Datenkrake – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sun, 09 Jun 2019 14:59:05 +0000 de hourly 1 BigBrotherAwards 2017: Verleihung am 5. Mai 2017 in Bielefeld https://www.datensicherheit.de/bigbrotherawards-2017-verleihung-am-5-mai-2017-in-bielefeld https://www.datensicherheit.de/bigbrotherawards-2017-verleihung-am-5-mai-2017-in-bielefeld#respond Mon, 20 Mar 2017 14:43:15 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=26449 Preisträger haben in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigt oder persönliche Daten Dritten zugänglich gemacht

[datensicherheit.de, 20.03.2017] Am 5. Mai 2017 wird die Datenschutz- und Grundrechteorganisation Digitalcourage e.V. zusammen mit weiteren Organisationen die „BigBrotherAwards“ in Bielefeld verleihen: Sechs Unternehmen, Behörden und Personen werden für ihren „besonders unverantwortlichen Umgang mit Daten und Grundrechten“ einen Negativpreis erhalten.

Verleihung der „BigBrotherAwards 2017“

Freitag, 5. Mai 2017 von 18:00 Uhr bis 20 Uhr
„Hechelei“, Ravensberger Park 6, Bielefeld

Negativpreis: Der „Oscar für Datenkraken“

Frühere Preisträger des „Oscars für Datenkraken“ (lt. „Le Monde“) waren laut Digitalcourage u.a. Amazon GmbH, der Bundesnachrichtendienst, Google Inc., RWE Vertrieb AG, CSC (Computer Sciences Corporation), Bundespolizei, der ehem. Innenminister Hans-Peter Friedrich, die ehem. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG und Apple Retail Germany GmbH.

Der Positivpreis: „Julia and Winston Award“

2014 wurde zum ersten Mal der Positivpreis „Julia and Winston Award“ an Edward Snowden verliehen – die Laudatio hatte Heribert Prantl, Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ gehalten.

Weitere Informationen zum Thema:

BIGBROTHERAWARDS.de
Was sind die BigBrotherAwards?

datensicherheit.de, 23.04.2016
BigBrotherAwards 2016 an fünf Preisträger verliehen

datensicherheit.de, 31.03.2016
Verleihung der BigBrotherAwards 2016 am 22. April in Bielefeld

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Premiere: Datenkrake Otto zu Besuch auf der it-sa https://www.datensicherheit.de/premiere-datenkrake-otto-zu-besuch-auf-der-it-sa https://www.datensicherheit.de/premiere-datenkrake-otto-zu-besuch-auf-der-it-sa#respond Tue, 22 Sep 2015 21:33:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24974 Digitalcourage gibt Crashkurs: Digitale Selbstverteidigung gegen den ganz legalen Datenklau

[datensicherheit.de, 22.09.2015] Verlässliche Sicherheitstechnik kann Unternehmen vor Datendiebstahl und Systemeinbruch schützen, doch erweist sie sich als wirkungslos, wenn Daten freiwillig aus der Hand gegeben werden, warnt Digitalcourage. Vermeintlich kostenlose Services wie Google Drive, Google Maps, Google Analytics, facebook, WhatsApp oder skype gehören in vielen Firmen bereits zur Grundausstattung. Diese Dienste aber sammelten Daten und machten diese ungeschützt im Netz verfügbar.

Unternehmen droht Kontrollverlust

Dabei sei es leicht möglich, sich gegen den „legalen digitalen“ Datenraub zu schützen. Digitalcourage möchte auf der „it-sa 2015“ das nötige Handwerkszeug in einem kostenlosen Schnellkursus in Digitaler Selbstverteidigung vermitteln.
Mag sein, dass mancher Anwender sich daran nicht stört, dass die Betreiber solcher Dienste Geld mit ihren Daten verdienen. Was aber Unternehmen stören sollte, ist der Kontrollverlust, wenn Mitarbeiter bestimmten Tools Informationen anvertrauen, die zum Schaden des Arbeitgebers verwendet werden könnten – etwa durch Bekanntgabe von Insider-Informationen, Weitergabe vertraulicher Projektdetails an einen Mitbewerber oder gezielte Abwerbung von Mitarbeitern. Aus den Kontakten, Aufenthaltsorten, Meeting-Daten, Geschäftspartnern etc. entstehen Profile, die auch die Konkurrenz erwerben kann.

Teuer bezahlt – mit wertvollen Daten

Erschreckend viele Unternehmen und/oder Mitarbeiter sähen nicht oder wollten nicht sehen, dass sie diese scheinbar kostenlosen Dienste mit einer sehr teuren Währung bezahlten: ihren Daten, so Hartmut Goebel von Digitalcourage. Das System von „Google & Co.“ funktioniere aber nur deshalb so gut, weil so viele mitmachten. Wer diese Dienste nutzt, könne nicht nur sich selbst schaden, sondern trage auch dazu bei, dass andere Unternehmen ebenso ausspioniert werden könnten und unterminiere damit den Datenschutz.

