Holger Suhl – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 08 Sep 2025 19:27:26 +0000 de hourly 1 „Made in EU“ strategischer Erfolgsfaktor für IT-Sicherheit bei Unternehmen, Behörden und KRITIS https://www.datensicherheit.de/made-in-eu-strategisch-erfolgsfaktor-it-sicherheit-unternehmen-behoerden-kritis https://www.datensicherheit.de/made-in-eu-strategisch-erfolgsfaktor-it-sicherheit-unternehmen-behoerden-kritis#respond Mon, 08 Sep 2025 22:27:11 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50054 Wer IT-Systeme zuverlässig schützen will, muss sicher sein, auf welche Technologien er sich rechtlich, technisch und strategisch verlassen kann

[datensicherheit.de, 09.09.2025] Digitale Souveränität gillt längst mehr als ein Schlagwort nur aus der Politik, denn wer IT-Systeme zuverlässig schützen möchte, muss gesichert wissen, auf welche Technologien rechtlich, technisch und strategisch überhaupt Verlass ist. Im neuen Positionspapier „Made in EU – IT-Sicherheit und digitale Souveränität“ des europäischen IT-Sicherheitsanbieters ESET wird deutlich gemacht, warum die Herkunft von Produkten, Services und Herstellern heute eine zentrale Rolle für Vertrauen spielt. Gleichzeitig soll das Papier aufzeigen, wie europäische Sicherheitslösungen Organisationen helfen könnten, widerstandsfähiger zu werden und ihre digitale Unabhängigkeit zu stärken.

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Abbildung: eseT

ESET-Positionspapier: Digitale Souveränität ist längst mehr als ein Schlagwort aus der Politik!

Strategischer Überblick für Entscheider: IT-Sicherheit mehr als nur eine technische Frage

„Das Papier richtet sich an alle, die IT-Sicherheit nicht nur als technische Frage verstehen, sondern auch Herkunft und Vertrauen in den Blick nehmen.“ Angesprochen seien Unternehmen genauso wie Behörden und politische Entscheider.

  • „Wer Digitale Souveränität ernst meint, braucht Lösungen, die transparent sind, rechtlich Bestand haben und zugleich langfristig tragfähig bleiben!“

Dabei gelte es den schwierigen Spagat zwischen europäischen Regelwerken wie „NIS-2“, „DORA“ oder „Cyber Resilience Act“ und der praktischen, bezahlbaren Umsetzung zu meistern. Die Kernfrage dabei lautet demnach: „Wie kann Europa seine digitale Unabhängigkeit sichern und dabei trotzdem den Innovationsgeist bewahren?“

Vertrauen kann wachsen, wenn Organisationen die Kontrolle über ihre IT-Systeme zurückgewinnen

„Digitale Souveränität beginnt dort, wo Organisationen die Kontrolle über ihre Systeme zurückgewinnen“, betont Holger Suhl, „Country Manager DACH“ bei ESET. Indes stellt er auch klar: „Vertrauen lässt sich nicht verordnen. Es muss durch Transparenz, nachvollziehbare Technologie und eine klare Herkunftspolitik verdient werden.“

  • Das nun vorliegende Positionspapier rücke einen Ansatz in den Fokus, welcher in Europa zunehmend an Bedeutung gewinne: IT-Sicherheit als präventive, systemisch gedachte Aufgabe. Der von ESET verfolgte Weg beginne nicht erst bei der Reaktion auf einen Vorfall, sondern bei der strukturellen Risikominimierung. Sichere Voreinstellungen, kontinuierliche Systemhärtung und ein durchdachtes „Zero Trust“-Modell schafften eine Architektur, „die Angriffe möglichst früh erkennt, bevor sie wirksam werden“.

