MINT – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 02 Mar 2026 07:09:17 +0000 de hourly 1 MINT-EC-Camp an der Technischen Universität Ilmenau gestartet https://www.datensicherheit.de/mint-ec-camp-technische-universitaet-ilmenau Mon, 02 Mar 2026 07:09:17 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52931 „MINT-EC“ versteht sich als das nationale „Excellence-Netzwerk“ von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

[datensicherheit.de, 02.03.2026] „MINT-EC“ versteht sich als das nationale „Excellence-Netzwerk“ von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (sog. MINT-Fächern). Im Jahr 2000 von Arbeitgebern gegründet, arbeitet es demnach eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. „MINT-EC“ soll ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen bieten. Dieses Netzwerk mit derzeit 348 zertifizierten Schulen steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von „MINT-EC“ sind nach eigenen Angaben der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative „think ING.“ sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw. An der Technischen Universität Ilmenau wurde nun am 2. März 2026 das fünftägige „MINT-EC-Management Camp“ mit dem Motto „Tech your Future – gestalte schon heute die Welt von morgen!“ gestartet. Ziel dieses Programms sei es, technikbegeisterten Schülern frühzeitig Orientierung für Studium und Beruf zu bieten sowie Interesse am MINT-Bereich zu wecken.

20 ausgewählte Schüler werden praxisnahe Einblicke geboten

20 ausgewählte Schüler aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk „MINT-EC“ sollen dabei praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Technik erhalten und zugleich lernen den Studien- und Forschungsstandort Ilmenau kennenlernen.

  • Im Mittelpunkt des „Camps“ sollen solche Technologien stehen, welche unseren Alltag prägen und künftig verändern werden.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern tauchten die Teilnehmer in moderne Labore ein, experimentierten selbstständig und entwickelten eigene Ideen für technische Lösungen von morgen.

Einführung in zukunftsweisende Forschungsfelder mittels beispielhaften thematischen Modulen

In verschiedenen thematischen Modulen lernten Schüler zukunftsweisende Forschungsfelder kennen. Im Bereich „Smart Devices & Interaktion“ erforschten sie, wie Mensch und Computer miteinander kommunizieren, und entwickeln eigene Interfaces.

  • Die „Mobilität von morgen“ etwa stehe im „MIKA-ÖV Lab“ im Fokus: Dort sollen die Teilnehmer erfahren, wie an intelligenten Verkehrssystemen für Bus und Bahn geforscht wird, und könnten selbst in die Rolle von Verkehrsplanern schlüpfen.

Weitere Programmpunkte widmeten sich dem Themenfeld „Sound & Medien“, bei dem Raumakustik, Audioaufnahmen und Medienexperimente im Mittelpunkt stünden, sowie dem Bereich „Hidden Materials“, um Einblicke in innovative und nachhaltige Werkstoffe für Smartphones, Laptops oder Sportgeräte zu bieten. Ergänzt werde dieses „Camp“ durch Besuche im „Zentrum für Energietechnik“.

Weitere Informationen zum Thema:

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil. Ziel ist es, die Leuchtturm-Schulen bei ihrer Entwicklung zu MINT-Talentschmieden mit hochkarätigen Angeboten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zu fördern.

TECHNISCHE UNIVERSITÄT ILMENAU
Porträt und Leitbild

datensicherheit.de, 16.06.2018
MINT: 300.000 fehlende Arbeitskräfte gefährden Datensicherheit / Vectra rät, Chancen der Künstlichen Intelligenz zu nutzen, um Mangel zu kompensieren

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MINT: 300.000 fehlende Arbeitskräfte gefährden Datensicherheit https://www.datensicherheit.de/mint-300-000-fehlende-arbeitskraefte-gefaehrden-datensicherheit https://www.datensicherheit.de/mint-300-000-fehlende-arbeitskraefte-gefaehrden-datensicherheit#respond Sat, 16 Jun 2018 18:32:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27614 Vectra rät, Chancen der Künstlichen Intelligenz zu nutzen, um Mangel zu kompensieren

[datensicherheit.de, 16.06.2018] Auch wenn offizielle Statistiken in Deutschland akut keinen flächendeckenden Fachkräftemangel bestätigen könnten, so offenbarten doch diverses Branchen nachweislich ein großes Defizit an Experten: Nach Erkenntnissen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen aktuell fast 315.000 Arbeitskräfte in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik): Im aktuellen „MINT-Frühjahrsreport“ berichten BDA, BDI und Gesamtmetall demnach, dass der Mangel 2017 um 13 Prozent zugenommen hat. Gesucht würden demnach vor allem IT-Kräfte. Da diese Lücke in absehbarer Zeit durch Hoch- und Berufsschulen nicht geschlossen werden könne, empfiehlt Vectra nach eigener Aussage „die verstärkte Nutzung von Systemen künstlicher Intelligenz, welche die vorhandenen Fachkräfte bei ihrer Arbeit unterstützen und entlasten“.