Crashkurs in Digitaler Selbstverteidigung

Unternehmen und Mitarbeiter, die dieses „Spielchen“ nicht mehr mitspielen wollen und die Oberhoheit über ihre Daten behalten möchten, werden von Digitalcourage eingeladen, auf der „it-sa 2015“ den Stand 763 in Halle 12 zu besuchen, um sich dort zu informieren, wo die Gefahren und Risiken bei der Zusammenarbeit mit diesen „kostenlosen“ Diensten liegen, wie man sich davor schützen kann und was es für alternative Tools gibt, die sorgsam mit den wertvollen Daten umgehen.

E-Mail-Verschlüsselung mit p≡p

Zur Digitalen Selbstverteidigung gehört auch die Verschlüsselung als wichtiges Standbein, denn geschäftliche E-Mails enthalten sensible Informationen. Bisher ist das mit sehr viel Aufwand verbunden. Jetzt soll das Verschlüsseln einfach werden. Dafür hätten sich die Entwickler der Verschlüsselungs-Tools „Enigmail“ und „Pretty Easy Privacy“ (p≡p) zusammengetan und eine Lösung entwickelt, die Verschlüsselung zum Standard mache. Interessenten können diese am Stand von Digitalcourage ausprobieren.

Der Datenkrake Otto zu Besuch in Nürnberg

Der Datenkrake „Otto“ wird von Digitalcourage zum Einsatz gebracht, wenn unnötig viele Daten abgegriffen und so in die Privatsphäre von Menschen eingegriffen wird. Jetzt kommt er nach zahlreichen Auftritten bei Parteitagen, Kirchentagen, Demonstrationen und Gerichtsprozessen auch auf die „it-sa 2015“. Er sei bereits das dritte Modell seiner Art, denn sein Vorgänger lebe seit August 2015 im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Digitalcourage-Vortrag: „Eigentor statt Nutzerkomfort: ,Kostenlose‘ Internetdienste gefährden Ihre Geschäfte“
Donnerstag, 8. Oktober 2015 un 14 Uhr
„Auditorium“, Halle 12, Stand 675

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 22.09.2015
it-sa 2015: Kostenlose Tickets für datensicherheit.de-Leser

p≡p
Making privacy the default.

 

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Verleihung der BigBrotherAwards findet am 13. April 2012 in Bielefeld statt https://www.datensicherheit.de/verleihung-der-bigbrotherawards-findet-am-13-april-2012-in-bielefeld-statt https://www.datensicherheit.de/verleihung-der-bigbrotherawards-findet-am-13-april-2012-in-bielefeld-statt#respond Wed, 29 Feb 2012 16:49:15 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19740 Preisreden, Live-Musik und ein attraktives Rahmenprogramm auf der Gala zur 12. Verleihung

[datensicherheit.de, 29.02.2012] Wenn heute Datenschutzskandale in Politik und Wirtschaft hohe Wellen schlagen und Großdemonstrationen gegen Überwachungsgesetze stattfinden, dann ist das unter anderem ein Verdienst einer Preisverleihung, die zur Institution geworden ist – die „BigBrotherAwards“. Diese sogenannten „Oscars für Datenkraken“ sollen im April 2012 nun bereits zum 12. Mal vergeben werden.
„Ausgezeichnet“ werden laut FoeBuD e.V. Politiker, Firmen und Organisationen, die besonders unverantwortlich mit den Daten anderer und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Bürger umgehen. Dieses Recht werde angesichts der Verlagerung privater Lebensräume in digitale Welten und der Machtkonzentration bei einigen großen Konzernen im Netz immer wichtiger.
Die „BigBrotherAwards“ sollen frühzeitig Themen auf die Agenda bringen. Organisiert werden sie vom FoeBuD e.V. – beteiligt sind außerdem der Chaos Computer Club, die Deutsche Vereinigung für Datenschutz, FIfF, Fitug, die Humanistische Union und die Internationale Liga für Menschenrechte.

Gala zur 12. Verleihung der BigBrotherAwards
Freitag, 13. April 2012, 18 bis 20 Uhr
Hechelei in Bielefeld

Weitere Informationen zum Thema:

FoeBuD e.V
Eintrittskarte: BigBrotherAwards Verleihungsgala 2012

BigBrotherAwards.de
Willkommen bei den deutschen BigBrotherAwards

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ELENAs jähes Ende: Knallende Sektkorken, Kritik an der Hüh-Hott-Politik und Forderung nach Rechtsklarheit https://www.datensicherheit.de/elenas-jaehes-ende-knallende-sektkorken-kritik-an-der-hueh-hott-politik-und-forderung-nach-rechtsklarheit https://www.datensicherheit.de/elenas-jaehes-ende-knallende-sektkorken-kritik-an-der-hueh-hott-politik-und-forderung-nach-rechtsklarheit#respond Tue, 19 Jul 2011 20:07:12 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15313 Reaktionen des FoeBuD, des BITKOM und des BfDI

[datensicherheit.de, 19.07.2011] Freude über das Ende der „Datenkrake“, aber auch die Notwendigkeit der weiteren Aufmerksamkeit hinsichtlich unverhältnismäßiger zentraler Datensammlungen kennzeichnet die Reaktion des FoeBuD. Mit Blick auf die bereits getätigten Investitionen der Wirtschaft und den Aufwand für den „Rückbau“ kritisiert der BITKOM die „ Hüh-Hott-Politik der Bundesregierung“, gibt sich aber prinzipiell als Befürworter eines elektronischen Entgeltnachweises, der nach Ansicht des Verbandes im laufenden Betrieb hätte verbessert werden können. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit fordert angesichts der bereits gespeicherten Datenmengen und der Meldepflichten der Arbeitgeber schnellstmöglich Rechtsklarheit für alle Beteiligten.

