Hitze – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Tue, 01 Jul 2025 17:01:55 +0000 de hourly 1 Smartphones schützen bei Sommerhitze https://www.datensicherheit.de/smartphones-schutz-sommerhitze https://www.datensicherheit.de/smartphones-schutz-sommerhitze#respond Tue, 01 Jul 2025 22:01:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48758 Eine Überhitzung kann bei Smartphones zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen

[datensicherheit.de, 02.07.2025] So wie Weihnachten immer gefühlt „so plötzlich kommt“ bringt die Sommerzeit zuweilen auch mal saisonale Hitze mit sich und wird offenbar für manche Verbrauche zur unerwarteten Herausforderung – der Branchenverband Bitkom e.V. geht angesichts der für Anfang Juli 2025 vorausgesagten Wetters in seiner Stellungnahme warnend auf mögliche Schäden für Mobilgeräte ein, denn eine Überhitzung könnte beim Smartphone eben zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen.

Smartphones können bei Hitze an ihre Resilienzgrenze geraten

Ab dem 2. Juli 2025 sollen laut Prognose die Temperaturen in vielen Teilen Deutschlands auf über 30 Grad ansteigen – und während sich viele Menschen über die sommerliche Atmosphäre freuen, können Smartphones dabei mitunter an ihre Grenzen kommen.

„Hitzestress kann bei Smartphones zu technischen Problemen führen – angefangen bei Leistungseinbußen bis hin zu dauerhaften Schäden an Akku oder Display“, gibt Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, zu bedenken. Damit das Mobilgerät diese und kommende heiße Tage unbeschadet übersteht, hat der Bitkom sieben Tipps für Nutzer zusammengestellt.

Bitkom-Tipps zum richtigen, schonenden Umgang mit Smartphones bei Hitze

Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lass sich vermeiden, „dass das Smartphone den Sommer nicht übersteht – auch bei Temperaturen, die uns selbst ins Schwitzen bringen“.

  1. Belastung reduzieren
    Wer sein Smartphone intensiv nutzt – etwa für graphiklastige Spiele, Videos, Navigation oder „Social Media“ – heize es noch zusätzlich auf. „Besonders bei hohen Außentemperaturen empfiehlt es sich, die Nutzung auf das Nötigste zu beschränken!“
  2. Schutzhülle abnehmen
    Schutzhüllen sollen vor Stößen, Schmutz und Feuchtigkeit schützen – behinderten aber zugleich die Wärmeabgabe. „Wer merkt, dass sein Smartphone übermäßig warm wird, sollte vorübergehend auf die Hülle verzichten, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen!“
  3. Flugmodus einschalten
    Ist das Gerät gerade nicht in Gebrauch, könne der Flugmodus helfen, es zu schonen. „So werden Funkverbindungen deaktiviert, was nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Wärmeentwicklung senkt“, erläutert Klöß.
  4. Richtig aufbewahren
    Ein Mobilgerät, welches in der Sonne liegt – etwa auf dem Auto-Armaturenbrett oder am Strand auf dem Handtuch – könne sich rasch gefährlich aufheizen. Auch Körperwärme, zum Beispiel in der Hosentasche, sei bei Hitze nicht ideal. „Am besten wird das Gerät im Schatten, in einer Tasche oder unter einem Tuch verstaut!“
  5. Nicht heiß aufladen
    Wird ein ohnehin schon warmes Smartphone an die Stromversorgung gehängt, könne die zusätzliche Wärme beim Laden – vor allem beim Schnellladen – zum Problem werden. „Laden Sie das Gerät erst, wenn es sich abgekühlt hat! Alles andere schadet auf Dauer dem Akku“, so Klöß.
  6. Auch Feuchtigkeit als Risiko erkennen
    Nicht nur Hitze, sondern auch hohe Luftfeuchtigkeit oder salzhaltige Luft in Küstennähe könnten dem Smartphone zusetzen. Selbst bei wasserdichten Geräten bestehe Korrosionsgefahr. „Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, setzt auf spezielle Schutzhüllen für den Outdoor-Einsatz“, rät Klöß.
  7. Mobilgerät überhitzt – sinnvoll reagieren
    Wenn das Smartphone bereits zu heiß geworden ist: „Apps schließen, das Gerät ausschalten und es an einen kühleren Ort legen. Aber bitte keine Extremmaßnahmen – Kühlschrank oder Gefriertruhe sind keine Option!“ Klöß warnt abschließend: „Zu starke Temperaturunterschiede können Kondenswasser im Inneren verursachen – mit ernsten Folgen für die Elektronik.“

