Ausbildung – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 26 Mar 2026 14:39:05 +0000 de hourly 1 Startups und Scaleups der Digitalwirtschaft betroffen: Bitkom kritisiert Berliner Ausbildungsplatzumlage https://www.datensicherheit.de/digitalwirtschaft-bitkom-kritik-berlin-ausbildungsplatzabgabe Fri, 27 Mar 2026 23:23:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53528 Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet Gesetz zur Ausbildungsförderung – auch Kleinstbetriebe ab einem Beschäftigten in der Pflicht

[datensicherheit.de, 28.03.2026] Laut einer Meldung des Digitalverbands Bitkom e.V. hat am 26. März 2026 das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz zur Errichtung eines Ausbildungsförderungsfonds verabschiedet, mit dem Unternehmen unabhängig von ihrer Möglichkeit, Ausbildungsplätze anzubieten, verpflichtet werden, in einen Fonds einzuzahlen, aus dem ausbildende Betriebe unterstützt werden sollen. Der Kommentar des Bitkom-Hauptgeschäftsführers, Dr. Bernhard Rohleder, fällt unmissverständlich kritisch aus: „Ein Bärendienst für den Wirtschafts- und Startup-Standort!“

bitkom-bernhard-rohleder

Foto: Bitkom e.V.

Dr. Bernhard Rohleder betont, dass eben Startups und Scaleups der Digitalwirtschaft aufgrund ihrer Größe und ihres hohen Anteils akademisch qualifizierter und internationaler Beschäftigter häufig keine klassischen Ausbildungsplätze anbieten können…

Ausbildungsumlage droht mit viel Aufwand einen neuen Umverteilungsmechanismus zu schaffen

Mit dieser Ausbildungsumlage erweise der Berliner Senat dem Wirtschafts- und Startup-Standort Berlin einen Bärendienst. Damit werde mit viel Aufwand ein neuer Umverteilungsmechanismus geschaffen, welcher mehr Schaden als Nutzen bringe.

Rohleder: „Die Umlage trifft insbesondere Startups und Scaleups aus der Digitalwirtschaft, die aufgrund ihrer Größe und ihres hohen Anteils akademisch qualifizierter und internationaler Beschäftigter häufig keine klassischen Ausbildungsplätze anbieten können.“

Vorgesehene intransparente Berechnungsgrundlagen für Ausbildungsplatzumlage drohen zu bürokratischem Mehraufwand zu führen

Gleichzeitig seien diese aber wesentliche Wachstumstreiber und stünden in einem scharfen internationalen Wettbewerb.

„Auch sind die vorgesehenen Berechnungsgrundlagen intransparent und führen zu bürokratischem Mehraufwand – in einer Zeit, in der die Wirtschaft dringend Entlastung benötigt!“, so Rohleder. Eine pauschale Abgabe sei grundsätzlich das falsche Instrument.

Laut IHK Berlin hat Berliner Wirtschaft bereits 1.300 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen

Auch der Präsident der IHK Berlin, Sebastian Stietzel, sieht in jeder Stimme für die Ausbildungsplatzabgabe ein Votum gegen den Wirtschaftsstandort: „Wird das Gesetz tatsächlich verabschiedet, bleibt die Erkenntnis: Fakten und Sachargumente zu den echten Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt interessieren im politischen Raum zumindest bei diesem Thema offenbar nicht.“

Die Berliner Wirtschaft habe indes 1.300 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen – insgesamt seien von den Berliner Unternehmen und Betrieben mehr als 25.000 Ausbildungsplätze angeboten worden. Stietzel gibt abschließend zu bedenken: „Davon konnte nach einer aktuellen Erhebung ein Drittel nicht besetzt werden, weil die Bewerber fehlen.“

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Über uns

bitkom
Dr. Bernhard Rohleder: Hauptgeschäftsführer Bitkom e.V.

