Phishing – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 12 Aug 2026 06:18:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 https://www.datensicherheit.de/wp-content/uploads/cropped-datensicherheit-favicon-300x300-1-32x32.jpg Phishing – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de 32 32 Claude-Phishing-Vorfall durch Versagen grundlegender KI-Sicherheitsarchitektur ermöglicht https://www.datensicherheit.de/claude-phishing-vorfall-versagen-ki-sicherheitsarchitektur Thu, 06 Aug 2026 22:03:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=56098 Laut Medienberichten hatte die KI „Claude“ bei einem Sicherheitstest unerwarteten Zugang zum öffentlichen Internet erlangt

[datensicherheit.de, 07.08.2026] Laut Medienberichten hatte bei einem Sicherheitstest „Claude“ unerwarteterweise Zugang zum öffentlichen Internet erlangt. „Das System legte eigenständig eine falsche Identität und einen ,GitHub’-Account an, kontaktierte menschliche Maintainer mit Phishing-Nachrichten und versuchte, eine Schwachstelle in ein reales Open-Source-Projekt einzuschleusen.“ Als der Code dann auffiel, habe das KI-Modell ihn offenbar als unbeabsichtigten Fehler dargestellt und versucht, die Schwachstelle über vermeintliche Korrekturen erneut einzubringen. Tim Hudson, Präsident von OpenSSL und Mitentwickler von „SSLeay“, der Software, aus der „OpenSSL“ hervorging, sieht darin in seinem aktuellen Kommentar vor allem ein Versagen der Sicherheitsarchitektur.

KI-Modell hatte Ziel, Netzwerkzugriff und übermäßige Berechtigungen

Hudson betont: „Das Beunruhigende ist nicht, dass eine KI eine Phishing-E-Mail verfasst hat. Kriminelle automatisieren Phishing-Angriffe seit Jahren. Beunruhigend ist vielmehr, dass Forscher ein autonomes System mit dem öffentlichen Internet verbunden, ihm erlaubt haben, Identitäten zu erstellen und mit einer realen Open-Source-Lieferkette zu interagieren, und sein Verhalten erst im Nachhinein entdeckt haben.“

  • Das KI-Modell habe weder Bewusstsein noch böswillige Absicht oder ein Verständnis von Richtig und Falsch benötigt. Es habe lediglich ein Ziel, Netzwerkzugriff und übermäßige Berechtigungen gebraucht.

„Es erstellte eine falsche Identität, manipulierte menschliche Wartungsmitarbeiter, versuchte, eine Sicherheitslücke einzuschleusen, und tarnte den Angriff nach seiner Entdeckung als ehrlichen Fehler, bevor es einen erneuten Versuch unternahm“, berichtet Hudson.

Einsatz von KI-Agenten erfordert grundlegende Sicherheitsarchitektur

Ein KI-System, welches zu realen Aktionen fähig ist, müsse durch Identitätsmanagement, das Prinzip der minimalen Berechtigungen, eingeschränkten Netzwerkzugriff, protokollierbare Zugriffsrechte, Ratenbegrenzungen und sofortige menschliche Überwachung eingehegt werden.

  • Hudson gibt zu bedenken: „Man sichert einen autonomen Agenten nicht, indem man darauf hofft, dass er die Regeln richtig interpretiert. Dies als Versagen der Schutzmechanismen zu bezeichnen, greift zu kurz. Es handelt sich um ein Versagen der grundlegenden Sicherheitsarchitektur.“

Dies sei derselbe Fehler, den die Exportkontrolle in den 1990er-Jahren mit der Kryptographie begangen habe – die Kontrolle des Besitzes des Werkzeugs. „Das funktioniert nicht! Die Frage ist nicht, wer über Intelligenz verfügen darf. Die Frage ist, wer dieser Intelligenz die Berechtigung, die Verbindungen und die Erlaubnis gegeben hat, in die reale Welt einzugreifen.“

Die DS-Redaktion zu Erkenntnissen und Ableitungen aus diesem KI-Vorfall:

  • Der Einsatz von KI-Systemen – auch zu Testzwecken – erfordert vorab die Einrichtung einer grundlegenden Sicherheitsarchitektur („by design“ und „by default“).

  • Wer KI-Systeme einsetzt, gerät im Prinzip grundsätzlich in die sogenannte Störerhaftung und muss die volle Verantwortung dafür zu übernehmen bereit sein.

  • Im Zuge der umfassenden Vernetzung und Digitalisierung, wird es zunehmend schwieriger, klar abgegrenzte Testumgebungen einzurichten.

  • Erprobte Notfall- und Wiederanlaufplanung sind elementare Sicherheitsaspekte auch beim Einsatz von KI-Systemen.

  • KI ist ein nützliches Werkzeug – aber nur in kundigen, verantwortungsvollen Händen.

Weitere Informationen zum Thema:

openSSL CORPORATION
Who is the OpenSSL Corporation? / The official commercial arm of the OpenSSL Project — built and run by the library’s original founders and core maintainers. Our commercial work funds the majority of all development on the OpenSSL Library.