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Dr. Sebastian Klöß / Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

datensicherheit.de, 21.07.2022
Sommerzeit als Verlust-Saison: Displaysperre auf dem Smartphone nur bei 45,9 Prozent der Befragten eingerichtet / Lediglich ein knappes Drittel sichert Smartphone-Daten per Backup

datensicherheit.de, 29.06.2021
Sommerwetter birgt Gefahrenpotenzial für Datenträger / Datenträger mobiler Geräte oftmals nur bis zu 35° im Betrieb und 43° bis 45° im abgedrehten Zustand ausgelegt

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Sommerwetter birgt Gefahrenpotenzial für Datenträger https://www.datensicherheit.de/sommerwetter-gefahrenpotenzial-datentraeger https://www.datensicherheit.de/sommerwetter-gefahrenpotenzial-datentraeger#respond Tue, 29 Jun 2021 15:31:17 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=40250 Datenträger mobiler Geräte oftmals nur bis zu 35° im Betrieb und 43° bis 45° im abgedrehten Zustand ausgelegt

[datensicherheit.de, 29.06.2021] Sommerliche Temperaturen bedeuten nicht ausnahmslos für jeden gute Laune – extreme Hitze sei nicht nur für Menschen und Tiere purer Stress. Beim Arbeiten unter sehr hohen Umgebungstemperaturen litten nicht nur wir, „sondern auch die vielen technischen Geräte, auf die wir uns heutzutage verlassen“. Markus Häfele, Geschäftsführer der Attingo Datenrettung GmbH betont: „Gerade mobile Geräte sind oftmals nur bis zu einer Umgebungstemperatur von 35° im Betrieb und 43° bis 45° im abgedrehten Zustand ausgelegt.“ Insbesondere in den Sommermonaten verzeichnet Attingo nach eigenen Angaben „immer wieder eine höhere Anfragenrate bei Festplatten“ – im Vergleich zum restlichen Jahr. Dies betreffe sowohl externe Festplattenlaufwerke als auch interne Festplatten und SSDs in Computern, Laptops sowie in Server-, RAID- oder NAS-Systemen. Der Zusammenhang zwischen hohen sommerlichen Außentemperaturen und einer steigenden Zahl der Anfragen zur Datenrettung sei Jahr für Jahr stets erkennbar.

Hohe durchschnittliche Betriebstemperatur der Datenträger erhöht Verschleißpotenzial

Ausfälle von Festplatten ließen sich unter Überhitzung oftmals auf durch Materialausdehnung bedingte „Headcrashes“, Schreib-/Lesekopf-Dejustierungen und defekte Lager zurückführen. Auch könnten die elektronischen Komponenten oder die gänzlich elektronischen Flash-Speicher in SSDs oder Smartphones und Tablets unter zu hoher Temperaturlast beschädigt werden.
„Je höher die durchschnittliche Betriebstemperatur ist desto höher ist auch das Verschleißpotenzial – und die angedachte Lebensdauer eines Datenträgers verringert sich sukzessive. ,Flash‘ reduziert bei hohen Temperaturen zudem die Leistung um sich nicht selbst weiter zu schädigen“, erläutert Häfele.

