Béla Waldhauser – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Tue, 09 Dec 2025 14:02:34 +0000 de hourly 1 Frankfurt/Main: Wirtschaftswachstum gründet sich auf Rechenzentren – doch neue IW-Studie benennt Hürden für Betreiber https://www.datensicherheit.de/frankfurt-main-wirtschaftswachstum-basis-rechenzentren-iw-studie-huerden-betreiber https://www.datensicherheit.de/frankfurt-main-wirtschaftswachstum-basis-rechenzentren-iw-studie-huerden-betreiber#respond Sat, 06 Dec 2025 23:51:32 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51313 Jeder Euro, der in Rechenzentren erwirtschaftet wird, generiert weitere 51 Cent wirtschaftlicher Leistung – 24 Cent davon direkt in der Region

[datensicherheit.de, 07.12.2025] Rechenzentren gelten als das Fundament digitaler Wertschöpfung in Frankfurt/Main sowie der gesamten Region RheinMain. Laut einer aktuellen Stellungnahme vom eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. jedenfalls liefert die neue, für ein Projektkonsortium verschiedener Partner aus der Region – Hessen Trade and Invest (HTAI), Regionalverband FrankfurtRheinMain, Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main und Wirtschaftsförderung Frankfurt – erstellte Studie von IW und Detecon hierzu eindeutige Zahlen und zeigt demnach auf, dass die Branche im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft Rekordzuwächse verzeichnet. Davon profitierten auch die Stadt selbst sowie die gesamte RheinMain-Region.

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Foto: eco

Dr. Béla Waldhauser mahnt: Deutschland und allen voran Frankfurt/M. als digitale Hauptstadt können es sich nicht leisten, die Grundlage ihrer digitalen Wirtschaft zu schwächen!

Rechenzentren in der FrankfurtRheinMain-Region als Wachstumsmotoren

Das BIP der Rechenzentrumsbranche habe sich in den vergangenen fünf Jahren in der Region FrankfurtRheinMain verdoppelt (vgl. IW Consult 2025: 8). In der Main-Metropole habe das Wachstum knapp 90 Prozent betragen – im Gegensatz dazu sei die Gesamtwirtschaft von Frankfurt/Main und der Region jeweils lediglich um rund 16 Prozent gewachsen.

  • Auch für die kommenden fünf Jahre prognostizierten die Studienautoren große Erfolge: „So soll das Branchen-BIP voraussichtlich um 175 Prozent in FrankfurtRheinMain und um 53 Prozent in der Stadt Frankfurt steigen.“

Jeder Euro, der in Rechenzentren erwirtschaftet wird, stoße weitere 51 Cent wirtschaftlicher Leistung an – 24 Cent davon direkt in der Region. Hinzu kämen Steuereinnahmen: „Die Gesamtbranche zeichnete im Jahr 2023 für ein Steueraufkommen von 405 Millionen Euro verantwortlich.“ Davon seien 287 Millionen Euro direkt auf die Branche entfallen und weitere 117 Millionen Euro auf Zulieferer. Laut Schätzmodell blieben etwa zehn Prozent des Steueraufkommens in den Standortkommunen – zum Großteil durch Gewerbesteuern.

Nutzer von Rechenzentren mit höheren Umsätzen belohnt

Auch Anwenderindustrien profitierten: „Wie die Studie ganz richtig herausstellt, sind rechenzentrumsaffine Unternehmen innovativer, produktiver und wachstumsstärker als solche, die keine Rechenzentren nutzen (vgl. IW Consult 2025: 121).“ Auch hierzu sprächen die Zahlen für sich: „Deutschlandweit konnten Rechenzentrumsnutzer bezogen auf das Jahr 2023 rund 18 Prozent ihrer Umsätze mit neuen Produkten oder Dienstleistungen generieren, die es vorher noch nicht gab. Bei den Unternehmen, die keine Rechenzentrumsinfrastruktur nutzen, lag dieser Wert lediglich bei knapp acht Prozent und damit bei weniger als der Hälfte“ (ebd.: 5; IW Consult 2024).“

  • Diese Erkenntnis habe das IW bereits aus einer vorangegangenen Studie gewonnen, welche 2024 vom eco und der unter dessen Verbandsdach gegründeten „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ in Auftrag gegeben wurde. Beide Studien thematisierten in diesem Kontext die enormen „Spillover“-Effekte von Rechenzentren. Laut IW sind deutschlandweit „[m]indestens sechs Millionen Beschäftigte […] in Unternehmen tätig, deren Geschäftsmodell ohne Cloudnutzung nicht möglich wäre“ (IW Consult 2025: 12).

