Bargeld – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 29 Jan 2026 16:24:19 +0000 de hourly 1 Bargeld muss bleiben – gemeinsamer Appell von 14 Verbraucherschutz-, Sozial-, Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbänden an die Bundesregierung https://www.datensicherheit.de/bargeld-erhaltung-appell-14-verbraucherschutz-sozial-wohlfahrts-wirtschaftsverbande-bundesregierung Mon, 02 Feb 2026 00:06:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52214 Insbesondere im Interesse von Kindern, Älteren, Menschen in prekären Lebenslagen bzw. mit Behinderungen fordert ein breites Bündnis ein Gesetz zum Schutz des Bargelds mit Akzeptanzpflicht sowie kostenfreiem, barrierefreiem Zugang in angemessener Nähe

[datensicherheit.de, 02.02.2026] Für viele, vor allem jüngere Verbraucher gehört heute das Bezahlen mit sogenanntem Giralgeld, auf elektronischem Wege, zum Alltag und wird als „praktisch“ angesehen. Bargeld gerät dabei immer mehr unter Druck – in Deutschland wird es erkennbar schwieriger, bar zu zahlen oder überhaupt an Bargeld zu kommen. So lassen Selbstbedienungskassen oft nur Kartenzahlung zu, manche Geschäfte lehnen sogar Bargeld ab und Geldautomaten werden im Straßenbild immer weniger. Dabei sind gesetzliche Zahlungsmittel bisher eben Bargeld – nämlich jene von der Deutschen Bundesbank ausgegebenen, auf Euro lautenden Banknoten sowie die vom Bund emittierten, auf Euro oder Cent lautenden Scheidemünzen. Ein längerer Stromausfall, wie Anfang Januar 2026 im Südwesten Berlins, relativiert das vermeintlich praktische Bezahlen auf elektronischem Wege, wenn Kartenlesegeräte, Kassen und nach einer Weile auch die Smartphones ausfallen. Laut einer aktuellen Meldung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat nun ein breites Bündnis aus Verbraucherschutz-, Sozial-, Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbänden vor dem Ausschluss von Verbrauchern bei Bezahlvorgängen gewarnt – besonders von Kindern, Älteren, Menschen in prekären Lebenslagen und Menschen mit Behinderungen. Dieses Bündnis fordert nach eigenen Angaben „ein Gesetz zum Schutz des Bargelds mit Akzeptanzpflicht sowie kostenfreiem, barrierefreiem Zugang in angemessener Nähe“.

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Abbildung: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Verbände und Mitzeichner des Bargeld-Appells 2026

Abheben und Einzahlen von Bargeld zunehmend umständlicher

Für Verbraucher werde es in Deutschland immer schwieriger, mit Bargeld zu bezahlen und überhaupt Zugang zu Bargeld zu erhalten. An Selbstbedienungskassen sei oft nur Kartenzahlung möglich, manche Geschäfte lehnten Bargeld sogar vollständig ab. Wichtige Angebote wie Bahnfahrkarten und Schwimmbad-Tickets könnten zum Teil nicht mehr oder nur unter erhöhtem Aufwand bar erworben werden.

  • „Gleichzeitig werden das Abheben und Einzahlen von Bargeld immer aufwändiger.“ Dabei legten Verbraucher großen Wert darauf, bar zahlen zu können. Für viele Erwachsene und insbesondere auch Kinder sei Bargeld sogar die einzige mögliche Zahlungsform„etwa bei fehlendem Zugang zu digitalen Zahlungsmethoden aufgrund eines SCHUFA-Eintrags oder weil sie kein Konto haben“.

Eigentlich habe ja jeder Erwachsene das Recht auf ein Basiskonto, aber in der Praxis verweigerten Banken dieses häufig. Besonders Menschen in schwierigen Lebenslagen, wie wohnungslose Menschen, stünden dadurch oft ohne digitale Zahlungsmöglichkeit dar.

