Handelsblatt – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sun, 06 Sep 2020 20:16:50 +0000 de hourly 1 IT-Infrastruktur: Netzwerksicherheit vs. Flexibilität – eine unnötige Entscheidung https://www.datensicherheit.de/it-infrastruktur-netzwerksicherheit-flexibilitaet-unnoetige-entscheidung https://www.datensicherheit.de/it-infrastruktur-netzwerksicherheit-flexibilitaet-unnoetige-entscheidung#respond Sun, 06 Sep 2020 11:49:43 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=37736 Kostenloses Online-IT-Seminar am 17. September 2020

[datensicherheit.de, 06.09.2020] Die Entwicklung einer passgenauen, auf aktuelle und unternehmensspezifische Herausforderungen zugeschnittenen IT-Infrastruktur werde in Zukunft immer wichtiger werden. Jedem Unternehmen sei daran gelegen, eine Infrastruktur aufzubauen, welche „eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und Wettbewerbsvorteile bietet, gleichzeitig aber Kosten spart und die Produktivität erhöht“.

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Abbildung: Handelsblatt

Online-Session: Netzwerksicherheit vs. Flexibilität…

Komplexe IT-Anforderungen aus internen Kernbereichen am Beispiel HELLA

Vor mehr als drei Jahren habe das global agierende Automotiv-Unternehmen HELLA vor diversen IT-Herausforderungen gestanden: „Ein dynamisches Businessumfeld, Globalisierung der Märkte, eigene Umstrukturierungen sowie komplexe IT-Anforderungen aus internen Kernbereichen.“ Zusammen mit dem Service- und Technologiepartner Open Systems habe sich Hella den neuen Herausforderungen gestellt„die Resultate dieser Kooperation brachten eine agile, vorausschauende und sichere IT-Landschaft hervor“.

Exklusive Online-Session zu Erkenntnissen aus IT-Transformation

In der exklusiven Session erläutern nach Angaben des Veranstalters Norbert Muth, „Head of global IT Infrastructure“ bei HELLA, und Michael Huber, „Head of Sales EMEA“ bei Open Systems, Schlüsselelemente und Erkenntnisse aus ihrer Transformation von MPLS zur „Cloud First Strategie“ und erklären, „warum sie sich nicht zwischen Flexibilität und Netzwerksicherheit entscheiden müssen.

Kostenloses Online-Seminar 17. September 2020, 14.00 bis 15.00 Uhr

Handelsblatt, 18.08.2020
Kostenloses Webinar: Netzwerksicherheit vs. Flexibilität – die Entscheidung muss nicht sein

datensicherheit.de, 14.10.2019]
9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity in Berlin

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Sicherheit im Cyberspace als Gemeinschaftsaufgabe https://www.datensicherheit.de/sicherheit-im-cyberspace-als-gemeinschaftsaufgabe https://www.datensicherheit.de/sicherheit-im-cyberspace-als-gemeinschaftsaufgabe#respond Wed, 06 Nov 2019 18:47:47 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=35131 Tour d‘Horizon der Bundesverteidigungsministerin zur Rolle der Bundeswehr in einer digitalisierten und vernetzten Welt

[datensicherheit.de, 06.11.2019] Von der Keynote der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, am ersten Kongresstag berichtet Dirk Pinnow als Repräsentant des Medienpartners „datensicherheit.de“ auf der „Cybersecurity 2019“ in Berlin. Auch im Kontext der Digitalisierung gelte es, die bürgerliche Freiheit und den Datenschutz zu erhalten.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Foto: Dirk Pinnow

Annegret Kramp-Karrenbauer über die Erschließung des Cyberspace‘ als Gestaltungsraum der Sicherheitspolitik

Cyberspace – ein von Menschen gemachter Raum

Die Bundesministerin griff eingangs zwei Themen des ersten Kongresstages auf: Das angesprochene BSI-Jahrbuch „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland“ und der live von Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der Syss GmbH, vorgeführte Hacking-Angriff auf Verkehrsampeln seien exemplarisch für die Angreifbarkeit unserer Gesellschaft.
Es dürfe nicht vergessen werden, dass auch der sogenannte Cyberspace ein von Menschen gemachter Raum sei, in dem konkurrierende Interessen ausgetragen würden. Dieser sei indes keineswegs nur virtuell, denn irgendwo in der materiellen Welt befänden sich die notwendigen Server, verliefen die verbindenden Kabel.