Wie auch die im September 2025 veröffentlichte Studie von Arthur D. Little, eco und der „Allianz“ verdeutliche, treibe Künstliche Intelligenz (KI) diese Effekte weiter an und lasse die Nachfrage nach Rechenleistung und schnellen Netzen explodieren. Laut den Autoren der aktuellen IW-Studie nehme die Region FrankfurtRheinMain mit der Bereitstellung hochleistungsfähiger digitaler Infrastrukturen deutschlandweit eine zentrale Funktion für die Ermöglichung dieser digitalen Transformation ein. (ebd.)

Warnung: Attraktive Energiepreise sowie Flächen und Stromanschlüsse für Rechenzentren im Ausland könnten Sogwirkung entfalten

Dies spiegele auch die zentralen Ergebnisse der in diesem Jahr – 2025 – erschienenen Studie des Frankfurter Internetknotens DE-CIX wider: So habe die in Frankfurt/Main bestehende Infrastrukturdichte eine regelrechte Sogwirkung auf heimische wie internationale Unternehmen, welche jährlich mindestens zwei Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur der Main-Metropole investieren würden – neben dem direkten Wertbeitrag von mehr als 300 Millionen Euro, den allein der DE-CIX Frankfurt/Main für die hessische Wirtschaft bringe (vgl. D-Stream Group 2025: 63f.).

  • Dr. Béla Waldhauser [], Sprecher der „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“, kommentiert: „Neben den Stärken von Frankfurt und der gesamten Region Rhein-Main (darunter die Nähe zum DE-CIX, einer guten Netzinfrastruktur und Datengravitation sowie einer sicheren und stabilen Stromversorgung) benennt die neue IW-Studie mit schonungsloser Klarheit, was Branchenbetreiber seit Jahren erleben: Kurzfristig verfügbare zusätzliche Stromkapazitäten in großem Maßstab, hohe Energiekosten, lange Genehmigungswege, regulatorische Unsicherheit und Flächenknappheit für den Bau neuer Rechenzentren.“

Diese Gemengelage führe zu verschlechterten Rahmenbedingungen für Betreiber in ganz Deutschland und der Region FrankfurtRheinMain. Indes sei diese Erkenntnis leider nicht neu. „Schon seit Jahren weisen Betreiber des ,Ökosystems’ digitaler Infrastrukturen im Rahmen von Brancheninitiativen wie der eco-,Allianz’ Politik und Kommunen auf jene Missstände hin. Die Folgen bei weiterer Verschlechterung sind also durchaus bekannt: Es droht eine Abwanderung in andere europäische – insbesondere skandinavische – Länder bei denen die besonders relevanten Standortfaktoren wie Energiepreise sowie Flächen und Stromanschlüsse für Rechenzentren besonders attraktiv sind.“

Problemherde für Betreiber von Rechenzentren liegen klar auf der Hand – nun werden konkrete Lösungswege benötigt

Was die Missstände für Betreiber hierzulande betrifft, stimmten also sämtliche Studienergebnisse und Meinungen von Branchen-Experten überein. Die Problemherde lägen klar auf der Hand – nun benötige man konkrete Lösungswege. Dies gelinge nur im engen Schulterschluss zwischen Betreibern, Politik und Kommunen.

  • Waldhausers eindringlicher Appell: „Deutschland und allen voran Frankfurt als digitale Hauptstadt können es sich nicht leisten, die Grundlage ihrer digitalen Wirtschaft zu schwächen. Wir brauchen die Sicherstellung von bezahlbarem, grundlastfähigem Strom für Rechenzentren sowie planbarer Flächen- und Netzkapazitäten!“

Noch dazu bedürfe es beschleunigter und verlässlicher Genehmigungsverfahren – statt regulatorischer Hürden – und ein eindeutiges politisches „Commitment“ zur digitalen Infrastruktur als strategische Zukunftsaufgabe für Frankfurt/Main und die gesamte Region RheinMain.

