Journalismus – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 14 Sep 2012 18:41:24 +0000 de hourly 1 Schülerwettbewerb 2012 der Nationalen Initiative Printmedien zum Thema Pressefreiheit https://www.datensicherheit.de/schuelerwettbewerb-2012-nationalen-initiative-printmedien-thema-pressefreiheit https://www.datensicherheit.de/schuelerwettbewerb-2012-nationalen-initiative-printmedien-thema-pressefreiheit#respond Fri, 14 Sep 2012 18:41:24 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=20731 Kulturstaatsminister Bernd Neumann zeichnete die Preisträger anlässlich der vierten Jahrestagung der Initiative aus

[datensicherheit.de, 14.09.2012] Das Thema Pressefreiheit stand im Mittelpunkt des Schülerwettbewerbs 2012 der Nationalen Initiative Printmedien. Kulturstaatsminister Bernd Neumann zeichnete die Preisträger anlässlich der
vierten Jahrestagung der Initiative aus. Ausgezeichnet wurden Beiträge von Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis elf. Sie nutzten ganz verschiedene Medien, um die Bedeutung von Pressefreiheit anschaulich zu machen – neben einem Gesellschaftsspiel, selbst gestalteten Zeitungen und einem Bilderbuch ist auch ein Kurzfilm unter den prämierten Beiträgen. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler präsentierte im Bundeskanzleramt außerdem eine Schülerzeitung, die sie in einem Workshop beim Berliner Verlag erstellt hatten. Das Projekt war von den Redaktionen der „Berliner Zeitung“ und des „Berliner Kurier“ sowie vom Bundesverband Jugendpresse Deutschland begleitet worden.
„Die Pressefreiheit geht uns alle an!“, betonte Staatsminister Neumann. Die Wettbewerbsbeiträge zeigten, dass dieses Thema auch den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ungemein wichtig sei, erklärte er in seiner Rede. Diese ließen alle ein „hohes Engagement, viel Fantasie und Freude an der gemeinsamen Arbeit“erkennen. Dass in Deutschland die Pressefreiheit durch Artikel 5 des Grundgesetzes geschützt werde, dürfe uns allerdings nicht hochmütig oder nachlässig werden lassen, fuhr Neumann fort. Auch in einer Demokratie müssten Politiker, Medienunternehmer, Journalisten und Bürger alles tun, um die Pressefreiheit zu bewahren. Politiker müssten optimale Rahmenbedingungen für die Tätigkeit von Verlagen, Medienunternehmen und Journalisten schaffen, auch wenn sich das technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld immer rascher verändere. Medienunternehmen und Journalisten stünden in der Pflicht, die Pressefreiheit mutig, aber verantwortlich wahrzunehmen. All dies könne nur funktionieren, wenn die Bürgerinnen und Bürger bereit seien, für kritischen, fairen und der Wahrheit verpflichteten Journalismus einen angemessenen Preis zu bezahlen, sagte Neumann.

Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann
Schülerwettbewerb der Nationalen Initiative Printmedien

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Internet: Einsatz als hilfreiches Instrument oder als Waffe entscheidet über die Qualität des Journalismus https://www.datensicherheit.de/internet-einsatz-als-hilfreiches-instrument-oder-als-waffe-entscheidet-ueber-die-qualitaet-des-journalismus https://www.datensicherheit.de/internet-einsatz-als-hilfreiches-instrument-oder-als-waffe-entscheidet-ueber-die-qualitaet-des-journalismus#respond Thu, 17 Dec 2009 07:28:03 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=9110 „Herausforderungen an die vierte Gewalt – Wird der Journalismus kaputt-getwittert?“ Thema der Sylter Runde vom 26.-27. November 2009

