Chance – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 17 Mar 2025 21:07:18 +0000 de hourly 1 Deutsche Wirtschaft sollte KI als Chance begreifen https://www.datensicherheit.de/deutsche-wirtschaft-ki-chance https://www.datensicherheit.de/deutsche-wirtschaft-ki-chance#respond Mon, 17 Mar 2025 16:33:05 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46606 United Interim Wirtschaftsreport 2025: Künstliche Intelligenz als Schlüssel zu mehr Wachstum

[datensicherheit.de, 17.03.2025] Künstliche Intelligenz (KI) wird als Game Changer für alle Bereiche der Wirtschaft gesehen, deren massive Auswirkungen häufig noch unterschätzt wird. Zu diesem Schluss gelangt der „Wirtschafts­­report 2025“ der Management-Community United Interim. Bei den Autoren des Berichts handelt es sich um zehn erfahrene Interim Manager, die selbst schon bei zahlreichen KI-Einführungsprojekten mitgewirkt haben: Dr. Bodo Antonić, Ulvi Aydin, Ulf Camehn, Ruben Faust, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Jane Enny van Lam­balgen, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich und Karlheinz Zuerl.

Als Führungskräfte auf Zeit werden die Management-Experten für mehrere Monate in Unternehmen geholt, um Projekte durchzuführen. Sie verfügen daher über deutlich mehr Erfahrung als angestellte Manager, die in der Regel nur einige wenige Jobwechsel im Laufe ihrer Karriere durchleben. Für den Report wurden 550 Interim Manager befragt. Die zehn Autoren haben die Umfrage konzipiert und die Ergebnisse analysiert. „Es gibt wohl keinen Überblick über den KI-Einsatz in der deutschen Wirtschaft mit mehr Praxisnähe“, ist Studienleiter Dr. Harald Schönfeld, Geschäftsführer von United Interim, überzeugt.

KI als Chance für die Wirtschaf

KI als Chance für die Wirtschaft, Bild: UNITEDINTERIM® GmbH

Kurzfristiger Return on Invest für KI-Projekte

Im Report und vor allem in den Köpfen der Top 10 Interim Manager stecken eine Vielzahl von praxisnahen Tipps zur KI-Einführung. So sagt beispielsweise Eckhart Hilgenstock: „Man sollte ein KI-Projekt nur dann starten, wenn es einen Break-Even innerhalb von anderthalb Jahren verspricht.“ Das sehen auch 28 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Kollegen so. 51 Prozent räumen immerhin eine maximale Frist von drei Jahren ein. „Die langfristige Perspektive, die bei den meisten IT-Projekten angesagt ist, lohnt sich bei KI aufgrund der raschen Entwicklung derzeit jedenfalls nicht“, erklärt Ulvi Aydin.

„Das stellt keine Empfehlung für einen Blindflug dar“, stellt Jane Enny van Lambalgen klar. So raten 88 Prozent der befragten Interim Manager zu einer frühzeitigen Zielfestlegung bei der KI-Einführung im Unternehmen. Für 80 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) steht die Definition der Anwendungsfälle im Vordergrund – und diese sollten sich kurzfristig lohnen. 79 Prozent empfehlen den Start mit einem Pilotprojekt, das anhand der Ergebnisse optimiert werden sollte (78 Prozent), bevor es in der Organisation größer ausgerollt wird (55 Prozent). In diesem Zuge sollte ein KI-Team im Unternehmen aufgebaut werden, raten 63 Prozent der Führungskräfte auf Zeit.

„Viele Belastungsfaktoren für die Wirtschaft wie die hohen Energiekosten oder die ausufernde Büro­kratie werden auch unter einer neuen Bundesregierung nicht über Nacht verschwinden“, sagt Dr. Bodo Antonić, „aber die Hebelwirkung von KI ist derart groß, dass sie die negativen Einflüsse zumindest teilweise kompensieren kann.“

KI wird viele Branchen durcheinanderwirbeln

Künstliche Intelligenz wird künftig so selbstverständlich werden wie heute Computer und das Internet, sind 94 Prozent der 550 befragten Interim Manager überzeugt. Dadurch wird die Wirtschaft einen kräftigen Produktivitätsschub erhalten, meinen 90 Prozent der Befragten. Über drei Viertel (76 Prozent) gehen fest vom Entstehen völlig neuer Geschäftsmodelle aus.

