iMessage – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 22 Apr 2026 10:35:14 +0000 de hourly 1 Nutzer-Umfrage: Fast 50 Apps durchschnittlich auf jedem Smartphone installiert https://www.datensicherheit.de/nutzer-umfrage-50-apps-smartphone-installation Thu, 23 Apr 2026 22:27:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54108 Auch Basis-Apps mit großer Bedeutung: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner auf dem Smartphone besonders wichtig – und für 43 Prozent die Notizen-App

[datensicherheit.de, 24.04.2026] Auf dem Smartphone bündelt sich für viele Menschen heute offensichtlich ein immer größerer Teil ihres Alltags – egal, ob Kommunikation, Bankgeschäfte oder Navigation: Entsprechend wächst auch die Zahl der dafür genutzten Apps. Im Schnitt seien auf privat genutzten Smartphones in Deutschland 46 Apps zusätzlich zu den vorinstallierten Anwendungen installiert. Grundlage dieser Erkenntnis ist eine Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. – hierzu wurden demnach 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 861 Personen, welche ihr Smartphone privat nutzen. Diese repräsentative Gesamtumfrage habe im Zeitraum der Kalenderwochen 1 bis 5 2026 stattgefunden.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Sebastian Klöß: Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich

Nur 4% der Smartphone-Nutzer haben bisher keine einzige zusätzliche App installiert

Im vergangenen Jahr – 2025 – habe dieser Wert noch bei 42 gelegen. Fast jeder Zweite (49%) habe sogar 50 Apps und mehr auf dem Smartphone. Weitere 19 Prozent kämen auf 30 bis unter 50 Apps, 13 Prozent auf 20 bis unter 30 Apps.

  • Nur vier Prozent hätten keine einzige zusätzliche App installiert.

„Smartphone-Apps sind für viele Menschen der einfachste Zugang zu Kommunikation, Services, Informationen und Unterhaltung“, erläutert Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. Er berichtet: „Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich.“

Nutzer von Smartphones nutzen vor allem Apps für Kurznachrichten

Am wichtigsten seien den Nutzern auf ihrem Smartphone vor allem Apps für Kurznachrichten wie „WhatsApp“, „iMessage“ oder „Signal“: 83 Prozent würden diese als besonders wichtig benennen. Praktisch gleichauf lägen Anwendungen für Finanzen und Bezahlen mit 80 Prozent sowie E-Mail-Apps mit 70 Prozent.

  • Ebenfalls für viele von großer Bedeutung seien Apps für Fotos und Mediengalerie (69%), Wetter (68%), Soziale Medien, Navigation und Karten sowie Nachrichten und News – jeweils 66 Prozent. Auch Anwendungen rund um Gesundheit, Fitness und Ernährung (63%), Online-Shopping (61%) sowie Mobilität und Reisen (56%) gehörten für viele fest zum digitalen Alltag.

Knapp die Hälfte nenne zudem Kalender- und Organisations-Apps (54%), Streaming-Apps für Musik, Video und Podcasts (50%) sowie KI-Anwendungen wie „ChatGPT“, Sprachassistenten oder Text- und Bildgeneratoren (47%) als besonders wichtig. „Und nicht zuletzt haben auch Basis-Apps eine große Bedeutung: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner besonders wichtig – und für 43 Prozent die Notizen-App.“

Weitere Informationen zum Thema:

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Dr. Sebastian Klöß: Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 07.04.2026
SparkCat meldet sich zurück: Neue Malware-Variante im App Store und in Google Play aufgetaucht / Laut Kaspersky ist die neue Schadsoftware in Apps für Lieferdienste und Unternehmenskommunikation versteckt

datensicherheit.de, 21.03.2026
Zimperium warnt vor neuer Banking-Malware-Welle: 1.243 Apps kompromittiert / Zimperium-Sicherheitsforscher stufen aufgedeckte cyberkriminelle Aktivitäten als Bestandteil ausgeklügelter und skalierbarer Kampagnen ein

datensicherheit.de, 31.01.2026
Spionagewerkzeug GhostChat: Gefälschte Dating-App als Köder / Aktuelle, von ESET entdeckte „GhostChat“-App-Kampagne zeigt, wie wirksam soziale Manipulation ist

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Apple iMessage: ESET warnt vor Phishing-Falle https://www.datensicherheit.de/apple-imessage-eset-warnung-phishing-falle https://www.datensicherheit.de/apple-imessage-eset-warnung-phishing-falle#respond Tue, 14 Jan 2025 23:24:12 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45957 Neue SMS-Phishing-Methode macht Nutzer laut ESET anfällig für Online-Betrug

[datensicherheit.de, 15.01.2025] Cyber-Kriminelle haben nach ESET-Erkenntnissen eine neue Methode gefunden, um an Daten von „iMessage“-Nutzern zu gelangen: Mit SMS-Phishing-Nachrichten (sogenanntes Smishing), zum Beispiel Benachrichtigungen über den Paketversand, bringen sie ihre Opfer demnach derzeit dazu, darauf zu antworten und damit Phishing-Links zu aktivieren. „Wer hierauf hereinfällt, gibt persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkarteninformationen oder Postadressen preis und macht sich zur Zielscheibe für weitere Phishing-Angriffe!“, warnt ESET in einer aktuellen Stellungnahme.