Hans-Herbert Holzamer habe dem Kölner Betriebswirtschaftler Professor Norbert Szyperski dieses Thema für eine seiner „Sylter Runden“ vorgeschlagen und diesen dafür begeistern können. Das Internet sei zunächst einmal ein Werkzeug, „wie ein Hammer“, mit dem man einen Nagel, aber eben auch ein Fenster einschlagen könne – von alleine tue er nichts. Dem ähnlich biete das Internet viele Chancen, wie z.B. die ungefilterte Berichterstattung über den Iran oder die schnelle Information über die Wasserung des Airbus` auf dem Hudson River, so Holzamer im Interview auf berlin.business-on.de am 16.12.2009:
Es stelle sich natürlich die Qualitätsfrage – was passiere, wenn Verlage nicht mehr Journalisten einsetzten, sondern jeden, der ein Handy bedienen könne? Oder wenn Sitzungsprotokolle nach Indien geschickt würden, um dann dort deutlich preiswerter zu Texten verarbeitet zu werden?
Das sei eine „Katastrophe“, denn der indische Texter könne vielleicht Englisch, aber kenne die Bezüge und Hintergründe nicht. Der Urheber von SMS und Foto möge früh am Schauplatz sein, aber wer habe ihn geschickt und warum? Wir hätten eine Flut von Informationen, aber es gelte: „Das erste, was bei einer Flut knapp wird, ist das Trinkwasser.“ Und „Trinkwasser“ in diesem Sinne sei ein Journalismus, der sich den Schutz des Artikels 5 des Grundgesetzes, das Recht auf Meinungsfreiheit, verdiene – und dazu brauche es ausgebildete Journalisten.
Weil aber in den Verlagen Abgesandte von Unternehmensberatern das Sagen hätten und keine Verleger, bauten Zeitungen immer weiter ihren Bestand an Redakteuren ab. Verlag und Redaktion säßen doch auf derselben Seite, müssten dort sitzen und gemeinsam einen Weg aus der Krise suchen, sonst verkämen die Zeitungen zu „Anzeigenblättern“.
Der Vertriebserlös reiche heute vorne und hinten nicht; hinsichtlich der Finanzierung durch das Anzeigenaufkommen sehe er das Internet auch als eine „wirtschaftliche Bedrohung“ – mit Auswirkungen auf die Qualität des Journalismus. Die einzelne produzierte Seite müsse heute weniger kosten, das heiße, dass der Rechercheaufwand zurückgefahren und die redaktionelle Sorgfalt vernachlässigt würden.
Opfer der Entwicklung seien zunächst die Journalisten – die Zahl der freien nehme ständig zu. Sie müssten sich mit schlechter Bezahlung durchs Leben schlagen. Und dann die Leser, die in ihren Zeitungen nur noch Texte mit werbenden Untertönen fänden. Im Grunde auch die Zeitungen, die ihre Glaubwürdigkeit verlören – damit schließlich gar die Anzeigenkunden, die in Blättern platzierten, die keine Aufmerksamkeit fänden.
Vielleicht seien Internet-Formate billiger und schneller zum Nutzer zu bringen, aber Qualität meine Inhalt, nicht Format!

Quelle: berlin.business-on.de, 16.12.2009
Originalartikel unter: Interview mit Hans-Herbert Holzamer / Wird der Journalismus kaputt getwittert?

Weitere Informationen zum Thema:

Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Szyperski
Sylter Runde – individuelle Gesprächskreise

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Veranstaltungshinweis: Freiheit statt Angst 2009 https://www.datensicherheit.de/veranstaltungshinweis-freiheit-statt-angst-2009 https://www.datensicherheit.de/veranstaltungshinweis-freiheit-statt-angst-2009#comments Tue, 25 Aug 2009 17:08:21 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=6156 Veranstaltungshinweis: Freiheit statt Angst 2009

Bundesweite Demonstration am 12. September 2009

„Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“

Termin: 12.09.2009, 15.00 Uhr
Ort: Potsdamer Platz in Berlin

Forderungen:

  • Überwachung abbauen:
    • Abschaffung der flächendeckenden Protokollierung der Kommunikation und unserer Standorte (Vorratsdatenspeicherung)
    • Abschaffung der flächendeckenden Erhebung biometrischer Daten sowie von RFID-Ausweisdokumenten
    • Schutz vor Bespitzelung am Arbeitsplatz durch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz
    • Berücksichtigung des Datenschutzes für Bürger- und Arbeitnehmer/innen bereits in der Konzeptionsphase aller öffentlicher eGovernment-Projekte
    • Keine einheitliche Schülernummer (Schüler-ID/Schülerdatei)
    • Keine Weitergabe von Informationen über Menschen ohne triftigen Grund
    • Keine europaweite Vereinheitlichung staatlicher Informationssammlungen (Stockholmer Programm)
    • Keine systematische Überwachung des Zahlungsverkehrs oder sonstige Massendatenanalyse in der EU (Stockholmer Programm)
    • Kein Informationsaustausch mit den USA und anderen Staaten ohne wirksamen Grundrechtsschutz
    • Abbau von Videoüberwachung und Verbot des Einsatzes von Verhaltenserkennungssystemen
    • Keine pauschale Registrierung aller Flug- und Schiffsreisenden (PNR-Daten)
    • Keine geheime Durchsuchung von Privatcomputern, weder online noch offline
    • Keine Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in der derzeit geplanten Form
  • Evaluierung der bestehenden Überwachungsbefugnisse
    • Unabhängige Überprüfung aller bestehenden Überwachungsbefugnisse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen.
  • Moratorium für neue Überwachungsbefugnisse
    • Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre sofortiger Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.
  • Gewährleistung der Meinungsfreiheit und des freien Meinungs- und Informationsaustauschs über das Internet
    • Keine Beschränkung des Internetzugangs durch staatliche Stellen oder Internetanbieter (Sperrlisten)
    • Keine Sperrungen von Internetanschlüssen
    • Verbot der Installation von Filtern in die Infrastruktur des Internet.
    • Entfernung von Internet-Inhalten nur auf Anordnung unabhängiger und unparteiischer Richter.
    • Einführung eines uneingeschränkten Zitierrechts für Multimedia-Inhalte, das heute unverzichtbar für die öffentliche Debatte in Demokratien ist.
    • Schutz von Plattformen zur freien Meinungsäußerung im Internet (partizipatorische Websites, Foren, Kommentare in Blogs), die heute durch unzureichende Gesetze bedroht sind, welche Selbstzensur begünstigen (abschreckende Wirkung)