„Wir stehen vor einer neuen Welle von Firmengründungen durch innovative Unternehmer, die die KI-Chancen erkennen und so manch eine tradierte Branche durcheinander wirbeln werden“, prognostiziert Ruben Faust. „Das schafft viel Marktdynamik, wird aber den einen oder anderen traditionellen Betrieb, der das KI-Potenzial nicht rechtzeitig erkennt oder nicht umzusetzen vermag, aus der Bahn werfen“, befürchtet Karlheinz Zuerl.

Als typisches Beispiel wird im „Wirtschaftsreport 2025“ von United Interim die Bau- und Immobilien­branche genannt, die mit über 2,5 Millionen Beschäftigen einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands darstellt. Dort gilt neben den hohen Rohstoff- und Energiepreisen, dem Fachkräfte­mangel und dem wirtschaftlich schwachen Umfeld die mangelnde Digitalisierung als ein Haupt­hemmnis, sagen 57 Prozent der 550 befragten Interim Manager. Roland Streibich mahnt an: „In der Bau- und Immobilienwirtschaft ließe sich die Produktivität allein durch die Digitalisierung aller Planungs­schritte massiv steigern. Künstliche Intelligenz könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.“ Klaus-Peter Stöppler, der als Beirat für Baufragen viele Unternehmen begleitet, ergänzt: „Die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen durch KI könnte die Wohnungsnot in Deutschland binnen weniger Jahre beheben. Dazu müssten sich neben der Wirtschaft allerdings auch der Staat, sprich die Bauämter, entsprechend umstellen.“

Roland Streibich weist auch auf die Grenzen von KI hin: „KI kann uns sehr viele nützliche Informationen liefern und uns vieles abnehmen, aber wenn es um kreatives Denken, schnelle Wissensverknüpfungen, das vernetzte Denken und Erkennen von Mustern sowie um spontane Ideen geht, bleibt unser menschliches Gehirn unschlagbar.“

Segen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft

„Künstliche Intelligenz führt zur Massenarbeitslosigkeit“ lautet ein gängiges Vorurteil, das indes nicht einmal ein Zehntel (8 Prozent) der Interim Manager aufgrund ihrer Praxiserfahrungen in den Betrieben unterschreibt. 60 Prozent gehen davon aus, dass der durch den KI-Boom ausgelöste wirtschaftliche Aufschwung mehr Arbeitsplätze schafft bzw. erhält als durch KI vernichtet werden.

„Der große KI-Kahlschlag wird ausbleiben, aber dennoch werden natürlich viele Arbeitsplätze, insbesondere solche, die durch repetitive Tätigkeiten charakterisiert sind, entfallen“, stellt Jane Enny van Lambalgen klar. Vor allem die sogenannte Sach­bearbeitungsebene wird personell ausgedünnt werden, sind 77 Prozent der Fachleute überzeugt. Aber weit weniger als ein Drittel davon (27 Prozent) geht von Massenentlassungen auf dieser Ebene aus. Im mittleren Management erwartet gut die Hälfte (52 Prozent) der Führungskräfte auf Zeit den Abbau von Hierarchien durch KI, aber lediglich 13 Prozent gehen von schmerzhaften Einschnitten aus. „Der beste Weg, den eigenen Arbeitsplatz zu sichern, besteht darin, sich selbst zum KI-Experten zu entwickeln, statt sich dagegen zu stemmen“, rät Ulvi Aydin.

„Der demografische Faktor verhindert ein Desaster am Arbeitsmarkt durch den großflächigen KI-Einsatz“, analysiert Klaus-Peter Stöppler. „Viele der Baby Boomer stehen kurz vor der Rente und werden dann einfach nicht mehr ersetzt“, ergänzt Roland Streibich. Gleichzeitig mildert Künstliche Intelligenz den Fachkräftemangel ab, haben 77 Prozent der Interim Manager bei Projekteinsätzen in der Wirtschaft festgestellt. Gut ein Drittel (34 Prozent) stuft KI-Anwendungen als Ersatz für nicht vorhandene Fachkräfte als „kritisch“ für die deutsche Wirtschaft ein. „Unternehmen, die KI nicht aktiv nutzen, riskieren den Verlust von Aufträgen. Sie verlieren darüber hinaus auch Geschäft, wenn sie mit digitalisierten Wettbewerbern nicht mehr mithalten können“, sagt Ulf Camehn.

