Ersatz – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 11 May 2026 11:38:39 +0000 de hourly 1 Arbeitswelt: 3 von 10 Befragten können sich KI als Chef-Ersatz vorstellen https://www.datensicherheit.de/arbeitswelt-3-von-10-befragten-ki-chef-ersatz-vorstellbar Mon, 11 May 2026 22:27:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54409 Dabei sieht fast ein Viertel der Befragten, dass die eigene Tätigkeit durch Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend ersetzbar ist

[datensicherheit.de, 12.05.2026] „Was der Chef kann, kann eine KI schon lange!“ Von dieser Aussage sind nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom e.V. jedenfalls rund drei von zehn Beschäftigten in Deutschland überzeugt: 29 Prozent halten ihre Vorgesetzten durch eine KI für ersetzbar.“ Dabei sage aber auch fast ein Viertel (23%), dass die eigene Tätigkeit durch Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend ersetzbar sei. Grundlage dieser Zahlen ist demnach eine im Auftrag durchgeführte Erhebung von Bitkom Research: Dabei seien 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 550 Erwerbstätige. Diese repräsentative Gesamtumfrage habe im Zeitraum der Kalenderwochen 8 bis 11 2026 stattgefunden.

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Foto: Bitkom e.V.

Susanne Dehmel prognostiziert: KI wird eine Antwort auf die sich abzeichnende Arbeitskräftelücke sein

Gesellschaft muss auf neue KI-gestützte Arbeitswelt vorbereitet werden

22 Prozent meinten gar, dass in ihrem Unternehmen bereits heute Stellen nicht mehr nachbesetzt oder sogar abgebaut würden, weil eine KI entsprechende Aufgaben übernimmt.

  • „Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es in Deutschland in den kommenden Jahren mehr Arbeit als Arbeitskräfte geben. KI wird eine Antwort auf die sich abzeichnende Arbeitskräftelücke sein“, erläutert Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung.

Sie betont: „Unternehmen und Politik müssen die Gesellschaft auf die neue KI-gestützte Arbeitswelt vorbereiten, Menschen gezielt qualifizieren und transparent machen, welche Aufgaben sich verändern.“

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Abbildung: Bitkom

Bitkom-Erhebung 2026 zur Veränderung der Arbeitswelt im KI-Kontext

38 Prozent können bereits mit KI-Anwendungen des Unternehmens arbeiten

KI habe bereits Einzug in den Arbeitsalltag vieler Menschen gehalten: 38 Prozent der Erwerbstätigen erhielten durch ihren Arbeitgeber Zugriff auf KI-Anwendungen – und 27 Prozent nutzten diese auch aktiv.

  • Weitere elf Prozent hätten zwar Zugang zu KI, machten davon aber bislang keinen Gebrauch. Auf der anderen Seite gebe es für 31 Prozent der Beschäftigten kein Angebot an KI-Werkzeugen.

Weitere 26 Prozent der Erwerbstätigen gingen davon aus, dass ihr Arbeitgeber keine KI bereitstelle – seien sich bei dieser Einschätzung allerdings unsicher. Vier Prozent wollten oder könnten keine Angaben machen.

Weitere Informationen zum Thema:

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Susanne Dehmel: Mitglied der Geschäftsleitung KI & Daten Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 16.04.2026
Kollege KI: Jeder vierte Erwerbstätige setzt bei wichtigen Fragen zuerst Vertrauen in einen Chatbot / Zu Bewerbungen, Gehaltsgesprächen, Fachthemen oder kreativen Prozessen wenden sich sogar mehr als 40 Prozent der vom PINKTUM Institute Befragten primär an einen Chatbot

datensicherheit.de, 21.02.2026
Paradoxon des deutschen IT-Arbeitsmarktes: Zunahme arbeitsloser Fachkräfte bei Abnahme der IT-Sicherheit in Unternehmen / Chris Dimitriadis bewertet den Stellenabbau bei IT-Fachkräften als kurzsichtige Reaktion, welche die eigentliche Qualifikationslücke verschärft

datensicherheit.de, 05.02.2026
KI-basierte Disruption der Arbeitswelt: 80 Prozent der Menschen werden ihren Job verlieren / Die Ethik Society hat das Positionspapier „Die Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter“ herausgegeben – Autoren empfehlen, zukünftig nicht mehr Arbeit zu besteuern sondern Produktivität