Unterstützt werde dieser Weg durch automatisierte Analysen, etwa mit dem KI-gestützten „AI Advisor“, sowie durch „Managed Detection and Response“-Dienste, welche rund um die Uhr auf Anomalien reagierten. Wichtig sei dabei nicht nur die Technologie, sondern auch deren Herkunft: „Die Module werden vollständig in Europa entwickelt und betrieben. Damit erfüllen sie nicht nur funktionale Anforderungen, sondern auch zentrale Kriterien für Datenschutz, Transparenz und Kontrollierbarkeit.“

Weitere Informationen zum Thema:

eseT
IT-Sicherheit ist Vertrauenssache / ESET Positionspapier „Made in EU – IT-Sicherheit und Digitale Souveränität“

eseT, Michael Klatte, Juni 2025
POSITIONSPAPIER: Made in EU – IT-Sicherheit und Digitale Souveränität

connect professional, Daniel Dubsky, 04.04.2018
Holger Suhl folgt auf Stefan Thiel bei Eset / Nach mehr als vier Jahren an der Spitze von Eset in der DACH-Region wechselt Stefan Thiel zu Mimecast. Sein Nachfolger wird mit Holger Suhl der frühere Deutschlandchef von Kaspersky.

datensicherheit.de, 21.08.2025
IT-Sicherheit „Made in EU“: Deutsche Unternehmen streben digitale Souveränität an / Laut neuer ESET-Studie beabsichtigen drei Viertel der wechselbereiten Unternehmen künftig europäische IT-Sicherheitslösungen einzusetzen

datensicherheit.de, 16.08.2025
Mehr digitale Souveränität und Resilienz – Cybersicherheit neu gedacht / Die Cybersicherheitslandschaft in Europa verändert sich deutlich: Unternehmen stehen vor einer von zunehmenden Bedrohungen, KI-Durchdringung und wachsendem Bewusstsein für Digitale Souveränität geprägten Zeitenwende

datensicherheit.de, 07.08.2025
Sicheres Vertragsmanagement: Digitale Souveränität als Notwendigkeit / Die US-Abhängigkeit stellt ein erhebliches Risiko für die Datenhoheit, „Compliance“ und Innovationsfähigkeit europäischer Betriebe dar – umso wichtiger ist es, die eigene Digitale Souveränität zu stärken

datensicherheit.de, 07.08.2025
Digitale Souveränität statt Digitaler Naivität – Europas IT-Sicherheitsstrategie auf dem Prüfstand / Der aktuelle EU-Fortschrittsbericht zur „Digitalen Dekade 2030“ zeigt auf, dass vielen EU-Mitgliedstaaten das Verfehlen zentraler Ziele droht – gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern im Bereich der IT-Sicherheit

datensicherheit.de, 21.07.2025
Digitale Souveränität: Europäischer Datenspeicher zur Resilienzstärkung / Datensicherheit im geopolitischen Spannungsfeld – Digitale Souveränität keine theoretische Debatte, sondern strategische Notwendigkeit

datensicherheit.de, 11.07.2025
Cybersicherheit: Deutsche Unternehmen setzen zunehmend auf Digitale Souveränität / Laut einer neuen Studie von HarfangLab messen 81 Prozent der Führungsetagen in deutschen Unternehmen Digitaler Souveränität heute mehr Bedeutung zu als noch vor einem Jahr

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Unterschätztes Risiko: Hälfte aller mobilen Geräte unzureichend geschützt https://www.datensicherheit.de/unterschaetztes-risiko-haelfte-aller-mobilen-geraete-unzureichend-geschuetzt https://www.datensicherheit.de/unterschaetztes-risiko-haelfte-aller-mobilen-geraete-unzureichend-geschuetzt#respond Fri, 28 Oct 2016 16:48:11 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=26105 Laut KASPERSKY-Studie verfügen nur 53 Prozent der Smartphones über Sicherheitslösungen

[datensicherheit.de, 28.10.2016] Laut einer aktuellen Studie von KASPERSKY lab ist weltweit etwa jedes zweite mobile Gerät nicht hinreichend gegen Cyber-Gefahren geschützt. So verfügten derzeit n  57 Prozent aller Tablets und 53 Prozent aller Smartphones über Sicherheitslösungen. Zugleich seien sich viele Nutzer dieser Geräte offenbar nicht der damit verbundenen mobilen Gefahren bewusst. Für den „Consumer Security Risks Survey 2016“ seien im August 2016 von B2B International im Auftrag von KASPERSKY lab 12.500 Nutzer ab 16 Jahren in 21 Ländern weltweit befragt worden, darunter 1.000 in Deutschland:

Unterstützung der „Mobile Malware Awareness“-Kampagne von EUROPOL

KASPERSKY lab unterstützt mit der Veröffentlichung der Studie nach eigenen Angaben die „Mobile Malware Awareness“-Kampagne von EUROPOL, die wiederum Teil des „European Cyber Security Month“ (ECSM) sei. Seit 2012 würden damit europaweit Bürger sowie Organisationen für einen umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Cyber-Gefahren sensibilisiert.

Jeder Fünfte ist sich der Gefahren durch mobile Malware nicht bewusst

Obwohl heutzutage auf Smartphones und Tablets sehr viele wichtige und persönliche Daten gespeichert sind, werden diese Geräte nach Angaben von KASPERSKY lab von 88 Prozent aller Befragten weniger stark geschützt als Rechner und Laptops.
Immerhin 54 Prozent glaubten, dass diese Rechner eine Sicherheitslösung benötigten, während nur 42 Prozent der Meinung seien, dies sei auch für mobile Geräte notwendig. Etwa jeder Fünfte (21 Prozent) sei sich der Gefahren durch mobile Malware nicht bewusst.

Passwortschutz allein reicht nicht aus

Oft beschränke sich der Schutz auf die Verwendung von Geräte-Passwörtern. 82 Prozent der Befragten schützten ihre Smartphones mit Passwörtern vor dem Zugriff durch Unbefugte. Doch kein Passwort könne mobile Malware abwehren. Nur 41 Prozent der Befragten hätten ihre mobilen Geräte optimal, also mit Passwort und einer Sicherheitslösung, geschützt.

Schadensfälle bereits Alltag

Die Ergebnisse der Studie seien in Anbetracht der ausufernden Online-Gefahren für mobile Geräte beunruhigend. 18 Prozent aller bereits von Cyber-Attacken Betroffenen hätten angegeben, dass dabei ihr „Android“-Smartphone infiziert worden sei, und 22 Prozent hätten Datenverluste auf ihrem „Android“-Gerät hinnehmen müssen.

Noch ein weiter Weg bis zur Cyber-Sicherheit

Zweifellos seien mobile Geräte ein wesentlicher Teil unseres Lebens. Wir speicherten dort wichtige Informationen, nutzten sie für Online-Banking, versendeten E-Mails, teilten Fotos und hielten so Kontakt zu unseren Freunden und der Familie, so Holger Suhl, „General Manager DACH“ bei KASPERSKY lab. „Wenn aber bislang nur die Hälfte dieser Geräte auch hinreichend geschützt ist, bleibt noch ein weiter Weg bis zur Cyber-Sicherheit“, sagt Suhl.
KASPERSKY lab unterstütze daher die Aufklärung der Nutzer über mobile Cyber-Gefahren. Suhl: „Je mehr sie darüber wissen, desto besser sind sie für die Online-Welt gerüstet.“
Mit Lösungen wie „Kaspersky Internet Security for Android“ könnten Anwender ihre Smartphones und Tablets gegen gefährliche Apps und Webseiten absichern. Filterfunktionen für Anrufe und Textmitteilungen schützten die Privatsphäre und ein Diebstahlschutz erlaube, verlorengegangene oder gestohlene Geräte zu orten, via Fernzugriff zu sperren oder darauf befindliche Daten zu löschen.