KI als Lösungsansatz für zentrale Probleme der digitalisierten Wirtschaft

„Der Mangel an IT-Experten ist heute schon offenkundig und wird mittelfristig noch dramatischer. Die in fünf Jahren erwartete Lücke von 350.000 Fachleuten für IT-Sicherheit in Europa ist ein weiterer Beleg“, betont Gérard Bauer, „Vice President EMEA“ bei Vectra. „Neue Wege und ein Umdenken“ seien deshalb das Gebot der Stunde.
Mit wachsenden Datenströmen wachse ebenso die Zahl der verdächtigen Vorgänge in den Netzwerken der Unternehmen, die kontrolliert werden müssten. Auch wenn in Öffentlichkeit die Skepsis gegenüber Künstlicher Intelligenz (KI) noch groß sei, so liege darin der Schlüssel für die „Lösung eines der zentralen Probleme unserer zunehmend digitalisierten Wirtschaft“.

Automatisiertes Bedrohungsmanagement erforderlich!

Automatisiertes Bedrohungsmanagement, das auf maschinellem Lernen, KI und „Data Science“ basiere, sei in der Lage, permanent die Vorgänge im Netzwerk zu überwachen. Es könne zudem Realzeitanalysen durchführen und darauf aufbauend die etwaigen Risiken laufender Cyber-Attacken bewerten sowie diese nach ihrer Gefährlichkeit priorisieren.
Bauer: „Da dieser automatisierte Prozess pausenlos läuft, erhalten die IT-Sicherheitsexperten im Ernstfall unverzüglich Meldung über eine Bedrohung, können ihre Kapazitäten bündeln und sich auf die konkrete Bekämpfung der entdeckten Gefahren konzentrieren anstatt ihre Zeit mit dem Monitoren des Netzwerkes zu verschwenden.“

IT-Sicherheit eng mit Personalfragen verknüpft

Auch die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und die EU-weite NIS-Direktive (Directive on Security of Network and Information Systems) erhöhten den Druck auf die Unternehmen. Beide Regelungen verlangten eine massive Verbesserung der Qualität der IT-Sicherheit. Vielerorts sei diese noch sehr eng mit Personalfragen verbunden.
„Wir sind weit davon entfernt IT-Sicherheitsfachleute durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen. Die finale Entscheidung, wie gegen einen Angriff vorgegangen wird, wird auch zukünftig beim Menschen liegen. Ohne Unterstützung durch Künstliche Intelligenz aber werden die Experten, von denen es schon heute zu wenige gibt, zunehmend überfordert sein“, erläutert Bauer. Man müsse deshalb Antworten auf die Fragen liefern, wie der Mensch durch die Maschine am besten entlastet wird und wie man den Fachkräftemangel im IT-Bereich reduzieren kann.

Weitere Informationen zum Thema:

iwd, 14.05.2018
MINT-Frühjahrsreport 2018: MINT-Lücke auf Rekordhoch

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Informatik: Allzeithoch bei Studienanfängern https://www.datensicherheit.de/informatik-allzeithoch-studienanfaenger https://www.datensicherheit.de/informatik-allzeithoch-studienanfaenger#respond Wed, 26 Nov 2014 15:46:06 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24494 Studienfach legt gegen den Trend bei MINT-Fächern zu / Frauenanteil auf 22,5 Prozent gestiegen

[datensicherheit.de, 26.11.2014] Im Wintersemester 2014/15 ist die Zahl der Studienanfänger und -anfängerinnen in der Informatik auf 34.300 gestiegen. Das ist ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Informatik ist damit das einzige MINT-Fach, das ein neues Rekordhoch erreicht hat. Maschinenbau und Elektrotechnik mussten dagegen leichte Einbußen hinnehmen. „Bei jungen Menschen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Informatik hervorragende Berufsperspektiven bietet“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Digitalisierung fast aller Lebens- und Arbeitsbereiche macht professionelles IT-Know-how unverzichtbar.“
Die öffentliche Debatte um IT-Sicherheit, Cloud-Anwendungen, Mobile Services und Industrie 4.0 hätten dazu beigetragen, dass die Informatik bei den Studienanfängerzahlen von bereits hohem Niveau aus nochmals zulegen konnte.

Besonders erfreut zeigte sich BITKOM über das deutlich stärkere Interesse von Frauen an der Informatik. Während die Zahl der männlichen Studierenden nur um 1,8 Prozent zulegte, wurden 5,6 Prozent mehr Frauen im Vergleich zum Vorjahr registriert. Die knapp 7.700 Frauen im ersten Hochschulsemester repräsentieren damit knapp 22,5 Prozent aller Erstsemester. „Der positive Trend zu mehr Frauen in der ehemaligen Männerdomäne IT hält damit nun schon im dritten Jahr an“, so Rohleder. „Trotzdem sehen wir noch viel Luft nach oben.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 12.08.2014
Umfrage: Informatik-Unterricht soll Standard werden

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