Branche - geschrieben von am Sonntag, November 28, 2010 23:52 - noch keine Kommentare

Stuxnet als ernstzunehmende Bedrohung: Infrastrukturbetreiber sollten Gefahr nicht unterschätzen

Norwegischer IT-Security-Spezialist Norman warnt vor künftiger Verbreitung über Laptops oder Mobilgeräte

[datensicherheit.de, 28.11.2010] Britischen Medien zufolge wird der Wurm Stuxnet inzwischen auf dem Schwarzmarkt gehandelt:
Diese Entwicklung sei eine ernstzunehmende Bedrohung, die von Infrastrukturbetreibern nicht unterschätzt werden dürfe, so der norwegische IT-Security-Spezialist Norman. Dies sei laut David Robinson, Sicherheitsexperte für Industrieautomatisierung bei Norman, gleichbedeutend mit einem Scharfschützen, der ein geladenes Präzisionsgewehr auf die britische Infrastruktur richte. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Code für jeden mit auch nur elementaren Programmierkenntnissen zugänglich werde. Wer entsprechende Kenntnisse besitze, könne diesen ändern und damit nicht nur die britische Infrastruktur, sondern auch die von anderen Staaten ins Chaos stürzen.
Dieser Malwaretyp könne jedoch nicht nur durch Memorysticks verbreitet werden – jeder Laptop und jedes Gerät mit einer Drahtlosverbindung innerhalb der Unternehmens-Firewall stelle ein Risiko dar. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis „Stuxnet“ oder ein Nachfolgevirus weit genug entwickelt seien, um Schäden an Produktionsumgebungen anzurichten, in denen infizierte Laptops oder Mobilgeräte genutzt werden.



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