Internet Security Days – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sat, 13 Apr 2019 17:06:48 +0000 de hourly 1 ISD 2018: IT-Forensiker nehmen den „Tatort Computer“ unter die Lupe https://www.datensicherheit.de/isd-2018-it-forensik-schwerpunkt-konferenz https://www.datensicherheit.de/isd-2018-it-forensik-schwerpunkt-konferenz#respond Tue, 18 Sep 2018 15:48:10 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=28840 So bereiten sich Unternehmen auf Cyber-Angriffe vor / Internet Security Days 2018 thematisieren IT-Forensik am 20./21. September 2018 in Brühl / Köln

[datensicherheit.de, 18.09.2018] Fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) hatte im letzten Jahr mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall, zeigt die eco Umfrage IT-Sicherheit 2018. Die größten Bedrohungen gingen dabei von Ransomware und DDoS Attacken aus. „Die Ursache für das Versagen der Sicherheitsmaßnahmen festzustellen ist wichtig, um sich zukünftig davor schützen zu können“, sagt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco Verband. IT-Forensiker untersuchen, wie beim Tatort-Krimi, die Spuren in den elektronischen Systemen. Sie leiten daraus Hinweise ab, warum ein Angriff erfolgreich war und wie sich entsprechende Schwachstellen beseitigen lassen.

Oliver Dehning, Leiter Kompetenzgruppe, eco

Foto: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco

Gerichtsfestigkeit von besonderer Bedeutung

Wesentliches Element ist die Gerichtsfestigkeit der digitalen Beweismittel und aller folgenden Aktivitäten. „Es geht dabei, wie meist in der Forensik, um die Beantwortung von Fragen anhand von „Spuren“, etwa wann was wie geschehen ist, oder konkret vielleicht: Wer hat wann welche Daten von unserem Serversystem unberechtigt abgegriffen?“, sagt Martin Wundram, Geschäftsführer des IT-Forensik-Experten DigiTrace. Er spricht gemeinsam mit seinem Kollegen Phil Knüfer im Rahmen der Internet Security Days 2018 darüber, welche Katastrophen Dritte bereits erlitten und vielleicht sogar gemeistert haben.

Forensic Readiness

IT-Forensik ist eines der Trend-Themen der ISDs am 20. und 21. September. Neue Sicherheitsstrategien für die aktuelle Cyber-Bedrohungslage stehen im Zentrum der vom eco Verband und heise veranstalteten Messe und Konferenz im Phantasialand bei Köln, zu der rund 600 Sicherheits-Experten aus mehr als 20 Ländern erwartet werden.

Neben Serversystemen und Computer-Netzwerken stehen PCs, Mobiltelefone und industrielle Steuerungsanlagen im Visier der Cyberkriminellen. „Wir empfehlen Unternehmen, sich auf den Fall der Fälle rechtzeitig vorzubereiten. Die passenden Strategien dafür werden unter dem Fachwort Forensic Readiness zusammengefasst“, sagt Dehning. Martin Wundram ergänzt: „Wer präventiv gut abgesichert ist, kann die Wahrscheinlichkeit für Vorfälle oft reduzieren. Ganz ausschließen lässt sich das jedoch nie. Wer sich durch Maßnahmen der Forensic Readiness auf IT-Sicherheitsvorfälle vorbereitet und vorab einen Plan zur Reaktion aufstellt, der kann im Ernstfall besser, schneller und passgenauer handeln. So gehen IT-Sicherheit und IT-Forensik Hand in Hand.“

Vorfälle zur Anzeige bringen

Neben IT- und Beratungsfirmen beschäftigen auch polizeiliche Behörden Fachkräfte im Bereich IT-Forensik. Sie haben in den letzten Jahrzehnten erhebliches Know-how für die digitale Verbrechensaufklärung aufgebaut. Die Unterstützung der Polizeibehörden liegt dabei in der auch grenzübergreifenden Ermittlung möglicher Täter, weshalb es wichtig ist, Vorfälle zur Anzeige zu bringen.