Sonneneinstrahlung und hohe Umgebungstemperaturen Gift für Datenträger

Technische Geräte bevorzugten es generell kühl und schattig. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Umgebungstemperaturen seien „reines Gift“. Unter Volllast – aber auch im regulären Betrieb – erhöhe sich in solchen Situationen die Wahrscheinlichkeit, dass Datenträger zeitnah den „Hitzetod sterben“. Häfele rät: „Abhilfe schafft bereits eine konstante Luftzirkulation um Hitze abzuführen. Aber auch ,Digital Detox‘ und den Geräten auch mal Hitzefrei zu geben.“
Um sich einen Eindruck zu verschaffen, genüge es oftmals einfach die Hand vor den abführenden Lüfter zu halten. Anhand der warmen Abluft könne man einen ungefähren Eindruck davon bekommen, welcher Umgebungshitze die Datenträger im Rechnergehäuse ausgesetzt sind. Im wesentlich schlankeren Laptop wirke sich das nochmal stärker aus. Der Markt für passive und aktive Notebook-Lüftungs-Untersätze komme nicht von ungefähr.

Datenträger verhalten sich exotherm

Denn die Datenträger seien exotherm – „kann die erzeugte und abgegebene Hitze nicht reguliert werden, steigt in geschlossenen Räumen schnell die Umgebungstemperatur“. Dies betreffe unter anderem auch Live-Streamer. Abhängig von der eingesetzten Hardware steige die Raumtemperatur während des Streamings um mehrere Grad Celsius an.
Aus diesen Gründen seien Server-Räume in der Regel auch mit Kühlaggregaten ausgestattet, um eine optimale Betriebstemperatur für Festplatten und SSDs zu erhalten.

Home-Office bei schönem Wetter auf der Terrasse bringt Risiken für Datenträger

Laptops, Smartphones oder externe Festplatten sollten auf keinen Fall im Auto in der prallen Sonne liegengelassen werden. „Und auch wenn es verlockend ist, das Home-Office bei schönem Wetter auf die Terrasse, in den Garten oder den Balkon zu verlegen: Computer und Festplatten sollten jedenfalls im Schatten bleiben und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.“
Doch nicht nur draußen an der frischen Luft lauere Gefahr im Home-Office: Die im heimischen Büro genutzten privaten Räumlichkeiten wiesen in der Regel nicht die Klimatisierung gewerblicher Büroräume auf. Mit den bedingt durch die „Corona-Pandemie“ vermehrt ins Home-Office verlegten Arbeitsplätzen steige somit das Risiko hitzebedingter Hardware-Ausfälle an. Häfele ergänzt abschließend: „Und mit jeder Hitzeperiode kommen auch die Unwetter, aber das ist eine andere Geschichte…“

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Daten bedroht: Und jährlich grüßt der Hitzetod https://www.datensicherheit.de/daten-bedroht-hitzetod https://www.datensicherheit.de/daten-bedroht-hitzetod#respond Wed, 12 Jun 2019 14:58:15 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=32956 Attingo Datenrettung gibt Tipps zur Vermeidung von wärmebedingten IT-Ausfällen

[datensicherheit.de, 12.06.2019] Laut Attingo Datenrettung steigt im Zusammenhang mit der „aktuellen Sahara-Hitze“ und damit verbundenen Unwettern auch wieder die akute Gefahr für Datenverlust auf Festplatten und SSDs. Für viele externe Festplatten seien nur 35°C Umgebungstemperatur spezifiziert – dieser Wert könnte in diesen Tagen überschritten werden.