BERLIN Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
Berliner Ausbildungsplatzumlage

Abgeordnetenhaus BERLIN, 02.07.2025
Gesetz zur Errichtung eines Ausbildungsförderungsfonds im Land Berlin

IHK Berlin
Ja zur Ausbildung. Nein zur Ausbildungsplatz­abgabe. / Die Berliner Politik plant eine Ausbildungsplatzabgabe: Wenn bis Ende 2025 nicht 2.000 neue Ausbildungsverträge entstehen, sollen alle Berliner Unternehmen mit mindestens einem Beschäftigten und ab einer bestimmten Gesamtbruttolohnsumme zahlen…

]]>
Bitkom-Positionspapier zur Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt veröffentlicht https://www.datensicherheit.de/bitkom-positionspapier-zur-cyber-sicherheit-in-der-luftfahrt-veroeffentlicht https://www.datensicherheit.de/bitkom-positionspapier-zur-cyber-sicherheit-in-der-luftfahrt-veroeffentlicht#respond Wed, 28 Jun 2017 21:31:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=26679 Branchenverband sieht bei der Pilotenausbildung Handlungsbedarf

[datensicherheit.de, 28.06.2017] Digitale Innovationen sind für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Luftfahrt von fundamentaler Bedeutung. „Cloud Computing“ oder „Big Data“, neue Internetplattformen und „Social Media“ sowie der Boom von Smartphones und Apps verändern Prozesse und Produkte in Unternehmen oft disruptiv, aber auch Sicherheitsstrategien müssen nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom dementsprechend völlig neu gedacht werden.

Untersuchungen des Bitkom-Arbeitskreises „Digitale Luftfahrt“

Nachgegangen wurde den Frage, wie Passagierdaten zum Wohle der Reisenden genutzt und dabei optimal geschützt werden können. Ferner wurde untersucht, wie Piloten Hacker-Angriffe auf Flugzeuge erkennen können und wie kürzere Innovationszyklen ermöglicht werden können, um darin einzelne (veraltete) Komponenten einfach auszutauschen.
Vor diesem Hintergrund hat sich der Bitkom-Arbeitskreis „Digitale Luftfahrt“ nach eigenen Angaben intensiv mit den Auswirkungen der Digitalisierung in der Branche befasst – sowohl mit Blick auf bestehende, als auch auf neue Herausforderungen für die Sicherheit.
Die Ergebnisse sind nun im Positionspapier „Cyber-Security in der Luftfahrt“ dokumentiert. Der Bitkom veröffentlicht dieses anlässlich der diesjährigen „Digital Aviation Conference“ in Berlin. „Ein Sicherheitsmodell zu entwickeln oder anzupassen ist eine wichtige Entscheidung. Bitkom will hierbei Notwendigkeiten aufzeigen und so Entscheidungshilfen geben“, so Marc Bachmann, Bereichsleiter „Luftfahrt und Verteidigung“ beim Bitkom.

Sicherheitsüberlegungen im Kontext der bisher „nicht ausreichend“

In dem Papier sollen die entscheidenden Aspekte der Diskussion zur Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt zusammengefasst und darauf aufbauend Schlussfolgerungen benannt werden.
„Insbesondere in der so bedeutenden Branche der Luftfahrt sehen wir hier drängende Herausforderungen, die reale und sehr ernsthafte Folgen nach sich ziehen könnten“, sagt Bachmann. Das bestehende Bewusstsein für Sicherheitsüberlegungen im Kontext der Digitalisierung halte Bitkom für „nicht ausreichend“. Insbesondere seien diese bisher politisch nicht oder nur unzureichend adressiert und ließen sich nur jenseits einzelner Unternehmen mit politischem Handlungswillen bewältigen. Der Bitkom möchte deshalb konkrete Forderungen erheben, welche in dem Positionspapier weiter ausgeführt werden. Das Papier jetzt ist kostenlos zum Download verfügbar.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 28.06.2017
Positionspapier / Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt

]]>
https://www.datensicherheit.de/bitkom-positionspapier-zur-cyber-sicherheit-in-der-luftfahrt-veroeffentlicht/feed 0
Umfrage des BITKOM: 13 Millionen Deutsche können nicht mit Computern umgehen https://www.datensicherheit.de/umfrage-bitkom-13-millionen-deutsche-fehlende-computerkenntnisse https://www.datensicherheit.de/umfrage-bitkom-13-millionen-deutsche-fehlende-computerkenntnisse#respond Thu, 13 Nov 2014 17:24:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24426 Jeder Fünfte hat keine Computerkenntnisse / 28 Prozent der Jüngeren haben nur geringes Wissen