Weitere Informationen zum Thema:

eco
Umfrage IT-Sicherheit 2018

datensicherheit.de, 11.09.2018
Schutz vor psychologischen Tricks von Cyberkriminellen

datensicherheit.de, 30.06.2018
Internet Security Days 2018: Agenda veröffentlicht

datensicherheit.de, 18.04.2018
Notfallplanung laut eco-Studie Top-Security-Thema 2018

 

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Internet Security Days 2018: Agenda veröffentlicht https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2018-agenda https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2018-agenda#respond Sat, 30 Jun 2018 17:29:34 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27830 Internet Security Days (ISD am 20. und 21. September 2018 in Brühl bei Köln / Keynote-Speaker Crypto-Forscher Karsten Nohl

[datensicherheit.de, 30.06.2018] Sicherheitslösungen gegen aktuelle Bedrohungen aus dem Internet stehen im Zentrum der Internet Security Days (ISD) am 20. und 21. September 2018. Experten für Internet-Sicherheit vermitteln dabei stärker denn je praktisches Know-how für Cyber-Security. Das zeigt die vom eco Verband und heise Events jetzt veröffentlichte Agenda. Die zweitägige Konferenz findet im achten Jahr im Phantasialand in Brühl bei Köln statt.

Einer der Keynote-Speaker ist der bekannte Crypto-Forscher Karsten Nohl. Ziel der Konferenz ist es, Unternehmen, Institutionen und Anwender besser vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Neben den Themenfeldern Cybercrime, Zukunftstechnologien sowie Rechte und Normen gibt es in diesem Jahr erstmals den Themenschwerpunkt Tipps, Tricks und Best Practices für den Unternehmensalltag. Die praktische Anwendbarkeit steht auch im Zentrum der Workshops, die Know-how für die Praxis vermitteln.

Mitarbeiter im Fokus der Cyberkriminellen

„Wir wollten das Feedback der Teilnehmer aus dem letzten Jahr stärker berücksichtigen, die sich ausdrücklich mehr Praxisbezug wünschten“, sagt Markus Schaffrin, Security-Experte und Geschäftsbereichsleiter Mitglieder-Services im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „In den Keynotes, Security Sessions und im Ausstellungsbereich erwarten die Teilnehmer daher mehr Panels und Workshops mit Praxisbezug.“

So diskutieren die Experten beispielsweise, warum Cyberkriminelle immer stärker Mitarbeiter ins Visier nehmen. Ivona Matas von known_sense analysiert, warum Menschen wider besseren Wissens immer wieder und mit zunehmender Lust auf Manipulationen hereinfallen. Über die Schwachstelle Mensch und über digitale Angriffe auf Mitarbeiter spricht auch Sascha Herzog von der NSIDE ATTACK LOGIC GmbH. In einem Live-Hacking Vortrag zeigt er, wie einfach und effektiv Cyber-Attacken gegen Mitarbeiter sind und wie professionelle Hacker vorgehen. Wie sich Unternehmen vor Social Engineering schützen, erarbeitet Jörg Peine-Paulsen vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in seinem Workshop anhand von Beispielen.

Gängige Bedrohungen besser verstehen

Cybergefahren wie Meltdown, Spectre, Rowhammer, KRACK und Co. erklärt David Fuhr von der HiSolutions AG auch für Nicht-Experten verständlich, damit jeder die Auswirkungen auf eine bestimmte Infrastruktur realistisch beurteilen kann.

Ein wichtiges Schlagwort der ISD 2018 ist Awareness. Was das bedeutet und wie sich die aktuelle Security-Awareness der Mitarbeiter mithilfe realistischer Angriff-Simulationen messen lässt, das beschreibt David Kelm von IT-Seal in seinem Vortrag.