Hitze auch für IT-Systeme belastend

Unter einer permanent zu hohen Umgebungstemperatur beim Arbeiten litten nicht nur Menschen, sondern auch technische Geräte: „Für viele externe Festplatten sind nur 35°C Umgebungstemperatur spezifiziert, ein Wert der am kommenden Wochenende in weiten Teilen des Landes überschritten werden kann“, warnt Dipl. Ing. Nicolas Ehrschwendner, Inhaber der Attingo Datenrettung GmbH.
Häufige Folgen von überhitzten HDD-Festplatten seien durch Materialausdehnungen bedingte Headcrashes, Dejustierungen der Schreib-/Leseköpfe sowie defekte Lager. Die moderneren SSD-Datenträger seien ohne ihre mechanischen Bauteile auch in puncto Hitze robuster, drosselten bei Hitze jedoch Ihre Leistung, um nicht noch selbst weitere Hitze zu produzieren.

Auch Unwetter als Arbeitsbeschaffung für Datenretter

Auch Unwetter führten oft zu Arbeitseinsätzen für die Datenretter: Blitzschlag oder Überflutung richteten bei Computern verheerende Schäden an. „Auch vermeintlich sichere RAID-Systeme in NAS (Network Attached Storage) oder Server können in diesen Fällen den Datenverlust nicht verhindern, da meist alle Datenträger gleichzeitig einen derartigen Schaden nehmen“, erläutert Ehrschwendner.
Aber auch in diesem Ernstfall könne Attingo helfen und die Daten „meist nahezu vollständig rekonstruieren“. Nachfolgend geben Experten von Attingo Datenrettung Tipps zur Vermeidung von Ausfällen:

  • Sorgen Sie für ausreichende Klimatisierung oder zumindest effiziente Luftzirkulation!
  • Lassen Sie Notebooks und Tablets bei praller Sonne nicht im Auto-Innenraum!
  • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf Computer, Laptop und externe Festplatten!
  • Trennen Sie Computer und nach Möglichkeit auch Server bzw. NAS ohne eine USV während starker Gewitter vom Strom!
  • Überlegen Sie sich, wann das letzte Backup erstellt worden ist und wo es aufbewahrt wird!
  • Falls ein Datenträger defekt wird, erkundigen Sie sich bei den Profis und schalten Sie den „Patienten“ nicht mehr selbst unter Strom!

Datenrettung in Reinräumen

Attingo verfügt über jahrelanger Erfahrung – es ist ein nach ISO9001 zertifiziertes und von der Republik Österreich staatlich ausgezeichnetes europäisches Spezialunternehmen. Die Datenrettung befasst sich laut Attingo mit der Rekonstruktion von Daten, die durch Löschung, Formatierung, technischen Defekt, Manipulation, Sabotage oder mechanische Einflüsse wie Wasser oder Feuer beeinträchtigt wurden.
Das Unternehmen betreibt modernste Reinraumlabore in Wien ( A ), Hamburg ( D ) und Amsterdam (NL). Attingo ist nach eigenen Angaben in Notfällen für seine Kunden 24 Stunden an sieben Tagen in allen 52 Wochen zu erreichen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 06.12.2017
Datenrettung: Die kuriosesten Fälle 2017

datensicherheit.de, 16.05.2013
Datenretter Attingo warnt vor blindem Vertrauen in RAID-Festplattensysteme

 

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Hitze und Gewitter: Gefahr für Computerfestplatten https://www.datensicherheit.de/hitze-gewitter-gefahr-fuer-computerfestplatten https://www.datensicherheit.de/hitze-gewitter-gefahr-fuer-computerfestplatten#respond Tue, 19 Jun 2012 16:32:41 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=20276 Datenretter Attingo  gibt Tipps für „E-Health“ im Sommer – vom Tablet PC bis zum
Server

[datensicherheit.de, 19.06.2012] Die sommerlichen Temperaturen haben nicht nur Auswirkungen auf den menschlichen Kreislauf, auch Computerfestplatten leiden unter der aktuellen Hitze – und den nachfolgenden Wärmegewittern. So kann ein iPad am Strand Schaden nehmen, wenn er dort in der Sonne schmort.
„Je nach Bauart können Temperaturen ab 35 bis 55 Grad Festplatten in Tablets, Laptops und Servern außer Gefecht setzen. Häufigste Ursachen sind direkte Sonneneinstrahlung in Büros oder Pkws sowie nicht ausreichend gekühlte Serverräume – vor allem in kleinen Unternehmen wird bei der Klimatisierung oft am falschen Platz gespart“, berichtet Nicolas Ehrschwendner, Geschäftsführer des Datenrettungsunternehmens Attingo.

