Aktuelles, Branche - geschrieben von am Dienstag, Oktober 10, 2017 23:05 - noch keine Kommentare

it-sa 2017 mit großen Erwartungen gestartet

Inzwischen größte Fachmesse für IT-Sicherheitslösungen in Europa

[datensicherheit.de, 10.10.2017] Die NürnbergMesse meldet eine neue Bestmarke: Demnach sind auf der „it-sa 2017“ 629 (gegenüber 489 im Vorjahr) Aussteller vertreten. Die „it-sa“ sei inzwischen die größte Fachmesse für IT-Sicherheitslösungen in Europa. Die ausstellenden Unternehmen, Institutionen und Organisationen kommen laut NürnbergMesse aus 24 Ländern und deckten in zwei Messehallen die gesamte Palette aktueller IT-Sicherheitsprodukte und –dienstleistungen ab.

Zunehmende Internationalität der „it-sa“

Erstmals präsentieren sich drei internationale Gemeinschaftsstände: Israel, Frankreich und nunmehr auch Tschechien.
Rund 320 Vorträge in vier offen zugänglichen Foren und das begleitende Kongressprogramm „Congress@it-sa“ mit 14 Vortragsreihen komplettieren das Informationsangebot für professionelle Anwender und Entscheider.
Zu den Höhepunkten der „it-sa 2017“ zählt die „Special Keynote“ des ehemaligen WikiLeaks-Sprechers Daniel Domscheit-Berg zu den Herausforderungen der Digitalisierung.

Zahl der beteiligten Unternehmen um über ein Viertel gestiegen

„Mit 629 Ausstellern ist die Zahl der beteiligten Unternehmen gegenüber dem Vorjahr noch einmal um über ein Viertel gestiegen. Damit unterstreicht die ,it-sa‘ ihre Position als führende Branchenplattform und macht Nürnberg zur Dialogplattform der internationalen IT-Sicherheitsgemeinschaft“, betont Frank Venjakob, „Executive Director it-sa“ bei der NürnbergMesse.
Die „it-sa“ spiegele damit auch die hervorragende Branchensituation wider: Die Umsatzvolumina im IT-Sicherheitsbereich hätten sich bei 84 Prozent der Aussteller seit der letzten Auflage im Vorjahr positiv entwickelt, zum zweiten Mal in Folge habe sich die wirtschaftliche Stimmung insgesamt verbessert.
Die „it-sa“ hat mit der diesjährigen Veranstaltung in die Hallen 9 und 10 (Ebenen 0 und 1) gewechselt. Die neue Hallenkonstellation soll ausreichend Raum bieten, um der regen Nachfrage aus der IT-Sicherheitsbranche nachzukommen. „Die ,it-sa‘ erhält mit dem Hallenwechsel eine neue Heimat im Herzen des Messegeländes mit direkter Anbindung an das begleitende Kongressprogramm“, so Venjakob.

it-sa 2017: Eröffnungspressekonferenz

Foto: Carsten J. Pinnow

Eröffnungspressekonferenz (v.l.n.r.): Thomas Philipp Haas, Frank Venjakob, Dr. Steve Purser, Winfried Holz, Arne Schoenbohm

Höhepunkt des Vortragsprogramms: „it-sa insights“

Das bewährte Vortragsprogramm der „it-sa“ sei mit rund 320 Beiträgen noch umfangreicher als in den Vorjahren. Experten aus Industrie, Verbänden und Institutionen informierten jetzt auf vier anstelle der bisherigen drei Foren – frei zugänglich für alle Messebesucher. Thematisch unterteilt in Management (Foren M9 und M10) und Technik (T9 und T10) bilde das Vortragsprogramm einen Querschnitt aktueller IT-Sicherheitsfragen ab.
Zahlreiche Redner griffen die Herausforderungen der im Mai 2018 in Kraft tretenden EU-Datenschutz-Grundverordnung auf, andere widmeten sich der fokussierten Betrachtung einzelner Sicherheitsmaßnahmen oder ihrem Zusammenwirken im IT-Sicherheitskonzept.
Höhepunkt des Vortragsprogramms seien die als „it-sa insights“ ausgewiesenen Expertendiskussionen und Fachvorträge, unter anderem zum Einsatz künstlicher Intelligenz zur Identifikation von Bedrohungen, IT-Sicherheit in der Industrie 4.0, Krypto-Trojanern und Möglichkeiten der Blockchain.

Daniel Domscheit-Berg zu den Folgen der Digitalen Revolution

IT-Sicherheitsvorfälle wie „WannyCry“ verdeutlichten die Anfälligkeit von IT-Systemen in einer zunehmend vernetzten Welt. Der ehemalige WikiLeaks-Sprecher und Netzaktivist Daniel Domscheit-Berg spricht am Donnerstag, dem 12. Oktober 2017 in seiner „Special Keynote“ über den bevorstehenden Umbruch, den die Digitalisierung auslöst.
In Forum M10 fragt Domscheit-Berg demnach: „Sind wir gewappnet, wenn die digitale Revolution richtig Fahrt aufnimmt?“

Startups@it-sa und Campus@it-sa: Innovationen und Forschung im Fokus

Die Sonderflächen „Startups@it-sa“ und „Campus@it-sa“ bieten laut NürnbergMesse 13 jungen innovativen Unternehmen und neun Hochschulen aus dem In- und Ausland eine eigene Bühne.
Besucher der „it-sa“ sollen dort neue Ideen und einen Überblick aktueller Forschungsprojekte sowie Hochschulangebote für den Wachstumsmarkt IT-Sicherheit finden.

„Congress@it-sa“ soll passgenaues Informationsangebot bieten

Der „Congress@it-sa“ startete bereits am Vortag der Messe mit der Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten in Ländern und Kommunen, welche zum fünften Mal in Folge zur „it-sa“ ausgerichtet wird.
Mit insgesamt 14 teils mehrtägigen Vortragsreihen in direkter Messenähe adressiere das Kongressprogramm Fachleute aus Unternehmen, Behörden und Wissenschaft. Zum Programm im „NCC Mitte“ zähle auch der „IT-Grundschutztag“ des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und eine Konferenz der European Expert Group for IT-Security EICAR.

„it-sa“ auf dem Sprung nach Indien

Mit der „it-sa India“ am 24. und 25. Mai 2018 in Mumbai erweitert die NürnbergMesse nach eigenen Angaben ihr Portfolio um eine Fachmesse zum Thema IT-Sicherheit, welche die Schwerpunkte des indischen Marktes aufgreifen soll – Digitalisierung, IT-Sicherheit und die positive wirtschaftliche Entwicklung Indiens seien hierfür die Rahmenbedingungen.



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