Aktuelles, Experten - geschrieben von am Mittwoch, November 17, 2010 17:51 - noch keine Kommentare

Verband der Internetwirtschaft warnt: Adressen des Internetprotokolls IPv4 gehen zur Neige

Neuer Standard IPv6 stellt einen nahezu unbegrenzten Adressraum bereit

[datensicherheit.de, 17.11.2010] Die Adressen des Internetprotokolls IPv4 gehen zur Neige, warnt der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco):
Die letzten Adressen des Protokolls, das die Adressierung und das Routing von Datenpaketen durch das Internet regelt, würden im März 2011 vergeben werden. Für Anbieter von Telekommunikationsinfrastruktur, Internet-Service-Provider, Organisationen und Großunternehmen werde es jetzt höchste Zeit, auf den neuen Standard IPv6 umzusteigen – sonst könnte es schon bald Probleme mit der Internetverbindung oder der Erreichbarkeit von Websites geben, so eco.
Die für die Vergabe von IP-Adressen zuständige „Internet Assigned Numbers Authority“ (IANA) werde Anfang März 2011 die letzten Adressblöcke nach dem alten IPv4-Standard an die „Regional Internet Registries” ausliefern. Von diesen bekommen Internet-Service-Provider, Organisationen oder Großunternehmen ihre IP-Adressen.
Grund für den knappen Adressraum ist das enorme Wachstum des Internet. IPv4 erlaube laut eco etwa vier Milliarden IP-Adressen, womit man nicht einmal China und Indien vollständig versorgen könnte. Der neue Standard IPv6 dagegen stelle einen nahezu unbegrenzten Adressraum bereit – mit 340 Sextillionen IP-Adressen gebe es genug für jeden Menschen und jedes technische Gerät mit Internetanbindung.

Weitere Informationen zum Thema:

INTEC Systems Institute, Inc.
IPv4 Adressen Restlaufanzeige (Deutsch)

eco
Organe der Internetverwaltung – Vergabe von IP-Adressen



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