Kostendruck auf Handel und Handwerk für Annahme von Bargeld und Bereithalten von Wechselgeld

Für den Handel und das Handwerk stiegen die Kosten für die Annahme von Bargeldzahlungen und das Bereithalten von Wechselgeld. Das Einzahlen von Bargeldeinnahmen werde erheblich schwieriger und teurer, weil Banken die Zahl an Geldautomaten und Bankfilialen reduzierten.

  • Die Anzahl der Bankfilialen habe sich in den vergangenen 23 Jahren mehr als halbiert, auch die Zahl der Geldautomaten sinke kontinuierlich. Alternative Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten etwa über den Einzelhandel seien weder flächendeckend noch überall kostenfrei verfügbar.

In ländlichen Regionen müssten Verbraucher weitere Wege zurücklegen, um Bargeld zu erhalten. Zudem schaffe die Postbank die Möglichkeit ab, Sozialleistungen per Scheck in bar auszuzahlen („Zahlungsanweisung zur Verrechnung“ / ZzV) – ein gravierendes Problem für armutsbetroffene Menschen ohne Konto.

Warnendes Beispiel: Wiederaufbau der Bargeldinfrastruktur in skandinavischen Ländern

Diese Probleme verstärkten sich gegenseitig: Weniger Zugangsmöglichkeiten zu Bargeld steigerten die Hürden für Verbraucher und führten zu sinkender Nutzung, was wiederum das Angebot weiter einschränke.

  • Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte Bargeld bald für Verbraucher und Unternehmen nicht mehr als Zahlungsmittel nutzbar sein:

So könnte irgendwann ein aufwändiger Wiederaufbau der Bargeldinfrastruktur notwendig werden, wie es gegenwärtig in skandinavischen Ländern wie Schweden zu beobachten sei. „Das gilt es zu verhindern!“

Darum ist Bargeld auch weiterhin unverzichtbar:

  • Bargeld ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe!
    Bargeld sei ein einfaches Zahlungsmittel, welches unabhängig von digitalen Fähigkeiten, dem Besitz eines Bankkontos, Zugang zum Internet oder digitalen Endgeräten verwendet werden könne. Besonders Menschen in prekären Lebenslagen oder Menschen, welche das Internet nicht nutzen, seien auf Bargeld angewiesen, um überhaupt teilhaben zu können. Auch für Kinder und Jugendliche, welche häufig weder über ein eigenes Konto noch über ein Smartphone mit Bezahlfunktion verfügten, stelle Bargeld ein zentrales Instrument gesellschaftlicher Teilhabe dar.
  • Bargeld ist krisenfest!
    Bei langanhaltenden Stromausfällen, Cyberangriffen oder Naturkatastrophen bleibe Bargeld ein verlässliches Zahlungsmittel.
  • Bargeld fördert das soziale Miteinander im Alltag!
    Von Kuchenbasaren über Schulfeste bis zu Spendenaktionen – die Möglichkeiten für Aktivitäten von Vereinen, Kirchengemeinden, Schulen, Nachbarschaftsinitiativen und anderen ehrenamtlichen Angeboten seien häufig nur mit Bargeld praktikabel. Auch für eine direkte Hilfe, wie eine Geldspende an wohnungslose Menschen, brauche es Bargeld.
  • Mit Bargeld können Kinder den Umgang mit Geld mithilfe von fassbaren Münzen und Scheinen einfach erlernen
    Bargeld ermögliche einen frühen Start für finanzielle Bildung und helfe allen Menschen, ihre Ausgaben im Blick zu behalten.
  • Bargeld schützt die Privatsphäre!
    Bargeld ermögliche Unabhängigkeit von digitalen Systemen und Informationelle Selbstbestimmung.

Bündnis-Forderung, das Bargeld gesetzlich zukunftsfest zu machen

„Deshalb setzen wir uns dafür ein, Bargeld in Deutschland zukunftsfest zu machen. Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Deutschland wählen können, wie sie bezahlen möchten – digital oder bar! Niemand soll ausgeschlossen werden, weil er oder sie bar zahlen möchte oder muss.“

  • Daher fordert die Initiative nun ein Gesetz zum Schutz des Bargelds: „Es soll sicherstellen, dass Bargeld grundsätzlich als Zahlungsmittel akzeptiert wird, und dass alle Menschen kostenfrei und barrierefrei in angemessener Nähe Zugang zu Bargeld haben – sei es über Geldautomaten oder andere Lösungen.“

Mit einem solchen Gesetz könne die Bundesregierung ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag, Bargeld zu erhalten und Wahlfreiheit für Verbraucher zu ermöglichen, verwirklichen.