[datensicherheit.de, 13.11.2014] Viele Menschen wissen mit Computern nichts anzufangen. Jeder Fünfte (19 Prozent) hat keine Computerkenntnisse. Das entspricht gut 13 Millionen Bundesbürgern ab 14 Jahren. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes  BITKOM, die von Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris durchgeführt wurde. Ähnlich viele Menschen (22 Prozent) verfügen zumindest über Grundkenntnisse, können also etwa ein Programm installieren oder einfache Büroanwendungen bedienen: Mittelmäßiges Wissen über Computer ist nach eigenen Angaben bei 37 Prozent der Deutschen vorhanden. Nur jeder Fünfte (19 Prozent) schreibt sich hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse zu. „Wenn fast die Hälfte der Bürger gar nichts oder nur wenig mit Computern anfangen kann, muss uns das wachrütteln“, sagt BITKOM-Vizepräsident  Achim Berg. „Für eine digitale Gesellschaft ist es herausragend wichtig, flächendeckende IT-Bildungsangebote zu machen.“

Erwartungsgemäß verfügen vor allem ältere Menschen über geringe Computerkenntnisse. 79 Prozent der Menschen ab 65 Jahren haben dazu kein oder nur wenig Wissen. Gut jeder Dritte der 50- bis 64 Jährigen (37 Prozent) weiß nichts oder wenig zur Computerbedienung. Aber auch viele Jüngere können nur schlecht mit Computern umgehen: Gut jeder Vierte (28 Prozent) der 14- bis 29-jährigen schätzt seine Kenntnisse gering ein. Dagegen geben fast zwei von fünf (38 Prozent) der Jüngeren an, hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse zu haben. Insgesamt kennen sich Frauen und Männer ähnlich gut mit Computern aus: 18 Prozent der Frauen verfügen nach eigener Einschätzung über hohe oder sehr hohe Kenntnisse, bei den Männern sind es 21 Prozent. Berg: „IT- und Computer-Kompetenzen gehören heute zum Alltag und sind in fast allen Branchen und Berufen erforderlich.“

]]>
https://www.datensicherheit.de/umfrage-bitkom-13-millionen-deutsche-fehlende-computerkenntnisse/feed 0
(ISC)²: Dr. Adrian Davis wird neuer Managing Director https://www.datensicherheit.de/isc2-adrian-davis-neuer-managing-director https://www.datensicherheit.de/isc2-adrian-davis-neuer-managing-director#respond Tue, 18 Feb 2014 08:46:05 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=22990 Verantwortung für den Raum EMEA

[datensicherheit.de, 18.02.2014] (ISC)² („ISC-squared“) hat im Rahmen seiner Bestrebungen, zur Deckung des weltweiten Bedarfs an qualifiziertem Informations- und Softwaresicherheitspersonal beizutragen, einen neuen Managing Director für sein Team in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) berufen. Dr. Adrian Davis, derzeit Leiter der Leadership and Management Group beim Information Security Forum (ISF), wird ab 3. März in der EMEA-Niederlassung von (ISC)² in London tätig sein. In seiner neuen Funktion wird Dr. Davis das Team und die Geschäfte der Londoner Niederlassung leiten und für die Weiterentwicklung des Portfolios an Ausbildungsprogrammen in der EMEA-Region zuständig sein.

„Ich freue mich, Dr. Davis im kommenden Monat als neuen Leiter unserer EMEA-Niederlassung begrüßen zu dürfen. Dr. Davis bringt unternehmerische Weitsicht und eine Fülle von Erfahrung aus seiner Tätigkeit bei einer wegweisenden internationalen Mitgliedsorganisation mit. Von seinen internationalen Kontakten, seiner Arbeit mit Normungsgremien und seiner umfassenden Forschungserfahrung auf dem Gebiet der Informationssicherheit werden (ISC)², unsere Mitglieder und unsere Ausbildungsprogramme erheblich profitieren“, so John Colley, der 2007 als erster Managing Director der Region zu (ISC)² kam und besonderes Augenmerk auf die laufende Wertschaffung für die (ISC)²-Mitglieder sowie den Aufbau strategischer Beziehungen zu Meinungsführern und einflussreichen Branchenakteuren legte.