Workshops der ISD18: DSGVO weiter ein Themenschwerpunkt

Das Workshop-Programm vermittelt parallel zu den Vorträgen praktisches Know-how. Die Möglichkeiten, in einem Unternehmensumfeld Datenströme von und zu den gängigen Betriebssystemen zu kontrollieren, zu reduzieren oder gar abzuschalten vermittelt Mark HeitbrinkUnd natürlich ist auch auf den ISDs 2018 die europäische Datenschutzgrundverordnung Thema: Im Workshop DSGVO-Management – Sicherstellung dauerhafter Datenschutz-Compliance zeigt Karsten Bartels von HK2 Rechtsanwälte, wie Unternehmen nachweislich etwas für ihre IT- und Daten-Sicherheit tun.

Weitere Informationen zum Thema:

Internet Security Days 2018
Programm & Referenten

Internet Security Days 2018
Tickets

datensicherheit.de, 30.03.2016
Internet Security Days 2016 am 22. und 23. September im Phantasialand

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IT-Sicherheit als Chefsache: Internet Security Days eröffnet https://www.datensicherheit.de/it-sicherheit-als-chefsache-internet-security-days-eroeffnet https://www.datensicherheit.de/it-sicherheit-als-chefsache-internet-security-days-eroeffnet#respond Thu, 22 Sep 2016 17:39:08 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25928 Mittelstand muss stärker sensibilisiert werden

[datensicherheit.de, 22.09.2016] Anlässlich der Eröffnung der „Internet Security Days 2016“ hat Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., gefordert: „Die Geschäftsführung muss das Thema IT-Sicherheit zur Chefsache machen!“ Insbesondere im Mittelstand herrscht demnach noch Nachholbedarf, damit dieser nicht weiterhin das bevorzugte Ziel von Cyber-Kriminellen bleibt.

KMU-Geschäftsführungen in der Pflicht

„So wie wir jahrelang darum gekämpft haben, dass IT endlich als existenzielles Betriebsmittel ernst genommen wird, ist es dringend an der Zeit, auch der IT-Sicherheit einen solchen Stellenwert einzuräumen“, erklärte Professor Rotert in seiner Eröffnungsrede im „Phantasialand“ in Brühl. Dort beraten an zwei Tagen Experten aus Behörden, Wirtschaft und Wissenschaft über neue Lösungen und Strategien für die Internetsicherheit.
Der eco-Vorstandsvorsitzender adressierte besonders die Geschäftsführung von Unternehmen, die das Thema zur Chefsache machen und via Management und Teamleitern bis in die unterste Ebene tragen sollten. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen herrsche Nachholbedarf – so belege eine Studie von PwC, dass nur eine Minderheit der 405 befragten Unternehmen über ein schlüssiges Sicherheitskonzept verfüge. Dabei sei knapp jeder fünfte Mittelständler hierzulande schon einmal Opfer von Cyber-Kriminellen geworden. Leider würden daraus die falschen Schlüsse gezogen, wie Keynote-Sprecher Dr. Matthias Rosche, SVP bei T-Systems, berichtete: „Das Argument, dass man nicht zu investieren brauche, wenn DAX-Konzerne Millionen in die IT-Sicherheit investieren und trotzdem Opfer von Cybercrime werden, ist beispielsweise im Mittelstand weit verbreitet. Hier müssen wir stärker aufklären und beratend zur Seite stehen.“

Forderung nach Vereinfachung der Bedienung

Eine weitere Forderung von Professor Rotert betrifft die oft immer noch zu komplizierte Bedienbarkeit von Sicherheitslösungen und der grundsätzlichen Verschlüsselung von Kommunikation sowie Daten auf mobilen Geräten. „Sicherheit – egal ob von Geräten oder Software – muss schon im Design der grundlegenden Konzeption mitgedacht werden“, pflichtet Dr. Rosche bei. Diese finde in Produktentwicklungsprozessen noch zu wenig Beachtung. Man sollte beim Bedienkomfort mehr Anleihen beim App-Design nehmen und stärker auf Cloudlösungen setzen.

6. ISD-Auflage im „Phantasialand“

Die „Internet Security Days“ (ISD), Plattform für internationale Security-Experten, finden am 22. und 23. September 2016 zum inzwischen sechsten Mal statt.
Auch in diesem Jahr werden im „Phantasialand“ bei Köln laut eco wieder mehr als 600 Besucher aus mehr als 20 Ländern erwartet, die an Vorträgen und Workshops teilnehmen oder sich bei der „Security Fairs“ über die neuen Sicherheitslösungen informieren können. Erstmalig werde diese Sicherheitskonferenz gemeinsam von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Heise Medien organisiert.