Frage nach digitaler Gestaltungsmacht stellen

Es gelte in diesem Zusammenhang die Frage nach der digitalen Gestaltungsmacht zu stellen. Sie warnte beispielhaft vor dem sogenannten Social Scoring, einem in der Volksrepublik China bereits betriebenen Sozialkredit-System: Systemkonformes Verhalten werde belohnt, abweichendes Verhalten durch Abwertung bestraft – die Folge für die Betroffenen könnte ein stark verminderter Handlungsspielraum hinsichtlich Geschäftsfähigkeit und Mobilität sein. Kramp-Karrenbauer betonte die Notwendigkeit, auch im Kontext der Digitalisierung die bürgerliche Freiheit und den Datenschutz zu erhalten.
Bei der Entwicklung digitaler Technologie bleibe Deutschland derzeit unter seinen Möglichkeiten. Sie rief zu einem Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf. Die Entwicklung digitaler Systeme sei ein Teil der sicherheitspolitischen Verantwortung – denn es gehe letztendlich um die Digitale Souveränität. Die Bürger müssten Vertrauen in die digitale Infrastruktur haben können.

Gemeinsames Cyber-Lagebild als politische Entscheidungsgrundlage

Im Zuge der Digitalisierung tue sich eine Grauzone auf – Innere und Äußere Sicherheit seien immer schwerer scharf voneinander abzugrenzen. So könnten Cyber-Angriffe auf primär zivile Ziele sehr wohl auch mittelbar die Bundeswehr betreffen.
Aber es komme auch täglich zu direkten Cyber-Angriffen auf die Bundeswehr. Kampfflugzeuge seien heute mit Dutzenden Computern ausgestattet und von vielen Kilometern Kabeln durchzogen. Schiffe der Marine glichen im Prinzip schwimmenden Rechenzentren… Die Cyber-Sicherheitsvorsorge sei eine gesamtstaatliche Aufgabe – als politische Entscheidungsgrundlage müsse es ein gemeinsames, bewertetes Cyber-Lagebild geben.

Einsatz im Cyberspace mit denselben rechtlichen Grundlagen wie in der materiellen Welt

Die Erschließung des Cyberspace‘ als sicherheitspolitischer Gestaltungsraum sei so bedeutend wie seinerzeit der Vorstoß in den Luftraum. Künstliche Intelligenz (KI) könne dabei helfen, eine Krisenfrüherkennung zu etablieren.
Kramp-Karrenbauer brachte Beispiele für die Notwendigkeit der Bundeswehr, im Cyberspace zu wirken: Das Aufspüren von Sprengfallen in Einsatzgebieten, welche oft per Mobilfunk gezündet werden, oder das Vorgehen gegen ehrabschneidende Falsch-Meldungen u.a. Sie stellte aber klar, dass der Einsatz im Cyberspace denselben rechtlichen Grundlagen genügen müsse wie in der materiellen Welt.

Bundeswehr übernimmt Mitverantwortung für mehr Sicherheit im Cyberspace

Auch die Bundeswehr sei heute vom IT-Fachkräftemangel betroffen und müsse sich dem Wettbewerb stellen – in diesem Zusammenhang benannte sie beispielhaft die Universität der Bundeswehr München.
Sie kündigte an, dass eine neue Agentur für Innovation in der Cybersicherheit im Bereich der Inneren und Äußeren Sicherheit in Leipzig errichtet werden soll. Die Bundesverteidigungsministerin bekannte sich zur Bundeswehr als Teamplayerin im Kontext der gemeinschaftlichen Aufgabe für mehr Sicherheit auch im Cyberspace.

