DsiN – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 13 Oct 2025 14:32:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.16 Chancen und Herausforderungen für KMU: DsiN-Talk zu NIS-2 am 27. Oktober 2025 https://www.datensicherheit.de/chancen-herausforderungen-kmu-dsin-talk-nis-2-27-oktober-2025 https://www.datensicherheit.de/chancen-herausforderungen-kmu-dsin-talk-nis-2-27-oktober-2025#respond Mon, 13 Oct 2025 22:32:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50524 Mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie soll ein neuer Rahmen für Cybersicherheit in der EU geschaffen werden

[datensicherheit.de, 14.10.2025] Der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) lädt zu seinem nächsten „DsiN-Talk“ ein: Am 27. Oktober 2025 stehen Chancen und Herausforderungen für die sogenannten Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) im Kontext der NIS-2-Richtlinie auf dem Programm – der Oktober, der „European Cyber Security Month“, soll ganz im Zeichen der Stärkung der digitalen Sicherheit stehen.

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Abbildung: DsiN

Einladung zum nächsten „DsiN-Talk“ am 27. Oktober 2025:

DsiN-Talk zu NIS-2 – Chancen und Herausforderungen für KMU

Montag 27.10.2025 von 11.00 bis 12.00 Uhr
Online via „zoom“ (Zusendung der Zugangsdaten nach Anmeldung)

Mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie werde ein neuer Rahmen für Cybersicherheit in der EU geschaffen. Ziel sei es, Unternehmen und Organisationen besser gegen digitale Bedrohungen zu schützen. Gleichzeitig bringe NIS-2 neue Anforderungen mit sich, „die sowohl Chancen eröffnen als auch Herausforderungen bergen“.

Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft beleuchten NIS-2-Auswirkungen

DsiN diskutiert mit Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft:

  • Gesa Förster (Leiterin der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE))
  • Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker (Forschungsleiter und Gründer des Cyberintelligence.institute)
  • Marc Dönges (Projektleiter „Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand“)
  • Merle Maurer-Rautenberg (Projektleitung „FitNIS2“, Deutschland sicher im Netz e.V.)

Moderation: Isabelle Rosière (DsiN-Geschäftsführerin)

NIS-2 als Basis für mehr digitale Resilienz

Gemeinsam mit den Gästen soll folgenden Themen nachgegangen werden:

  • „Welche Chancen entstehen durch NIS-2 für mehr Resilienz in der digitalen Welt?“
  • „Welche Herausforderungen stehen insbesondere Kleinen und Mittleren Unternehmen bevor?“
  • „Welche Unterstützungsangebote und ,Best Practices’ gibt es bereits?“
  • „Welche nächsten Schritte sind jetzt entscheidend?“

Der DsiN-Talk soll Raum für Information, Diskussion und Fragen bieten: „Nutzen Sie die Gelegenheit, sich einzubringen und von den Erfahrungen unserer Gäste zu profitieren!“

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

DsiN Deutschland sicher im Netz
Wir sind__

DsiN Deutschland sicher im Netz
„NIS2 – Chancen und Herausforderungen für KMU“ – der DsiN_Talk am 17. Oktober 2025 / Jetzt anmelden zum DsiN_Talk „NIS2 – Chancen und Herausforderungen für KMU“

datensicherheit.de, 01.08.2025
DSGVO und NIS-2 können und sollten Hand in Hand gehen / Wer sich bereits datenschutzkonform gemäß DSGVO aufgestellt hat, dem fällt auch die Cyberresilienz im NIS-2-Kontext leichter

datensicherheit.de, 01.08.2025
NIS-2-Regierungsentwurf: Claudia Plattner würdigt großen Schritt auf dem Weg zur Cybernation / Mit dem am 30. Juli 2025 vorgelegten Regierungsentwurf des Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie soll das deutsche IT-Sicherheitsrecht umfassend modernisiert werden

datensicherheit.de, 30.07.2025
NIS-2: Nationales Umsetzungsgesetz soll Cybersicherheit der deutschen Wirtschaft stärken / Der TÜV-Verband begrüßt NIS-2-Umsetzung und fordert Nachbesserungen: Ausnahmeregelungen seien zu schärfen oder zu streichen, damit Unternehmen klare Vorgaben erhalten, wie Nachweise für die Umsetzung zu erbringen sind

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Modernisierungsagenda der Bundesregierung: DsiN begrüßt wichtiges Signal und fordert Taten https://www.datensicherheit.de/modernisierungsagenda-bundesregierung-dsin-begruessung-wichtigkeit-signal-forderung-taten https://www.datensicherheit.de/modernisierungsagenda-bundesregierung-dsin-begruessung-wichtigkeit-signal-forderung-taten#respond Sun, 05 Oct 2025 22:12:14 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50425 DdsiN-Geschäftsführerin Isabelle Rosière erkennt einen wichtigen Schritt, um Bürgern und Unternehmen bessere digitale Services zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern

[datensicherheit.de, 06.10.2025] Gemäß der von der Bundesregierung vorgestellten „Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung“ soll Deutschland nun „schneller, digitaler und handlungsfähiger“ werden. Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) erkennt darin einen wichtigen Schritt, um Bürgern und Unternehmen bessere digitale Services zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern.

DsiN-Forderung: Bürger und Unternehmen brauchen verlässliche digitale Infrastruktur

„Mehr Tempo, moderne Technik und klare Strukturen sind entscheidend, damit Staat und Verwaltung zukunftsfähig werden. Doch damit diese Vorhaben bei den Menschen ankommen, braucht es mehr als nur Technik. Digitalisierung muss erklärt und vermittelt werden!“, so Rosière. Dies sei jedenfalls die Erfahrung, welche sie bei DsiN in fast 20 Jahren digitaler Aufklärungspraxis immer wieder sammelten.