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Human Hacking als Einfallstor für Cyber-Kriminielle https://www.datensicherheit.de/human-hacking-als-einfallstor-fuer-cyber-kriminielle https://www.datensicherheit.de/human-hacking-als-einfallstor-fuer-cyber-kriminielle#respond Wed, 17 Aug 2016 17:54:28 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25799 „Internet Security Days 2016“ thematisieren den Sicherheitsfaktor Mitarbeiter am 22. und 23. September 2016 in Brühl

[datensicherheit.de, 17.08.2016] Heutzutage funktioniert kaum noch ein betrieblicher Prozess ohne IT-Unterstützung – deren Absicherung ist also existenziell. Der „Markt rund um die IT-Sicherheit“ boome und die technischen Lösungen seien vielfältig, betont der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor bleibe aber der Mitarbeiter, der oft als „Einfallstor von Cyber-Ganoven“ genutzt werde. Bei den „Internet Security Days“ am 22. und 23. September 2016 in Brühl bei Köln sei deshalb „Security Awareness“ ein wichtiges Thema für die internationalen Security-Experten, meldet der eco.

„Human Hacking“ als Einfallstor

Laut dem „Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) liege die Anzahl der Schwachstellen und Verwundbarkeiten in IT-Systemen weiterhin auf einem hohen Niveau. Neben umfangreichen technischen Maßnahmen beginne die Verbesserung des Schutzes aber vor allem bei den Mitarbeitern.
„Human Hacking“ sei ein häufiges Einfallstor von Cyber-Ganoven, so Marco Krause, „Security Engineer“ bei der ING-DiBa AG. Die „Human Hacker“ hätten in den letzten zwanzig Jahren eine unglaubliche Professionalisierung durchlaufen. Je nach eingesetztem Medium – E-Mail, Telefon oder im direkten Kontakt – seien sie in der Lage, ausgefeilte psychologische Tricks so einzusetzen, dass bei ihren Opfern meist eine vorhersagbare Irrationalität eintrete, berichtet Krause.

Unzureichende „Security Awareness“

Nach Krauses Ansicht holten viele Security-Awareness-Programme die Anwender nicht richtig ab und lieferten mitunter falsche Handlungsempfehlungen. Phishing-Mails seien zum Beispiel immer häufiger mit fehlerfreier Rechtschreibung verfasst, sprächen den Empfänger persönlich an und kämen scheinbar von einem bekannten Absender. „Solange bestehende Abwehrmechanismen nicht ausreichend professionalisiert oder mehrschichtig erweitert werden, garantiert Human Hacking im Bereich der Schattenwirtschaft auch weiterhin einen schnellen Return on Investment“, so Krauses Warnung.
Egal, ob Assistenz oder Geschäftsführung, jeder müsse um die Bedeutung der IT-Sicherheit wissen, ergänzt Martin Wundram, IT-Forensiker und Geschäftsführer der DigiTrace GmbH. Dazu müsse das Know-how ausgebaut werden. Es sei unabdingbar, dass alle Mitarbeiter zumindest über sattelfeste Grundkenntnisse verfügten, um „Locky und Co.“ sowie „Social Engineering“ nicht zum Opfer zu fallen, betont Wundram.

Plattform für internationale Security-Experten

Martin Wundram und Marco Krause sind zwei von zahlreichen Experten, die am 22. und 23. September 2016 bei den diesjährigen „Internet Security Days“ als Vortragsredner sprechen.
Auch in diesem Jahr werden im „Phantasialand“ bei Köln wieder Hunderte von Besuchern erwartet, die an Vorträgen und Workshops teilnehmen oder sich bei der „Security Fair“ über die neuen Sicherheitslösungen informieren können. Erstmalig wird die Sicherheitskonferenz nach eigenen Angaben gemeinsam vom eco und Heise Medien organisiert.