ESET-Sicherheitsexperte „Smishing“ nach wie vor eine beliebte Angriffsmethode

„Cyber-Kriminelle sind äußerst kreativ, wenn es darum geht, Sicherheitsfunktionen zu umgehen“, betont Jake Moore, Sicherheitsexperte bei ESET, und führt aus: „Smishing ist nach wie vor eine beliebte Angriffsmethode. Die meisten Menschen erkennen sie auf den ersten Blick, indem sie zum Beispiel sofort die Echtheit der Nachricht in Frage stellen. Dennoch fallen immer noch zu viele Nutzer darauf herein und lassen sich unter Druck setzen, einen fragwürdigen Link zu aktivieren.“

Apples „iMessage-App“ deaktiviere Links aus fremden Quellen, um Nutzer vor unbekannten Absendern zu schützen, sei es eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder ein Link zu einer Website. „Wenn der Empfänger jedoch auf eine Nachricht antwortet oder den Absender zu seinen Kontakten hinzufügt, werden die Links wieder aktiviert.“

Art der Kommunikation laut ESET nicht ungewöhnlich – wird auch von legitimen Absendern verwendet

Diese Funktion nutzten Cyber-Kriminelle gezielt aus: In letzter Zeit häuften sich SMS-Phishing-Angriffe, bei denen die Angreifer ihre Opfer dazu verleiteten, auf die Nachricht zu antworten. Meist sollten sie mit einem „Y“ für „Yes“ reagieren oder alternativ den Link im „Safari“-Browser öffnen.

Das Perfide laut Moore: „Diese Art der Kommunikation ist nicht ungewöhnlich und wird auch von legitimen Absendern verwendet. Mobilfunkbetreiber nutzen sie beispielsweise, um ihre Nutzer über verbrauchtes Datenvolumen zu informieren und direkt zusätzliches Volumen anzubieten und zu verkaufen. Die Kunden schreiben dann den gewünschten Tarif zurück und erhalten umgehend das bestellte Produkt.“

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Abbildung: ESET

ESET zeigt ein Beispiel für eine Smishing-Nachricht

ESET-Warnung für Deutschland: Angebliche Paket-Benachrichtigungen bei Hackern beliebt

Deutsche Nutzer erhielten häufig Benachrichtigungen über angeblich im Zoll festsitzende Pakete oder fehlende Adressdaten. Wie bei vielen anderen Phishing-Methoden bauten die Hacker hinter den Nachrichten gezielt Druck auf, indem sie für die Rückmeldung eine kurze Frist setzten.

„Kommen Nutzer der Aufforderung nach, werden sie auf eine Phishing-Seite weitergeleitet, auf der sie ihre persönlichen Daten eingeben sollen und sie damit direkt in die Hände der Kriminellen legen.“ Hinzu komme: Wenn Nutzer auf diese Nachricht antworteten, aktivierten sie nicht nur den bösartigen Link – sie signalisierten ihrem Gegenüber auch, „dass sie generell anfällig für Phishing-Nachrichten sind“. Im schlimmsten Fall ziehe dies weitere Betrugsversuche in der Zukunft nach sich.

ESET-Sicherheitsempfehlungen:

„Vermeiden Sie es, auf Nachrichten von unbekannten Kontakten zu antworten, da dies den integrierten Schutz von ,iMessage’ außer Kraft setzt und Sie anfällig für Phishing macht. Prüfen Sie immer die Legitimität einer Nachricht, bevor Sie etwas unternehmen, besonders wenn sensible Informationen verlangt werden!“, legt Moore abschließend nahe. Davon abgesehen sollte man eigene Online-Konten mit einer Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) absichern – damit blieben sensible Daten sicher, „selbst wenn Zugangsdaten in die falschen Hände geraten“.

Weitere ESET-Tipps:

  • Klicken Sie niemals auf Links in SMS von unbekannten Absendern: Seriöse Unternehmen oder Organisationen fordern Sie nicht unter Druck per SMS dazu auf, Links anzuklicken!
  • Bleiben Sie skeptisch bei dringlichen Nachrichten: Lassen Sie sich nicht verunsichern und prüfen Sie die Echtheit der Nachricht, insbesondere wenn der Absender künstlich Druck aufbaut!
  • Geben Sie keine persönlichen Daten preis: Seriöse Unternehmen fragen niemals Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten usw. per SMS ab!
  • Rufen Sie offizielle Websites direkt auf: Besuchen Sie die Website des Unternehmens direkt, indem Sie die Adresse selbst im Browser eingeben, anstatt einem SMS-Link zu folgen!

Weitere Informationen zum Thema:

BLEEPINGCOMPUTER, Lawrence Abrams, 12.01.2025
Phishing texts trick Apple iMessage users into disabling protection

welicesecurity by eseT, Jake Moore, 22.01.2021
Scams / Smishing: What it is and why we fall for these scams so easily / Here’s how to spot scams where criminals use deceptive text messages to hook and reel in their marks

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