  • Der Verein begrüßt demnach ausdrücklich, dass die Bundesregierung sich das Ziel gesetzt hat, den Staat einfacher und digitaler zu gestalten. „Die ,Modernisierungsagenda’ setze ein wichtiges Signal, dass dringende Baustellen in der Staatsdigitalisierung endlich angegangen werden.“

Rosière stellt indes auch klar: „Der Agenda müssen aber auch Taten folgen!“ Sowohl Bürger als auch Unternehmen brauchten eine verlässliche digitale Infrastruktur und einen klaren Rechtsrahmen„der es ihnen erlaubt, sicher und selbstbestimmt digitale Geräte und Anwendungen zu nutzen“.

DsiN leistet seit 2006 digitale Aufklärung für Verbraucher und Unternehmen

DsiN wurde 2006 auf dem ersten „Digitalgipfel“ der Bundesregierung gegründet und leistet seitdem digitale Aufklärung für Verbraucher und Unternehmen. „Wenn wir unser Land erfolgreich digital transformieren wollen, braucht es mehr als nur technische Lösungen!“

  • Rosière betont: „Es ist unabdingbar, dass wir dabei auch die Menschen mitnehmen, die sie anwenden sollen!“ Verbraucher und Mitarbeiter seien ein „zentrales Einfallstor für Angriffe aus dem Netz“ und sie seien mit immer neuen Anforderungen der digitalen Sicherheit konfrontiert.

Flächendeckende, zielgruppenspezifische und praxisorientierte Aufklärung sei deshalb ein entscheidender Faktor, um die erklärten Ziele der Bundesregierung zu erreichen.

Weitere Informationen zum Thema:

DsiN Deutschland sicher im Netz
Seit 2006 unterstützt DsiN Menschen im sicheren und souveränen Umgang mit der digitalen Welt

DsiN Deutschland sicher im Netz, 11.11.2024
Neue Doppelspitze bei Deutschland sicher im Netz e.V. stärkt Ausrichtung auf Cybersicherheit und Digitalkompetenz / Isabelle Rosière und Joachim Schulte übernehmen gemeinschaftlich die Geschäftsführung bei DsiN

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) / Für ein schnelles, digitales und handlungsfähiges Deutschland

datensicherheit.de, 02.10.2025
Modernisierungsagenda des Bundes: Bitkom lobt Aufbruchssignal für den Digitalen Staat / „Deutschlands erster Digitalminister hat in Rekordtempo geliefert!“, anerkennt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

datensicherheit.de, 27.09.2025
Föderalismusreform erforderlich: Bund sollte Kommunen bei der Digitalisierung direkt helfen / Der Bitkom fordert, dass der Bund mehr Möglichkeiten erhalten sollte, die Digitalisierung von Kommunen zu unterstützen, um so auch teure Doppelstrukturen zu vermeiden

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DsiN-Sicherheitsindex 2025 auf historischem Tiefstand https://www.datensicherheit.de/dsin-sicherheitsindex-2025-historischer-tiefstand https://www.datensicherheit.de/dsin-sicherheitsindex-2025-historischer-tiefstand#respond Mon, 16 Jun 2025 12:51:32 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48417 Digitale Risiken werden zur Gewohnheit – mehr als jeder zweite Internetnutzer ist nach DsiN-Erkenntnissen nicht ausreichend geschützt

[datensicherheit.de, 16.06.2025] Die digitale Bedrohungslage in Deutschland wächst offensichtlich weiter – doch immer weniger Menschen schützen sich aktiv: „Das zeigt der neue ,DsiN-Sicherheitsindex 2025‘, den Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vorgestellt hat.“ Über die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland verfügen demnach über ein Schutzniveau, welches unter ihrer individuellen Bedrohungslage liegt. Der Index verharre auf einem historischen Tiefstand von 55,7 Punkten, während die Zahl erlebter Sicherheitsvorfälle einen neuen Höchststand erreiche.

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Abbildung: DsiN

„DsiN-Sicherheitsindex“: Der Gesamtindex 2025

„DsiN-Sicherheitsindex“ gibt seit 2014 Auskunft über Sicherheitswissen, Schutzniveau, Sicherheitsvorfälle und Verunsicherungsgefühl

Der „DsiN-Sicherheitsindex“ ist nach Angaben des Vereins eine repräsentative Erhebung zur digitalen Sicherheitslage von Verbrauchern in Deutschland. Seit 2014 gebe diese Studie auf Basis einer Befragung durch Arix Research Auskunft über Sicherheitswissen, Schutzniveau, Sicherheitsvorfälle und Verunsicherungsgefühl von Internetnutzern und zudem Handlungsempfehlungen für die digitale Aufklärungsarbeit.

Besonders alarmierend sei die Erkenntnis, dass während 33,5 Prozent der Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten einen Phishing-Vorfall per Messenger erlebt und 27,8 Prozent infizierte E-Mails erhalten hätten, das Risikobewusstsein weiter abnehme. „Der Indexwert für das Verunsicherungsgefühl fällt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung.“

Digitale Angebote sollten „by design“ und „by default“ verbraucherfreundlich gestaltet werden

Der aktuelle „Sicherheitsindex 2025“ zeige abermals ein ambivalentes Bild. Digitaler Selbstschutz müsse daher ein zentraler Baustein einer sicheren Nutzung digitaler Dienste und Produkte bleiben. Der Bundesregierung sei es daher ein wichtiges Anliegen, sich auf europäischer Ebene für Verbraucherinteressen im Digitalen Raum einzusetzen:

„Unser Ziel ist es, digitale Angebote schon ,by design’ und ,by default’ verbraucherfreundlich zu gestalten“, kommentiert Frank Schwabe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. Der im Oktober 2024 verabschiedete „Cyber Resiliance Act“ sei hierfür bereits ein wichtiger Schritt gewesen.