Weitere Informationen zum Thema:

„Internet Security Days“
Welcome to Internet Security Days 2016: Trade Fair, Conference, Networking and Fun

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Digitale Transformation: Chance und Risiko zugleich https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-chance-und-risiko-zugleich https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-chance-und-risiko-zugleich#respond Fri, 11 Sep 2015 14:55:23 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24951 Die nächsten fünf bis zehn Jahre trennen Gewinner von Verlierern / Keynote von Journalist und Buchautor Tim Cole auf den Internet Security Days

[datensicherheit.de, 11.09.2015] Die digitale Transformation führt Unternehmen zu einem Scheideweg. „In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird sich herausstellen, wer zu den digitalen Gewinnern und wer zu den Verlierern gehören wird,“ ist Tim Cole überzeugt. Der Journalist und Buchautor wird mit einer Keynote die Internet Security Days 2015 eröffnen. Europas wichtigstes Online-Security-Event findet am 16. und 17. September im Phantasialand in Brühl statt. Der Kongress und die begleitende Fachmesse umfassen Themen wie Cloud Security, Internet of Things, Network & Infrastructure, Physical Data Security, Advanced Cyber Defence und vieles mehr.

Mit der Durchdringung digitaler Technologien in Unternehmen werden traditionelle Geschäftsstrategien und Organisationsstrukturen immer stärker in Frage gestellt. Die digitale Transformation stellt dabei vor allem auf die Verbesserung der Prozesseffizienz der Geschäftsaktivitäten ab. In seiner Keynote bei den Internet Security Days geht der Journalist und Buchautor Tim Cole auf die Vorzüge des Wandels ein, setzt sich aber auch kritisch mit den Risiken auseinander. „Die digitale Transformation schafft Transparenz, um die unternehmensspezifischen Schwächen zu mildern und die Stärken zu fördern“, erklärt Cole. „Sie ist kein universeller Hut, der über jedes Unternehmen gestülpt werden kann, sondern ein individuelles komplexes System.“

Mit der Vernetzung steigt das Risiko

Für Cole ist die digitale Transformation eine Weiterentwicklung von Insellösungen zur unternehmensweiten Vernetzung aller wertschöpfenden Unternehmensaktivitäten. Der Sicherheit kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. „Ohne wirksame Sicherheit wird die digitale Transformation in der Sackgasse landen, denn durch die intensivere Vernetzung steigt das Risiko ins Unerträgliche,“ mahnt Cole. „Zu glauben, dass ‚Security made in Germany‘ ein Ausweg sei, wäre ein schwerer Fehler. Globale Bedrohungen verlangen nach globalen Lösungen.“

Neben Tim Cole werden viele international renommierte Fachleute in Brühl erwartet: So wird unter anderem Dr. Paul Vixie, Internetpionier, Autor zahlreicher RFCs und Entwickler diverser DNS-Protokollerweiterungen, eine Keynote zur Zukunft des „Internet der Dinge“ halten. Außerdem haben sich Experten wie Sean Obrey (VP, Avira), Hanns Proenen (CISO, GE Europe), Carsten Eiram (CRO, Risk Based Security) sowie Dr. Stefan Frei (Security Architect, Swisscom) angekündigt. Neben der Keynote Arena erleben die Teilnehmer fokussierte Sessions an den Nachmittagen, die Security Fair und die Asian Internet Security Night.

Weitere Informationen zum Thema:

eco
Agenda und den Anmeldemöglichkeiten

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Internet Security Days 2014: Sicherheit von morgen im Blick https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2014-sicherheit-loesungen https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2014-sicherheit-loesungen#comments Fri, 26 Sep 2014 01:54:18 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24063 Veranstaltung beschäftigt sich mit künftigen Sicherheitslösungen

[datensicherheit.de, 25.09.2014] Cloud, Big Data, M2M – die Entwicklung neuer internetbasierter Dienste schreitet unaufhaltsam voran. Passende Sicherheitslösungen müssen damit einhergehen. Die Internet Security Days 2014 im Phantasialand in Brühl bei Köln, bei denen internationale Security-Experten Einblicke in den aktuellen Stand der Technik bieten und diverse Lösungen für die Bekämpfung von Cyberkriminalität und die Absicherung moderner Anwendungen im Gepäck haben – für die Sicherheit von heute und morgen.

