium-basierten Molekülkristall – als potenziell besonders stabile Träger von Quanteninformation

datensicherheit.de, 01.11.2025
Bedrohung der Datensicherheit durch Fortschritte bei Quantencomputern / Unternehmen stehen weitreichende Veränderungen hinsichtlich des Schutzes sensibler Informationen und Daten bevor – Quantencomputer rechnen immer schneller und bedrohen Public-Key-Verschlüsselungen

datensicherheit.de, 05.07.2025
Quantentechnologie: EU strebt Vorreiterrolle an / Die EU-Kommission hat am 2. Juli 2025 ihre „Quantum Strategy“ vogestellt – damit soll eine führende Rolle im globalen Wettlauf um Quantentechnologien angestrebt werden

datensicherheit.de, 16.05.2025
Quantencomputer werden die Welt verändern: Herausforderungen sowie Risiken kennen und Chancen nutzen / Rückblick auf das „FrühlingsForum 2025“ des VDI/VDE-AK Sicherheit und des ETV in Berlin mit Dr. Jan Goetz als Sprecher zum Thema „Quantencomputer – Was kommt nach KI? Wie Quantencomputer die Welt verändern können“

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