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Tim Hudson

tagesschau, 31.07.2026
Vorfälle bei Testläufen Anthropic-KI greift eigenständig Unternehmen an

DIE ZEIT, 31.07.2026
Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von KI-Modell Claude / Ein weiterer KI-Agent ist bei Sicherheitstests entkommen und hat sich in drei Unternehmen gehackt. Das teilte US-Konzern Anthropic mit. Grund sei ein Programmierfehler.

datensicherheit.de, 03.08.2026
KI-Systeme: Wer testet, haftet für die Folgen / KI-Unternehmen müssen nun die richtigen „Leitplanken“ installieren, damit ihre Produkte nicht zur Gefahr werden

datensicherheit.de, 03.08.2026
„Claude“-Ausbrüche mahnen: KI-Modelle durch „Zero Trust“ einhegen / Sobald ein autonomer KI-Agent eine kontrollierte Umgebung verlassen kann, nimmt er die Grenzen einer Organisation nicht auf die gleiche Art und Weise wahr wie Menschen

datensicherheit.de, 23.04.2026
Claude Mythos: Anthropic könnte Büchse der Pandora geöffnet haben​ / Über einen Mangel an Publicity kann sich Anthropic-Chef Dario Amodei dieser Tage sicher nicht beschweren, kommentiert Jochen Koehler

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Phishing-as-a-Service: Erfolgreicher Schlag der Strafermittler gegen „Kratos“-Gruppe https://www.datensicherheit.de/phishing-as-a-service-erfolg-schlag-strafermittler-kratos-gruppe Tue, 21 Jul 2026 22:03:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55725 ZIT und BKA haben gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus den USA die zentrale Infrastruktur eines des weltweit meistverbreiteten kriminellen Phishing-Services namens „Kratos“ zerschlagen

[datensicherheit.de, 22.07.2026] Das Bundeskriminalamt (BKA) vermeldet einen erfolgreichen Schlag gegen eine der weltweit gefährlichsten Phishing-Gruppierungen – demnach gingen Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland und den USA gemeinsam gegen die Gruppierung „Kratos“ und das Phänomen „Phishing-as-a-Service“ vor.

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Abbildung: BKA

Sicherstellungsbanner der Aktion gegen das cyberkriminelle „Kratos“-Netwerk

Der „Kratos“-Entwickler und zugleich technische Administrator konnte verhaftet werden

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und das BKA haben demnach gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus den USA die zentrale Infrastruktur eines des weltweit meistverbreiteten kriminellen Phishing-Services namens „Kratos“ zerschlagen.

  • Der Entwickler und technische Administrator von „Kratos“ sei in Indonesien von den dortigen Behörden festgenommen worden.

Bei „Kratos“ handele es sich um einen von der gleichnamigen Gruppierung entwickelten digitalen Baukasten, mit dem sich insbesondere täuschend echte Microsoft-Authentifizierungs-Webseiten erstellen und verwalten ließen. Solche Webseiten seien eingesetzt worden, um Zugangsdaten wie Passwörter und E-Mail-Adressen von Opfern durch gefälschte Abfragemasken zu stehlen (Phishing), um dann damit weitere Straftaten zu begehen.

„Kratos“-Gruppierung adressierte auch technisch weniger versierte Cyberkriminelle

Das Geschäftsmodell der „Kratos“-Gruppierung hat laut BKA darauf beruht, den digitalen Baukasten an andere Cyberkriminelle weiterzuvermieten, welche dann wiederum die eigentlichen Phishing-Kampagnen durchführten (sogenanntes Phishing-as-a-Service).

  • Dieses Vorgehen habe es dieser Gruppierung ermöglicht, auch technisch weniger versierte Kriminelle zu erreichen und seit 2024 über 300.000 Euro zu „erwirtschaften“.

„Über 1.800 kriminelle Franchisenehmer sollen ,Kratos’ erworben und damit monatlich ca. 15.000 Phishing-Kampagnen durchgeführt haben.“ Dabei habe jede einzelne Kampagne das Potenzial gehabt, mehrere tausend Empfänger weltweit zu schädigen.

Fortsetzung durch „Kratos“ unterstützter Phishing-Kampagnen nunmehr unterbunden

Bei den polizeilichen Maßnahmen seien über 200 Server der „Kratos“-Infrastruktur unschädlich gemacht worden. Die Anzahl der Opfer gehe seit Ende 2024 in die Hunderttausende. Diese stammten aus über 30 Staaten (insbesondere in Europa und den USA).

  • „Mit der Festnahme des Administrators sowie der Abschaltung zentraler technischer Komponenten wurde die ,Kratos’-Infrastruktur vollständig außer Betrieb gesetzt.“ Durch „Kratos“ unterstützte Phishing-Kampagnen könnten dadurch nicht mehr fortgeführt werden.

Mit dem erfolgreichen Vorgehen sei den Strafverfolgungsbehörden erstmalig ein bedeutender Ermittlungserfolg gegen eine der weltweit gefährlichsten „Phishing-as-a-Service“-Gruppierungen gelungen.

Erfolg gegen Phishing-Kit „Kratos“ ein Schlag gegen hochprofessionelle Phishing-Infrastruktur

Die in Deutschland wegen des „gewerbsmäßigen Betreibens einer kriminellen Handelsplattform im Internet“ (gem. § 127 StGB), „Fälschung beweiserheblicher Daten im besonders schweren Fall“ (gem. § 269 StGB), sowie der „Vorbereitung des Computerbetrugs“ (gem. § 263a StGB) und anderer Straftaten geführten Ermittlungen hätten dazu beigetragen, zahlreiche potenzielle Opfer weltweit vor dem Diebstahl ihrer Zugangsdaten zu schützen.