„Im Großen und Ganzen ist der KI-Boom ein Segen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft“, sind sich die zehn Interim Manager einig. Sie begründen: „Ohne KI würde der demografische Faktor die deutsche Wirtschaft lahmlegen, weil schlichtweg nicht genügend qualifiziertes Personal verfügbar wäre.“

Wichtigste Einsatzgebiete für KI

In welchen Abteilungen und auf welchen Fachgebieten rechnet sich der KI-Einsatz für die Unternehmen am schnellsten und am meisten, wollte Studienleiter Dr. Harald Schönfeld von United Interim von den 550 befragten Interim Managern wissen. An erster Stelle steht dabei mit Abstand die Kunden­kommunikation (Customer Service) mit 66 Prozent Zustimmung. „Mit einem KI-gestützten Kunden­service lassen sich drei Vorteile auf einmal erzielen: Prozesse automatisieren, Effizienz steigern und ein außergewöhnliches Kundenerlebnis kreieren“, erklärt Christian Florschütz, der vor wenigen Wochen von der Dachorganisation Österreichisches Interimmanagement (DÖIM) als „Interim Manager des Jahres 2025“ ausgezeichnet wurde.

Auf dem zweiten Platz beim KI-Einsatz liegen Logistik und Supply Chain Management mit 58 Prozent (Mehr­fach­nennungen waren erwünscht). Den dritten Platz teilen sich Geschäftsprozessoptimierung sowie Einkauf und Beschaffung mit 53 Prozent. Auf dem vierten Rang befinden sich Vertrieb und Marketing (52 Prozent). „Im Vertrieb rechnet sich jedes KI-Projekt binnen eines halben Jahres“, weiß Eckhart Hilgenstock von seinen Projekten zu berichten. An fünfter Stelle stehen Forschung und Entwicklung sowie das Kostenmanagement (Controlling) mit 51 Prozent.

KI-Kampf gegen die „Firmokratie“

Auf dem sechsten Platz liegt die Produktion (43 Prozent); kurz dahinter kommen die Wettbewerbs­fähigkeit und der Abbau der firmeninternen Bürokratie (42 Prozent). „Die von der Gesetzgebung vorgegebene externe Bürokratie ist von den Unternehmen kaum zu beeinflussen, dafür aber die interne ‚Firmokratie‘ umso mehr – und dabei kann KI eine Schlüsselrolle spielen“, sagt Dr. Bodo Antonić. Die firmeninterne Bürokratie ist häufig ähnlich schlimm wie die externe, meinen mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Interim Manager aufgrund ihrer Praxiserfahrung in den Unternehmen. „Die Unter­nehmen wären gut beraten, sich stärker auf die Kundenseite zu konzentrieren und den internen Verwaltungsapparat zu verschlanken“, rät Christian Florschütz, und stellt klar: „KI hilft bei beiden Aspekten.“

Aufmarsch humanoider KI-Roboter

In der Produktion und Logistik erwarten die Interim Manager den Aufmarsch einer neuen Generation humanoider KI-Roboter. „Durch eine dem Menschen nachempfundene Gestalt sind sie flexibel einsetzbar und können dank Künstlicher Intelligenz autonom handeln“, beschreibt Karlheinz Zuerl, was auf die deutsche Industrie zukommt. Zuerl, von United Interim als „Interim Manager des Jahres 2024“ ausgezeichnet, ist hauptsächlich in Asien aktiv und kennt die „neue KI-Roboterwelt“ schon aus den dortigen Fertigungsstätten. In Fernost wächst nach seinen Beobachtungen der Anteil „menschenfreier Zonen“ in der Produktion rasant an. Der Hintergrund: Sobald die Roboter unter sich sind, können sie mit viel höherer Geschwindigkeit arbeiten als in gemischten Zonen, in denen Sicherheitsbelange der Belegschaft zu berücksichtigen sind.

Ulf Camehn zeigt die Entwicklung auf: „Wer heute noch glaubt, humanoide KI-Roboter seien Zukunftsmusik, unterschätzt die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. In wenigen Jahren werden sie zum festen Bestandteil nahezu aller Branchen gehören.“ Jane Enny van Lambalgen ergänzt: „Über Leasingmodelle wird diese neue Robotergeneration auch für mittelständische Unternehmen erschwinglich werden, so dass auch der Mittelstand von den enormen Produktivitäts- und Kostenvorteilen dieser Entwicklung profitieren kann“. Ruben Faust ist sicher: „Wir werden in den nächsten Jahren eine neue Welle von Industrie-Startups entstehen sehen, die sich die universelle Einsetzbarkeit der KI-Humanoiden zunutze machen.“

KI im Personalwesen

Beim Personalwesen (Human Ressources, HR) verorten 36 Prozent der Führungskräfte auf Zeit einen schnellen Return on Invest in KI. Weitere 49 Prozent halten die KI-Einführung im HR-Bereich auf jeden Fall für sinnvoll, selbst wenn sich der Erfolg nicht ganz so schnell einstellen sollte. „KI-gestützte HR-Prozesse sind längst datenschutzkonform umsetzbar. Die Herausforderung liegt nicht in der Technik, sondern häufig in der Bereitschaft der Unternehmen, sich mit den bestehenden Lösungen auseinander­zusetzen“, weiß Ulf Camehn aus der Betriebspraxis zu berichten. Auffallend: Im Topmanagement stößt der KI-Einsatz nur bei 14 Prozent der befragten Interim Manager auf Gegen­liebe. An der Firmenspitze sind menschliche Köpfe offenbar weiterhin gefragter als „denkende Computer“.