DsiN: Nur 15,6 Prozent halten ihre digitalen Kompetenzen für ausreichend

Im Fokus der diesjährigen Studie stehe das Vertrauen in digitale Angebote: 78,5 Prozent der Nutzer messen laut DsiN diesem Thema große Bedeutung bei – doch nur ein Viertel setze sich aktiv damit auseinander und nur 15,6 Prozent hielten ihre digitalen Kompetenzen für ausreichend. „Besonders hohes Vertrauen genießen öffentliche Stellen (63,1%), weniger hingegen Soziale Medien (24,7%) oder Künstliche Intelligenz (28,6%).“

Michael Weinzierl, „Senior Manager“ bei Arix Research und Studienleiter des „DsiN-Sicherheitsindex“, führt aus: „Besonders auffällig ist die wachsende Lücke zwischen dem nach wie vor hohen Sicherheitswissen und dem rückläufigen Sicherheitsverhalten!“ Obwohl viele Nutzer um Schutzmaßnahmen wüssten, wendeten sie diese im Alltag immer seltener an. „Diese Wissens-Verhaltens-Schere ist einer der zentralen Befunde des diesjährigen Index.“

Digitale Spaltung: Immer mehr Nutzer ohne digitale Schutzstrategien

Der Index offenbare ein wachsendes Gefälle. Während ein kleiner Teil der Bevölkerung sich bewusst schütze, gehörten über 50 Prozent zu Gruppen mit niedrigem oder fatalistischem Sicherheitsverhalten – Tendenz steigend. Dies mache deutlich: Ohne gezielte Aufklärung, insbesondere für vulnerable Nutzergruppen, drohe eine über Teilhabe und Resilienz entscheidende digitale Spaltung.

Die DsiN-Geschäftsführerin, Isabelle Rosière, hebt warnend hervor: „Digitale Risiken werden zur Normalität. Gleichzeitig stagniert das Schutzverhalten. Um eine sichere digitale Gesellschaft zu ermöglichen, müssen wir gezielt in digitale Bildung und Aufklärung investieren. Und das flächendeckend und alltagsnah. Digitale Mündigkeit braucht mehr als gutes Gefühl – sie braucht konkrete Kompetenz.“

„DsiN-Sicherheitsindex“ zeigt auf, wie dringend Präventionsarbeit ist

Auch digitale Plattformen sähen sich zunehmend in der Verantwortung, Nutzer aktiv vor Betrug und Angriffen zu schützen. Als Partner der Studie setze sich „Kleinanzeigen“ gezielt für mehr Prävention im digitalen Alltag ein: „Als einer der führenden digitalen Marktplätze sehen wir uns in der Verantwortung, nicht nur sichere Plattformstandards zu setzen, sondern auch zur Aufklärung über Online-Betrug beizutragen“, betont Pierre du Bois, „Head of Communications“ bei „Kleinanzeigen“.

Der „DsiN-Sicherheitsindex zeigt laut du Bois deutlich, wie dringend diese Präventionsarbeit ist: Auch wenn das Vertrauen der Nutzer steige, dürfe man sie nicht mit den Risiken allein lassen. „Deshalb unterstützen wir die Studie als Partner – für mehr digitale Souveränität im Alltag.“

Weitere Informationen zum Thema:

DsiN Deutschland sicher im Netz
Executive Summary: DsiN-Sicherheitsindex 2025

DsiN Deutschland sicher im Netz
SICHERHEITSINDEX 2025

datensicherheit.de, 23.03.2025
DsiN-Forderung: Digitale Kompetenzen und Verbraucherschutz in den Koalitionsvertrag / DsiN setzt sich seit der Gründung 2006 für die Vermittlung digitaler Kompetenzen und den Schutz der Verbraucher sowie KMU im Netz ein

datensicherheit.de, 27.02.2025
SiBa-App: Relaunch des Sicherheitsbarometers bei DsiN-Talk vorgestellt / DsiN engagiert sich für Digitalen Selbstschutz im Alltag gegen Betrug im Netz

datensicherheit.de, 01.02.2023
Neuer DsiN-Ratgeber für einfachen und sicheren Login / 5. Ausgabe der Ratgeber-Reihe in Zusammenarbeit mit Yubico entstanden

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14. Deutscher Seniorentag 2025: DsiN-Forderung nach Stärkung Digitaler Teilhabe https://www.datensicherheit.de/14-deutscher-seniorentag-2025-dsin-forderung-staerkung-digitaler-teilhabe https://www.datensicherheit.de/14-deutscher-seniorentag-2025-dsin-forderung-staerkung-digitaler-teilhabe#respond Tue, 01 Apr 2025 11:23:28 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47038 Nur rund 30 Prozent der ab 60-Jährigen nutzt das Internet – DsiN möchte Mut und Wissen zum Abbau von Berührungsängsten vermitteln

[datensicherheit.de, 01.04.2025] Im Vorfeld des diesjährigen „Deutschen Seniorentags“ vom 2. bis 4. April 2025 fordert der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), die Digitale Teilhabe älterer Menschen weiter zu stärken. DsiN beruft sich hierbei auf eine statista-Umfrage zur Nutzung des Internets bei Personen ab 60 Jahren in Deutschland im Jahr 2024: Demnach nutzen nämlich rund 30 Prozent dieser Altersgruppe nach wie vor das Internet nicht. Aber auch jene Älteren, die bereits online unterwegs sind, hätten besondere Bedarfe, um digitale Angebote im Alltag sicher nutzen zu können.

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Abbildung: DsiN

Mit dem Ausrichter des „Deutschen Seniorentags“, der BAGSO, arbeitet DsiN seit vielen Jahren zusammen

In Mannheim stellt DsiN niedrigschwellige und verständliche digitale Aufklärungsarbeit vor

Auf dem „Deutschen Seniorentag 2025“ in Mannheim wirbt DsiN daher für „niedrigschwellige und verständliche digitale Aufklärungsarbeit“ und stellt seine Projekte für ältere Menschen – den „Digital-Kompass“ sowie den „Digitalen Engel“ und den „Digitalen Engel Thüringen“ – vor.

„Der ,Deutsche Seniorentag’ ist für uns ein wichtiger Anlass, noch mehr ältere Menschen für die Chancen der digitalen Welt zu begeistern und bei der sicheren Nutzung von Online-Anwendungen zu unterstützen“, betont der DsiN-Geschäftsführer, Joachim Schulte.