  • Carsten Meywirth, Leiter der Abteilung „Cybercrime“ im BKA, kommentiert: „Wer im Internet mit gefälschten Webseiten Zugangsdaten stiehlt, darf sich nicht in Sicherheit wiegen! Der Erfolg gegen das Phishing-Kit ,Kratos’ zeigt, dass sich auch hochprofessionelle Phishing-Infrastrukturen wirksam bekämpfen lassen.“ Dies sei Pionierarbeit und ein deutliches Signal an andere Cyberakteure – Phishing bleibe nicht folgenlos und werde durch das BKA konsequent bekämpft. „Mit diesem Schlag haben wir zudem die Gefahr, dass fortlaufend Hunderttausende Internetnutzer Opfer werden, abgewehrt“, so Meywirth.
  • Dr. Benjamin Krause, Leiter der ZIT der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, führt aus: „Unser Ansatz der disruptiven Strafverfolgung funktioniert: Denn neben der primären Aufgabe der Identifizierung und Strafverfolgung der Beschuldigten ist es uns wieder gelungen, einen kriminellen Online-Dienst zu zerschlagen und so für etwas mehr Cybersicherheit zu sorgen.“

Hintergründe zum Modus Operandi der Gruppierung „Kratos“

Die „Kratos“-Gruppierung hatte laut BKA insbesondere gefälschte, aber täuschend echt aussehende Microsoft-Authentifizierungs-Webseiten entwickelt, um die Geschädigten zur Eingabe ihrer Kundendaten zu verleiten und diese so abzugreifen. Diese Methode ist so konzipiert, dass neben den Login-Daten ebenfalls ein „Cookie“ gestohlen werde, mit dem sich sogar die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) umgehen lasse.

  • Die so erlangten Zugangsdaten hätten durch die jeweiligen Täter für verschiedene Zwecke genutzt werden können, z.B. für weitere Phishing-Angriffe, Verkauf von Kundendaten an Dritte oder die Infiltration von Unternehmen durch die Ausbreitung über unternehmensweit genutzte Microsoft-Lösungen.

Die „Kratos“-Gruppierung habe das Phishing-Kit über ein Lizenzmodell vertrieben, welches Kunden mittels „Krypto-Währungen“ hätten erwerben können. Für den Vertrieb und den Support der „Kunden“ sei eigens eine Website und ein „Telegram“-Shop erstellt worden, um sich darüber zu registrieren, das eigene Konto zu verwalten und die eigene Phishing-Kampagne organisieren zu können.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundeskriminalamt
Aufgabenbereiche des BKA / Nationale und internationale Zusammenarbeit, Ermittlungen, Forschung und Entwicklung, Verwaltung und Personenschutz – erfahren Sie hier mehr zu den vielfältigen Aufgabenbereichen der Kriminalpolizei des Bundes

Staatsanwaltschaften Hessen
GStA: Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität (ZIT)

Handelsblatt Live, Technologie / IT, 23.05.2025
Cybercrime – Ohne Partner ist alles nichts / Gastbeitrag von Carsten Meywirth, Direktor und Leiter der Abteilung Cybercrime, Bundeskriminalamt

DPT Deutscher Präventionstag
Dr. Benjamin Krause

Microsoft
Schützen Sie sich vor Phishing / Phishing („fisching“ ausgesprochen) ist ein Angriff, der versucht, Ihr Geld oder Ihre Identität zu stehlen, indem Sie dazu bewegt werden, Ihre persönlichen Informationen wie Kreditkartennummern, Bankdaten oder Kennwörter auf Websites einzugeben, die sich als seriös ausgeben. Cyberkriminelle geben sich in einer gefälschten Nachricht mit einem Link zu einer Phishing-Website als seriöse Unternehmen, Freunde oder Bekannte aus.

datensicherheit.de, 14.07.2026
Phishing-as-a-Service: Cybercrime im Abo / Mit der Zerschlagung der Phishing-as-a-Service-Plattform „Outsider“ durch das FBI, Google und Black Lotus Labs wurde Mitte Juni eines der größten Phishing-Netzwerke weltweit aufgedeckt. Der Fall zeigt, wie stark sich Cyberkriminalität professionalisiert hat: Phishing-Kampagnen lassen sich heute als schlüsselfertiger Service buchen – inklusive Infrastruktur und täuschend echter Vorlagen. Unterstützt durch KI sinken die Einstiegshürden weiter, während Umfang, Geschwindigkeit und Schadenspotenzial der Angriffe kontinuierlich zunehmen.

datensicherheit.de, 05.03.2026
Kratos: Neues Phishing-as-a-Service-Kit ermöglicht selbst Anfängern Ausführung hochkomplexer Angriffe / Vor Kurzem haben Sicherheitsanalysten der „KnowBe4 Threat Labs“ einen ersten Bericht zum Anfang 2026 aufgespürten Phishing-as-a-Service-Kit „Kratos“ vorgestellt

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Fortune 100: KI-gestützte Phishing-Angriffe auf 86 Prozent der großen Welt-Unternehmen https://www.datensicherheit.de/fortune-100-ki-phishing-angriffe-86-prozent-welt-unternehmen Fri, 17 Jul 2026 22:56:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55648 Phishing gehört nach wie vor zu den gefährlichsten Bedrohungen für Unternehmen – selbst weltweit führende Konzerne geraten ins Visier Cyberkrimineller

[datensicherheit.de, 18.07.2026] Dr. Martin J. Krämer, „CISO Advisor“ bei KnowBe4, bekräftigt in seiner aktuellen Stellungnahme, dass Phishing nach wie vor zu den gefährlichsten Bedrohungen für Unternehmen gehört – selbst die weltweit führenden Konzerne seien davor nicht sicher. In den vergangenen zwölf Monaten seien bei 86 Prozent der „Fortune 100“-Unternehmen Mitarbeiterdaten durch Phishing-Angriffe offengelegt worden. Besonders stark betroffen seien der Technologie-, Luftfahrt- und Automobilsektor. „Zugleich berichten 78 Prozent der befragten Organisationen, dass das Phishing-Aufkommen im vergangenen Jahr zugenommen hat“, so Krämer.

