Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von am Dienstag, Januar 25, 2011 16:30 - noch keine Kommentare

Soziale Netzwerke: Nutzung am Arbeitsplatz polarisiert Fach- und Führungskräfte der IT-Branche

NIFIS-Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2011“ spiegelt ambivalente Grundstimmung in der Branche

[datensicherheit.de, 25.01.2011] Eine deutliche Mehrheit von Fach- und Führungskräften aus der IT-Branche spreche sich gegen die Nutzung sogenannter „Social-Media-Dienste“ wie beispielsweise XING!, facebook oder twitter am Arbeitsplatz aus. Zwei Drittel der im Rahmen einer Studie der Nationalen Initiative für Informations- und Internetsicherheit e.V. (NIFIS) Befragten hielten offenbar nichts davon, wenn ihre Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit Sozialen Netzwerken aufsuchten – wenn auch mit unterschiedlicher Begründung:
Vierzig Prozent hätten die Ansicht vertreten, dass die Nutzung dieser Dienste „Privatsache” sei und aus diesem Grund auch nur privat durchgeführt werden sollte. Neben dem Aspekt des Verlustes von Arbeitszeit sähen weitere 26 Prozent in der Nutzung der Dienste am Arbeitsplatz sogar „ein nicht zu kalkulierendes Risiko“ für die betriebliche IT- und Informationssicherheit und forderten als Konsequenz, diese Dienste generell im Unternehmen zu sperren.
Auf der anderen Seite stehe ein gutes Drittel, das die möglichen positiven Auswirkungen in den Vordergrund stelle. „Social-Media-Dienste” stellten danach eine „schnelle und unkomplizierte neue Form der Kommunikation“ dar – Mitarbeitern sollte daher die Nutzung erlaubt sein, da darüber ein wertvoller Austausch von Informationen ermöglicht werde, von der auch das Unternehmen profitieren könne.
Im Rahmen der Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2011“ seien 100 Fach- und Führungskräfte aus der IT-Branche befragt worden. Diese Umfrage erhebe keinen Anspruch auf Repräsentativität, lasse aber Rückschlüsse auf eine Grundstimmung in der Branche zu.

Weitere Informationen zum Thema:

NIFIS, 11.01.2011
Studie IT-Sicherheit: 2010 wieder viele Vorfälle in deutschen Unternehmen / Das Problem: Der Sensibilisierungsgrad ist hoch – es mangelt an konkreten Maßnahmen



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