Die Herausforderungen für Sicherheitsexperten sind vielfältig: Angefangen von Spam über Attacken und Angriffe jeder Art bis zur Absicherung diverser Hardware einschließlich Smartphones. Security-Experten aus aller Welt treffen sich heute bei den Internet Security Days (ISD), um ihr Wissen zu teilen und über aktuelle Lösungen und Maßnahmen zu diskutieren. Und auch künftige Aufgaben sind bereits heute ein Thema.

Harald Summa, Geschäftsfüher eco

© eco

Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco, bei der Eröffnungsansprache

Angriffsziel Internet der Dinge

Eine riesiges Betätigungsfeld für unbefugte und sogar kriminelle Handlungen eröffnet sich durch das Internet der Dinge. So ist jede Komponente mit Netzwerkanschluss von Fremden gekapert oder mittels DDoS-Attacken lahmgelegt werden. Dazu kommt die Kommunikation der Geräte untereinander, die ein Einfallstor für (Wirtschafts-)Spionage bietet. Dr. Bettina Horster, eco Direktorin Mobile, fordert deshalb: „Der Sicherheitsaspekt muss bei der Entwicklung von M2M-Lösungen eine herausragende Rolle spielen. Die Branche ist gefordert, von Anfang an wirksame Sicherheits- und Verschlüsselungslösungen mit einzuplanen.“ Der Track „The Fridge is Calling – Internet of Things meets Production“ beschäftigte sich mit diesen Fragestellungen.

Verschlüsselung als Selbstverständlichkeit

Seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist die Öffentlichkeit sensibilisiert, wie anfällig elektronische Kommunikation grundsätzlich für Ausspähung jeder Art ist. Auch wenn es dagegen keinen absoluten Schutz gibt, empfiehlt eco den breiten Einsatz von Kommunikationsverschlüsselungen. „IT-Unternehmen sind aufgerufen, Benutzern den Einsatz von Verschlüsselungen mit intuitiv bedienbaren Lösungen so einfach wie möglich zu machen. Gleichzeitig sind aber auch die deutsche Politik und die Bürger selbst gefragt, sich umfassend zu informieren und Verschlüsselungsmaßnahmen konsequent zu nutzen“, mahnt Oliver Dehning, Leiter der eco Kompetenzgruppe Sicherheit. Im Track „My data is mine – A simple guide to encryption“ am werden gängige Lösungen vorgestellt und auch aus der Nutzerperspektive beleuchtet.

Weitere Informationen zum Thema:

Internet Security Days
http://isd.eco.de

datensicherheit.de, 09.09.2014
Internet Security Days 2014 am 24. und 25.09. 2014 im Phantasialand in Brühl

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Internet Security Days 2014 am 24. und 25.09. 2014 im Phantasialand in Brühl https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2014-phantasialand-bruehl https://www.datensicherheit.de/internet-security-days-2014-phantasialand-bruehl#comments Tue, 09 Sep 2014 15:28:26 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24140 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernimmt Schirmherrschaft

[datensicherheit.de, 09.09.2014] Spätestens mit den Enthüllungen von Edward Snowden kann sich kein Unternehmen, keine Behörde und kein Anwender der Dringlichkeit des Themas Sicherheit im Netz mehr verschließen. Aktuelle Informationen von internationalen Security-Experten, kombiniert mit Sicherheitslösungen und reichlich Gelegenheit zum Austausch, das bieten die Internet Security Days am 24. und 25. September.
Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finden sie bereits zum vierten Mal statt.