Datenverlust durch Headcrash

An heißen Tagen würden die Datenretter um bis zu 50 Prozent öfter zu Hilfe gerufen als bei Normaltemperaturen. Seit Einsetzen des Badewetters herrscht in den Reinraumlaboren in Wien und Hamburg Hochbetrieb. Denn Festplatten reagieren bei Hitze mit Materialausdehnung, was zu sogenannten Headcrashes führen kann: Eine direkte Berührung der Schreib-/Leseköpfe auf der Magnetscheibe einer Festplatte beschädigt dabei die Speicherschicht.
„Die gute Nachricht ist aber, dass wir solcherart verlorene Daten durch spezielle Recovery-Verfahren in mehr als 98 Prozent der Fälle
wiederherstellen können“, betont Ehrschwendner.

Sommerliches Phänomen

Umgekehrt kann es passieren, dass ein Gerät bei großer Hitze noch funktioniert und bei Normaltemperaturen dann plötzlich nicht mehr. Ehrschwendner erklärt das sommerliche Phänomen: „Bei Hitzeeinwirkung kann Materialausdehnung dazu führen, dass Spuren von den Schreib-/Leseköpfen nicht korrekt geschrieben werden. Nach Abkühlung des Materials ist ein Lesen dann nicht mehr möglich.“ In diesen Fällen können die Datenretter durch hochpräzise Adjustierung der Schreib-/Leseköpfe unter dem Mikroskop die Daten wieder auslesen.

Blitzschlag killte 20 PCs

Auch bei Wärmegewittern ist Vorsicht geboten. Ein Wiener Betrieb mit 20 Mitarbeitern erlebte kürzlich, dass nach einem Unwetter mit Blitzschlag sämtliche PCs und Server defekt waren. „Ein Blitzschlag kann über oberirdisch verlegte Telefon- oder Stromleitungen zu einer Überspannung im Stromnetz führen und Hardware bis zum Totalschaden lahmlegen“, betont der Attingo-Chef und empfiehlt, Computernetze generell nur mit Überspannungsschutz zu betreiben.

Tipps für E-Health trotz Hitze

Als Schutz gegen „Hitzeschlag“ empfiehlt Attingo, die Gehäuse-Lüftungen mittels Kompressor-Druckluft gründlich zu reinigen. Weiters sollte man vor dem Verlassen des Büros regelmäßig die Klimaanlage kontrollieren. Ist in den Serverräumen keine Klimaanlage vorhanden, sollten die Umgebungsbedingungen laufend überprüft werden und die Temperatur 30 Grad nicht übersteigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann eine automatische Temperatur-Überwachung, kurz: Watchdog, installieren. Direkt an den Festplatten ermöglicht der Einbau zusätzlicher Lüfter eine Abkühlung bis auf die Umgebungstemperatur.
Externe Festplatten vertragen meist nur maximal 35 Grad im Betrieb und die häufig in KMU eingesetzten NAS – Network Attached Storage – sind nur für rund 40 Grad Maximalbelastung ausgelegt.

Checkliste

  • PCs, NAS, Server nicht in enge Räume ohne Luftbewegung stellen
  • Tablets, Laptops und mobile Festplatten nicht in der Sonne schmoren lassen
  • Überspannungsschutz gegen elektrische Entladungen installieren
  • Temperatur-Überwachung verwenden
  • Defekte Datenträger nicht mehr unter Strom setzen
  • dies erhöht den Schaden und erschwert die Datenrettung

Weitere Informationen zum Thema unter:

Attingo Datenrettung

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