Weitere Informationen zum Thema:

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Dr. Béla Waldhauser

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Spillover-Effekte von Rechenzentren: Rückgrat der KI-Revolution in Deutschland / Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der unter dem Dach des eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

iW CONSULT & DETECON CONSULTING, 2025
Rechenzentren in Frankfurt am Main und der Region: Standort- und regionalökonomische Wirkungszusammenhänge / Studie für die Wirtschaftsförderung Frankfurt, das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, den Regionalverband FrankfurtRheinMain und die Hessen Trade & Invest (HTAI)

iW CONSULT
Studie:Spillover-Effekte von Rechenzentren – Rückgrat der KI-Revolution in Deutschland

datensicherheit.de, 16.11.2025
Zuspitzung der Energiekrise für Rechenzentren gefährdet Digitalstandort Deutschland / „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ fordert wettbewerbsfähige Strompreise und zuverlässige Netzanschlüsse für Rechenzentrenbranche

datensicherheit.de, 11.11.2025
Rechenzentren: KI treibt deren Verbreitung auch in Deutschland / Deutschland muss sicherstellen, über ausreichend leistungsfähige Rechenzentren für Künstliche Intelligenz zu verfügen – nur dann kann die Digitale Souveränität gestärkt und gegenüber internationalen Technologieführern aufgeholt werden

datensicherheit.de, 22.07.2025
Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren / Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

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Zuspitzung der Energiekrise für Rechenzentren gefährdet Digitalstandort Deutschland https://www.datensicherheit.de/zuspitzung-energiekrise-rechenzentren-gefaehrdung-digitalstandort-deutschland https://www.datensicherheit.de/zuspitzung-energiekrise-rechenzentren-gefaehrdung-digitalstandort-deutschland#respond Sat, 15 Nov 2025 23:20:06 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50970 „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ fordert wettbewerbsfähige Strompreise und zuverlässige Netzanschlüsse für Rechenzentrenbranche

[datensicherheit.de, 16.11.2025] Heftige Kritik übt die unter dem Dach vom eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. gegründete „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ die „verfehlte Standortpolitik der Bundesregierung“: Insbesondere der vom „Wirtschaftsausschuss“ abgelehnte Bundesratsvorschlag zur Vergabe von Netzanschlüssen, als auch die Vereinbarung des „Koalitionsausschusses“ vom 13. November 2025 für einen Industriestrompreis, in welcher Rechenzentrenbetreiber explizit nicht erwähnt würden, gefährden aus Sicht des Verbands die Rechenzentrenbranche in Deutschland.

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Dr. Béla Waldhauser: KI und Automatisierung lassen die Nachfrage nach Rechenleistung und schnellen Netzen explodieren

Diskrepanz zwischen Bekenntnissen zur Stärkung des Rechenzentrenstandorts Deutschland und aktueller Politik der Bundesregierung

„Wachstum braucht Infrastruktur. Rechenzentren sind das Rückgrat der Digitalen Transformation für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft und ein wichtiger Pfeiler der angestrebten Digitalen Souveränität in Deutschland und Europa!“, betont Dr. Béla Waldhauser, Sprecher der „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“.

  • Er warnt eindringlich: „Trotz zahlreicher Bekenntnisse zur Stärkung des Rechenzentrenstandorts Deutschland ist die aktuelle Politik der Bundesregierung tatsächlich eher kontraproduktiv.“

Rechenzentrenbetreiber seien eben auf frühzeitige und verlässliche Stromnetz-Anschlusszusagen angewiesen. Aktuell dauere die Bearbeitung bis zu sieben Jahre; in Regionen mit besonders hoher Nachfrage – wie etwa Frankfurt am Main – sogar über zehn Jahre. „Diese Verzögerungen gefährden die Investitionssicherheit und strategische Planbarkeit von Rechenzentren-Projekten“, gibt Waldhauser zu bedenken.