DsiN möchte Zugangsängste nehmen, Sicherheitswissen vermitteln und zur Motivation für sichere Nutzung im Alltag motivieren

Mit dem Ausrichter des „Deutschen Seniorentags“, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), arbeitet DsiN nach eigenen Angaben seit vielen Jahren besonders beim „Digital-Kompass“ und im Rahmen des „DigitalPakt Alter“ zusammen. Ältere Menschen sollen generell darin unterstützt werden, digitale Kompetenzen auf- und auszubauen, und hierzu werden unter anderem Lern- und Beratungsangebote vor Ort unterstützt.

Schulte führt aus: „Von Messengerdiensten, Web-Shops, Smartphone-Spielen und Online-Nachrichten bis hin zu Smart-Home- oder KI-Anwendungen: Ältere Menschen können in vielfacher Weise von der Digitalisierung profitieren.“ Dafür müssten ihnen Zugangsängste genommen, Sicherheitswissen vermittelt und zur sicheren Nutzung im Alltag motiviert werden. „Nur so können wir mehr Teilhabe älterer Menschen im Digitalen Raum erreichen“, so Schulte abschließend: „Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gleichermaßen in der Verantwortung, dafür einen passenden Rahmen zu schaffen!“

Weitere Informationen zum Thema:

Deutscher Seniorentag
2. bis 4. April 2025 Mannheim: 14. Deutscher Seniorentag

statista
Umfrage zur Nutzung des Internets bei Personen ab 60 Jahren in Deutschland im Jahr 2024

DigitalPakt Alter
Das macht der DigitalPakt Alter

DsiN Deutschland sicher im Netz
Deutschland sicher im Netz auf dem 14. Deutschen Seniorentag

DsiN Deutschland sicher im Netz
Digital-Kompass

DsiN Deutschland sicher im Netz
Digitaler Engel

Digitaler Engel Thüringen
Tourenplan

datensicherheit.de, 22.03.2022
DiFü: DsiN-Digitalführerschein soll fit fürs Netz machen / Der DiFü ist ein kostenfreies Bildungsangebot, um den sicheren Umgang in der digitalen Welt zu fördern und nachweisbar zu machen

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DsiN-Forderung: Digitale Kompetenzen und Verbraucherschutz in den Koalitionsvertrag https://www.datensicherheit.de/dsin-digital-kompetenzen-verbraucherschutz-koalitionsvertrag https://www.datensicherheit.de/dsin-digital-kompetenzen-verbraucherschutz-koalitionsvertrag#respond Sat, 22 Mar 2025 23:48:02 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46737 DsiN setzt sich seit der Gründung 2006 für die Vermittlung digitaler Kompetenzen und den Schutz der Verbraucher sowie KMU im Netz ein

[datensicherheit.de, 23.03.2025] Der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) spricht sich in einem neuen Positionspapier anlässlich der aktuellen Koalitionsverhandlungen klar für eine nachhaltige Förderung digitaler Bildung und Sicherheit aus. Als zivilgesellschaftlicher Akteur setzt sich DsiN demnach seit seiner Gründung 2006 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern und für Heimat für die Vermittlung digitaler Kompetenzen und den Schutz der Verbraucher sowie kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Netz ein.

DsiN-Engagement für gezielte Vermittlung produktneutraler digitale Kompetenzen

DsiN und seine beide Geschäftsführer, Isabelle Rosière und Joachim Schulte, geben folgende übergeordnete Empfehlung: „Die Digital- und Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung sollte die nachhaltige Förderung zivilgesellschaftlicher Akteure wie Deutschland sicher im Netz e.V. vorsehen, bei denen gezielt und produktneutral digitale Kompetenzen vermittelt werden und somit der digitale Verbraucherschutz gestärkt wird!“ Nachfolgend werden im Einzelnen DsiN-Empfehlung aufgeführt:

1. DsiN-Empfehlung: Systematische Vermittlung digitaler Kompetenzen

Die gezielte Förderung digitaler Kompetenzen sollte ein fester Bestandteil der Cyber- und Sicherheitsstrategie der Bundesregierung werden.

2. DsiN-Empfehlung: Stärkung bewährter und vertrauenswürdiger Akteure

Projekte wie der „DsiN-Digitalführerschein“, der „Digitale Engel“ und der „Digital-Kompass“ böten niedrigschwellige und praxisnahe Angebote zur Stärkung digitaler Sicherheit und Teilhabe. Diese Ansätze sollten gezielt gefördert und weiterentwickelt werden.

3. DsiN-Empfehlung: Unterstützung von Engagierten in Politik und Ehrenamt

Angebote wie „Politiker:innen sicher im Netz“, die „Digitale Nachbarschaft“, sowie „digital verein(t)“ böten wichtige Schulungen für den sicheren Umgang mit digitalen Werkzeugen und den Schutz vor Desinformation. Dies seien zentrale Bausteine für die gesellschaftliche Resilienz.

4. DsiN-Empfehlung: Cyber-Sicherheit für Verbraucher und KMU

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Verbraucher benötigten gezielte Unterstützung bei der Bewältigung digitaler Herausforderungen. „Unser neuer ,FiTNIS2-Navigator’ bietet hier einen wichtigen Ansatz zur Sensibilisierung und zur Einhaltung der NIS-2-Richtlinie.“

Weitere Informationen zum Thema:

DsiN Deutschland sicher im Netz, 21.03.2025
Positionspapier: Digitale Kompetenzen als Voraussetzung für Cybersicherheit und Teilhabe / Digitalen Verbraucherschutz stärken

Deutschland sicher im Netz e.V. & Universität Paderborn
Hier entsteht der FitNIS2-Navigator

datensicherheit.de, 01.02.2023
Neuer DsiN-Ratgeber für einfachen und sicheren Login

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https://www.datensicherheit.de/dsin-digital-kompetenzen-verbraucherschutz-koalitionsvertrag/feed 0
SiBa-App: Relaunch des Sicherheitsbarometers bei DsiN-Talk vorgestellt https://www.datensicherheit.de/siba-app-relaunch-sicherheitsbarometer-dsin-talk-vorgestellung https://www.datensicherheit.de/siba-app-relaunch-sicherheitsbarometer-dsin-talk-vorgestellung#respond Wed, 26 Feb 2025 23:12:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46396 DsiN engagiert sich für Digitalen Selbstschutz im Alltag gegen Betrug im Netz

[datensicherheit.de, 27.02.2025] Die digitale Sicherheit der Verbraucher in Deutschland ist laut einer aktuellen Meldung des Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) offensichtlich arg gefährdet: „Laut ,DsiN-Sicherheitsindex’, einer repräsentativen Erhebung von Deutschland sicher im Netz e.V., hat sie 2024 einen neuen Tiefpunkt erreicht.“ Wie nun das Sicherheitswissen der Verbraucher gestärkt und zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen motiviert werden kann, war demnach Thema der jüngsten Auflage vom „DsiN-Talk“ am 25. Februar 2025.

