Aktuelles, Branche, Veranstaltungen - geschrieben von am Dienstag, Oktober 18, 2016 20:50 - noch keine Kommentare

it-sa als führende Dialogplattform zur Cyber-Sicherheit gestartet

Konsequentes Wachstum und zunehmend Internationalität gemeldet

[datensicherheit.de, 18.10.2016] Am 18. Oktober 2016 ging die „it-sa“ in ihrer achten Auflage in Nürnberg an den Start. Nach Angaben der Veranstalter unterstreicht dieses Format den Anspruch, eine der weltweit führenden IT-Sicherheitsveranstaltungen zu sein, und melden eine Bestmarke von 489 Ausstellern (gegenüber 428 im Vorjahr). Die Messe soll an drei Tagen professionellen Anwendern einen europaweit einzigartigen Marktüberblick bieten.

Zunehmende Internationalität der „it-sa“

Erstmals präsentieren sich israelische und französische Unternehmen auf Gemeinschaftsständen.
Als ein Höhepunkt des umfangreichen Rahmenprogramms mit rund 230 Beiträgen in drei offenen Foren gilt die „Special Keynote“ mit dem Titel „Mehr Datenschutz durch sichere IT-Infrastrukturen?“ des österreichischen Juristen und Datenschutzaktivisten Maximilian Schrems am 20. Oktober 2016 um 12.30 Uhr im „Auditorium“, in der er über die EU-Datenschutz-Grundverordnung sprechen wird, um eine erste Bestandsaufnahme der Regeln zu liefern, die ab 2018 auch die informationstechnische Verarbeitung von Daten berühren: Insbesondere die Anforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen und damit einhergehende Pflichten für IT-Sicherheitsbeauftragte sollen im Mittelpunkt stehen.
Nach Angaben der NürnbergMesse stellen Aussteller aus 19 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen 2016 vor und sollen dabei alle Bereiche der professionellen IT-Sicherheit berücksichtigen – von Awareness-Schulungen bis hin zur Abwehr hochkomplexer Angriffe („Advanced Persistent Threats“).

Dialogplattform und Treffpunkt für Experten und Entscheider

Die „it-sa“ sei die „führende Dialogplattform der IT-Sicherheitswirtschaft und Treffpunkt für Experten und Entscheider“. Zur achten Ausgabe seien die verfügbaren Standflächen bereits im Sommer 2016 vergeben gewesen, erläutert Frank Venjakob, „Executive Director it-sa“, NürnbergMesse.
Aussteller aus Ländern wie Schweden, Taiwan, Südkorea und den USA nutzten die „it-sa“ als zentrale Fachmesse, um im geographischen Herzen Europas für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben. Die „it-sa“ unterstreiche damit ihre Bedeutung auch für internationale IT-Sicherheitsanbieter.

Rahmenprogramm soll Orientierung bieten

Themenspezifische Sonderflächen und „Topic Routen“ sollen für leichte Orientierung sorgen: Die „IAM Area“ bündelt Aussteller zum Thema „Identity und Access Management“, und „Startups@it-sa“ dient als Plattform für junge Unternehmen und Startups. Unter dem Dach von „Data Center Plus“ sind Aussteller mit Lösungen für physische Sicherheit und Sicherheit in Rechenzentren zu finden – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb.
In rund 230 offenen Forenvorträge auf den Vortragsbühnen mitten im Messegeschehen erläutern Experten in deutschen bzw. englischen Kurzvorträgen aktuelle Bedrohungen und diskutieren Lösungsansätze: So richtete sich richtet das „Forum Rot“ thematisch vor allem an Experten, die sich mit der IT-Sicherheitsstrategie im Unternehmen beschäftigen, während das „Forum Blau“ eher technisch orientierte Vorträge bietet. Vertreter aus Politik, Behörden, Vereinen und Verbänden schließlich treten im „Auditorium“ auf, so z.B. das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die Bundespolizei, das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz, DAVIT – Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie im Deutschen Anwaltsverein, eco e.V. und TeleTrusT.
Der messebegleitende „Congress@it-sa“ begann bereits am Vortag der Messeeröffnung. Der Kongress adressiert mit einem viertägigen Angebot aus 15 Vortragsreihen Spezialisten aus Wissenschaft, Industrie und Behörden – Unternehmen und Verbände richten sich mit fachspezifischen Programmelementen an IT-Sicherheitsexperten und Entscheider. Das Themenspektrum reicht dabei von IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 bis zu aktuellen Anforderungen bei der Ausrichtung von Sicherheitsstrategien.
International besetzt ist die bereits am Vortag gestartete „EICAR Conference“, deren 24. Ausgabe zur „it-sa 2016“ stattfindet. Zum bereits vierten Mal bildet der „Congress@it-sa“ den Rahmen für die „Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten in Ländern und Kommunen“, zudem bietet er das Dach für den „IT-Grundschutztag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik“.

Frank Vernjakob, NürnbergMesse

Foto: NürnbergMesse (Frank Boxler)

Frank Venjakob, Executive Director „it-sa“, auf der Eröffnungspressekonferenz

„it-sa 2017“ bereits in zwei Hallen

Die nächste Ausgabe der „it-sa“ ist für den 10. bis zum 12. Oktober 2017 im Messezentrum Nürnberg geplant.
Innerhalb des Messegeländes soll die Messe in die Hallen 9 und 10 umziehen. Die neue Hallenkonstellation eröffne der „it-sa“ ab 2017 „Raum für zukünftiges Wachstum“. Damit stelle man sicher, dass „die it-sa mit der boomenden IT-Sicherheitsbranche wachsen und ihre führende Position als Dialogplattform für Hersteller, Händler und Experten weiter ausbauen kann“, betont Venjakob. Das begleitende Kongressprogramm soll nächstes Jahr im angrenzenden NürnbergConvention Center Mitte stattfinden.

Weitere Informationen zum Thema:

it-sa 2016
it-sa –die Fachmesse für IT-Security



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