Investitionssicherheit für Rechenzentrumsprojekte zwingend erforderlich

Der eco fordert daher: „Die Verfahren zur Vergabe von Netzanschlüssen müssen flächendeckend so gestaltet werden, dass Investitionssicherheit für Rechenzentrumsprojekte gewährleistet bleiben!“

  • Hierfür müsse den Netzbetreibern entsprechender Spielraum eingeräumt werden, um Vergabeverfahren bedarfsgerecht auszugestalten. Ein erster Schritt zur Entlastung und kurzfristigen Entspannung der Situation wäre eine Detailanpassung der „Kraftwerknetzanschlussverordnung“ (KraftNAV), wie vom Bundesrat (BR) kürzlich vorgeschlagen. Dieser Vorschlag sei allerdings am 12. November 2025 vom Ausschuss „Wirtschaft und Energie“ nicht angenommen worden.

„Die Bundesregierung muss jetzt dringend handeln und bis Jahresende im Kabinett eine Annahme des BR-Vorschlages erwirken, um eine Verschärfung des Kapazitätsengpasses zu vermeiden“, unterstreicht Waldhauser. Ansonsten müsse man damit rechnen, dass in absehbarer Zeit keine weiteren Rechenzentren in Deutschland gebaut würden.

KI und Automatisierung treiben in jedem Fall Nachfrage nach leistungsfähigen Rechenzentren

„Eine aktuelle Studie von eco und Arthur D. Little zeigt, dass wir insbesondere im Bereich der digitalen Infrastrukturen in den kommenden fünf Jahren auf eine massive Angebotslücke zusteuern. KI und Automatisierung lassen die Nachfrage nach Rechenleistung und schnellen Netzen explodieren. Die aktuellen Bedingungen am Standort Deutschland erlauben es uns aber gar nicht, die entsprechenden Kapazitäten zeitgerecht dem Markt zur Verfügung zu stellen“, erläutert Waldhauser.

  • Der hohe Strompreis in Deutschland sei ein weiterer Faktor, welcher den Bau neuer Rechenzentren in Deutschland bremsen könnte. Entgegen der Vereinbarung im Koalitionsvertrag würden Rechenzentren in der am 13. November 2025 veröffentlichten Einigung der Koalition zum Industriestrompreis nicht erwähnt.

Waldhauser stellt abschließend klar: „Wir fordern die Bundesregierung auf, dass dies noch geschieht! Andernfalls ist dies eine weitere Absage an den Rechenzentren- und Digitalstandort Deutschland.“

Weitere Informationen zum Thema:

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Über uns: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet.

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Studie „Die Internetwirtschaft in Deutschland 2025-2030: Zukunftsperspektiven für digitale Infrastrukturen“ / In Zusammenarbeit mit Arthur D. Little, realisiert in Kooperation mit der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen, Digital Realty und NetCologne

DIGITALE INFRASTRUKTUREN, eine Initiative des eco
Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

DIGITALE INFRASTRUKTUREN, eine Initiative des eco
Mitglieder & Organisation

Bundesnetzagentur
Netz­an­schluss / Die rein physikalisch technische Anbindung an das Energieversorgungsnetz wird über das Netzanschlussverhältnis zwischen Anschlussnehmer und Netzbetreiber geregelt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 27.06.2007
Gesetz – Netze und Netzausbau: Kraftwerksnetzanschlussverordnung (KraftNav) / Verordnung zur Regelung des Netzanschlusses von Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie

datensicherheit.de, 11.11.2025
Rechenzentren: KI treibt deren Verbreitung auch in Deutschland / Deutschland muss sicherstellen, über ausreichend leistungsfähige Rechenzentren für Künstliche Intelligenz zu verfügen – nur dann kann die Digitale Souveränität gestärkt und gegenüber internationalen Technologieführern aufgeholt werden

datensicherheit.de, 04.09.2025
Strompreis: Bitkom fordert Entlastung auch für TK-Netze und Rechenzentren / Telekommunikationsnetze und Rechenzentren sind das Rückgrat der Digitalisierung – diese von Entlastungen bei der Stromsteuer auszuschließen, konterkariert das Ziel der Digitalen Souveränität

datensicherheit.de, 22.07.2025
Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren / Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

datensicherheit.de, 17.07.2024
Wachstumsinitiative der Bundesregierung: Ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren / eco begrüßt Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden