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Foto: DsiN

„DsiN-Talk“ vom 25. Februar 2025 (v.r.n.l.): Isabelle Rosière, Lukas Hoof, Martin Meingast, Michaela Schröder u. Pierre du Bois

Diskussion über Digitalen Selbstschutz im Alltag

Pierre du Bois (Unternehmenssprecher, Kleinanzeigen), Lukas Hoof (Referent „Betrugspräventation und -bekämpfung“, Deutscher Sparkassen und Giroverband e.V.), Michaela Schröder (Leiterin des Geschäftsbereichs „Verbraucherpolitik“, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.) und Martin Meingast (Projektleiter beim „DsiN-Sicherheitsbarometer“) stellten sich im Panel der Diskussion – unter der Moderation von DsiN-Geschäftsführerin Isabelle Rosière über Digitalen Selbstschutz im Alltag.

Im Rahmen dieses „DsiN-Talk“ sei auch der Relaunch des Sicherheitsbarometers vorgestellt: „Die sogenannte SiBa-App ist seit 2015 als kostenfreie App für ,Android’ und ,iOS’ verfügbar.“

Diese informiere regelmäßig über aktuelle Phishing-Wellen, verbreitete Schadsoftware, Kritische Sicherheitslücken und andere Bedrohungen der digitalen Sicherheit in verbreiteten Programmen und Diensten – und sei bisher rund 120.000-mal heruntergeladen worden.

DsiN möchte künftig noch mehr Menschen erreichen und über relevante IT-Sicherheitsrisiken im Alltag aufklären

Mit dem Relaunch dieser App möchte DsiN nach eigenen Angaben künftig noch mehr Menschen erreichen und über relevante IT-Sicherheitsrisiken im Alltag aufklären. Unter anderem könnten sich Nutzer der App auf diverse Neuerungen freuen: „Die Oberfläche der App wurde komplett überarbeitet und erneuert, wichtige Meldungen können nun als Lesezeichen gespeichert werden und dank Suchfunktion sind relevante Meldungen aus der Vergangenheit schnell auffindbar.“

Rosière erläutert: „Die ,SiBa’-App begleitet uns bei DsiN seit vielen Jahren. Seit ihrem Start konnten wir Tausende Menschen vor digitalen Sicherheitsrisiken warnen und erste Tipps für Schutz und Prävention anbieten. Unser Dank dafür gilt insbesondere den Partnern der App!“ Unterstützt werde diese von den DsiN-Mitgliedern Kleinanzeigen sowie dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Darüber hinaus seien das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie das Bundeskriminalamt (BKA) Partner dieses Angebots.

DsiN-Vorstandsmitglied du Bois ergänzt: „Wer sich im Alltag sicher im Internet bewegen will, muss gut informiert sein. Mit dem Relaunch der ,SiBa’-App möchten wir IT-Sicherheitswissen noch einfacher zugänglich machen und Menschen niedrigschwellig über für sie relevante Sicherheitsrisiken aufklären.“ Die neue SiBa-App sei dafür ab sofort in allen gängigen App-Stores als kostenloser Download erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema:

Deutschland sicher im Netz auf YouTube, 25.02.2025
DsiN-Talk: Digitaler Selbstschutz im Alltag

DsiN Deutschland sicher im Netz, 22.02.2025
In eigener Sache: Die neue SiBa-App

DsiN Deutschland sicher im Netz, 06.02.2025
SiBa-App: Das DsiN-Sicherheitsbarometer / Die SiBa-App informiert Verbraucher:innen über für sie tatsächlich relevante Bedrohungen der digitalen Sicherheit

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https://www.datensicherheit.de/siba-app-relaunch-sicherheitsbarometer-dsin-talk-vorgestellung/feed 0
DsiN-Talk: Digitale Souveränität und Datenkompetenz in der Diskussion https://www.datensicherheit.de/dsin-talk-digital-souveraenitaet-datenkompetenz-diskussion https://www.datensicherheit.de/dsin-talk-digital-souveraenitaet-datenkompetenz-diskussion#comments Fri, 14 Feb 2025 23:17:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46217 Hybridveranstaltung im DsiN-Forum Digitale Aufklärung am 25. Februar 2025

[datensicherheit.de, 11.02.2025] Die digitale Sicherheit der Verbraucher hierzulande ist nach Erkenntnissen des Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) zunehmend gefährdet: „Laut ,DsiN-Sicherheitsindex’, einer repräsentativen Erhebung von Deutschland sicher im Netz e.V., hat sie 2024 einen neuen Tiefpunkt erreicht.“ Da stelle sich die Frage, wie das Sicherheitswissen bei Verbrauchern gestärkt und zur Umsetzung motiviert werden könnte. „Und wie sieht eine selbstverantwortliche Internetnutzung aus?“ Um diesen Themenkomplex geht es demnach bei der nächsten Auflage vom „DsiN-Talk“:

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Abbildung: DsiN e.V.

