Aktuelles, Experten - geschrieben von am Mittwoch, Dezember 6, 2017 21:32 - noch keine Kommentare

Digitalcourage kritisiert Videoüberwachung auf Bahnhöfen und Toiletten

Gesichtserkennung auf dem Berliner Bahnhof Südkreuz nur der Anfang

[datensicherheit.de, 06.12.2017] Der Digitalcourage e.V. hat am 4. Dezember 2017 zusammen mit dem „Aktionsbündnis Endstation“ gegen die Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz protestiert.

Automatische Gesichtserkennung im gesamten Berliner S-Bahn-Netz geplant

Digitalcourage-Vorstand padeluun habe vor Ort deutlich gemacht, dass dieses Projekt nur der Anfang sei:
Geplant sei eine automatische Gesichtserkennung im gesamten Berliner S-Bahn-Netz. Unabgetastet komme dann kein Mensch mehr vom Zuhause zur Arbeit oder in die Schule.

Viedeoüberwachung auch auf Schultoiletten

Selbst Schultoiletten würden mittlerweile videoüberwacht – dies sei „kein Witz“:
Aktuell stehe eine Schule in Großbritannien in der Kritik, weil sie Kameras in den Toiletten angebracht habe, und dies sei nicht der erste Fall. Videoüberwachung sei der „Versuch, gesellschaftliche Probleme mit Kontrolltechnologie zu lösen“, was für eine Demokratie „definitiv der falsche Weg“ sei.

Weitere Informationen zum Thema:

digitalcourage, 30.11.2017
Endstation – Bilder vom Protest am Bahnhof Berlin Südkreuz

digitalcourage, 30.11.2017
Kameras auf der Schultoilette? Leider kein Witz

digitalcourage
Kommentar: Sicherheit durch Überwachung! Ein gefährliches Versprechen



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