(ISC)² ist der führende gemeinnützige Verband für zertifizierte Fachkräfte im Bereich Informations- und Softwaresicherheit. Er geht mittlerweile ins 25. Jahr und zählt weltweit nahezu 100.000 Mitglieder, darunter 15.000 im EMEA-Raum. (ISC)² bietet ein wachsendes Portfolio an Zertifizierungen, die technische wie auch Management-Bereiche umspannen, und ein Spektrum von Aus- und Weiterbildungsprogrammen. Die Mitglieder von (ISC)² treiben den Austausch mit Behörden und akademischen Einrichtungen voran und unterstützen die Bestrebungen der (ISC)² Foundation – einer gemeinnützigen Stiftung, die durch ihre Programme und die Arbeit ihrer Mitglieder das Bewusstsein und Know-how für Cybersicherheit verbessern will, damit sich Studierende, Lehrer und die allgemeine Öffentlichkeit online schützen können.

Dr. Adrian Davis

© (ISC)²

Dr. Adrian Davis

„Dies ist für mich eine spannende Chance, zur weiteren Entwicklung eines Bereichs beizutragen, der mich leidenschaftlich interessiert“, sagt Dr. Davis. „Kompetente, qualifizierte Fachkräfte für Informationssicherheit werden weltweit dringend gesucht, und (ISC)² versetzt sie in die Lage, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Außerdem ist (ISC)² eine Organisation, die das Engagement ihrer Mitglieder nutzt, um zum Gemeinwohl beizutragen – was für mich eine große Motivation darstellt.“

Der Ernennung von Dr. Davis ging die Einführung zweier neuer fachspezifischer (ISC)² Zertifizierungen voraus: der Zertifizierung zum „HealthCare Information Security and Privacy Practitioner (HCISPPSM)“ und zum „Certified Cyber Forensics Professional (CCFPSM)“. Zudem fällt die Ernennung in eine Zeit des rapiden Wachstums des (ISC)² Chapter-Netzwerks im EMEA-Raum – in kaum mehr als zwei Jahren wurden 30 Chapter gegründet – und der Einrichtung eines Beratungsgremiums zur Unterstützung der Mitgliederaktivitäten in der Region.

Vor der Berufung in seine neue Position war Dr. Adrian Davis dafür verantwortlich, für die Blue-Chip-Mitglieder des ISF in allen Teilen der Welt praxisgerechte Geschäftslösungen im kommerziellen Umfeld zu realisieren. Darüber hinaus war er für Account-Management-Services und Beratungsdienstleistungen sowie die Unterstützung von Vertriebs- und Sponsoring-Aktivitäten zuständig. Dr. Davis’ Experten-Know-how erstreckt sich auf folgende Gebiete: Management und Bewertung der Informationssicherheit in Versorgungsketten und bei Fremdlieferanten; Governance und Effektivität der Informationssicherheit; Aufgaben und Fähigkeiten von Informationssicherheitsverantwortlichen; Einschätzung der absehbaren Bedrohungen für Organisationen; und Cloud Computing.

Darüber hinaus hat Dr. Davis zur Entwicklung des Standards ISO/IEC 27014 „Governance of information security“ sowie der Normenreihe ISO/IEC 27036 „Information security in supplier relationships” beigetragen und fungiert als Mitautor für Teil 4 von ISO/IEC 27036 „Guidelines for security of Cloud services“.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 24.01.2014
(ISC)²: SecureDüsseldorf am 21.01.2014

]]>
https://www.datensicherheit.de/isc2-adrian-davis-neuer-managing-director/feed 0
Erfolgreiche Schüler-Workshops zum Thema Datenverantwortung und Datenschutz https://www.datensicherheit.de/erfolgreiche-schueler-workshops-thema-datenverantwortung-datenschutz https://www.datensicherheit.de/erfolgreiche-schueler-workshops-thema-datenverantwortung-datenschutz#respond Sun, 22 Apr 2012 20:59:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=20008 Schulung neuer Honorarkräfte beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit des Landes Rheinland-Pfalz