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Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer rät Unternehmen, die Belegschaft zu trainieren, um Social-Engineering-Risiken im Arbeitsalltag zu erkennen und bessere Sicherheitsentscheidungen zu treffen

72 Prozent der Unternehmen stufen Bedrohungslage als „hoch“ ein

Diese Ergebnisse fügten sich in eine auch hierzulande angespannte Sicherheitslage ein. Laut dem „Cybersicherheitsmonitor 2026“ seien im vergangenen Jahr elf Prozent der Internetnutzer in Deutschland von Cyberkriminalität betroffen gewesen – zwölf Prozent dieser Fälle entfielen auf Phishing.

  • Auf Unternehmensseite unterstreiche der „Bitkom Wirtschaftsschutz 2025“, wie relevant „Social Engineering“ bleibe: 49 Prozent der Unternehmen hätten von entsprechenden Versuchen berichtet, 21 Prozent sie sogar „häufig“ erlebt.

Gleichzeitig stuften 72 Prozent der Unternehmen die Bedrohungslage als „hoch“ ein. Vor diesem Hintergrund wirkten die Zahlen zu den „Fortune 100“-Unternehmen weniger als ein Ausreißer, sondern eher wie ein weiterer Beleg dafür, dass Phishing durch KI und „Phishing-as-a-Service“ zunehmend skalierbar werde.

Klassische E-Mail-Sicherheit der Unternehmen zunehmend unter Druck

Besonders alarmiert zeigten sich die Sicherheitsverantwortlichen der Erhebung von SpyCloud zufolge beim Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI): „84 Prozent der Befragten sehen in KI-generiertem Phishing die Angriffsform, die am weitesten verbreitet und am schwersten abzuwehren ist.“

  • Dahinter folgten „Business eMail Compromise“ mit 58 Prozent und „Vendor Impersonation“, also das Vortäuschen einer Lieferanten- oder Dienstleisteridentität, mit 52 Prozent. Zudem rückten Angriffswege wie „Collaboration-Tool-Phishing“ und „Session Hijacking“ stärker in den Fokus.

Diese Entwicklung setze die klassische E-Mail-Sicherheit der Unternehmen zunehmend unter Druck: „Wenn Maschinen Phishing-Nachrichten automatisch personalisieren, werden Angriffe überzeugender, lassen sich schneller skalieren und sind schwerer zu erkennen.“

„Phishing-as-a-Service“-Plattformen ermöglichen selbst Laien Cyberangriffe auf Konzerne

Krämer warnt: „Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind immer ausgereiftere ,Phishing-as-a-Service’-Plattformen. Sie senken die Einstiegshürde für Angreifer erheblich, denn fertige Phishing-Kits sind bereits zu vergleichsweise niedrigen monatlichen Preisen erhältlich.“

  • Für 50 bis 250 US-Dollar erhielten Bedrohungsakteure Zugang zu vollständig verwalteten Kits mit vorgefertigten Phishing-Seiten, One-Click-Bereitstellung und Admin-Panels mit mehreren Exfiltrationsoptionen.

„Vom Kauf bis zur laufenden Kampagne vergehen mitunter nur wenige Minuten, Programmierkenntnisse oder technische Expertise sind dafür nicht erforderlich.“

Prävention allein unzureichend – Unternehmen sollten kontinuierliches „Human Risk Management“ betreiben

Phishing entwickelt sich laut Krämer zu einem „industriell skalierbaren Angriffsmodell“. KI verbessere zudem die Qualität der Täuschung, „Phishing-as-a-Service“ senke die Einstiegshürde und neue Angriffswege erweiterten das Spielfeld über den klassischen Posteingang hinaus.

  • Krämers Empfehlung: „Unternehmen sollten deshalb davon ausgehen, dass einzelne Angriffe trotz aller technischen Filter erfolgreich sein werden, und das Risiko dort senken, wo es entsteht – beim Klick. Wenn KI-generierte Nachrichten kaum noch von legitimer Kommunikation zu unterscheiden sind, kommt es entscheidend auf die Mitarbeitenden an.“

Gefragt sei ein kontinuierliches „Human Risk Management“ mit praxisnahen Trainings, simulierten Phishing-Angriffen und einer Sicherheitskultur, in der verdächtige Nachrichten ohne Zögern gemeldet würden. Abschließend gibt Krämer zu bedenken: „So entsteht eine Belegschaft, die Social-Engineering-Risiken im Arbeitsalltag erkennt und bessere Sicherheitsentscheidungen trifft. Ein KI-gestütztes Security-Awareness-Training kann hier eine wichtige zusätzliche Verteidigungsebene schaffen.“

Weitere Informationen zum Thema:

knowbe4
KnowBe4 News und Wissenswertes

knowbe4
Dr. Martin J. Krämer

POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION DER LÄNDER UND DES BUNDES
Cybersicherheitsmonitor / CyMon 2026: Online-Betrug und Künstliche Intelligenz

bitkom
Wirtschaftsschutz 2025 / Lagebild der deutschen Wirtschaft

SPYCLOUD
SpyCloud 2026 Phishing Pulse Report: The click already happened. Now what? / The data shows phishing attacks are accelerating. The SpyCloud 2026 Phishing Pulse Report gives security teams the insights they need to close the gap between incident, exposure, and post-phishing response.