Weitere Informationen zum Thema:

Verbraucherzentrale Bundesverband
Über uns: Gemeinsam stark für Verbraucherrechte!

GABLER BANKLEXIKON, Prof. Dr. Cornelia Manger-Nestler, LL.M.
Definition: Was ist „gesetzliche Zahlungsmittel“? / Zahlungsmittel, für die im Geschäftsverkehr ein beschränkter oder unbeschränkter Annahmezwang besteht.

Verbraucherzentrale Bundesverband, 05.01.2026
Bezahlen mit Bargeld: Verbraucheralltag mit Hürden / Verbraucherzentrale fordert klare Regeln für Bargeldakzeptanz

Bundesbank, 17.03.2025
Zugang zu Bargeld in Deutschland / Monatsbericht – März 2025

datensicherheit.de, 09.01.2026
TÜV-Verband zum Stromausfall in Berlin: Deutschlands Infrastruktur braucht mehr Resilienz / Der großflächige Stromausfall vom 3. bis zum 7. Januar 2026 im Südwesten Berlins hat deutlich gemacht, wie verletzlich die technische Infrastruktur in Deutschland ist

datensicherheit.de, 15.04.2016
Schöne neue Welt ohne Bargeld: Der Preis wäre zu hoch / Verfügbarkeit von Bargeld langfristig für Verbraucher und den Markt unverzichtbar

datensicherheit.de, 08.03.2016
Digitalcourage: Offener Brief gegen Bargeld-Abschaffung / Bereits Verbot von Bargeldtransaktionen über 5.000 Euro und Abschaffung der 500-Euro-Note in der Diskussion

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Kryptowährungen: Zunehmend verlockend auch für Cyber-Kriminelle https://www.datensicherheit.de/kryptowaehrungen-zunehmend-verlockend-cyber-kriminelle https://www.datensicherheit.de/kryptowaehrungen-zunehmend-verlockend-cyber-kriminelle#respond Mon, 15 Jul 2019 20:34:23 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=33550 „Kryptowährung für Dummies“ gibt Einblick in „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“, „Ripple“ u.a.

[datensicherheit.de, 15.07.2019] Ob „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“ oder „Ripple“ – wohl jeder hat schon mal etwas von sogenannten Kryptowährungen gehört oder gelesen. Der Gedanke, sich nicht mehr mit lästigen Geldgeschäften auseinanderzusetzen, nicht mehr auf Bargeld angewiesen zu sein und dabei trotzdem anonym zu bleiben, scheint sehr verlockend zu sein – eben auch für Cyber-Kriminelle.

„Kryptowährungen für Dummies“

Abbildung: Wiley-VCH

„Kryptowährung für Dummies“: Wie es mit Kryptowährungen wirklich geht…
1. Auflage, April 2019, 265 Seiten, Softcover
„Deutsche Dummies“, ISBN: 978-3-527-71627-2

Ein Thema, das man nicht ignorieren sollte…

Kryptowährungen hätten durchaus ihre Schattenseiten – denn auch „Kriminelle auf der ganzen Welt freuen sich diebisch über das anonyme Zahlungssystem“, mit dem nicht nur die aufwändige Geldwäsche wegfalle, sondern mit dem sie auch weitestgehend unerkannt und von Ermittlungsbehörden unbehelligt ihren Geschäften nachgehen könnten – egal um welche dunkle Machenschaften es geht.
„Ganz gleich wie man Kryptowährungen gegenübersteht, es ist ein Thema, das man nicht ignorieren sollte“, so der Wiley Verlag.