[datensicherheit.de, 22.02.2012] Am 24. April 2012 beginnt die Schulung neuer Honorarkräfte beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit des Landes Rheinland-Pfalz (LfDI RLP). Diese stehen dann interessierten Schulen als Leiter für Workshops zum Thema „Datenverantwortung und Datenschutz“ zur Verfügung:
In diesen Schüler-Workshops geht es darum, die jungen Onliner für Risiken und Gefahren bei der Nutzung des Internet zu sensibilisieren.
Der Selbstdatenschutz in den Sozialen Netzwerken spielt dabei eine besondere Rolle. Es geht aber auch darum, den Schülerinnen und Schülern den Wert der Privatsphäre zu vermitteln und aufzuzeigen, wie in Zeiten von „Cybermobbing“ ein verantwortungsvoller Umgang mit den Daten anderer aussehen sollte.
Diese Schülerworkshops würden seit September 2010 an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Bisher hätten mehr als 300 dieser Workshops an über 100 Schulen stattgefunden, an denen rund 10.000 Schüler teilgenommen hätten. Dieses Projekt seien bisher aus Mitteln des Landesbeauftragten und des Bildungsministeriums finanziert worden – erfreulicherweise würden die Workshops künftig ganz wesentlich auch vom Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mitfinanziert werden, was auch mit einer Ausweitung des Projekts verbunden sein werde; sie würden demnächst auch im Jugendstrafvollzug und in den Häusern des Jugendrechts angeboten werden. Im Bildungsbereich sei außerdem vorgesehen, die Honorarkräfte im Rahmen von Elternabenden und mittelfristig auch im Grundschulbereich zum Einsatz kommen zu lassen, so der LfDI RLP. Diese neuen Aufgabenfelder könnten nur mit mehr Personal bewältigt werden – daher sei die Einstellung und Ausbildung weiterer Kräfte erforderlich. Insgesamt stünden für die Workshops nunmehr 20 Referenten zur Verfügung.
Das Workshop-Projekt sei mittlerweile auch außerhalb von Rheinland-Pfalz auf Interesse gestoßen – in anderen Bundesländern, aber auch in der Schweiz, deren Datenschutzbeauftragte sich im Juni 2012 in Mainz über Konzept und Durchführung der Workshops informieren wollten.

]]>
https://www.datensicherheit.de/erfolgreiche-schueler-workshops-thema-datenverantwortung-datenschutz/feed 0
BITKOM-Akademie bietet neues Ausbildungskonzept im Datenschutz https://www.datensicherheit.de/bitkom-akademie-bietet-neues-ausbildungskonzept-im-datenschutz https://www.datensicherheit.de/bitkom-akademie-bietet-neues-ausbildungskonzept-im-datenschutz#respond Wed, 21 Mar 2012 16:32:12 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19864 Laut Umfrage hat jedes vierte Unternehmen Nachholbedarf beim Datenschutz

[datensicherheit.de, 21.03.2012] Der BITKOM setzt in seiner Akademie ein neues Ausbildungskonzept für Datenschutzbeauftragte in Unternehmen um. Praxiserfahrene Experten sollen damit vor allem den Wissenstransfer und die ersten Schritte künftiger Datenschutzbeauftragter in ihren Unternehmen unterstützen:
Das Thema Datenschutz werde für die unternehmerische Praxis immer wichtiger. Mitarbeiter, Kunden und Partner würden zunehmend sensibel. Datenschutz sei nicht nur Teil der unternehmerischen Verantwortung – die Investition in die Ausbildung eines innerbetrieblichen Datenschutzbeauftragten lohne sich, betont BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.
Laut einer repräsentativen Umfrage habe jedes vierte Unternehmen nach eigenem Bekunden noch Nachholbedarf beim Datenschutz. Während 95 Prozent aller Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie einen Notfallplan für Datenverluste hätten, treffe dies nur auf jede zweite Firma anderer Branchen zu.
Mit ihrem neuen Ausbildungsangebot soll die BITKOM-Akademie helfen, diese Lücken dauerhaft zu schließen. Nach einem zweitägigen Intensivseminar mit juristischen und technischen Experten entwickeln die Teilnehmer die ersten Maßnahmen für ihre Unternehmen. Bei der Implementierung werden sie in einer sechsmonatigen Coaching-Phase von praxiserfahrenen Spezialisten begleitet und unterstützt. Ihre Mitgliedsunternehmen forderten unternehmensnahe Schulung und kurze Abwesenheitszeiten ihrer Mitarbeiter, so Professor Kempf. Um den Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, werde das Grundlagenwissen in Live-Online-Seminaren vertieft. Darauf aufbauend könnten die Teilnehmer im Anschluss optional zum „Datenschutzbeauftragten (TÜV)“ zertifiziert werden.