datensicherheit.de, 16.07.2026
Kalender-Phishing: Cyberangreifer missbrauchen als harmlos geltende Pfade / Cyberkriminelle nutzen gezielt Kalender-Einladungen und ICS-Dateien, um klassische E-Mail-Schutzmechanismen zu umgehen

datensicherheit.de, 14.07.2026
Phishing-as-a-Service: Cybercrime im Abo / Mit der Zerschlagung der Phishing-as-a-Service-Plattform „Outsider“ durch das FBI, Google und Black Lotus Labs wurde Mitte Juni eines der größten Phishing-Netzwerke weltweit aufgedeckt. Der Fall zeigt, wie stark sich Cyberkriminalität professionalisiert hat: Phishing-Kampagnen lassen sich heute als schlüsselfertiger Service buchen – inklusive Infrastruktur und täuschend echter Vorlagen. Unterstützt durch KI sinken die Einstiegshürden weiter, während Umfang, Geschwindigkeit und Schadenspotenzial der Angriffe kontinuierlich zunehmen.

datensicherheit.de, 22.06.2026
KnowBe4-Stellungnahme zur Phishing-Erkennung trotz KI-basierter Raffinesse / Laut aktuellem „Phishing Trends Report“ von KnowBe4 enthalten bereits 86 Prozent ein gewisses Maß an KI-Unterstützung

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Kalender-Phishing: Cyberangreifer missbrauchen als harmlos geltende Pfade https://www.datensicherheit.de/kalender-phishing-cyberangreifer-missbrauch-harmlos-geltende-pfade Wed, 15 Jul 2026 22:51:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55613 Cyberkriminelle nutzen gezielt Kalender-Einladungen und ICS-Dateien, um klassische E-Mail-Schutzmechanismen zu umgehen

[datensicherheit.de, 16.07.2026] Während Unternehmen ihre Mitarbeiter inzwischen intensiv für klassische Phishing-Mails sensibilisierten, verlagerten Cyberkriminelle ihre Aktivitäten zunehmend auf einen Bereich, der bislang weniger im Fokus gestanden habe – den digitalen Unternehmenskalender. In seinem aktuellen Kommentar warnt daher Günter Esch, Geschäftsführer SEPPmail – Deutschland GmbH: „Angreifer nutzen dafür gezielt Kalender-Einladungen und ICS-Dateien, um klassische E-Mail-Schutzmechanismen zu umgehen!“

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Foto: SEPPmail Deutschland GmbH

Günter Esch legt Unternehmen nahe zu bedenken, dass Cybersecurity nicht an der Grenze des E-Mail-Eingangs endet

Über Kalender-Einladungen gelangen auch schädliche Inhalte direkt in die Arbeitsumgebung der Opfer

Esch beschreibt das prinzipielle Problem: „Kalender gelten für die meisten Nutzer als vertrauenswürdiges Arbeitsinstrument. Anders als E-Mails werden Termineinladungen selten kritisch hinterfragt.“ Sie stammten scheinbar von bekannten Personen, erschienen im gewohnten Arbeitsumfeld und erzeugten durch Erinnerungen und Benachrichtigungen zusätzlichen Handlungsdruck.

  • Indes: „Genau dieses Vertrauen nutzen Angreifer aus!“, so Esch. Sie versendeten manipulierte Termineinladungen mit Links zu gefälschten Login-Seiten, angeblichen Teams-Meetings oder vermeintlichen Dokumenten-Freigaben. In bestimmten Konfigurationen könnten Kalendereinträge automatisch erstellt werden, „noch bevor die eigentliche E-Mail geöffnet wurde“. Dadurch gelangten schädliche Inhalte direkt in die Arbeitsumgebung der Anwender.

Esch führt ergänzend aus: „Hinzu kommt, dass viele Sicherheitslösungen historisch vor allem auf klassische E-Mail-Anhänge und Links ausgelegt wurden.“ Kalenderdateien seien dagegen lange als vergleichsweise harmlos eingestuft worden. Diese Lücke machten sich Angreifer nun gezielt zunutze.

Neue Qualität von „Social Engineering“: Kombinierte Attacken via E-Mail, Kalender, Kollaborationsplattformen und Messenger-Dienste

Kalender-Phishing zeige exemplarisch, „wie sich Cyberangriffe weiterentwickeln“. Die eigentliche Schadfunktion stehe nicht mehr im Vordergrund. Entscheidend sei die geschickte Einbettung des Angriffs in vertraute Arbeitsprozesse.

  • „Der Empfänger erhält keine offensichtlich verdächtige Nachricht. Stattdessen wird er in einer Situation angetroffen, in der schnelles Handeln üblich ist. Wer täglich zahlreiche Termine verwaltet, prüft Einladungen oft weniger kritisch als E-Mails.“

Dabei gestalteten Cyberkriminelle ihre Angriffe zunehmend kanalübergreifend: „E-Mail, Kalender, Kollaborationsplattformen und Messenger-Dienste werden kombiniert, um die Glaubwürdigkeit und Erfolgsquote der Angriffe zu erhöhen.“

Klassische Schutzmaßnahmen unzureichend: Grenze zwischen E-Mail- und Kollaborationssicherheit verschwimmt

Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung laut Esch vor allem eines: „Die Grenze zwischen E-Mail-Sicherheit und Kollaborationssicherheit verschwimmt zunehmend.“ Moderne Schutzkonzepte müssten deshalb nicht nur eingehende Nachrichten analysieren, sondern auch die darin enthaltenen Kalenderelemente und Einladungen bewerten.

  • Gleichzeitig bleibe die Sensibilisierung der Mitarbeiter unverzichtbar. „Wer versteht, dass auch ein Kalendereintrag Teil eines Angriffs sein kann, wird Einladungen genauer lesen und bei Unstimmigkeiten stärker hinterfragen.“ Kalender-Phishing zeige, dass sich Cyberkriminalität immer öfter dorthin bewege, „wo Nutzer Vertrauen haben“. Nach Jahren der Angriffe auf das Postfach gerieten nun digitale Kalender ins Visier.