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5-Punkte-Plan des eco für zukunftsorientierte Rechenzentrumsstrategie des Bundes https://www.datensicherheit.de/5-punkte-plan-eco-zukunftsorientierung-rechenzentrumsstrategie-bund https://www.datensicherheit.de/5-punkte-plan-eco-zukunftsorientierung-rechenzentrumsstrategie-bund#respond Fri, 22 Aug 2025 23:17:34 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49776 Der eco fordert unter anderem wettbewerbsfähige Strompreise, schnellere Genehmigungen und ein Ende des „One-Size-Fits-All“-Ansatzes

[datensicherheit.de, 23.08.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. betont in einer aktuellen Stellungnahme die Bedeutung leistungsfähiger Rechenzentren als notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung und präsentierte hierzu am 22. August 2025 einen „5-Punkte-Plan für eine zukunftsorientierte Rechenzentrumsstrategie des Bundes“. Gefordert werden vom eco unter anderem wettbewerbsfähige Strompreise, schnellere Genehmigungen und ein Ende des „One-Size-Fits-All“-Ansatzes in der Bundesregierung.

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Abbildung: eco

Dr. Béla Waldhauser: Wer schon die normalen Rechenzentren nicht glaubwürdig unterstützt, der muss mit „Gigafactories“ erst gar nicht anfangen!

eco moniert: Deutschlands Anteil an weltweiten IT-Kapazitäten hat deutlich abgenommen

Die Rolle von Rechenzentren für den Wirtschaftsstandort Deutschland werde nicht zuletzt durch die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz (KI) immer wichtiger. „Bereits im Jahr 2023 ergab sich durch Rechenzentrumsnutzung eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von rund 250 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft.“

  • Für Forschungs- und Anwendungsszenarien im KI-Bereich sei ein funktionierendes „Ökosystem digitaler Infrastrukturen“, bestehend aus Rechenzentren, „Colocation“- und „Cloud“-Anbietern sowie Internetaustauschknoten, unerlässlich.

Deutschlands Anteil an den weltweiten IT-Kapazitäten habe in den letzten zehn Jahren deutlich abgenommen: „Zwischen 2015 und 2024 ist der Anteil der in den Rechenzentren in Deutschland installierten Server am Weltmarkt von 3,5 Prozent auf knapp 2,5 Prozent gesunken.“

eco fordert u.a. positive Rahmenbedingungen für Ansiedlung von Rechenzentren

„Die Regierung muss deshalb jetzt auch durch konkrete Deregulierungen und Entlastungen zeigen, dass sie es ernst meint mit der Stärkung des Standorts – denn wer schon die normalen Rechenzentren nicht glaubwürdig unterstützt, der muss mit ,Gigafactories’ erst gar nicht anfangen!“, kommentiert Dr. Béla Waldhauser, Sprecher der unter dem Dach des eco-Verbands gegründeten „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“.

  • Es sei notwendig, positive Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Rechenzentren zu schaffen. Die Bundesregierung habe daher eine „Rechenzentrumsstrategie“ angekündigt.

„Eine stabile Investitionsgrundlage erfordert eine Rechenzentrumsstrategie, die klare und attraktive Bedingungen, insbesondere in Bezug auf Energieversorgung, Infrastruktur und einheitliche regulatorische Vorgaben sowie Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen, garantiert.“

eco: Bundesregierung sollte bestehende Geschäfts- und Betriebsmodelle der Rechenzentrumsbranche berücksichtigten

Gleichzeitig müsse in einer solchen Rechenzentrumsstrategie eine klare Trennung zu den Anforderungen von „Cloud“-Services erfolgen, welche zwar auf der Recheninfrastruktur basierten, sich jedoch vor allem auf Datenhoheit, Interoperabilität und Marktzugang konzentrierten.

