digitale Wirtschaft – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Tue, 14 Aug 2018 12:34:27 +0000 de hourly 1 Digitale Wirtschaft: Identitätsbetrug vermeiden https://www.datensicherheit.de/digitale-wirtschaft-identitaetsbetrug-vermeiden https://www.datensicherheit.de/digitale-wirtschaft-identitaetsbetrug-vermeiden#respond Tue, 14 Aug 2018 12:34:05 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=28411 Risikobewertungen mit Hilfe von umfassenden Identitätseinblicken

[datensicherheit.de, 14.08.2018] Die digitale Wirtschaft fördert ungeahnte Möglichkeiten, aber noch größere Risiken, da Verbraucher zunehmend in einer anonymen Webumgebung interagieren. Datenpannen bringen täglich riesige Mengen an Kundeninformationen auf den Schwarzmarkt – genauer gesagt 3331 Datensätze pro Minute. Ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle, denn die können die gestohlenen Identitäten für ihre schädlichen Machenschaften nutzen. Für Unternehmen stelt sich die Frage, wie gegen den Identitätsbetrug vorgegangen werden kann.

Andreas Baumhof, CTO bei ThreatMetrix

Bild: ThreatMetrix

Andreas Baumhof, CTO bei ThreatMetrix, kommentiert das Problem folgendermaßen:

„Verschiedene Technologien, die nicht zusammenarbeiten, reichen nicht aus, um Kunden vor einem Identitätsbetrug zu schützen. Zusätzlich provozieren sie Reibungen in der Benutzererfahrung sowie übermäßig hohe Kosten. Besser wäre also ein Gesamtbild der Situation mit einem umfassenden 360-Grad-Verständnis darüber, mit wem das Unternehmen zu welchem Zeitpunkt und über welchen Kanal Transaktionen durchführt.

Das Erfolgsgeheimnis besteht darin, die facettenreichen Teile der wahren Identität eines Individuums über mehrere Kanäle hinweg sowie offline und online miteinander zu verbinden und so ein kombiniertes Verständnis von physischen und digitalen Identitätswechselwirkungen zu erhalten. In vier Schritten können Sie einen solchen 360-Grad-Identitätseinblick erhalten:

  1. Digitale Bewertung: Berücksichtigen Sie Identitätsattribute aus digitalen Kontaktpunkten, wie beispielsweise Benutzernamen und Passwörtern, E-Mail-Adressen, Online-Kontoverläufen und -Verhaltensweisen, sozialen Netzwerken, Geräteidentifikationen und geografischen Lokalisierungen.
  2. Identitätsprüfung: Verknüpfen Sie komplexe und sich stetig ändernde Attribute mit maßgeblichen Datenquellen aus den Offline-Aufzeichnungen eines Kunden. Das können etwa Stromrechnungen, Kfz-Registrierungen oder staatlich ausgestellte Kennungen wie Sozialversicherungsnummern sein.
  3. Analyse des Betrugsrisikos: Fortgeschrittene Verbindungstechnologien und maschinelles Lernen setzen diese unterschiedlichen Datenpunkte miteinander in Beziehung und führen bei verdächtigem Verhalten eine Risikobewertung durch.
  4. Step-up-Authentifizierung: Für Aktivitäten, die eine erhöhte Risikoanalyse aufweisen, besteht der letzte Schritt in der Bereitstellung einer Step-up-Authentifizierung (wissensbasierte Authentifizierung, sichere Benachrichtigungen oder Biometrie). Eine starke Kundenauthentifizierung, die sich nahtlos in die risikobasierte Authentifizierung auf Grundlage von Identitätsbewertungen integrieren lässt, ist der Schlüssel zu maximaler Sicherheit bei minimalem Kundeneingriff.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 25.04.2018
Identitätsdiebstahl: Die unterschätzte Gefahr mit weitreichenden Folgen

datensicherheit.de, 07.02.2017
Digitale Identitäten müssen bewusst geschützt werden

datensicherheit.de, 07.04.2014
Erneuter großangelegter Identitätdiebstahl: BSI informiert Betroffene

