Bargeld – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 15 Jul 2019 20:45:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.16 Kryptowährungen: Zunehmend verlockend auch für Cyber-Kriminelle https://www.datensicherheit.de/kryptowaehrungen-zunehmend-verlockend-cyber-kriminelle https://www.datensicherheit.de/kryptowaehrungen-zunehmend-verlockend-cyber-kriminelle#respond Mon, 15 Jul 2019 20:34:23 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=33550 „Kryptowährung für Dummies“ gibt Einblick in „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“, „Ripple“ u.a.

[datensicherheit.de, 15.07.2019] Ob „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“ oder „Ripple“ – wohl jeder hat schon mal etwas von sogenannten Kryptowährungen gehört oder gelesen. Der Gedanke, sich nicht mehr mit lästigen Geldgeschäften auseinanderzusetzen, nicht mehr auf Bargeld angewiesen zu sein und dabei trotzdem anonym zu bleiben, scheint sehr verlockend zu sein – eben auch für Cyber-Kriminelle.

„Kryptowährungen für Dummies“

Abbildung: Wiley-VCH

„Kryptowährung für Dummies“: Wie es mit Kryptowährungen wirklich geht…
1. Auflage, April 2019, 265 Seiten, Softcover
„Deutsche Dummies“, ISBN: 978-3-527-71627-2

Ein Thema, das man nicht ignorieren sollte…

Kryptowährungen hätten durchaus ihre Schattenseiten – denn auch „Kriminelle auf der ganzen Welt freuen sich diebisch über das anonyme Zahlungssystem“, mit dem nicht nur die aufwändige Geldwäsche wegfalle, sondern mit dem sie auch weitestgehend unerkannt und von Ermittlungsbehörden unbehelligt ihren Geschäften nachgehen könnten – egal um welche dunkle Machenschaften es geht.
„Ganz gleich wie man Kryptowährungen gegenübersteht, es ist ein Thema, das man nicht ignorieren sollte“, so der Wiley Verlag.

„Kryptowährungen für Dummies“: „Bitcoin“ & Co. im Fokus

Krijn Soeteman zeigt demnach in „Kryptowährungen für Dummies“, was sich hinter „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“ und „Ripple“ verbirgt, was der Unterschied zu normalem Geld ist und wie damit an der Börse gehandelt wird.
Der Wirtschaft- und Technik-Journalist möchte in seinem Buch die Fragen beantworteten, welche Möglichkeit sich für Kryptowährungen in Zukunft bieten und „ob wirklich alles Gold ist was im Internet glänzt“…

Weitere Informationen zum Thema:

WILEY-VCH
Kapitel 1 / Am Anfang war das Geld

datensicherheit.de, 05.07.2019
Buchvorstellung: Kryptografie für Dummies

datensicherheit.de, 25.05.2019
Kryptowährungen: Gefälschte Apps in Google Play entdeckt

datensicherheit.de, 21.05.2019
Kryptowährungen und künstliche Intelligenz: Zweite Ausgabe des Deutsch-Französischen IT-Sicherheitslagebilds

datensicherheit.de, 13.05.2019
ESET Sicherheitswarnung: Sicherheitslücke in WhatsApp zwingt Nutzer zum Eingreifen

datensicherheit.de, 27.06.2018
Cyber-Kriminelle nutzen Hype um Kryptowährungen

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Schöne neue Welt ohne Bargeld: Der Preis wäre zu hoch https://www.datensicherheit.de/schoene-neue-welt-ohne-bargeld-der-preis-waere-zu-hoch https://www.datensicherheit.de/schoene-neue-welt-ohne-bargeld-der-preis-waere-zu-hoch#respond Fri, 15 Apr 2016 16:59:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25376 Verfügbarkeit von Bargeld langfristig für Verbraucher und den Markt unverzichtbar

[datensicherheit.de, 15.04.2016] In einer aktuellen Stellungnahme weist der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Gedankenspiele um eine Abschaffung des Bargelds zurück.

Zahlungen müssen unabhängig von Dienstleistungen Dritter möglich sein

Zuletzt hatte vor einer Woche der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, geäußert, dass das Ende von Bargeld unvermeidlich sei.
Bargeld habe große Vorteile, auf die viele Verbraucher nicht verzichten wollten, sagt hingegen vzbv-Vorstand Klaus Müller. Es gewährleiste Freiheit und Anonymität beim Einkauf – nur Bargeld stelle auch sicher, dass man unabhängig von Dienstleistungen Dritter jederzeit zahlen könne.

Aktuelles vzbv-Positionspapier zum Thema Bargeld

Der vzbv hebt in seinem aktuellen Positionspapier die Bedeutung von Bargeld hervor. So sei schon allein eine Begrenzung von Barzahlungen ein Problem. Zwar gäbe es mittlerweile viele Möglichkeiten zum unbaren Bezahlen im Handel, Verbraucher müssten jedoch auch die Möglichkeit behalten, Güter, wie ein Auto, eine Sportausrüstung oder andere Gegenstände, frei verkaufen zu können.
Nur Bargeld erlaube bisher die Gewissheit, den vereinbarten Gegenwert einer veräußerten Sache zuverlässig Zug-um-Zug zu empfangen. Einige Mitgliedsstaaten mit Bargeldbegrenzungen hätten aus guten Gründen private Zahlungen explizit ausgenommen – dieser Punkt werde in der deutschen Debatte bisher nicht berücksichtigt“, erläutert Müller.