  • Konkret fordert nun der eco, „dass die Bundesregierung die bestehenden verschiedenen Geschäfts- und Betriebsmodelle in der Rechenzentrumsbranche berücksichtigt“. Waldhauser betont: „,One Size fits all’ funktioniert hier tatsächlich nicht!“

Er führt weiter aus: „Geschäftsmodellabhängig können Standortfaktoren, Sicherheitsanforderungen sowie Beeinflussbarkeit der IT-Komponenten signifikant variieren. Die Berücksichtigung unterschiedlicher Betriebseigenschaften bei der Entwicklung einer übergreifenden Rechenzentrumsstrategie ist daher von entscheidender Bedeutung.“

Laut eco Überarbeitung des Regulierungsrahmens in Bezug auf Energieeffizienz und Abwärmenutzung erforderlich

Zentral ist aus Sicht des Verbands auch eine Überarbeitung des bestehenden Regulierungsrahmens in Bezug auf Energieeffizienz und Abwärmenutzung. Dieser sollte sich an den bestehenden EU-Standards orientieren und gemeinsam mit der Branche zeitnah evaluiert werden.

  • Drittens müsse die Bunderegierung eine integrierte Infrastrukturplanung vorantreiben, um Rechenzentren sinnvoll in Strom- und Wärmenetze einzubinden. Eine enge Verzahnung mit der kommunalen Wärmeplanung sei hier ebenfalls von immenser Bedeutung.

Viertens fordert der eco „eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren inklusive der Flächennutzungsplanung und der Umweltgenehmigung von Rechenzentren“.

eco erwartet, dass „Rechenzentrumsstrategie“ des Bundes im Dialog mit der Branche entwickelt wird

Zentral ist aus Sicht des Verbands außerdem die Versorgung von Rechenzentren mit bezahlbarem und grundlastfähigem Strom. Die Strompreise in Deutschland müssten wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich gestaltet sein. „Das heißt, es müssen zum einen beihilferechtliche Vorgaben überarbeitet werden, um Entlastungen zu ermöglichen.“ Zum anderen müsse auch der Zugang zu Stromnetzanschlusskapazität gewährleistet sein.

  • „Rechenzentren sind das Fundament für digitale Leistungsfähigkeit als auch Digitaler Souveränität sowie für einen wettbewerbsfähigen und resilienten Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Waldhauser.

Eine „Rechenzentrumsstrategie“ des Bundes sollte daher im Dialog mit der Branche sowie eng verzahnt mit Ländern und Kommunen entwickelt werden, bestehende Hürden und Wettbewerbsnachteile konsequent abbauen und die Rechenzentrumsbranche am Standort Deutschland nachhaltig stärken.

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet

VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT E.V. eco, 22.08.2025
eco Kernforderungen an eine Rechenzentrumsstrategie des Bundes

EINE INITIATIVE DES eco
DIGITALE INFRASTRUKTUREN WIR SIND DAS INTERNET / Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

EINE INITIATIVE DES eco
DIGITALE INFRASTRUKTUREN WIR SIND DAS INTERNET / Mitglieder & Organisation

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Spillover-Effekte von Rechenzentren: Rückgrat der KI-Revolution in Deutschland / Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der unter dem Dach des eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

iea INTERNATIONAL ENERGY AGENCY
Energy and AI / World Energy Outlook Special Report

datensicherheit.de, 22.07.2025
Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren / Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

datensicherheit.de, 17.07.2024
Wachstumsinitiative der Bundesregierung: Ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren / eco begrüßt Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden

datensicherheit.de, 14.08.2023
Drohender Totalausfall: Sicherheitslücken in Rechenzentren könnten Energieversorgung lahmlegen / Trellix Advanced Research Center veröffentlicht Bericht zur Bedrohung moderner Rechenzentren

datensicherheit.de, 26.04.2019
Bitkom: Standortnachteile bremsen deutsche Rechenzentren aus / Strom macht oft mehr als 50 Prozent der Betriebskosten aus / Große Abwärmemengen bleiben wegen fehlender Einspeisung ungenutzt / Policy Paper zu Rechenzentren veröffentlicht

datensicherheit.de, 23.01.2019
Entfernung georedundanter Rechenzentren von fünf auf 200 Kilometer angehoben / Johan van den Boogaart kommentiert Neufassung der BSI-Empfehlung