Mit dem neuen Schulungsprogramm ergänzt der BITKOM seine bisherigen Aktivitäten zum Datenschutz. Anlässlich der „CeBIT 2012“ hatte BITKOM einen Online-Kurs für Privatpersonen und Kleinunternehmen vorgestellt. Er ist modular aufgebaut und bietet derzeit als Kurzschulungen Einführung in den Datenschutz, Datenschutz im Internet, Datenschutz in sozialen Netzwerken und bei Smartphones an.

Seminar-Termine 2012:
23.-24.04.2012 in Berlin
25.-26.04.2012 in Köln
25.-26.04.2012 in München
08.-09.10.2012 in Berlin
08.-09.10.2012 in Frankfurt/Main
10.-11.10.2012 in Köln
10.-11.10.2012 in München

Weitere Informationen zum Thema:

BITKOM
Datenschutz für alle!

Bitkom AKADEMIE
Interner Datenschutzbeauftragter – Top-Ausbildung inklusive Experten-Coaching

]]>
https://www.datensicherheit.de/bitkom-akademie-bietet-neues-ausbildungskonzept-im-datenschutz/feed 0
FH Aachen bildet im Sommersemester 2012 Computerkriminalisten aus https://www.datensicherheit.de/fh-aachen-bildet-im-sommersemester-2012-computerkriminalisten-aus https://www.datensicherheit.de/fh-aachen-bildet-im-sommersemester-2012-computerkriminalisten-aus#respond Thu, 15 Mar 2012 21:33:44 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19831 Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden suchen gut ausgebildete IT-Forensiker

[datensicherheit.de, 15.03.2012] Die Anzahl der erfassten Straftaten, bei denen Computer als Tatwaffe genutzt werden, steigt. Immer öfter zapfen Hacker Firmennetze an und stehlen Daten oder nutzen Rechner für Betrügereien. Laut der letzten Polizeilichen Kriminalstatistik erhöhte sich die Anzahl der Straftaten um mehr als zehn Prozent pro Jahr. Damit diese Fälle aufgeklärt werden können, suchen Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden gut ausgebildete IT-Ermittler; Studentinnen und Studenten bietet das Fach „Sicherheit und Forensik in der Informationstechnik (IT)“ deshalb beste Berufsaussichten.
In diesem Sommersemester bieten Prof. Dr. Marko Schuba und Dipl.-Ing. Hans-Wilhelm Höfken vom Fachbereich Elektrotechnik und
Informationstechnik der FH Aachen einen Zusatzkurs im Rahmen der Vorlesung „IT-Forensik“ an. Studentinnen und Studenten können dabei in die Rolle der Ermittler schlüpfen. Sie lernen die notwendige Technik kennen, um diejenigen Fälle zu lösen, bei denen Computer als Tatwaffe benutzt wurden. Sie werden zu IT-Forensikern, also forensischen Ermittlern für Computerkriminalität, ausgebildet. Bei solchen Ermittlungen sei neben einer guten Kenntnis der Technologie auch die Einhaltung von forensischen Grundregeln wichtig, da ansonsten potenzielle Beweise vor Gericht nicht verwertet werden können, erläutert Professor Schuba.
Der Kurs basiert auf dem englischsprachigen Zertifizierungsprogramm „Certified Ethical Hacker“ (CHFI) – die Teilnehmer können somit nach Abschluss des Kurses eine Prüfung ablegen und das international anerkannte Industriezertifikat erwerben. Die Seminaristen treffen sich einmal pro Woche, um den zu Hause vorbereiteten Themenstoff zu diskutieren und Ermittler-Tools vorzustellen. Der Kurs sei aufwändig und erfordere von den Studentinnen und Studenten eine Menge Engagement, betont Höfken. Sie gingen von etwa fünf Stunden zusätzlich für jede Semesterwoche aus.
Die FH Aachen gehört zu einer der wenigen Hochschulen in Deutschland, an denen IT-Sicherheit und IT-Forensik gelehrt und erforscht werden.