Weitere Informationen zum Thema:

KASPERSKY lab, 2016
CONSUMER SECURITY RISKS SURVEY 2016 / CONNECTED BUT NOT PROTECTED

EUROPOL, 24. Oktober 2016
Malware Has Gone Mobile. Stop.Think.Connect. to keep cybercriminals out of your mobile device

EUROPEAN CYBER SECURITY MONTH
October is CyberSecMonth / 1st – 31st October 2016

datensicherheit.de, 23.08.2016]
Weniger Angriffe mit traditionellen Schädlingen und dafür Aufschwung bei mobiler Malware

datensicherheit.de, 07.05.2012
Botnetze, Mobile Malware und Datendiebstahl weiterhin aktuelle Gefahren für Computer und Smartphones

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KASPERSKY lab bietet Unternehmen Unterstützung beim Kampf gegen Ransomware https://www.datensicherheit.de/kaspersky-lab-bietet-unternehmen-unterstuetzung-beim-kampf-gegen-ransomware https://www.datensicherheit.de/kaspersky-lab-bietet-unternehmen-unterstuetzung-beim-kampf-gegen-ransomware#respond Fri, 08 Apr 2016 20:08:19 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25309 „Anti-Cryptor“-Technologie in neuer Version von „Kaspersky Security for Windows Server“

[datensicherheit.de, 08.04.2016] Auch in Deutschland sind Unternehmen und Organisationen derzeit das Ziel von Erpressungs- und Verschlüsselungstrojanern („Ransomware“). Die neue und intelligente „Anti-Cryptor-Technologie“ von KASPERSKY lab soll diese nun bei ihrer Cyber-Sicherheitsstrategie gegen „Ransomware“ unterstützen. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei „Anti-Cryptor“ um eine der Schlüsselkomponenten der aktualisierten und ab sofort verfügbaren Version von „Kaspersky Security for Windows Server“.

Erhebliches Bedrohungspotenzial

„Ransomware“ sei, wie die Beispiele „Coinvault“, „Teslacrypt“ sowie jüngst auch „Locky“ und „Petya“ zeigten, kein neues Phänomen. Sie breite sich aktuell allerdings „explosionsartig“ aus und bedrohe weltweit Unternehmen und Organisationen – insbesondere auch in Deutschland.
Das Bedrohungspotenzial sei „erheblich“, warnt KASPERSKY lab, denn ein einzeln infizierter Rechner könne die Infektion binnen Minuten im gesamten Unternehmensnetz verbreiten und Schäden anrichten. Seien auch die Sicherheitskopien betroffen, könnten Organisationen verlorenen gegangene Daten oft nicht wiederherstellen, selbst wenn sie bereit wären, die geforderte Lösegeldsumme zu bezahlen.
„Ransomware“ sei für Cyberkriminelle einfach zu entwickeln, diese versprächen sich davon schnelles Geld. Zudem hätten Opfer bei diesem unfairen Spiel keinerlei Garantie, verschlüsselte Daten durch die Zahlung eines Lösegelds jemals zurückzubekommen, erklärt Holger Suhl, „General Manager DACH“ bei KASPERSKY lab.

Schutz vor „Ransomware“ bereits auf Server-Ebene

Der wachsenden Gefährdung durch „Ransomware“ soll nun mit einer neuen, intelligenten und für leistungsfähige Unternehmensserver entwickelten Version der Lösung „Kaspersky Security for Windows Server“ begegnet werden. Diese sei Teil der Unternehmensplattform „Kaspersky Endpoint Security for Businesses“ sowie der Lösungen „Security for File Server“ und „Security for Storage“.
Die präventive Lösung identifiziert und prüft nach Herstellerangaben kritische Bereiche von Unternehmensservern auf Malware. Der Schutz vor „Ransomware“ setze somit bereits auf Server-Ebene an. Beispielsweise könne über den Scan von Autorun-Dateien die Ausführung von Malware beim Systemstart verhindert werden. Außerdem würden verdeckte schädliche Prozesse erkannt.
Für die Entwicklung der „Anti-Cryptor“-Technologie hätten ihre Experten „ihr ganzes Fachwissen unter Beweis gestellt“, so Suhl. Diese neue Technologie sei einzigartig am Markt – ihre patentierten Algorithmen schützten die im Unternehmen gemeinsam genutzten Dateiserver vor „Ransomware“ und verhinderten die Erpressung von Unternehmen mit ihren eigenen Dateien.

Weitere Informationen zum Thema:

Kaspersky Lab Germany auf YouTube, 05.04.2016
Kaspersky Security for Windows Server Anti Cryptor

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