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Koalitionsvertrag: Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland kommentiert wohlwollend https://www.datensicherheit.de/koalitionsvertrag-allianz-staerkung-digital-infrastrukturen-deutschland-kommentar-wohlwollen https://www.datensicherheit.de/koalitionsvertrag-allianz-staerkung-digital-infrastrukturen-deutschland-kommentar-wohlwollen#respond Thu, 10 Apr 2025 23:52:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47210 Bekenntnis zu starkem Rechenzentrumsstandort Deutschland gewürdigt

[datensicherheit.de, 11.04.2025] Die unter dem Dach des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. gegründete Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland hat den am 9. April 2025 vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrags von Union und SPD – mit Blick auf Rechenzentren – wohlwollend kommentiert: Demnach zeigt sich, dass die neue Koalition die Bedeutung von Rechenzentren als „Fundament der Digitalen Transformation“ erkannt hat und eine grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Branche am Standort Deutschland anstrebt.

Seit Langem geforderter Paradigmenwechsel in der Rechenzentrumspolitik in Deutschland

„Wir sehen erstmals den von uns seit Langem geforderten Paradigmenwechsel in der Rechenzentrumspolitik in Deutschland – hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, so Dr. Béla Waldhauser, Sprecher der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland.

  • Insbesondere die geplante Einbeziehung der Rechenzentrumsbranche in die Strompreiskompensation sei ein zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Betrieb von Rechenzentren. Auch die Ankündigung, bestehende Vorgaben zur Abwärmenutzung zu erleichtern, bewertet der Verband positiv:

„Wir hoffen, dass die bedingungslose Verpflichtung zur Abwärmenutzung und die bestehenden Beweislasten und Dokumentationspflichten durch die neue Bundesregierung geprüft und bereinigt werden“, betont Waldhauser.

Bekenntnis zu einem starken Rechenzentrumsstandort Deutschland

Die Ankündigung der neuen Koalitionspartner, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und zu digitalisieren, entspreche ebenfalls einer vielfach wiederholten Forderung der Rechenzentren-Allianz im eco-Verband.

  • Mit diesem Bekenntnis zu einem starken Rechenzentrumsstandort Deutschland und den geplanten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Ökosystems digitaler Infrastrukturen adressiere die Koalition auch Kritik aus der Wirtschaft:

Laut der aktuellen „eco Branchenpuls“-Umfrage unter IT-Entscheidern in Deutschland vom ersten Quartal 2025 bewerteten 46 Prozent der Befragten den Zustand der digitalen Infrastrukturen als größtes Hemmnis für die Digitale Transformation.

Weitere Informationen zum Thema:

DIGITALE INFRASTRUKTUREN
Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT, 02.04.2025
eco Branchenpuls: Digitale Transformation in Deutschland unter Druck / IT-Entscheider:innen sehen Regulierung als größtes Hindernis

datensicherheit.de, 11.04.2025
DAV-Kommentar zum Koalitionsvertrag: Viel Innere Sicherheit auf Kosten der Freiheit befürchtet / DAV äußert gemischtes Fazit zum vorgelegten Entwurf

datensicherheit.de, 10.04.2025
Die Digitale Transformation im Blick: eco kommentiert neuen Koalitionsvertrag – Zustimmung und Bedenken / Digitalministerium als starkes, aber Vorratsdatenspeicherung als falsches, da grundrechtswidriges Signal

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Wachstumsinitiative der Bundesregierung: Ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren https://www.datensicherheit.de/wachstumsinitiative-bundesregierung-ambition-planung-ausbau-ki-rechenzentren https://www.datensicherheit.de/wachstumsinitiative-bundesregierung-ambition-planung-ausbau-ki-rechenzentren#respond Wed, 17 Jul 2024 17:11:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45030 eco begrüßt Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden

[datensicherheit.de, 17.07.2024] Der eco Verband der Internetwirtschaft e.V. weist in einer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass am 17. Juli 2024 die „Wachstumsinitiative“ der Bundesregierung gemeinsam mit dem Bundeshaushalt 2025 vom Kabinett beschlossen werden sollte. Darin verankert seien ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren sowie eine Besserung der Rahmenbedingungen für Rechenzentrums-Betreiber.