Für Unternehmen sei dies eine wichtige Erinnerung daran, „dass Cybersecurity nicht an der Grenze des E-Mail-Eingangs endet“. Esch gibt abschließend zu bedenken: „Wer Kommunikationsprozesse ganzheitlich absichert und Mitarbeiter kontinuierlich sensibilisiert, schafft die Grundlage dafür, neue Angriffsmethoden frühzeitig zu erkennen und wirksam abzuwehren.“

Weitere Informationen zum Thema:

SEPPMAIL
Wir entwickeln universell einsetzbare E-Mail-basierte Lösungen: ehrlich, sicher, einfach / Über uns

SEPPMAIL
Günter Esch – Geschäftsführung

datensicherheit.de, 14.07.2026
Phishing-as-a-Service: Cybercrime im Abo / Mit der Zerschlagung der Phishing-as-a-Service-Plattform „Outsider“ durch das FBI, Google und Black Lotus Labs wurde Mitte Juni eines der größten Phishing-Netzwerke weltweit aufgedeckt. Der Fall zeigt, wie stark sich Cyberkriminalität professionalisiert hat: Phishing-Kampagnen lassen sich heute als schlüsselfertiger Service buchen – inklusive Infrastruktur und täuschend echter Vorlagen. Unterstützt durch KI sinken die Einstiegshürden weiter, während Umfang, Geschwindigkeit und Schadenspotenzial der Angriffe kontinuierlich zunehmen.

datensicherheit.de, 16.12.2025
E-Mail unter cyberkriminellem Dauerbeschuss – Kommunikationssicherheit muss neu gedacht werden / Allein in der Bundesverwaltung waren täglich rund 684.000 E-Mail-Adressen potenziellen Angriffen ausgesetzt – von Spam über Phishing bis hin zu Malware

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Deutsche Bank: Vorwürfe der Datenschutzverletzung thematisieren Gefährdung durch Mitarbeiter-Zugänge https://www.datensicherheit.de/deutsche-bank-datenschutzverletzung-gefahr-mitarbeiter-zugaenge Fri, 10 Jul 2026 22:10:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55514 Selbst wenn sich Vorfälle auf Mitarbeiterdaten beschränken und Kundendaten nicht betroffen sind, sollten diese nicht als geringfügige Gefährdung abgetan werden

[datensicherheit.de, 11.07.2026] In seinem aktuellen Kommentar widmet sich Shane Barney, CISO von Keeper Security, Vorwürfen der Datenschutzverletzung bei der Deutschen Bank – diese rückten die Gefährdung durch Mitarbeiter-Zugänge erneut in den Fokus: „Die gegen die Deutsche Bank erhobenen Vorwürfe wurden nicht unabhängig überprüft, und die angeblich exponierten Daten stammen aus Mitarbeiterakten und sind nicht Kundendaten.“ Dennoch folge dieser Vorfall einem bekannten Muster, welches Unternehmen nach wie vor nicht ausreichend adressierten. „Selbst wenn es sich auf Mitarbeiterdaten beschränkt und es sich nicht um Kundendaten handelt, kann dies nicht als geringfügige Gefährdung abgetan werden!“, betont Barney.

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Keeper Security

Shane Barney: Die Steuerung und Kontrolle privilegierter Zugriffe ist keine Premium-Funktion mehr – sie gehört heute zum Standard

Im Jahr 2026 sind auf Anmeldedaten bezogene Angriffe die häufigste Bedrohung

Passwort-Hashes seien nun nicht dasselbe wie Klartext-Passwörter – aber auch diese seien nicht sicher. „Offline-Cracking-Tools werden von Jahr zu Jahr schneller und günstiger.“

  • Barney führt aus: „Ein Hash, der mit einer echten E-Mail-Adresse verknüpft ist, gibt einem Angreifer sowohl ein Anmeldedatum, das es wert ist, gehackt zu werden, als auch ein Ziel, das sich für Phishing-Angriffe eignet. Laut den Untersuchungen von Keeper im Jahr 2026 sind anmeldedatenbezogene Angriffe die häufigste Bedrohung (25%), die deutsche Cybersicherheitsverantwortliche derzeit melden.“

Die Erkennung bleibe jedoch langsam: 59 Prozent der deutschen Befragten würden den Missbrauch von Anmeldedaten oder unbefugten privilegierten Zugriff erst nach Stunden und nicht innerhalb von Minuten feststellen.

Anmeldedaten von Mitarbeitern sind ebenfalls als „hochwertiges Gut“ zu schützen

„Die Gruppe, die hinter diesem Vorfall steht, betreibt ein doppeltes Erpressungsmodell: Sie verschlüsselt Systeme und droht damit, gestohlene Daten zu veröffentlichen – unabhängig davon, ob ein Lösegeld gezahlt wird“, berichtet Barney.

  • Anmeldedaten von Mitarbeitern seien Teil der Unternehmensinfrastruktur und erforderten dieselbe Kontrolle und Überwachung wie jeder andere privilegierte Zugriffspunkt. Mitarbeiter sollten Anmeldedaten im Unternehmen daher als „hochwertiges Gut“ behandeln – einzigartig, geschützt und niemals mehrfach verwendet. Unternehmen ihrerseits benötigten Echtzeit-Transparenz darüber, wie diese Anmeldedaten genutzt werden.