Weitere Informationen zum Thema:

Die Bundesregierung, 09.10.2019
Agentur für Innovation in der Cybersicherheit / Errichtung einer Agentur für Innovation in der Cybersicherheit im Bereich der Inneren und Äußeren Sicherheit

bitkom, 03.07.2019
Bitkom zur geplanten Agentur für Innovationen in der Cybersicherheit

datensicherheit.de, 06.11.2019
Digitalisierung – die ersten gefährdeten Schritte im Cyberspace / Beobachtungen von der „9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity“ in Berlin

datensicherheit.de, 05.11.2019
Cyberspace: Virtueller Raum mit realer Gefahr / Notizen von ds-Herausgeber Dirk Pinnow vom 1. Tag der „9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity“ im Hotel Bristol Berlin

datensicherheit.de, 14.10.2019
9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity in Berlin

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Digitalisierung – die ersten gefährdeten Schritte im Cyberspace https://www.datensicherheit.de/digitalisierung-die-ersten-gefaehrdeten-schritte-im-cyberspace https://www.datensicherheit.de/digitalisierung-die-ersten-gefaehrdeten-schritte-im-cyberspace#comments Wed, 06 Nov 2019 17:11:17 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=35125 Beobachtungen von der „9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity“ in Berlin

[datensicherheit.de, 06.11.2019] ds-Herausgeber Dirk Pinnow hat als Repräsentant des Medienpartners „datensicherheit.de“ an der „Cybersecurity 2019“ im Hotel Bristol Berlin teilgenommen und berichtet nachfolgend über den Vortrag von Dr. Gerhard Schabhüser, Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), am ersten Kongresstag. Für mehr Sicherheit im Zuge der Digitalisierung, welche als deren Erfolgsgrundlage gilt, könnte ein regulatorischer Eingriff des Staates zu einem erwünschten Kulturwandel führen.

Dr. Gerhard Schabhüser

Foto: Dirk Pinnow

Dr. Gerhard Schabhüser (Bildmitte): Im Prinzip kann jeder IT-Anwender irgendwann Opfer werden

Cyber-Sicherheit grundlegend für Gelingen der Digitalisierung

Über den Beitrag des BSI zur Cyber-Sicherheit in Deutschland sprach dessen Vizepräsident, Dr. Gerhard Schabhüser. Er betonte eingangs, dass wir mit der Digitalisierung erst auf dem Weg seien – indes sei Cyber-Sicherheit grundlegend für deren Gelingen. Die mit der Digitalisierung einhergehende Vernetzung erfolge horizontal und vertikal.
In den damit entstehenden Meta-Netzwerken suchten Angreifer nach den einfachsten Wegen für maliziöse Zugänge. In diesem Zusammenhang verwies er auf die aktuelle BSI-Publikation „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019“. Er stellte klar und warnte zugleich: Die Methoden für sogenannte Phishing-Attacken würden immer mehr verfeinert, so dass im Prinzip jeder IT-Anwender irgendwann Opfer werden könnte.

Bisher noch Marktversagen statt Security-by-Design

In Hinblick auf die Sicherheit müssten heute IT-Systeme überwiegend noch mit „mangelhaft“ bewertet werden – Dr. Schabhüser sprach von einem „Marktversagen“. Informations- und Kommunikationsausrüstung sei noch lange nicht auf dem Sicherheitsniveau wie etwa materielle Maschinen. Er forderte, dass Sicherheit bereits vor dem Markteintritt geboten werden müsste („Security-by-Design“). Zertifizierung sollte integraler Teil des Innovations- und Entwicklungsprozesses sein.
So sehe der am 27. Juni 2019 in Kraft getretene „EU Cybersecurity Act“ eine Zertifizierung nach den drei Sicherheitsniveaus „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ vor – diese werde dann in allen EU-Staaten anerkannt. Der BSI- Vizepräsident nahm aber nicht nur die Anbieter in die Pflicht – auch auf Seiten der Anwender erwartet er eine notwendige Verhaltensänderung. Schabhüser forderte zur Verbesserung der Sicherheitslage einen „Kulturwandel“ – auf Seiten der Hersteller und Dienstleister einerseits und der Anwender andererseits. Er wies als Hilfestellung für Unternehmen auf die Publikation „Management von Cyber-Risiken: Handbuch für Unternehmensvorstände und Aufsichtsräte“ der Allianz für Cyber-Sicherheit hin.

