Aktuelles - geschrieben von am Freitag, September 24, 2010 21:35 - noch keine Kommentare

S DSL: Verfügbarkeit von schnellem Download und Upload als Datensicherheitsfaktor

Inbesondere gewerbliche Unternehmen sind im Betriebsalltag von schnellen Verbindungen abhängig

[datensicherheit.de, 24.09.2010] Wer das Internet privat nutzt, hat in der Regel andere Anforderungen an seinen Internetanschluss als ein gewerblicher Nutzer. In einem Haushalt sind maximal zwei bis drei Rechner gleichzeitig online, wenn nicht sogar nur einer. Wenn davon zwei gleichzeitig Videos als Streaming schauen, kann es beim dritten schon mal ruckeln oder die Leitung unterbrochen werden. Auch wenn das bei privater Nutzung kein größeres Drama ist, so wohl aber bei Unternehmen, die zum Teil hochsensible Daten in großer Menge durch die Leitungen schicken. Dementsprechend muss eine Firmen-DSL-Leitung auch andere Anforderungen erfüllen:

Stellen Sie sich vor, die Verbindung reißt ab, während sie gerade wichtige termingenaue Finanztransaktionen in ihre Konsole eingeben und der Kunde ihnen gleichzeitig seine Dokumente mailt, die daraufhin irgendwo verschwinden. Oder aber der GAU tritt ein und das gesamte System bricht zusammen. Klar, dafür gibt es Systemsicherungen, aber war genug Bandbreite übrig, um die Backups in regelmäßigen und kleinen Zeitabständen an den entsprechenden Server zu schicken? Eine Internetleitung muss in einem Unternehmen manchmal ungleich viel mehr leisten als in einem Privathaushalt oder einem Geschäft. Auch an öffentlichen Einrichtungen, Schulen und Universitäten sind ganz andere Leitungen als zu Hause in den deutschen Privathaushalten verlegt. Dazu die Frage: Wer wusste, wofür das A beim allgemein verbreiteten „A DSL“ steht?
Das A in „A DSL“ steht für „asymmetrisch“. Die Bedeutung dahinter ist eigentlich denkbar simpel und schnell erklärt. In der Werbung für DSL-Leitungen ist immer von einer Downloadgeschwindigkeit die Rede, die meint, in welcher Geschwindigkeit Daten aus dem Netz auf den eigenen Rechner geladen werden können. Dagegen steht die Geschwindigkeit des Uploads, die meist viel niedriger und daher im Verhältnis eben asymmetrisch ist. Diese Geschwindigkeitsangabe meint das Tempo, mit dem der heimische Rechner Inhalte ins Netz schickt oder auch Daten per E-Mail verschicken kann. Dementsprechend kann man sich blitzschnell ein ganzes Fotoalbum herunterladen, das Verschicken vieler Photos per E-Mail hingegen kann aber schon mal ein Weilchen dauern.
In Unternehmen mit großem Datenaufkommen braucht man nun Beides – schnelles Download wie Upload gleichermaßen; dafür muss noch nicht mal das Unternehmen im eigentlichen Sinne ein großes sein. Benötigt wird die symmetrische Leitung bei internen Mailservern und einem umfangreichen Intranet, aber auch bei Standleitungen wird S DSL häufig benötigt. Inzwischen ist diese Art von DSL nicht mehr exorbitant teuer, so dass es vermehrt genutzt und vermarktet wird. Ab etwa einer monatlichen Gebühr von 100 bis 200 Euro ist man mit Symmetrie im Netz, die variierenden Preise liegen an den unterschiedlichen buchbaren Bandbreiten von 2,3 oder, entsprechend dem Preis, verdoppelten 4,6 Mbits. Nachrüsten lohnt sich, denn so ist auch ein besserer Datenschutz gewährleistet.



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