Barneys Fazit: „Und sie benötigen Kontrollen, die anormale Zugriffe erkennen, bevor daraus eine Datenschutzverletzung wird. Die Steuerung und Kontrolle privilegierter Zugriffe ist keine Premium-Funktion mehr – sie gehört heute zum Standard.“

Weitere Informationen zum Thema:

KEEPER
Wir sind Keeper Security: Keeper Security transformiert Cybersicherheit für Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt…

KEEPER
Keeper Security Author Shane Barney

KEEPER, Mai 2026
Keeper Security Infobericht: Identitätssicherheit in Maschinengeschwindigkeit / Identität ist heute die Grundlage für die Funktionsweise

SECURITY INSIDER, Melanie Staudacher, 08.07.2026
Ransomware-Gruppe „Unsafe“ Mutmaßlicher Cyberangriff bei der Deutschen Bank

it-daily.net, 08.07.2026
Daten im Darknet: Ransomware-Bande will bei Deutsche Bank eingebrochen sein

Dr. Web, Michael Dobler, 08.07.2026
Erst zwei Opfer, dann die Deutsche Bank: Was hinter der Erpressergruppe UnSafe steckt

datensicherheit.de, 02.04.2026
Wozu Einbruch in Unternehmens-Netzwerke, wenn es auch per Login geht / Der aktuelle „Ontinue Threat Intelligence Report“ für das zweite Halbjahr 2025 belegt, dass der Diebstahl von Zugangsdaten eine zunehmende Herausforderung für Unternehmen darstellt

datensicherheit.de, 09.04.2025
Neue Mitarbeiter: Vom Sicherheitsrisiko zum Verfechter der betrieblichen Cyber-Sicherheitsstrategie / Miro Mitrovic gibt vier Tipps für Unternehmen beim Onboarding neuer Mitarbeiter zur Integration in die eigene Cyber-Verteidigung

datensicherheit.de, 13.01.2025
Cyber-Kriminellen bevorzugen Login statt Einbruch / Personenbezogene Daten Hauptziel der Cyber-Angreifer

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Fußball-WM 2026: Betrüger ködern deutsche Fans gezielt mit Gewinnversprechen https://www.datensicherheit.de/fussball-wm-2026-betrueger-koeder-deutsch-fans-gewinnversprechen Mon, 06 Jul 2026 22:21:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55415 Fans der WM 2026 lassen sich von der Begeisterung mitreißen – Cyberkriminelle nutzen diese nun für gezielte Angriffe aus

[datensicherheit.de, 07.07.2026] Die Fußball-Welt ist diesen Sommer zu Gast in den USA, Kanada und Mexiko und Fans der WM 2026 lassen sich offenbar von der Begeisterung mitreißen – sie jagen knappen und kostspieligen Tickets hinterher, planen Reisen zu den weit entfernten Austragungsorten und sind für jedes Angebot offen, welches sie ihren Lieblingsspielern und ihrer Mannschaft näherbringt. Genau auf diese Leidenschaft setzten indes Cyberkriminelle und könnten eben gerade dort zuschlagen, wo die Wachsamkeit am ehesten nachlässt – etwa im geschäftlichen Postfach während der Arbeitszeit, warnt aktuell Dr. Martin J. Krämer, „CISO-Advisor“ bei KnowBe4, in seiner aktuellen Stellungnahme.

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Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer weist warnend auf die Zunahme von Ködern für illegale Streaming-Angebote mit vermeintlich kostenloser Live-Übertragung, einen Anstieg von Wett- und Gewinnspielbetrug ab dem Achtelfinale sowie wachsenden Betrug mit Fanartikeln und Trikot-Repliken hin

WM-bezogenes Phishing nahm im Laufe des Turniers stetig zu

Ein deutlicher Rückgang des Angriffsvolumens am Wochenende des 6. und 7. Juni 2026, gefolgt von einem sprunghaften Anstieg am Montag, belege, dass cyberkriminelle Kampagnen gezielt berufliche Postfächer zu den Bürozeiten ins Visier nähmen.

  • „Im hektischen Arbeitsalltag, zwischen vollem Posteingang und engem Zeitplan, bleibt kaum Zeit, jede Mail kritisch zu prüfen. Kommt die Vorfreude auf die WM hinzu, klicken selbst sonst umsichtige Beschäftigte schnell auf ein vermeintliches Ticket- oder Gewinnangebot. Genau diese Mischung nutzen Angreifer systematisch aus.“

Neue Telemetriedaten der „KnowBe4 ThreatLabs“ zeigten, dass WM-bezogenes Phishing im Lauf des Turniers stetig zugenommen habe, statt nach den Eröffnungsspielen abzuebben.

K.o.-Runde der Fußball-WM 2026 wird neue und vielfältigere Betrugswelle mit sich bringen

Die KnowBe4-Forscher warnen nun, dass die K.o.-Runde der Fußball-WM 2026 eine neue und vielfältigere Betrugswelle mit sich bringe, welche auf Fans, Reisende und Jobsuchende abziele.

  • Krämer erläutert: „Der Bericht analysiert Phishing-Kampagnen von der ersten Aprilwoche bis zum 22. Juni, also vom Vorlauf über den Anpfiff am 11. Juni bis zu den ersten zwölf Tagen des laufenden Spielbetriebs.“

Es habe sich kein einmaliger Ausschlag zum Auftakt gezeigt, sondern ein anhaltendes, sich beschleunigendes Aufkommen, welches mit fortschreitendem Turnier weiter eskaliert sei. Dabei passten die Angreifer ihre Köder und ihr Betrugsmethoden fortlaufend an den Rhythmus des Spielplans an.