„Kryptowährungen für Dummies“: „Bitcoin“ & Co. im Fokus

Krijn Soeteman zeigt demnach in „Kryptowährungen für Dummies“, was sich hinter „Bitcoin“, „Ethereum“, „Litecoin“ und „Ripple“ verbirgt, was der Unterschied zu normalem Geld ist und wie damit an der Börse gehandelt wird.
Der Wirtschaft- und Technik-Journalist möchte in seinem Buch die Fragen beantworteten, welche Möglichkeit sich für Kryptowährungen in Zukunft bieten und „ob wirklich alles Gold ist was im Internet glänzt“…

Weitere Informationen zum Thema:

WILEY-VCH
Kapitel 1 / Am Anfang war das Geld

datensicherheit.de, 05.07.2019
Buchvorstellung: Kryptografie für Dummies

datensicherheit.de, 25.05.2019
Kryptowährungen: Gefälschte Apps in Google Play entdeckt

datensicherheit.de, 21.05.2019
Kryptowährungen und künstliche Intelligenz: Zweite Ausgabe des Deutsch-Französischen IT-Sicherheitslagebilds

datensicherheit.de, 13.05.2019
ESET Sicherheitswarnung: Sicherheitslücke in WhatsApp zwingt Nutzer zum Eingreifen

datensicherheit.de, 27.06.2018
Cyber-Kriminelle nutzen Hype um Kryptowährungen

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Schöne neue Welt ohne Bargeld: Der Preis wäre zu hoch https://www.datensicherheit.de/schoene-neue-welt-ohne-bargeld-der-preis-waere-zu-hoch https://www.datensicherheit.de/schoene-neue-welt-ohne-bargeld-der-preis-waere-zu-hoch#respond Fri, 15 Apr 2016 16:59:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25376 Verfügbarkeit von Bargeld langfristig für Verbraucher und den Markt unverzichtbar

[datensicherheit.de, 15.04.2016] In einer aktuellen Stellungnahme weist der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Gedankenspiele um eine Abschaffung des Bargelds zurück.

Zahlungen müssen unabhängig von Dienstleistungen Dritter möglich sein

Zuletzt hatte vor einer Woche der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, geäußert, dass das Ende von Bargeld unvermeidlich sei.
Bargeld habe große Vorteile, auf die viele Verbraucher nicht verzichten wollten, sagt hingegen vzbv-Vorstand Klaus Müller. Es gewährleiste Freiheit und Anonymität beim Einkauf – nur Bargeld stelle auch sicher, dass man unabhängig von Dienstleistungen Dritter jederzeit zahlen könne.

Aktuelles vzbv-Positionspapier zum Thema Bargeld

Der vzbv hebt in seinem aktuellen Positionspapier die Bedeutung von Bargeld hervor. So sei schon allein eine Begrenzung von Barzahlungen ein Problem. Zwar gäbe es mittlerweile viele Möglichkeiten zum unbaren Bezahlen im Handel, Verbraucher müssten jedoch auch die Möglichkeit behalten, Güter, wie ein Auto, eine Sportausrüstung oder andere Gegenstände, frei verkaufen zu können.
Nur Bargeld erlaube bisher die Gewissheit, den vereinbarten Gegenwert einer veräußerten Sache zuverlässig Zug-um-Zug zu empfangen. Einige Mitgliedsstaaten mit Bargeldbegrenzungen hätten aus guten Gründen private Zahlungen explizit ausgenommen – dieser Punkt werde in der deutschen Debatte bisher nicht berücksichtigt“, erläutert Müller.

Geeignete Rundungsregeln für Kleingeld gefordert

Auch auf die Diskussion um Kleinmünzen und eine mögliche Abschaffung des 500-Euro-Scheins geht das Positionspapier ein.
Kleine Cent-Münzen seien vielen Verbrauchern lästig. Es käme aber darauf an, durch geeignete Rundungsregeln sicherzustellen, dass deren Abschaffung keine Preissprünge auslösten. Wenn sich an Tankstellen die Preise nur noch in 5-Cent-Sprüngen ändern würden, werde schnell jedem klar, wie teuer eine solche Entscheidung die Verbraucher käme. Es brauche hierfür klare Regelungen, fordert Müller.

