Auswärtiges Amt – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 09 Jan 2026 16:35:41 +0000 de hourly 1 Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten https://www.datensicherheit.de/registrierung-elefand-krisen-katastrophenvorsorge-auslandsaufenthalte https://www.datensicherheit.de/registrierung-elefand-krisen-katastrophenvorsorge-auslandsaufenthalte#respond Tue, 13 Jan 2026 00:08:02 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51665 „ELEFAND“ dient der Elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland

[datensicherheit.de, 13.01.2026] Die Fides Reisen Lufthansa City Center Global Incoming Network GmbH & Co. KG nimmt aktuelle geopolitische Ereignisse zum Anlass, insbesondere Geschäftsreisenden eine Registrierung beim Auswärtigen Amt (AA) zu empfehlen: Ereignisse – wie etwa Anfang Januar 2026 in Venezuela – zeigten, wie schnell sich die Lage in einem Land ändern kann. Deutsche Staatsbürger sollten sich daher in der AA-Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ registrieren und ihre Daten dort auch stets aktuell halten. Die Notfall-Benachrichtigung per SMS sollte aktiviert sein – und nach Verlassen des jeweiligen Landes sollte ein entsprechender Vermerk vorgenommen werden.

aa-elefand-app

Abbildung: AA

Für den Fall der Fälle: „ELEFAND“-App für Auslandsaufenthalte

Auch Erfassung mitreisender Familienmitglieder in „ELEFAND“ möglich

„ELEFAND“ (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) soll es deutschen Staatsangehörigen ermöglichen, sich für Krisen- und Katastrophenfälle vorsorglich einzutragen. Auch mitreisende Familienmitglieder könnten erfasst werden. Alle Informationen ließen sich bequem über die „ELEFAND“-App abrufen.

In „ELEFAND“ ist auch der „Konsulatfinder“ eingebunden. Durch Eingabe des ausländischen Zielorts zeigt dieser die zuständige deutsche Auslandsvertretung an, welche im Not- bzw. Krisenfall oder aber auch in regulären konsularischen Angelegenheiten zu kontaktieren ist.

Schnelle Information und ggf. Einbeziehung in Krisenbewältigungsmaßnahmen

Da für deutsche Staatsangehörige im Ausland keine Meldepflicht besteht, bietet ihnen das AA an, sich online erfassen zu lassen, um in Krisen- und in Katastrophenfällen dennoch konsularische Hilfe leisten zu können.

Egal, ob es sich um eine Auslandsreise oder einen Daueraufenthalt im Ausland handelt – mit der Eintragung in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ wird die Voraussetzung geschaffen, dass Betroffene im Krisen- bzw. Katastrophenfall von den deutschen Auslandsvertretungen schnell informiert und ggf. in Krisenbewältigungsmaßnahmen einbezogen werden können.

Weitere Informationen zum Thema:

Auswärtiges Amt, 23.12.2025
Krisenvorsorgeliste (ELEFAND): Wichtig für alle Auslandsaufenthalte

Auswärtiges Amt
Registrieren

Auswärtiges Amt
Willkommen bei ELEFAND: Elektronische Erfassung Deutscher im Ausland

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CEO-Betrug: BKA-Warnung für Unternehmen vor neuer Masche https://www.datensicherheit.de/ceo-betrug-bka-warnung-unternehmen-masche https://www.datensicherheit.de/ceo-betrug-bka-warnung-unternehmen-masche#respond Fri, 27 Apr 2018 21:25:47 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27501 Betrügerische Anrufe angeblicher Mitarbeiter des Auswärtigen Amts

[datensicherheit.de, 27.04.2018] Im Dezember 2017 sei es noch ein angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts gewesen, aktuell melde sich „Daniel Fischer“ vom Auswärtigen Amt per E-Mail oder am Telefon bei deutschen Unternehmen. Die Details wechselten, so das Bundeskriminalamt (BKA), aber in allen Fällen handele es sich um einen Betrugsversuch.

Angeblicher Freikauf deutscher Geiseln in Mali

„Daniel Fischer“ bittet laut BKA um ein vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. In diesem Gespräch erläutert er demnach, dass die Bundesregierung für den Freikauf deutscher Geiseln in Mali finanzielle Unterstützung der Privatwirtschaft benötige.
Das BKA stellt klar: Das Auswärtige Amt sucht nie Kontakt zu Unternehmen, um für Spenden an die Bundesregierung zu werben! Wenn man einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter des Auswärtigen Amts erhält, der zu einer Zahlung drängt, handele es sich immer um einen Betrugsversuch. Gleiches gelte bei Schreiben eines „Daniel Fischer vom Auswärtigen Amt“. Weder antworten noch zurückrufen, rät das BKA.

Verhalten im Fall einer Kontaktaufnahme

Das BKA rät Unternehmen zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  1. Gehen Sie nicht auf Telefonate mit angeblichen Mitarbeitern des Auswärtigen Amts ein, die Sie zu einer Spende auffordern!
  2. Lassen Sie sich nicht zu einer Zahlung drängen oder überreden.
  3. Beenden Sie stattdessen das Gespräch – legen Sie einfach auf!
  4. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizeidienststelle.
  5. Es kann nützlich sein, wenn Sie sich die Nummer des Anrufers notieren und den Vorfall bei der Bundesnetzagentur melden – die Behörde verfolgt solche Fälle und kann unter Umständen eine Sperrung der Rufnummer veranlassen!

Weitere Informationen zum Thema:

Bundeskriminalamt, 27.04.2018
Unternehmen aufgepasst: wieder neue Masche beim CEO-Betrug / BKA warnt vor Anrufen angeblicher Mitarbeiter des Auswärtigen Amts

datensicherheit.de, 14.12.2017
BKA warnt vor neuer Masche beim CEO-Betrug

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