Mit Bußgeld bewehrter regulatorischer Eingriff als Wegbereiter für mehr Sicherheit

In der sich seinem Impuls unmittelbar anschließenden kurzen Diskussion zog er die zum 1. Januar 1976 in der damaligen Bundesrepublik verfügten allgemeinen Anschnallpflicht auf Pkw-Vordersitzen heran, der damals viele Westdeutsche ablehnend gegenüberstanden. Ausschlaggebend war damals die hohe Anzahl an Verkehrstoten (über 21.000 im Jahr 1971 – im Prinzip eine deutsche Kleinstadt).
Sicherheit habe sich damals zunächst schlecht verkauft – heute seien Sicherheits-Features in den PKW sehr wohl gute Verkaufsargumente. Es habe also eines mit Bußgeld bewehrten regulatorischen Eingriffs des Staates bedurft, um die Sicherheitslage auf den Straßen zu verbessern. Schabhüser gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es im Cyberspace ähnlich verlaufen könnte.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Publikationen / Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland

Allianz für Cyber-Sicherheit
Management von Cyber-Risiken: Handbuch für Unternehmensvorstände und Aufsichtsräte

datensicherheit.de, 05.11.2019
Cyberspace: Virtueller Raum mit realer Gefahr / Notizen von ds-Herausgeber Dirk Pinnow vom 1. Tag der „9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity“ im Hotel Bristol Berlin

datensicherheit.de, 14.10.2019
9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity in Berlin

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9. Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity in Berlin https://www.datensicherheit.de/9-handelsblatt-jahrestagung-cybersecurity-berlin https://www.datensicherheit.de/9-handelsblatt-jahrestagung-cybersecurity-berlin#respond Mon, 14 Oct 2019 15:47:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34932 Veranstaltung am 5. und 6. November 2019 im Hotel Bristol

[datensicherheit.de, 14.10.2019] Die fortschreitende Digitalisierung bringt als Schattenseite ein exponentielles Wachstum von Cyberangriffen und Bedrohungsszenarien mit sich. Wie bereiten sich Unternehmen auf verschiedene Angriffsszenarien vor, um sich wirksam zu schützen? Was ist erforderlich, damit Deutschland den globalen Anschluss und die digitale Souveränität bewahrt? Diese und weitere aktuelle Entwicklungen diskutieren hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
TOP-Speaker vor Ort:

  • Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung
  • Klaus Vitt, Staatssekretär im BMI und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik
  • Michael Niemeier, Vizepräsident, Bundesamt für Verfassungsschutz
  • Dr. Gerhard Schabhüser, Vizepräsident, BSI
  • Dr. Philipp Amann, Leiter Strategieabteilung, European Cybercrime Centre (EC3), Europol
  • Frank Fischer, CISO, Deutsche Bahn
  • Joachim Süpple, CISO, Würth Elektronik
  • Prof. Igor Podebrad, CISO, Commerzbank
  • Andreas Jambor, CISO, RWE
  • Prof. Gabi Dreo Rodosek, Universität der Bundeswehr

Das detaillierte Programm der Handelsblatt Jahrestagung Cybersecurity 2019 ist abrufbar unter:

www.handelsblatt-cybersecurity.de

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Datenschutz-Berater https://www.datensicherheit.de/datenschutz-berater Thu, 04 Mar 2010 22:57:12 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=10433 Titel: Datenschutz-Berater, Informationsdienst der Verlagsgruppe Handelsblatt
Erscheinungsweise: monatlich
Verlag: Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Düsseldorf
Web: http://www.datenschutz-berater.de

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