Internet Security Days 2014

© eco

Vorträge, begleitende Messe und Networking

Rund 800 Besucher aus 25 Ländern werden dieses Jahr wieder in Brühl bei den Internet Security Days (ISD) erwartet. Security-Experten aus aller Welt teilen ihr Wissen in Vorträgen. Online-Security-Lösungen von heute und morgen zeigt die begleitende Messe und Networking-Gelegenheiten finden sich in entspannter Atmosphäre der außergewöhnlichen Location des Freizeitparks „Phantasialand“ in Brühl.

Themenfelder von Anti-Spam bis Zero-Day Attack

Fachleute aus Unternehmen wie AXA Versicherung, ESET Deutschland, G Data oder XLAB Research werden ebenso erwartet wie Wissenschaftler der Universität Leuven und der ETH Zürich. „Die Vorträge und Security Sessions decken eine riesige Bandbreite von Themen ab“, erklärt Markus Schaffrin, eco Geschäftsbereichsleiter. „Die Experten gewähren dabei tiefe Einblicke in aktuelle Aspekte elementarer Themen wie Anti-Spam, Botnetze, Netzwerksicherheit, Mobile Security und Verschlüsselung und zeigen wirkungsvolle Strategien gegen unterschiedlichste Bedrohungen. Selten bekommen Besucher soviel Sicherheits-Know-how so intensiv an einem Ort geboten.“

Weitere Informatione zum Thema:

Internet Security Days 2014
http://isd.eco.de/de/

datensicherheit.de

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3. Internet Security Days 2013: IT-Sicherheit im Fokus https://www.datensicherheit.de/3-internet-security-days-2013-it-sicherheit-fokus https://www.datensicherheit.de/3-internet-security-days-2013-it-sicherheit-fokus#respond Wed, 04 Sep 2013 22:19:39 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=22280 Zweitägiger Austausch internationaler Sicherheits-Experten zu aktuellen Herausforderungen

[datensicherheit.de, 05.09.2013] Die Nachrichtenlage der letzten Wochen hat das Thema IT-Sicherheit wieder verstärkt in die Köpfe der Menschen gebracht. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie sich Daten vor staatlichen Zugriffen schützen lassen, sondern auch vor Internetkriminalität. Insbesondere Unternehmen müssen sich auf einen optimalen Schutz ihres Netzwerks vor Cyber-Attacken verlassen können. Diese und viele weitere Aspekte stehen im Fokus der 3. Internet Security Days 2013 am 24. und 25. September im Phantasialand Brühl bei Köln.

Besucher erwartet ein anspruchsvolles Vortragsprogramm, eine Messe mit neuesten Sicherheitsprodukten und -services sowie zahlreiche interessante Networking-Events, um Business-Kontakte auf- und auszubauen. Die Vorträge stellen eine Möglichkeit dar, direkt von den Experten zu lernen: Wie können aktuelle Bedrohungen bekämpft werden und welche Sicherheitsrisiken ergeben sich aus neuen technischen Entwicklungen? Organisiert werden die Internet Security Days von Bellaxa und eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. Da sich die Veranstaltung wieder an Mitglieder internationaler Unternehmen aus dem Bereich der Internetsicherheit richtet, werden die Vorträge überwiegend in Englisch gehalten.

Das Programm: Sicherheit für Mobile, Network und M2M

Der erste Tag beginnt mit Keynotes: Unter anderem werden Torsten Jüngling (Stonesoft), Joe Klein (SRA International) und Darren Anstee (Arbor Networks) erwartet, die sich nach ihren Vorträgen auch an der folgenden Podiumsdiskussion beteiligen werden. Danach informieren drei Tracks über die Themenschwerpunkte „Web & Mobile Security“, „Network Security“ und „European Cooperation“. Experten referieren unter anderem über Bedrohungen bei Webanwendungen, mobile Bedrohungen, DDoS sowie das Advanced Cyber Defence Centre (ACDC). Eine Abendveranstaltung rundet das Programm ab.