Deutschland kann aufholen

80 Prozent der Interim Manager sehen Deutschland im Rückstand beim KI-Einsatz; 38 Prozent sprechen von einem „sehr deutlichen Defizit“. Bei dem mit KI eng verbundenen Thema Robotik sieht hingegen nicht einmal ein Viertel (24 Prozent) Deutschland stark im Hintertreffen. Für 40 Prozent hinkt die Bundesrepublik bei Robotik allerdings „etwas hinterher“. Zum Vergleich: Die mangelnde Digitalisierung insgesamt stufen 78 Prozent der Führungskräfte auf Zeit als einen schweren Standortnachteil des Landes ein.

„Deutschland hat zwar Nachholbedarf bei KI und Robotik, aber noch sind diese Schlüsseltechnologien nicht verloren“, sagt Ruben Faust mit Verweis auf Studienergebnisse. 40 Prozent der Interim Manager sind nämlich fest davon überzeugt, dass Deutschland den KI-Rückstand bis zum Jahr 2030 aufholen kann. 53 Prozent vertreten dieselbe Ansicht in Bezug auf Robotik. Die Aufholjagd wird bis 2040 dauern, meint ein knappes Drittel (31 Prozent) in Bezug auf KI und gut ein Viertel (26 Prozent) bezüglich Robotik. „Die deutsche Wirtschaft hat alle Chancen auf einen kräftigen Aufschwung, wenn sie zügig in die KI-Umsetzung kommt“, sind sich die Autoren einig. „Ein erfahrener Interim Manager, der KI-Kompetenz ins Unternehmen bringt, ist häufig ein guter Anfang“, sagt Dr. Harald Schönfeld.

Weitere Informationen zum Thema:

UNITEDINTERIM
www.unitedinterim.com

datensicherheit.de, 16.03.2025
KI-Kompetenz als Pflicht: Bedeutung des EU-Gesetzes für Unternehmen

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Chance oder Bedrohung: Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit https://www.datensicherheit.de/chance-bedrohung-kuenstliche-intelligenz-it-sicherheit https://www.datensicherheit.de/chance-bedrohung-kuenstliche-intelligenz-it-sicherheit#respond Fri, 24 Nov 2023 11:19:53 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=43761 Künstliche Intelligenz (KI) als Schlüsseltechnologie hält Einzug in alle Wirtschaftssektoren, Innovationsfelder und Unternehmensbereiche

[datensicherheit.de, 24.11.2023] Das IT-Sicherheitsnetzwerk Berlin-Brandenburg it’s.BB e.V. lädt aktuell zusammen mit der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH zu einer Präsenz-Veranstaltung zum Thema „Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Chance oder Bedrohung?“ am 30. November 2023 ein:

itsbb-ki-it-sicherheit-chance-bedrohung

it’s.BB e.V.

Präsenz-Veranstaltung zum Thema „Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Chance oder Bedrohung?“

Künstliche Intelligenz – bereits Realität und auch noch Zukunftsvision

Ziel dieser Veranstaltung sowie der Fachbeiträge ist es demnach, einen allgemeinverständlichen Überblick über sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) und ihre Einsatzgebieten insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit zu geben.

KI als eine Schlüsseltechnologie hält offensichtlich Einzug in alle Wirtschaftssektoren, Innovationsfelder und Unternehmensbereiche. KI sei somit bereits Realität aber auch zugleich Zukunftsvision – indes stellten KI und KI-Systeme besondere Herausforderungen an die Cyber-Sicherheit. In den Vorträgen sollen u.a. folgende Fragen erörtert werden:

  • „Wie kann KI meine Cyber-Sicherheit und meine Cyber-Sicherheitsexperten unterstützen?“
  • „Wie kann ich Erkennungsraten von Angriffen erhöhen?“
  • „Wie kann ich KI-Systeme sicher betreiben?“
  • „Welche regulatorischen Rahmenbedingungen sind in der EU zu erwarten?“

Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Chance oder Bedrohung?