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Zunehmend kritische Verbraucher: Zutatenliste für Einkauf wichtiger als Siegel https://www.datensicherheit.de/zunehmend-kritische-verbraucher-zutatenliste-fuer-einkauf-wichtiger-als-siegel https://www.datensicherheit.de/zunehmend-kritische-verbraucher-zutatenliste-fuer-einkauf-wichtiger-als-siegel#respond Wed, 07 Sep 2016 21:18:13 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25875 Hohe Erwartungen insbesondere an Kennzeichnung vegetarischer und veganer Ersatzprodukte

[datensicherheit.de, 07.09.2016] Nach aktuellen Erkenntnissen der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) kaufen immer mehr Verbraucher vegetarische oder vegane Lebensmittel. Diese hätten hohe Ansprüche an deren Inhaltsstoffe und Kennzeichnung, so das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der Verbraucherzentralen unter fast 6.000 Verbrauchern.

Auch „Mischköstler“ achten mehr auf Inhaltsstoffe

Die Mehrheit der Befragten lehne Spuren tierischer Bestandteile in sogenannten Ersatzprodukten grundsätzlich ab und orientiere sich beim Einkauf der Lebensmittel kaum an Siegeln, sondern vor allem an der Zutatenliste.
Laut der Umfrage kaufen nicht nur Veganer (99 Prozent) und Vegetarier (96 Prozent), sondern auch „Flexitarier“ (82 Prozent) und „Mischköstler“ (62 Prozent) vegane oder vegetarische Ersatzprodukte.
Bei Veganern und Vegetariern erwarte man nichts Anderes, aber der hohe Anteil bei den „Mischköstlern“ sei überraschend, so Armin Valet von vzhh. Am beliebtesten seien bei den Umfrageteilnehmern Fleisch- und Wurstersatz sowie Milchersatzprodukte.

Spuren tierischer Produkte nie auszuschließen

Produktionsbedingt könnten vegetarische und vegane Ersatzprodukte Spuren von Fisch, Milch oder beispielsweise Ei enthalten. Nur 46 Prozent der befragten Veganer störten sich an solchen Verunreinigungen. In der Gruppe der Vegetarier lehnten hingegen 74 Prozent tierische Zutaten in ihren Lebensmitteln grundsätzlich ab. Auch von den „Flexitariern“ (69 Prozent) und „Mischköstlern“ (60 Prozent) würden unbeabsichtigte Inhaltsstoffe mehrheitlich nicht toleriert.
Aus diesem Grund vertrauten viele Verbraucher beim Einkauf wohl eher auf die Zutatenliste als auf besondere Siegel, meint Valet. Immerhin 67 Prozent der Befragten hätten im Rahmen der Umfrage bestätigt, die Zutatenliste zu lesen.

Verbraucherzentralen kündigen Untersuchung an

Die Verbraucherzentralen nehmen nach eigenen Angaben das Resultat der Umfrage zum Anlass, einen Marktcheck durchzuführen, mit dem sie vegetarische und vegane Ersatzprodukte besonders im Hinblick auf deren Spurenkennzeichnung, ihren Gesundheitswert sowie die Kennzeichnung der Haltungsform bei tierischen Zutaten wie Eiklar analysieren werden sollen.
„Wir wollen wissen, ob die Rezepturen den hohen Erwartungen der Verbraucher gerecht werden und die Kennzeichnung der Produkte aussagekräftig genug ist“, erläutert Valet.

Weitere Informationen zum Thema:

verbraucherzentrale Hamburg
Ernährung und Lebensmittel / Vegetarisch? Vegan? Und wie essen Sie?

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