Weitere Informationen zum Thema:

FH Aachen
Prof. Dr. Marko Schuba

]]>
https://www.datensicherheit.de/fh-aachen-bildet-im-sommersemester-2012-computerkriminalisten-aus/feed 0
Ausbildung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten: Verantwortung für das Unternehmen und das Gemeinwohl https://www.datensicherheit.de/ausbildung-zum-betrieblichen-datenschutzbeauftragten-verantwortung-unternehmen-gemeinwohl https://www.datensicherheit.de/ausbildung-zum-betrieblichen-datenschutzbeauftragten-verantwortung-unternehmen-gemeinwohl#respond Mon, 20 Dec 2010 19:20:03 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=14058 Aufgabe erfordert auch ein gewisses „Unbequemsein“

[datensicherheit.de, 20.12.2010] Die date up education GmbH verweist auf die wachsende Bedeutung des Themas Datenschutz und der damit verbundenen Notwendigkeit zur guten Ausbildung betrieblicher Datenschutzbeauftragter (bDBS):
Die jüngsten WikiLeaks-Veröffentlichungen hätten die Brisanz nochmals unterstrichen, denn mit der Offenlegung von geheimen Unterlagen würden auch personenbezogene Daten dargestellt – und eben damit komme es zu einer Verletzung des Datenschutzes.
Technische Entwicklungen wie E-Mail, Mobiltelefonie, Videoüberwachung und elektronische Zahlungsmethoden haben neue Möglichkeiten zur Datenerfassung geschaffen. Die weltweite Vernetzung, insbesondere durch das Internet, erhöht die Gefahren hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten immens. Durch die Verlagerung von IT-Aufgaben in Regionen, in denen deutsche und europäische Gesetze nicht durchsetzbar sind und ausländische Regierungen Zugang zu nicht für sie bestimmte Daten suchen, ist der Datenschutz praktisch wirkungslos. So müssten sich Datenschützer zunehmend den ganzheitlichen Fragen des Datenschutzes, also der Datensicherheit, widmen.
Auch wenn die WikiLeaks-Enthüllungen ein sehr extremes Beispiel seien, habe der Datenschutzbeauftragte dennoch eine vielfältige, umfangreiche und sehr verantwortungsvolle Position auszufüllen, so date up. Oft habe dieser mit „Imageproblemen“ zu kämpfen. Hinzu komme, dass der betriebliche Datenschutz häufig als unüberwindbarer „Flaschenhals“ für Innovation und Produktivität angesehen werde. Auch wenn der Datenschutzbeauftragte immer bemüht sein sollte, ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen zu haben, so erfordere seine Aufgabe auch ein gewisses „Unbequemsein“. Als besonders hilfreich erweise sich die Gabe, sich in die jeweilige Arbeitssituation der Beteiligten hinein versetzen zu können. Nur wenige Unternehmen hätten das Glück, dass sich ein perfekt ausgebildeter Datenschutzbeauftragter in den Reihen ihrer Mitarbeiter befindet. In der Regel werde ein Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten „gemacht“. Daher ist eine gute Ausbildung wichtig. Die Ausbildungsabschnitte sollten so aufgeteilt sein, dass neben den Datenschutz- und Datensicherheitsinhalten auch allgemein juristisches und technisches Verständnis sowie Datenschutzmanagement und Schulungsfähigkeiten vermittelt werden. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte habe nicht nur eine verantwortungsvolle Aufgabe für das Unternehmen, auch das Gemeinwohl profitiere grundsätzlich von seiner Arbeit.
Die date up education GmbH z.B. bietet regelmäßig an den vier Standorten Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main und Stuttgart eine Weiterbildung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten (bDSB) an. Das berufsbegleitende Vollzeitseminar vermittelt neben den Grundlagen des Datenschutzes auch wichtige Kenntnisse zu den Rechten und Pflichten sowie die Vorgehensweise des Datenschutzbeauftragten. Der nächste Kurs am Standort Hamburg ist für den 10.01.2011 vorgesehen.

Weitere Informationen zum Thema:

date up
Weiterbildung macht den Unterschied

]]>
https://www.datensicherheit.de/ausbildung-zum-betrieblichen-datenschutzbeauftragten-verantwortung-unternehmen-gemeinwohl/feed 0