Präsenz-Veranstaltung am Donnerstag, dem 30. November 2023
von 16.00 bis 19.00 Uhr
im betahaus, Rudi-Dutschke-Straße 23 in 10969 Berlin
Teilnahme kostenlos – Anmeldung erforderlich

Agenda (ohne Gewähr)

16.00-16.05 Uhr Begrüßung
Christian Köhler, Vorstandsvorsitzender it’s.BB e.V.

16.05-16.35 Uhr Einführung KI und Cyber-Sicherheit: „Welche Auswirkungen hat KI auf die Cybersecurity – Prävention, Detektion und Reaktion?“
Christian Köhler, Vorstandsvorsitzender it’s.BB e.V

16.35-17.05 Uhr „Sicherheit von KI-basierten Anwendung (Security und Safety)“
Rudolf Schreiner, ObjectSecurity™

17.05-17.20 Uhr Pause

17.20-17.50 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen: „Schafft die EU ein neues regulatorisches Monster“
Dr. Christian Schefold, Dentons

17.50-18.20 Uhr „IT-Sicherheit durch KI – anhand einiger Beispiele“
Rudolf Schreiner, ObjectSecurity™

18.20-19.00 Uhr Ausblick, Empfehlungen, fachlicher Austausch und Diskussion
Referenten und Teilnehmer

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

eventbrite
Donnerstag, 30. November / Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Chance oder Bedrohung?

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TeleTrusT sieht neuen Personalausweis als Chance für die Qualifizierte Elektronische Signatur https://www.datensicherheit.de/teletrust-sieht-neuen-personalausweis-als-chance-fuer-die-qualifizierte-elektronische-signatur https://www.datensicherheit.de/teletrust-sieht-neuen-personalausweis-als-chance-fuer-die-qualifizierte-elektronische-signatur#respond Thu, 27 Jan 2011 14:33:01 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=14441 QES-Massentauglichkeit zur Gewährleistung der Vertrauenswürdigkeit von Transaktionen gefordert

[datensicherheit.de, 27.01.2011] Vor dem Hintergrund der Diskussion über Verfahrensvereinfachungen in der Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung spricht sich der IT-Sicherheitsverband TeleTrusT Deutschland e.V. für ein grundsätzliches Festhalten an der „Qualifizierten Elektronischen Signatur“ (QES), aber auch für bessere, massenkompatible Anwendungslösungen aus:
Einzelne Kritikpunkte an der QES seien gerechtfertigt und müssten konstruktiv aufgegriffen werden. Es sei zu prüfen, ob in Abhängigkeit von Nutzen und Risiko neben der QES auch andere Formen der elektronischen Signatur geeignet sein könnten, so TeleTrusT. Eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen könnte mehr Klarheit über die Anwendbarkeit dieser Signaturformen schaffen und die Verbreitung der elektronischen Signatur insgesamt stärken. Darüber hinaus sollte laut TeleTrusT über weitere technische Vereinfachungen bei der QES nachgedacht werden, um die Integration in Anwendungen und auf Anwenderseite zu erleichtern und darüber die geforderte Massenkompatibilität zu unterstützen.
TeleTrusT weist darauf hin, dass die QES in vollautomatisierten Geschäftsprozessen wie z. B. der sicheren Digitalisierung von Papierbelegen und bei der elektronischen Rechnungsstellung bereits erfolgreich zum Einsatz kommt. Dabei würden schon jetzt regelmäßig Millionen qualifizierter Signaturen erzeugt. Dieses Beispiel zeige, dass die QES als hoch spezialisiertes und effektives Werkzeug in wichtigen Prozessen breite Anerkennung gefunden habe.
Insbesondere in sensiblen Bereichen, in denen u.a. personenbezogene bzw. besonders schutzwürdige Daten ausgetauscht werden, sind erhöhte Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. An dieser Stelle biete der neue Personalausweis (nPA) nach Ansicht von TeleTrusT durch seine starke Autorisierungsfunktion eine gute Basis, die auch auf anderen Gebieten, etwa dem Gesundheitswesen, mit der QES sinnvoll ergänzt werden müsse. Im Zuge der Einführung des nPA, der primär die Identifizierung und Authentifizierung sicherstelle, sollte die QES massentauglich und für alle zur Anwendung kommen, um die Vertrauenswürdigkeit von Transaktionen zu gewährleisten. Mit der Einführung des nPA bestehe die große Chance, die QES für alle Bürger nutzbar zu machen und somit medienbruchfreie Infrastrukturen und Verfahren zu etablieren.

Weitere Informationen zum Thema:

TeleTrusT, 27.01.2011
Stellungnahme zur Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES)

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