Typ: Demonstration

Koordination:
Freiheit statt Angst 2009
Demo-Organisationsbüro
Hessische Straße 10
10115 Berlin
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/1/lang,de/

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Veranstaltungshinweis: MetaRheinMain ChaosDays 0x8h https://www.datensicherheit.de/veranstaltungshinweis-metarheinmain-chaosdays-0x8h https://www.datensicherheit.de/veranstaltungshinweis-metarheinmain-chaosdays-0x8h#respond Mon, 24 Aug 2009 12:53:20 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=6055 Veranstaltungshinweis: MetaRheinMain ChaosDays 0x8h

Die „MetaRheinMain Chaosdays 0x8h“ sind ein jährlich stattfindender Kongress, der dieses Jahr mit den Themenschwerpunkten Journalismus, Gesellschaft und Technik vom „CCC“, „c3f2m“ (Frankfurt), „cccMZ“ (Mainz/Wiesbaden), „cccMa“ (Mannheim), „oqlt“ (Mannheim), der „Hochschulgruppe Chaos Darmstadt“, dem „it-Stammtisch“ (Darmstadt) und weiteren Gruppen im Rhein-Main-Neckargebiet organisiert wird.

„Zurueck zum Thema“ – Vorträge, Workshops Diskussionen und ein Hackcenter

Termin: 04.-06.09.2009
Ort: Technische Universität Darmstadt

Themen:

  • Wahlmaschinen
  • Überwachung
  • Kryptographie
  • IT-Sicherheit
  • Biometrie
  • Vorratsdatenspeicherung
  • BKA-Gesetz
  • Elektronische Gesundheitskarte
  • Auswirkung der Weiterentwicklung von Technik auf die Gesellschaft
  • Chaos-Kultur
  • Projekt- und Selbstmanagement

Typ: kostenpflichtige Kongressveranstaltung

Veranstalter:
Hochschulgruppe Chaos e.V.
Hochschulstraße 10
64284 Darmstadt
http://mrmcd0x8.metarheinmain.de/webseiten/einladung-zu-den-achten-mrmcds

Weitere Informationen zum Thema:

netzpolitik.org, 24.08.2009
MetaRheinMainChaosDays mit Brigitte Zypries

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Netzwerk Recherche e. V. https://www.datensicherheit.de/netzwerk-recherche-e-v https://www.datensicherheit.de/netzwerk-recherche-e-v#respond Thu, 04 Jun 2009 19:38:18 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=3140 Netzwerk Recherche e. V.
nr
Walkmühltalanlagen 25
65195 Wiesbaden
http://www.netzwerkrecherche.de/

Die nr versteht sich als Lobby für den in Deutschland vernachlässigten investigativen Journalismus. Der Verein vertritt die Interessen jener Kollegen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern intensive Recherche durchsetzen wollen, und sieht sich in der Pflicht, wenn Funktionsträger den freien Fluss von Informationen behindern, wenn kein Geld für Recherchen zur Verfügung gestellt wird, wenn Kollegen für korrekte, kritische Arbeit angegriffen oder zum Teil sogar juristisch verfolgt werden. Zu den zentralen Zielen des Netzwerks gehört es zudem, die Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche zu verbessern. Hierzu erarbeitet der Verein selbst Konzepte, organisiert Seminare mit und kümmert sich um die Vergabe von Recherche-Stipendien.

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