DsiN lädt zum nächsten „DsiN-Talk“ am 25.02.2025 ein (Hybridveranstaltung)

„Digitale Souveränität und Datenkompetenz: Chancen und Herausforderungen“

Reihe „DsiN-Talk“ – Teilnahme vor Ort oder im Livestream möglich
Dienstag, 25. Februar 2025, 11.00 bis 12.00 Uhr
DsiN-Forum Digitale Aufklärung, Albrechtstraße 10c in 10117 Berlin
Online-Anmeldung erforderlich (s.u.)

Programm (ohne Gewähr)

10.45 Uhr Einlass

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung
– Isabelle Rosière, Geschäftsführerin Deutschland sicher im Netz e.V.

11.05 Uhr Paneldiskussion „Digitaler Selbstschutz im Alltag“ mit
– Pierre du Bois, Unternehmenssprecher Kleinanzeigen
– Martin Stein, Abt. BIV Digitalisierung, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
– Michaela Schröder, Leiterin des Geschäftsbereichs „Verbraucherpolitik“, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
– Martin Meingast, Projektleiter beim „DsiN-Sicherheitsbarometer“, Deutschland sicher im Netz e.V.

11.40 Uhr Vorstellung der neuen „SiBa“-App

11.45 Uhr Fragen und Antworten

11.55 Uhr Abschluss

12.00 Uhr Networking

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

DsiN Deutschland sicher im Netz
25.02.2025 11:00 bis 12:00, Berlin / DsiN-Talk: Digitaler Selbstschutz im Alltag

DsiN Deutschland sicher im Netz
Anmeldung DsiN-Talk 25.02.2025 vor Ort

DsiN Deutschland sicher im Netz
Anmeldung DsiN-Talk 25.02.2025 online

DsiN Deutschland sicher im Netz
Ratgeber & Tools / DsiN-Sicherheitsindex

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https://www.datensicherheit.de/dsin-talk-digital-souveraenitaet-datenkompetenz-diskussion/feed 1
Safer Internet Day 2025: Mythen zur E-Mail-Sicherheit auf dem Prüfstand https://www.datensicherheit.de/safer-internet-day-2025-mythen-e-mail-sicherheit-pruefstand https://www.datensicherheit.de/safer-internet-day-2025-mythen-e-mail-sicherheit-pruefstand#comments Wed, 12 Feb 2025 23:09:20 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46184 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Deutschland sicher im Netz klären gemeinsam Verbraucher über Sicherheitsaspekte der E-Mails-Nutzung auf

[datensicherheit.de, 13.02.2025] Laut einer Meldung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Umfeld des Aktionstags „Safer Internet Day“, der diesmal am 11. Februar 2025 begangen wird, ist ein digitaler Alltag ohne E-Mails für die meisten Verbraucher kaum vorstellbar. Diese Abhängigkeit könne jedoch auch Gefahren bergen – nicht nur weil das E-Mail-Postfach ein beliebtes Ziel von z.B. Phishing-Angriffen sei. Das BSI und der Deutschland sicher im Netz e.V (DsiN) möchten demnach aus diesem Grund gemeinsam darüber aufklären, wie Verbraucher E-Mails sicher nutzen können. „Zum ,Safer Internet Day’ (SID) nehmen sie Mythen rund um die Sicherheit von E-Mail-Kommunikation unter die Lupe. Der ,Safer Internet Day’ ist ein Aktionstag rund um den sicheren Umgang mit digitalen Medien.“

Passen Absendername und E-Mail-Adresse nicht zusammen, ist Vorsicht geboten!

„Bereits der Absender einer E-Mail ist vergleichsweise leicht manipulierbar!“, warnt Caroline Krohn, Fachbereichsleiterin „Digitaler Verbraucherschutz im BSI“, in ihrer Stellungnahme. Daher empfehle es sich, immer auch die vollständige E-Mail-Adresse des Absenders anzeigen zu lassen. Sie erläutert: „Passen der angezeigte Absendername und die E-Mail-Adresse nicht zusammen, ist Vorsicht geboten!“ Generell gelte: Links und Anhänge sollten nur mit Vorsicht geöffnet werden, denn auch das Gerät eines eigentlich vertrauenswürdigen Absenders könne mit einem Schadprogramm infiziert sein.

BSI und DsiN empfehlen außerdem, „den Zugriff zum eigenen E-Mail-Postfach mit einer Kombination aus starkem Passwort und Zwei-Faktor-Authentisierung zu schützen“. Gelangten Unbefugte zum Beispiel durch einen Phishing-Angriff an das Passwort, reiche dies dann nicht mehr aus, um das jeweilige Benutzerkonto zu übernehmen. Eine sichere Alternative zu Passwörtern böten außerdem sogenannte Passkeys: Da Nutzer sich dank des dann passwortlosen Verfahrens eben kein Passwort mehr merken müssten, könne dies auch nicht mehr in falsche Hände geraten.

Misstrauen geboten, wenn per E-Mail oder Telefon Weitergabe von Zugangsdaten gefordert wird!

Die DsiN-Geschäftsführerin, Isabelle Rosière, gibt zudem zu bedenken: „Phishing-Maschen werden immer geschickter: Mitunter gelingt es dabei auch, die Zwei-Faktor-Authentisierung zu umgehen. Cyber-Kriminelle erstellen etwa täuschend echt aussehende Webseiten, die bekannte Seiten imitieren.“ Wenn dann Nutzer ihr Passwort und den Einmalcode aus ihrer Authentifizierungs-App eingeben, könnten die Angreifer die Daten in Echtzeit mit lesen und auf das Benutzerkonto zugreifen. „Misstrauen ist etwa dann angebracht, wenn eine Institution per E-Mail oder am Telefon um die Weitergabe von Zugangsdaten bittet“, betont Rosière.

