Mikrofon – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 17 Jun 2026 13:01:37 +0000 de hourly 1 Cybernews-Studie zu KI-Spielzeug-Apps: Sammlung von Standort-, Kamera- und Mikrofondaten https://www.datensicherheit.de/cybernews-ki-spielzeug-apps-sammlung-standort-kamera-mikrofon-daten Wed, 17 Jun 2026 22:54:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55046 „Cybernews“-Redakteure haben zehn „Android“-Apps für Kinder analysiert – alle forderten potenziell gefährliche Berechtigungen anf und enthalten Drittanbieter-Tracker

[datensicherheit.de, 18.06.2026] „Cybernews“-Redakteure haben laut einer eigenen Meldung vom 17. Juni 2026 zehn „Android“-Apps für Kinder analysiert, darunter „Loona“, „Dash & Dot“, „Sphero“, „mBlock“, „Miko“, „Eilik“, „SPIKE™ LEGO® Education“, „Ozobot Evo“, „Petoi“ und „AIBI Pocket“. Dabei stellten sie demnach fest, „dass alle Apps potenziell gefährliche Berechtigungen anfordern und Drittanbieter-Tracker enthalten“.

Schutz Minderjähriger im Digitalen Raum: Anspruch vs. Wirklichkeit

Insbesondere vor dem Hintergrund der in zahlreichen europäischen Ländern geführten Debatte um einen wirksameren Schutz von Minderjährigen im Digitalen Raum gewinnen diese Ergebnisse offensichtlich besondere Brisanz.

Die wichtigsten „Cybernews“-Erkenntnisse im Überblick:

  • „Alle zehn analysierten Apps erfragen den Zugriff auf den exakten Standort.“
  • „Sechs Apps fragen nach Mikrofon-Zugriff, fünf nach Kamera-Zugriff.“
  • „Bei sieben der zehn Apps wurde Drittanbieter-Tracker nachgewiesen.“
  • „Zwei Apps enthalten Profiling-Tracker, zwei enthalten Werbe-Tracker, eine enthält einen Standort-Tracker.“
  • „Den schlechtesten Datenschutz bietet die App ,Miko’ – mit neun gefährlichen Berechtigungen und acht Trackern führt sie in beiden Kategorien.“

Datensparsamkeit: App-Entwickler und Eltern gleichermaßen in der Pflicht

Datensparsamkeit sei bei Apps für Kinder unerlässlich: Die Verantwortung liege sowohl bei den App-Entwicklern, die weniger Berechtigungen anfordern und Tracker reduzieren müssten, als auch bei den Eltern, welche den Zugang ihrer Kinder zu solchen Technologien stärker kontrollieren sollten.

Anders als Erwachsene seien Kinder kaum in der Lage zu verstehen, welche Daten erhoben werden, wie diese genutzt werden könnten oder welche Datenschutzrisiken das Teilen solcher Informationen mit sich bringe.

Weitere Informationen zum Thema:

cybernews
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