500-Euro-Schein muss dauerhaft einlösbar sein

Den 500-Euro-Schein nicht mehr zu drucken, sei für Verbraucher kein erhebliches Problem. Anders läge die Sache, wenn man diese Scheine nicht mehr dauerhaft einlösen könne. Zwänge man Verbraucher, die ihr Geld nicht einer Bank anvertraut haben, diese Scheine einzutauschen, werde das möglicherweise Kriminelle auf den Plan rufen, etwa durch zunehmende Einbrüche. Vermögen dürften auch nicht „kalt enteignet“ werden.

Weitere Informationen zum Thema:

verbraucherzentrale Bundesverband, 13.04.2016
HINTERGRUNDDOSSIER: BARGELD / Argumente und Fakten

verbraucherzentrale Bundesverband, 15.04.2016
DER PREIS FÜR EINE WELT OHNE BARGELD IST ZU HOCH / Positionspapier zur Bargeld-Debatte

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Digitalcourage: Offener Brief gegen Bargeld-Abschaffung https://www.datensicherheit.de/digitalcourage-offener-brief-gegen-bargeld-abschaffung https://www.datensicherheit.de/digitalcourage-offener-brief-gegen-bargeld-abschaffung#comments Tue, 08 Mar 2016 16:41:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25182 Bereits Verbot von Bargeldtransaktionen über 5.000 Euro und Abschaffung der 500-Euro-Note in der Diskussion

[datensicherheit.de, 08.03.2016] Das Thema „Bargeldverbot“ bzw. das schrittweise Zurückdrängen der Bezahlung mit den gesetzlichen Zahlungsmitteln geistert durch die Medien. So wird etwa ein Verbot von Bargeldtransaktionen über 5.000 Euro und die Abschaffung der 500-Euro-Note diskutiert – offensichtlich der Einstieg in die Abschaffung des Bargelds.

Persönlichkeits- und Freiheitsrechte in Gefahr

Wenn solche Pläne wahr werden, dann gingen „schrittweise wichtige Persönlichkeits- und Freiheitsrechte“ verloren, warnt der Digitalcourage e.V. – darum wurde ein Offene Brief an Finanzminister Schäuble geschrieben, in dem dieser direkt aufgefordert wird, diese Pläne fallen zu lassen – um die Freiheitsrechte und das Grundrecht auf Privatsphäre zu wahren.

Breite Unterstützung

Nach Angaben von Digitalcourage unterstützen die Deutsche Vereinigung für Datenschutz (DVD) e.V., die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., quintessenz – Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter und dieDatenschützer Rhein-Main diesen Offenen Brief.

Weitere Informationen zum Thema:

Digitalcourage, 03.03.2016
Post für den Finanzminister: Offener Brief für die Beibehaltung von Bargeld

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Anachronismus oder gedruckte Freiheit: Bargeld in der Digitalen Gesellschaft https://www.datensicherheit.de/anachronismus-oder-gedruckte-freiheit-bargeld-der-digitalen-gesellschaft https://www.datensicherheit.de/anachronismus-oder-gedruckte-freiheit-bargeld-der-digitalen-gesellschaft#respond Thu, 05 Feb 2015 20:47:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24704 Podiumsdiskussion am 16. April 2015 in Mainz (Vormerktermin)

[datensicherheit.de, 05.02.2015] Eine Podiumsdiskussion am 16. April 2015 in Mainz soll der Frage nachgehen, ob das Bargeld in der Digitalen Gesellschaft noch eine Zukunft hat oder es womöglich sogar abgeschafft wird.
Diese Frage ist deshalb bedeutend, weil das Bargeld es jedem bisher erlaubt, anonym, ohne Datenspuren und ohne die Möglichkeit der Überwachung, am Geschäftsverkehr teilzunehmen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz laden ein:
Donnerstag, 16. April 2015, um 18.00 Uhr, Wappensaal des Landtags Rheinland-Pfalz (Vormerktermin)

Namhafte Referenten sollen das Thema kontrovers diskutieren. Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung und ehemaliger Chefredakteur der „WirtschaftsWoche“, sowie Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, haben nach Angaben des Veranstalters ihre Teilnahme bereits zugesagt.

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