Am zweiten Veranstaltungstag erwarten die Besucher wieder Keynotes; so hat beispielsweise Koji Nakao (KDDI Japan) seine Teilnahme zugesagt und wird über die Zukunft der Cyber-Attacken sprechen. Nach einer Paneldiskussion und der Mittagspause teilt sich die Veranstaltung wieder in drei Tracks. Organisiert von den eco Kompetenzgruppen Sicherheit und Mobile sind die Themen „IT-Sicherheitswissen für die Zukunft“ sowie „M2M Secure“ geplant. Der dritte Track ist dem geschlossenen ACDC General Assembly vorbehalten.

eco ist mit mehr als 650 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet der eco-Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte, formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco-Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige Internetthemen voran.

Mehr Infromationen zum Thema:

Internet Security Days 2013
Die Internet-Security-Plattform Messe – Konferenz – Networking

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Anti-Botnet-Beratungszentrum: Deutschland nicht mehr unter Top-5-Gefährdungsländern https://www.datensicherheit.de/anti-botnet-beratungszentrum-deutschland-nicht-mehr-unter-top-5-gefaehrdungslaendern https://www.datensicherheit.de/anti-botnet-beratungszentrum-deutschland-nicht-mehr-unter-top-5-gefaehrdungslaendern#respond Tue, 13 Sep 2011 21:32:09 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15678 Im Herbst 2010 eingerichtete „Anti-Botnet-Projektseite“ hat bis Mitte 2011 mehr als 6,1 Millionen Aufrufe von über 1,2 Millionen Besuchern verzeichnen können

[datensicherheit.de, 13.09.2011] Es sei ihnen gelungen, Deutschland aus der unrühmlichen Liste der „Top-5-Länder“, von denen schädliche Internet-Aktivitäten ausgehen, herauszuholen, so Prof. Michael Rotert, Vorstandvorsitzender des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft, am 13. September 2011 auf dem „Anti-Spam-Kongress“ im Rahmen der „Internet Security Days“ in Brühl bei Köln. Prof. Rotert habe sich damit auf den aktuellen Halbjahresbericht des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ bezogen, das der Verband mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ins Leben gerufen hat.
Die im Herbst 2010 eingerichtete „Anti-Botnet-Projektseite“ habe bis Mitte 2011 mehr als 6,1 Millionen Seitenaufrufe von über 1,2 Millionen Besuchern verzeichnen können. Die Website gebe unter den Schritten „Informieren – Säubern – Vorbeugen“ den Verbrauchern konkrete Hilfestellung, wie sie ihre PCs von Schadsoftware frei halten könnten. Die hierzu bereitgestellten sogenannten „DE-Cleaner“ seien seit Projektstart 711.000-mal heruntergeladen worden. Die kostenlosen Säuberungsprogramme von Avira, Kaspersky und Norton von Symantec spürten Schadsoftware auf und vernichteten sie. Die erschreckende Analyse zeige, dass im Schnitt jeder PC mit ca. sieben Schädlingen befallen sei. Die meisten betroffenen Rechner arbeiteten unter „Windows XP“, der am häufigsten verbreitete Schädling sei das Virus „HTML Drop.Agent.AB“, das zur sogenannten „Scareware” gehöre. Diese versucht die Nutzer mit der Warnmeldung, dass sich auf ihrem PC ein Schadprogramm befindet, zum Download eines kostenpflichtigen Anti-Viren-Programms zu
bewegen.
Er appelliere an alle Verbraucher in Deutschland, „botfrei.de“ aufzurufen, einen „DE-Cleaner“ herunterzuladen und den eigenen PC zu säubern – sowohl im eigenen Interesse als auch zum Wohle der „Internetzivilgesellschaft“, rief eco-Vorstand Prof. Rotert auf den „Internet Security Days“ zum Mitmachen auf. Viele Schädlinge schadeten nämlich nicht nur dem einzelnen PC-Besitzer, sondern verwandelten seinen Rechner in einen sogenannten „Computer-Zombie“, der ferngesteuert als „Spam-Schleuder“ unerwünschte E-Mail-Werbung aussendet oder seinerseits Schadsoftware verbreitet, ohne dass dies dem Besitzer überhaupt auffällt.

Weitere Informationen zum Thema:

Anti-Botnet Beratungszentrum
Willkommen!

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