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BITKOM Trendkongress 2013: Dynamik der technischen Entwicklung nimmt zu https://www.datensicherheit.de/bitkom-trendkongress-2013-dynamik-technischen-entwicklung-nimmt https://www.datensicherheit.de/bitkom-trendkongress-2013-dynamik-technischen-entwicklung-nimmt#respond Wed, 13 Nov 2013 13:08:23 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=22729 Veranstaltung findet zu zweiten Mal in Berlin statt

[datensicherheit.de, 13.11.2013] Fast die Hälfte (49 Prozent) aller Bundesbürger erwartet, dass sich ihr Leben durch neue Technologien in den kommenden zehn Jahren noch stärker verändert als in der vergangenen Dekade. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage. Gut ein Drittel (35 Prozent) der Befragten rechnet für die Zukunft mit einer ähnlich dynamischen Entwicklung wie in den letzten zehn Jahren und nur 12 Prozent mit geringeren Veränderungen. „Die Digitalisierung erfasst nach Medien, Finanzwesen und Handel nun verstärkt Bereiche wie Mobilität, Bildung, Gesundheitsversorgung und Industrie“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf beim zweiten BITKOM Trendkongress in Berlin. Laut Umfrage erwarten jeweils 42 Prozent der Bundesbürger die größten Veränderungen im Gesundheitswesen sowie am Arbeitsplatz. 40 Prozent rechnen mit den meisten Innovationen im Bildungsbereich und 37 Prozent im Verkehrswesen.

Nach den Ergebnissen der Umfrage sind mit 64 Prozent fast zwei Drittel der Bundesbürger positiv oder sehr positiv gegenüber technischen Neuerungen im ITK-Bereich eingestellt. Dagegen sehen 20 Prozent technische Neuerungen negativ und weitere 9 Prozent sogar sehr negativ. Insgesamt stehen also rund 20 Millionen Bundesbürger Innovationen mehr oder weniger ablehnend gegenüber. „Innovative Unternehmen sind in ihrem Heimatmarkt auf ein politisches und gesellschaftliches Umfeld angewiesen, das technische Neuerungen fördert“, betonte Kempf. Daher sei es wichtig, dass ein positives Bild innovativer Technologien vermittelt wird, ohne dabei die Risiken außer Acht zu lassen.

Fragt man nach den positiven und negativen Effekten neuer Technologien in den Bereichen Computer, Telekommunikation und Internet, zeigen sich rund drei Viertel eher optimistisch. 76 Prozent der Bundesbürger können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Ebenso viele freuen sich über technische Neuerungen oder haben Spaß an neuen Internetdiensten (74 Prozent). Auf der anderen Seite fühlt sich gut ein Drittel (36 Prozent) von den vielen technischen Neuerungen überfordert. Ein Viertel empfindet die durch neue Geräte und Dienste ausgelöste Informationsflut als belastend.

Die Mehrheit der Befragten ist über die aktuell diskutierten Zukunftstechnologien gut informiert. Drei Viertel (76 Prozent) haben bereits von Haushaltsrobotern gehört, zwei Dritteln (68 Prozent) sind autonom fahrende Autos bekannt und 55 Prozent 3D-Drucker. 42 Prozent haben bereits von Chip-Implantaten gehört, die zum Beispiel für die medizinische Überwachung von chronisch Kranken verwendet werden können. Geringer als die Kenntnis der jeweiligen Technik ist die Nutzungsbereitschaft. Aber immerhin 54 Prozent sind an einem Haushaltsroboter interessiert und 37 Prozent können sich vorstellen, von einem selbst fahrenden Auto chauffiert zu werden. Fast genauso viele, die Smart Watches kennen (45 Prozent), wollen eine solche Uhr auch nutzen (44 Prozent).

Erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und Verbreitung neuer Technologien hat das politische Umfeld. „Die Politik hat vor allem bei der Modernisierung der Infrastrukturen großen Gestaltungsspielraum“, sagte Kempf. Laut Umfrage ist eine Mehrheit (56 Prozent) der Bundesbürger der Ansicht, dass eine große Koalition aus Union und SPD die Herausforderungen des digitalen Zeitalters bewältigen kann. 35 Prozent der Befragten trauen das der künftigen Regierung allerdings nicht zu. „Die neue Bundesregierung muss in der Hightech-Politik zum Beispiel mit der besseren Unterstützung von Start-ups oder mit der Einführung der steuerlichen Forschungsförderung die richtigen Akzente setzen“, sagte Kempf. Zudem sei auf Feldern wie dem Datenschutz oder der Regulierung der Telekommunikation ein stärkeres Engagement notwendig. Kempf: „Die große Koalition genießt einen großen Vertrauensvorschuss, den sie in erfolgreiche Politik umsetzen muss.“

Beim BITKOM Trendkongress 2013 geht es um die Zukunft der digitalen Wirtschaft. Die rund 800 Teilnehmer von Global Playern bis zu Start-ups sowie aus Politik und Wissenschaft sprechen über die Trends von morgen und übermorgen. Zu den Keynote-Speakern zählen in diesem Jahr unter anderem Timotheus Höttges, Stefan von Holtzbrinck, Natalya Kaspersky und Michael T. Fries. Die Themen reichen von Smart Data über Social Business bis zu Open Innovation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung von Branchen wie der Fertigungsindustrie sowie die digitale Modernisierung sozialer Infrastrukturen wie dem Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung.

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS Umfrageforschung 1.008 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.

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BITKOM und networker NRW unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.datensicherheit.de/bitkom-networker-nrw-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung https://www.datensicherheit.de/bitkom-networker-nrw-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung#respond Thu, 21 Mar 2013 22:10:04 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=21511 Start-ups und digitale Wirtschaft im Mittelpunkt

[datensicherheit.de, 21.03.2013] Der Hightech-Verband BITKOM und der networker NRW e.V. werden künftig eng zusammenarbeiten. Die beiden Verbände haben dieser Tage eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. „Gemeinsam können wir viel tun, um die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu stärken“, sagt Bernd Schmidt, BITKOM-Landessprecher NRW und Geschäftsführer der Ericsson GmbH. Die beiden Verbände wollen sich inhaltlich eng austauschen, gemeinsame Events veranstalten und sich bei der politischen Interessenvertretung gegenseitig unterstützen. Joachim Hähnel, Vorstandsvorsitzender des networker NRW betont: „Die künftige Zusammenarbeit von BITKOM und networker NRW bietet große Vorteile für die in Nordrhein-Westfalen organisierten Unternehmen. Sie dient in hohem Maße der Verbesserung der Visibilität und somit der Demonstration der Leistungsfähigkeit der IT Wirtschaft in dieser Region.“

Bild: BITKOM

Bild: BITKOM

v.l.n.r.: Hubert Martens (Geschäftsführer networker NRW), Jörg Meyer (Stellv. Vorstandsvorsitzender networker NRW), Dr. Bernhard Rohleder (Hauptgeschäftsführer BITKOM), Constanze Osei-Becker (Referentin Wirtschaftspolitik BITKOM), Joachim Hähnel (Vorstandsvorsitzender networker NRW)

Ein wichtiges Thema wird dabei die Förderung von Start-ups sein. Nordrhein-Westfalen ist bereits heute ein starkes Gründerland. Eine Studie des BITKOM hat ergeben, dass der Großraum Düsseldorf/Köln zu den Top 10 der deutschen Gründerregionen gehört. „Wir haben große Potenziale hier in der Region, die BITKOM und networker NRW gemeinsam weiterentwickeln wollen“, so Schmidt.

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