  • Zur Erledigung der „Datenkrake ELENA“ dankt der FoeBuD e.V. für die Unterstützung und kündigt an, zur Feier „die Sektkorken knallen“ zu lassen. Denn damit sei die Verfassungsbeschwerde des FoeBuD gegen ELENA vom März 2010 letztlich noch vor der Verhandlung in Karlsruhe erfolgreich. An dieser Verfassungsbeschwerde hatten sich innerhalb von zwei Wochen über 22.000 Mitkläger beteiligt. Über ein Jahr lang habe die Bundesregierung die Probleme mit ELENA verschleppt, nun habe sie „die Reißleine ziehen“ müssen, so Rena Tangens vom FoeBuD. Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der gemeinsam mit dem Kölner Anwalt für IT-Recht Dominik Boecker die Verfassungsbeschwerde für den FoeBuD eingereicht hat, bedauert indes, dass lediglich ein technischer Grund angegeben und nicht auf die verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das Verfahren der Übermittlung von Lohndaten an die zentrale Speicherstelle beim Rechenzentrum der Deutschen Rentenversicherung eingegangen wurde. Auch sei das Vorgehen, alle wichtigen Daten der Bundesbürger in zentralen elektronischen Dateien zu sammeln, damit laut FoeBuD nicht vom Tisch – trotz des aktuellen Erfolges bei ELENA sei also weiterhin höchste Wachsamkeit angezeigt, damit nicht ein Ersatz für dieses unverhältnismäßige Verfahren „durch die kalte Küche“ wieder eingeführt werde. Der FoeBuD werde die zukünftige Entwicklung daher auf jeden Fall aufmerksam begleiten.
  • Scharfe Kritik an dem Stopp des elektronischen Entgeltnachweises und der „Hüh-Hott-Politik der Bundesregierung“ übt der Verband BITKOM. Der Praxisbetrieb von ELENA habe keinerlei Erkenntnisse zutage gefördert, die nicht vor dem Start dieses Systems bekannt gewesen wären. Es erstaune, dass man mit großem Aufwand und nach langer Vorbereitungszeit ein modernes Verfahren einführe und dann „handstreichartig“ wieder beende. Anstatt das Rad zurückzudrehen, hätte man besser den Umfang der einzusammelnden Daten kritisch überprüfen und Verbesserungen im laufenden Betrieb vornehmen sollen, wie das bei Technologieprojekten üblich sei, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Die Wirtschaft habe im Vertrauen auf ein Bundesgesetz viel in ELENA investiert. Diese Investitionen der Wirtschaft, aber auch jene der Verwaltung zum Aufbau der ELENA-Infrastruktur, würden damit obsolet. Noch schlimmer sei, so der BITKOM, dass die Wirtschaft jetzt auch noch den Aufwand des Rückbaus zu tragen habe.
  • Entgegen der ursprünglichen Annahme habe sich das ELENA-Verfahren bereits nach kurzer Zeit als wesentlich komplexer und schwieriger erwiesen, als dies bei seiner Planung vorhergesehen worden sei, so der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI). Die Entscheidung der Bundesregierung sei auch Folge der Tatsache, dass sich die qualifizierte elektronische Signatur entgegen den Erwartungen der Politik nicht ausreichend verbreitet habe. Es komme jetzt laut Peter Schaar darauf an, schnellstmöglich Rechtsklarheit für alle Beteiligten zu schaffen, denn in der Datenbank seien bereits über 700 Millionen Datensätze gespeichert. Schaar fordert daher den Bundesgesetzgeber auf, die vollständige Löschung gesetzlich sicher zu stellen. Auch müsse der Umgang mit den Meldepflichten der Arbeitgeber geklärt werden – die Pflicht zur monatlichen Meldung zum Teil sensibler personenbezogener Daten der Beschäftigten habe nach der Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens jedenfalls keinen Sinn mehr.

Weitere Informationen zum Thema:

BfDI, 19.07.2011
„ELENA – Schnellstmöglich Löschung der Daten gesetzlich sicherstellen!“

BITKOM, 19.07.2011
BITKOM zum Aus für Elena / Scharfe Kritik an der Hüh-Hott-Politik der Bundesregierung

FoeBuD e.V., 19.07.2011
Stellungnahme von Rechtsanwalt Meinhard Starostik zur Einstellung von ELENA

datensicherheit.de, 18.07.2011
BMWi: Schnellstmögliche Einstellung des ELENA-Verfahrens / Fehlende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur als Grund benannt

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