Von Phishing-Mails bis E-Mail-Verschlüsselung untersucht das BSI auf seiner Website bekannte Mythen rund um die Sicherheit von E-Mail-Kommunikation genauer und gibt Verbrauchern niedrigschwellige Handlungsempfehlungen zur Prävention. Auf der Website „sicher-im-netz.de“ bietet DsiN außerdem weitere Hinweise rund um E-Mail-Sicherheit von DsiN.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
E-Mail-Sicherheit: Mythen im Faktencheck

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Zwei-Faktor-Authentisierung / Mehr Sicherheit für Online-Konten und vernetzte Geräte

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Spam, Phishing & Co / So erkennen Sie gefälschte und schadhafte E-Mails

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Schafft die Passwörter ab?! / Anmelden ohne Passwort mit Passkey

DsiN Deutschland sicher im Netz, DsiN für Verbraucher
E-Mail und Messenger sicher nutzen / Menschen tauschen sich im Netz hauptsächlich per E-Mail und Messenger aus. Um dabei sicher zu sein, sind einige Dinge zu beachten.

DsiN Deutschland sicher im Netz, DsiN für Verbraucher
Phishing im Netz erkennen und vorbeugen / Soziale Manipulation und Phishing sind ein alltägliches Sicherheitsproblem. Das beste Mittel gegen unerwünschte Nachrichten bleibt Wachsamkeit.

datensicherheit.de, 13.05.2024
Passkeys statt Passwörter – Passwörter nicht mehr zweckmäßig / Einfache Passwörter zu leicht zu knacken und umfangreiche für den Anwender zu kompliziert

datensicherheit.de, 15.12.2023
Passwort-Handhabung als Herausforderung: Wenn möglich zusätzlich Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten! / Passwort-Vielzahl im Alltag und Berufsleben erfordert methodisches Vorgehen

datensicherheit.de, 04.05.2023
World Password(less) Day: Plädoyer für eine passwortlose und phishing-resistente Zukunft / Auch sehr komplexes Passwort gemäß BSI-Empfehlung bietet keinen ausreichenden Schutz mehr

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Neuer DsiN-Ratgeber für einfachen und sicheren Login https://www.datensicherheit.de/neu-dsin-ratgeber-einfacher-sicherer-login https://www.datensicherheit.de/neu-dsin-ratgeber-einfacher-sicherer-login#respond Wed, 01 Feb 2023 22:58:18 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42845 5. Ausgabe der Ratgeber-Reihe in Zusammenarbeit mit Yubico entstanden

[datensicherheit.de, 01.02.2023] Aus Anlass des deutschlandweiten „Sicherer Login“-Tag am 1. Februar hat Deutschland sicher im Netz (DsiN) den neuen Verbraucherratgeber „Benutzerkonten sichern – einfach einloggen“ mit „hilfreichen Tipps und Hilfestellungen“ veröffentlicht. Die fünfte Ausgabe dieser Ratgeber-Reihe ist demnach in Zusammenarbeit mit dem Authentifizierungsexperten Yubico entstanden.

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Abbildung: Deutschland sicher im Netz e.V.

Neuer DsiN-Verbraucherratgeber „Benutzerkonten sichern – einfach einloggen“

DsiN-Ratgeber soll über Maßnahmen zur Erhöhung der Online-Sicherheit aufklären

„Ob bei der Arbeit, beim Online-Shopping, bei der Nutzung von Social-Media-Diensten oder Videoportalen – der Alltag wird immer digitaler und damit steigt auch die Anzahl der Nutzerkonten und Anmeldedaten.“ Über den Log-in erhielten Nutzer Zugang zu Online-Angeboten und ihren persönliche Benutzerkonten. Login-Daten seien somitsensible Daten, die in den falschen Händen missbräuchlich verwendet werden können“ und zu einem hohen Schaden für Nutzer führen könnten.

Laut aktuellem „DsiN-Sicherheitsindex“ gehe mehr als die Hälfte aller Nutzer davon aus, dass sie sich nicht gegen Datenmissbrauch schützen könnten. Hier setze der neue DsiN-Ratgeber an, der in Kooperation mit Sicherheitsexperten von Yubico entstanden sei, und kläre auf, „welche Maßnahmen es gibt, um die Online-Sicherheit zu erhöhen“.

DsiN-Geschäftsführer betont, dass schon einfache Maßnahmen ausreichen, um den Schutz signifikant zu erhöhen

„Der Log-In ist unser Tor zum Internet und zur Nutzung digitaler Dienste. Es ist die erste Schwelle, die es vor Angriff und Missbrauch im Netz besonders zu schützen gilt. Wenn die Zugangsdaten einmal in falsche Hände gelangen, drohen Schadsoftware und Identitätsdiebstahl, warnt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger und betont: „Oftmals vergessen wir, dass schon einfache Maßnahmen ausreichen, um den Schutz signifikant zu erhöhen.“

„Fast 90 Prozent aller erfolgreichen Angriffe sind auf gestohlene oder schlecht geschützte Anmeldeinformationen zurückzuführen. Darum setzen wir mit unseren ,YubiKeys’ beim Login an“, erläutert Patrick Schnell, „Senior Channel Manager“ bei Yubico. Mit der 2-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung könnten Hacker selbst mit erbeuteten Passwörtern nicht auf geschützte Accounts zugreifen, „da der persönliche Sicherheitsschlüssel fehlt“. Dadurch blieben die Daten sicher, auch bei ausgeklügelten Phishing-Methoden“.

DsiN-Ratgeber klären über alltagsrelevante Themen rund ums Internet auf

Die vorliegenden DsiN-Ratgeber klärten über alltagsrelevante Themen rund um das Internet auf. Wichtige Begriffe und Tipps würden einfach verständlich erläutert. Weiterführende Links verwiesen auf umfassende Informationen zu den jeweiligen Themen sowie Kontakte zu Beratungs- und Hilfsangeboten.