Digitalisierung der Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft – weitere Unterstützung durch den Bund erforderlich

„Wir begrüßen die Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden, um Deutschland mit mehr Rechenleistung auszustatten. Damit innovative Technologien wie KI ein Zuhause bekommen und künftig umfangreich genutzt werden können, benötigen wir ein starkes ,digitales Ökosystem’, welches genau das ermöglicht“, kommentiert Béla Waldhauser, Sprecher der unter dem Dach von eco gegründeten „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“.

Es stimmt ihn nach eigenen Angaben „optimistisch, dass die Bundesregierung hier den Bedarf an Rechenkapazität am Standort Deutschland sieht und entsprechende Investitionen plant“.

Ein Maßnahmenpaket allein reiche indes allerdings nicht aus, um die Digitale Transformation großflächig und konsequent voranzubringen, stellt Waldhauser klar. Zwar sei der Fokus auf KI-Rechenzentren in der Initiative nachvollziehbar, doch benötige die Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft weitere Unterstützung.

Aufruf an die Bundesregierung, Betreiber aller digitalen Infrastrukturen weiter zu entlasten

„Die Bundesregierung muss jetzt aktiv werden und Betreiber aller digitalen Infrastrukturen weiter entlasten. Neben den in der ,Wachstumsinitiative’ genannten beschleunigten Genehmigungsverfahren benötigt die Branche endlich mehr und vor allem effektive Entbürokratisierungsmaßnahmen, um den Ausbau zusätzlicher Rechenzentrums-Kapazitäten zu forcieren und zu vereinfachen.“ Genau dieser Prozess werde derzeit aber durch eine enorme Dichte an Vorgaben, Dokumentationspflichten sowie Regulierungen sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene ausgebremst, moniert Waldhauser.

Das „Energieeffizienzgesetz“ (EnEfG) biete in dem Kontext Möglichkeiten, an einigen Stellschrauben zu drehen: Aktuell bedürfe es neben Planungsbeschleunigungen auch pragmatischer Unterstützung bei der Umsetzung neuer Effizienzvorgaben des EnEfG, um die von der Regierung formulierten Ziele zu erreichen.

„Derzeit besteht noch die Chance, kurzfristig zusätzlich aufkommende Bürokratielasten im EnEfG-Anpassungsgesetz zu reduzieren, indem notwendige Nachbesserungen erfolgen und Angleichungen an den EU-Rechtsrahmen vorgenommen werden.“

Wachstumsinitiative der Bundesregierung mit ambitioniertem Ziel, Deutschland als Digital- und KI-Standort zu stärken

Daher solle die Bundesregierung unter anderem bei der Berechnung der „Power Usage Effectiveness“ (PUE) die Auslastung von Datacentern berücksichtigen, uneinheitliche Aufgreifschwellen auf EU- und Bundesebene harmonisieren und den geforderten „Energy Reuse Factor“ (ERF) umsetzbarer gestalten.

„Mit der ,Wachstumsinitiative’ werden ambitionierte Ziele formuliert, um Deutschland als Digital- und KI-Standort zu stärken. Die im Maßnahmenpaket angekündigten Investitionsprioritäten zu KI-Rechenzentren werden im tatsächlichen Haushalt allerdings nicht ausreichend widergespiegelt.“

Waldhausers Fazit: „Es müssen nun also auch Taten folgen, um den Weg für ein eng verknüpftes, flächendeckendes und effizientes ,Ökosystem digitaler Infrastrukturen’ zu ebnen!“

Weitere Informationen zum Thema:

eco, DIGITALE INFRASTRUKTUREN, tt.mm.202j
Wir sind das Internet / Gemeinsam für starke digitale Infrastrukturen in Deutschland

eco
Digitale Transformation für mehr Nachhaltigkeit: Positive Effekte digitaler Technologien und Infrastrukturen auf die Klimabilanz von Wirtschaft und Gesellschaft

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