Geeignete Rundungsregeln für Kleingeld gefordert

Auch auf die Diskussion um Kleinmünzen und eine mögliche Abschaffung des 500-Euro-Scheins geht das Positionspapier ein.
Kleine Cent-Münzen seien vielen Verbrauchern lästig. Es käme aber darauf an, durch geeignete Rundungsregeln sicherzustellen, dass deren Abschaffung keine Preissprünge auslösten. Wenn sich an Tankstellen die Preise nur noch in 5-Cent-Sprüngen ändern würden, werde schnell jedem klar, wie teuer eine solche Entscheidung die Verbraucher käme. Es brauche hierfür klare Regelungen, fordert Müller.

500-Euro-Schein muss dauerhaft einlösbar sein

Den 500-Euro-Schein nicht mehr zu drucken, sei für Verbraucher kein erhebliches Problem. Anders läge die Sache, wenn man diese Scheine nicht mehr dauerhaft einlösen könne. Zwänge man Verbraucher, die ihr Geld nicht einer Bank anvertraut haben, diese Scheine einzutauschen, werde das möglicherweise Kriminelle auf den Plan rufen, etwa durch zunehmende Einbrüche. Vermögen dürften auch nicht „kalt enteignet“ werden.

Weitere Informationen zum Thema:

verbraucherzentrale Bundesverband, 13.04.2016
HINTERGRUNDDOSSIER: BARGELD / Argumente und Fakten

verbraucherzentrale Bundesverband, 15.04.2016
DER PREIS FÜR EINE WELT OHNE BARGELD IST ZU HOCH / Positionspapier zur Bargeld-Debatte

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Digitalcourage: Offener Brief gegen Bargeld-Abschaffung https://www.datensicherheit.de/digitalcourage-offener-brief-gegen-bargeld-abschaffung https://www.datensicherheit.de/digitalcourage-offener-brief-gegen-bargeld-abschaffung#comments Tue, 08 Mar 2016 16:41:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25182 Bereits Verbot von Bargeldtransaktionen über 5.000 Euro und Abschaffung der 500-Euro-Note in der Diskussion

[datensicherheit.de, 08.03.2016] Das Thema „Bargeldverbot“ bzw. das schrittweise Zurückdrängen der Bezahlung mit den gesetzlichen Zahlungsmitteln geistert durch die Medien. So wird etwa ein Verbot von Bargeldtransaktionen über 5.000 Euro und die Abschaffung der 500-Euro-Note diskutiert – offensichtlich der Einstieg in die Abschaffung des Bargelds.

Persönlichkeits- und Freiheitsrechte in Gefahr

Wenn solche Pläne wahr werden, dann gingen „schrittweise wichtige Persönlichkeits- und Freiheitsrechte“ verloren, warnt der Digitalcourage e.V. – darum wurde ein Offene Brief an Finanzminister Schäuble geschrieben, in dem dieser direkt aufgefordert wird, diese Pläne fallen zu lassen – um die Freiheitsrechte und das Grundrecht auf Privatsphäre zu wahren.

Breite Unterstützung

Nach Angaben von Digitalcourage unterstützen die Deutsche Vereinigung für Datenschutz (DVD) e.V., die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., quintessenz – Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter und dieDatenschützer Rhein-Main diesen Offenen Brief.

Weitere Informationen zum Thema:

Digitalcourage, 03.03.2016
Post für den Finanzminister: Offener Brief für die Beibehaltung von Bargeld

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Anachronismus oder gedruckte Freiheit: Bargeld in der Digitalen Gesellschaft https://www.datensicherheit.de/anachronismus-oder-gedruckte-freiheit-bargeld-der-digitalen-gesellschaft https://www.datensicherheit.de/anachronismus-oder-gedruckte-freiheit-bargeld-der-digitalen-gesellschaft#respond Thu, 05 Feb 2015 20:47:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24704 Podiumsdiskussion am 16. April 2015 in Mainz (Vormerktermin)

[datensicherheit.de, 05.02.2015] Eine Podiumsdiskussion am 16. April 2015 in Mainz soll der Frage nachgehen, ob das Bargeld in der Digitalen Gesellschaft noch eine Zukunft hat oder es womöglich sogar abgeschafft wird.
Diese Frage ist deshalb bedeutend, weil das Bargeld es jedem bisher erlaubt, anonym, ohne Datenspuren und ohne die Möglichkeit der Überwachung, am Geschäftsverkehr teilzunehmen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz laden ein:
Donnerstag, 16. April 2015, um 18.00 Uhr, Wappensaal des Landtags Rheinland-Pfalz (Vormerktermin)

Namhafte Referenten sollen das Thema kontrovers diskutieren. Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung und ehemaliger Chefredakteur der „WirtschaftsWoche“, sowie Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, haben nach Angaben des Veranstalters ihre Teilnahme bereits zugesagt.

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