Im März 2023 soll zum Thema „Sicherer Login“ ein „DsiN Talk“ im Forum „Digitale Aufklärung“ stattfinden. „Gerne können Sie sich vorab bei Interesse melden. Nähere Informationen folgen.“

Weitere Informationen zum Thema:

DsiN Deutschland sicher im Netz
DsiN-Ratgeber / Benutzerkonten sichern – einfach einloggen

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5 DsiN-Tipps zum Black Friday https://www.datensicherheit.de/5-dsin-tipps-black-friday https://www.datensicherheit.de/5-dsin-tipps-black-friday#respond Wed, 23 Nov 2022 11:43:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42678 13 Prozent der Nutzer laut DsiN-Sicherheitsindex Opfer von Shopping-Betrug

[datensicherheit.de, 23.11.2022] Auch der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf Aktionstage wie den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ ein – diese lockten Verbraucher mit günstigen Preisen zum Web-Shopping. Doch neben vielen Vorteilen gebe es auch potenzielle Risiken. So gibt der DsiN fünf Tipps für sicheres Online-Einkaufen (nicht nur am) „Black Friday“:

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Abbildung: DsiN

DsiN gibt 5 Tipps (nicht nur) zum Black Friday 2022

Laut DsiN durchaus gute Gründe, online einzukaufen

In der Vorweihnachtszeit nutzten immer mehr Verbraucher das Internet, um dort ihre Online-Einkäufe zu tätigen. Ende November 2022 sollen Aktionstage wie „Black Friday“ und „Cyber Monday“ wieder Verbraucher mit günstigen Angeboten und „Schnäppchen“ anlocken.

Es gebe viele gute Gründe dafür, online einzukaufen: Große Auswahl, schneller Versand, einfacher Umtausch – „Einkaufen im Netz war noch nie so einfach und bequem“. Doch neben diesen vielen Vorteilen berge Online-Shopping auch potenzielle Risiken.

DsiN warnt vor Gefährdung durch Fake-Shops

Laut „DsiN-Sicherheitsindex“ halten 25 Prozent der Nutzer Online-Shopping für „gefährlich“, 13 Prozent wurden demnach in den vergangenen zwölf Monaten beim Einkaufen Opfer von Internetbetrügern. „Zwar achtet inzwischen eine Mehrheit auf Sicherheitsmaßnahmen wie Gütesiegel bei Online-Shops (53,6%). Auch bei der Auswahl von Zahlungsmethoden achten 73,1 Prozent auf sichere Bezahlsysteme für den Online-Einkauf.“ Dennoch sei die Zahl der vom Online-Betrug Betroffenen mit 13 Prozent über 1,6 Prozentpunkte zum Vorjahr gestiegen.

Besonders häufig fielen Internetnutzer auf sogenannte Fake-Shops rein, also auf von Betrügern betriebene gefälschte Internet-Shops. „Wer dort bestellt, bekommt nach geleisteter Zahlung entweder ein fehlerhaftes Produkt oder keine Lieferung. In vielen Fällen sehen Fake-Shops aus wie echte Online-Shops und sind nur schwer zu erkennen.“ Ein Indikator sei oftmals ein auffallend niedriger Preis.

DsiN gibt Verbrauchern fünf Tipps fürs Online-Shopping

Damit die Vorteile des Online-Shoppings etwa zur Vorweihnachtszeit nicht durch Cyber-Betrug ausgenutzt werden, gibt DsiN Verbrauchern fünf Tipps:

1. Starke Passwörter und zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen!
„Passwörter sind der Schlüssel zu Ihren Online-Banking-Accounts, die sensible Daten enthalten.“ Diese Schlüssel sollten so sicher wie möglich sein und sich aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen. Als zusätzliche Faustregel gelte: „2-Faktor-Authentifizierung nutzen, wo immer sie möglich ist.“ Durch die Kombination von zwei Faktoren sei diese natürlich sicherer als nur ein Passwort zu nutzen.

2. Bei Online-Shops auf Gütesiegel achten und diese auf Echtheit anhand der Platzierung auf der Shop-Webseite sowie der Verlinkung auf die Siegel-Webseite prüfen!
Gütesiegel und Zertifikate könnten Verbrauchern auf einen Blick Auskunft darüber geben, ob Web-Shops bestimmte Standards, Gesetze oder Ansprüche an den Kundenservice einhalten. „Wichtig ist dabei jedoch, nicht blindlings jedem Zertifikat zu vertrauen, sondern auch hier zu überprüfen, wie vertrauenswürdig die Gütesiegel sind.“

3. Bei der Abwicklung von Zahlungen im Internet immer auf eine sichere https-Verbindung in der Adresszeile des Browsers achten!
„Die Abkürzung HTTPS steht für ,Hypertext Transport Protocol Secure’ und ermöglicht das sichere Versenden von Daten im Internet.“ HTTPS sorge nicht nur dafür, dass Daten verschlüsselt übertragen würden, sondern auch dafür, dass die Korrektheit der übertragenen Daten gewährleistet werde und diese nicht unterwegs manipuliert werden könnten.

4. Impressum gründlich durchlesen und auf Fehler oder Ungereimtheiten prüfen!
In Deutschland gebe es eine Impressumspflicht für alle Online-Shops. „Sie dient dazu sicherzustellen, dass der Verantwortliche einer Webseite deutlich erkannt werden kann und kontaktierbar ist.“ Das heiße bei fehlendem Impressum: Die Webseite genau prüfen und gegebenenfalls den Shop-Anbieter kontaktieren.

5. Vorsicht vor der Abfrage von persönlichen Daten in E-Mails und SMS!
Angriffe über bösartige E-Mails oder SMS, die scheinbar von vertrauenswürdigen Absendern stammten, sei die häufigste Masche Cyber-Krimineller. „Daher ist bei unerwarteten Nachrichten stets besondere Vorsicht geboten.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 21.11.2022
Black Friday: Chris Harris gibt Sicherheitstipps / Vor dem Black Friday sollten Händler ihre Cyber-Sicherheitspraktiken prüfen – um sicherzustellen, dass sie robust und widerstandsfähig sind

DiF DIGITALFÜHRERSCHEIN, Johannes Wallat, 19.07.2022
Interview mit Karin Wilhelm vom BSI / Online-Shopping: „Fake-Shops sind ein wachsender Markt“

DiF DIGITALFÜHRERSCHEIN
F4 | Online-Shopping / Hier lernst du, wie du online sicher bezahlen und wie du dich vor Fake Shops schützen kannst

DsiN Deutschland sicher im Netz
Publikation / DsiN-Ratgeber: Online einkaufen und bezahlen – sicher shoppen

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