Aktuelles, Experten, Service, Umfragen - geschrieben von am Samstag, Oktober 5, 2013 20:51 - noch keine Kommentare

Sicherheitskompass überarbeitet: Angebot der Polizeilichen Kriminalprävention und des BSI

Das BSI ist vom 8. bis 10. Oktober 2013 am Stand 632 in Halle 12 auf der Leitmesse für IT-Sicherheit „it-sa“ in Nürnberg vertreten

[datensicherheit.de, 05.10.2013] Zehn einfache Regeln für mehr Sicherheit im Digitalen Alltag soll der neue „Sicherheitskompass“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bieten.
Anlässlich des „Europäischen Monats für Cyber-Sicherheit“ im Oktober 2013 informieren Polizei und BSI die Bevölkerung über Gefahren und Risiken des Digitalen Medienalltags und zeigen, wie einfach der Weg zur gefahrlosen Internetnutzung sein könnte.

PC oft geschützt, aber fehlendes Risikobewusstsein beim Einsatz mobiler Geräte

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BSI zeigt, dass sich nicht einmal die Hälfte der Befragten vom Thema IT-Sicherheit betroffen fühlt – über 50 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass das Thema für sie nur gering bis überhaupt nicht relevant sei. Diese Haltung spiegele sich oft auch im Verhalten der User, so das BSI; so surften fast 60 Prozent noch mit Administratoren-Rechten im Internet. Fast 40 Prozent vernachlässigten den Schutz von mobilen Geräten, mit denen sie ins Internet gehen können – nach eigenen Aussagen installierten sie nie Updates, um die Software des Geräts auf dem aktuellen Stand zu halten. Geachtet werde einzig auf den Schutz vor Schadsoftware am heimischen Rechner; dabei hätten fast alle Befragten angegeben, dass sie ihren PC mit einer Anti-Viren-Software, einer Firewall oder durch zeitnah installierte Sicherheitsupdates schützten.

Polizeiliche Kriminalprävention: Zunehmende Internet-Kriminalität!

Die gestiegenen Fallzahlen im Bereich Internet-Kriminalität zeigten, dass die Bevölkerung stärker über die Gefahren und Risiken der digitalen Medien aufgeklärt werden müsse, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Im Jahr 2012 seien in der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik 229.408 Internet-Straftaten registriert worden – gegenüber 222.267 Fällen im Jahr 2011. Jeder Internetnutzer sollte wissen, wie er sich effektiv vor Internetproblemen und -Kriminalität schützen kann. Die Empfehlungen, die Polizei und BSI gemeinsam vermittelten, könnten von jedem Anwender einfach in die Tat umgesetzt werden, so Professor Hammann.

Identitätsdiebstahl: BSI warnt vor Zunahme

Anlass zur Sorge bereite zunehmend das Thema Identitätsdiebstahl. Hierzu seien in einem Vierteljahr etwa 250.000 Fälle registriert worden, erklärt Michael Hange, Präsident des BSI. Wer die zehn leicht umsetzbaren Regeln unseres „Sicherheitskompasses“ berücksichtigt, könne sich effektiv vor Identitätsdiebstahl und anderen Gefahren des Internets schützen.

„Sicherheitskompass“: Hilfestellung und Praxisbeispiel

Der „Sicherheitskompass“ soll Hilfestellung und Praxisbeispiel in einem sein. Er vermittelt Regeln zu den zehn häufigsten Sicherheitsrisiken im Internet. Er wurde von der Polizeilichen Kriminalprävention und dem BSI bereits vor rund zehn Jahren entwickelt und nun grundlegend überarbeitet, neu gestaltet und mit praktischen Video-Tipps angereichert. Diese Clips und weitere Hinweise zeigen, wie jeder Nutzer sich durch technische Mittel und richtiges Verhalten vor Internetproblemen und -Kriminalität schützen kann.

„Sicherheitskompass“: 10 Regeln

  1. Verwenden Sie sichere Passwörter.
  2. Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein.
  3. Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand.
  4. Verwenden Sie eine Firewall.
  5. Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sowie mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken sorgsam um.
  6. Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers.
  7. Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet.
  8. Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung.
  9. Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet.
  10. Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.

Weitere Informationen zum Thema:

European Cyber Security Month, an EU advocacy campaign that takes place in October
Germany / Events

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag dient allein der redaktionellen Information durch datensicherheit.de und stellt keine Angebotsbewertung oder -empfehlung dar. Die Nutzung dieses zu installierenden Angebots erfolgt ausschließlich in eigener Verantwortung, d.h. auf eigenes Risiko und eigene Haftung des jeweiligen Anwenders. datensicherheit.de ist in diesem Zusammenhang kein Vertragspartner.



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