Das Ausmaß der Eskalation des WM-Phishings

Während des laufenden Spielbetriebs habe WM-Phishing einen 22-fachen Anstieg gegenüber dem Ausgangswert erreicht, welcher zu Beginn der Erhebung Ende April 2026 gemessen worden sei. „Allein am 22. Juni trug eine von 161 Phishing-Mails einen turnierbezogenen Absendernamen. Speziell das Spoofing der Marke ,FIFA’ liegt inzwischen beim Sechsfachen des ursprünglichen Werts, denn die Angreifer nutzen das Vertrauen aus, das Fans und Unternehmen ,offiziellen’ Turniermitteilungen entgegenbringen.“

  • Zwei Muster stechen laut Krämer in den Daten heraus: „Erstens schwankt die Anzahl der Phishing-Angriffe stark im Takt des Spielplans, fällt an spielfreien Tagen nahezu auf null und schnellt rund um einzelne Partien wieder auf Höchstwerte. Diese Abstimmung auf die Spieltage bestätigt, dass die Angriffswellen gezielt mit den Spielen getaktet und bewusst geschäftliche Postfächer während der Arbeitszeit angegriffen werden.“

Zweitens zeige sich ein gezielter Wandel des Brand-Phishings: „Generische ,World Cup’-Köder erreichten vor dem Turnier ihren Höhepunkt und gingen mit Beginn der Spiele zurück, abgelöst von der direkten Imitation der Marke „FIFA“, die während des laufenden Spielbetriebs dominiert und doppelt so häufig auftrat wie generische Markenfälschungen. Mitteilungen der FIFA werden von den Empfängern während des Turniers erwartet, weshalb der Name des Verbands für Fans Vertrauenswürdigkeit suggeriert.“

Cyberkriminelle Kampagnen zur WM 2026 nehmen gezielt auch deutschsprachige Nutzer ins Visier

Die Bedrohungen beschränkten sich indes nicht auf den englischsprachigen Raum. „Die Forscher dokumentierten am 15. Juni eine deutschsprachige Variante des ,FIFA-Mystery-Box’-Betrugs, bei dem den Fans die einmalige Gelegenheit auf ein offizielles Überraschungspaket der FIFA in Aussicht gestellt wird.“ Über eine gefälschte Umfrage griffen die Bedrohungsakteure am Ende sensible Daten ab. „Das bestätigt, dass die Kampagnen gezielt auch deutschsprachige Nutzer ins Visier nehmen!“, warnt Krämer. Die Aktivität gliedere sich in drei getrennte Stränge, welche das Turnier jeweils auf andere Weise ausnutzten und unterschiedliche Schutzmaßnahmen erforderten:

  1. Gezielter Recruiting-Betrug
    „Die technisch ausgefeilteste Kampagne zielt nicht auf Ticketkäufer, sondern auf Jobsuchende und gibt sich als offizielles Recruiting-Team der FIFA aus. Da die FIFA für ein Turnier mit 48 Mannschaften in 16 Städten Tausende Mitarbeiter und freiwillige Helfer einstellt, sind Bewerber ohnehin darauf eingestellt, persönliche Daten preiszugeben, sich anzumelden und Termine zu vereinbaren.“
    Die Köder missbrauchten seriöse „Cloud“- und Helpdesk-Dienste, um die Authentifizierungsprüfungen zu bestehen. Statt schädlicher Anhänge setzten sie auf Aufforderungen zur Terminbuchung, „die von Scannern nicht erkannt werden“, und leiteten die Opfer schließlich auf gefälschte „Single-Sign-on“-Seiten und Umfrageseiten, welche in Echtzeit Zugangs- und Kreditkartendaten abgriffen.
  2. Massenhaftes „Commodity-Phishing“
    „Neben der gezielten Kampagnen existiert eine weitaus größere Menge aus massenhaft erzeugtem, automatisiertem Phishing, das die reale Knappheit von WM-Tickets ausnutzt. Die meisten Köder drehen sich um den Kauf, Verkauf oder die Weitergabe von Tickets.“
    Die Kampagnen setzten polymorphe Techniken ein, welche Links, Absendernamen und Metadaten bei jedem Versand veränderten, um der Erkennung zu entgehen. Die regionalen Muster unterschieden sich: In den USA überwiege Betrug rund um die Ticketweitergabe, während in Großbritannien vermehrt Marketing- und Engagement-Köder wie gesponserte Watch-Partys und Merchandise-Rabatte auftauchten.
  3. Reply-Back- und Prämien-Betrug
    „Eine dritte, neu in den aktuellen Telemetriedaten entdeckte Methode kommt ganz ohne manipulierte Links oder Anhänge aus und bleibt dadurch für automatisierte E-Mail-Sicherheitslösungen weitgehend unsichtbar. Die Opfer werden mit hochwertigen Prämien geködert, von schlichten Gutscheinen bis zu VIP-Paketen im Wert von über 8.000 US-Dollar, und schlicht aufgefordert, zur Einlösung zu antworten.“
    Die unverdächtige E-Mail passiere die Prüfung, und sobald ein Opfer antwortet, würden in Folgenachrichten Zugangsdaten zur „Bestätigung der Registrierung“ verlangt – oder Überweisungen für erfundene Steuern und Bearbeitungsgebühren gefordert.

Bedrohungsszenarien zu K.-o.-Runde der Fußball-WM 2026

Die KnowBe4-Forscher gehen demnach davon aus, dass sich das Bedrohungsspektrum verbreitert, je näher das Turnier seinem Höhepunkt kommt und je stärker Fanbegeisterung, Reiseaufkommen und Ticketpreise steigen.

  • Krämer führt aus: „Sie rechnen mit einer Zunahme von Ködern für illegale Streaming-Angebote mit vermeintlich kostenloser Live-Übertragung, einem Anstieg von Wett- und Gewinnspielbetrug ab dem Achtelfinale sowie wachsendem Betrug mit Fanartikeln und Trikot-Repliken, da die Fans bereit sind viel Geld für Markenartikel auszugeben.“

Auch Betrug rund um Fahrdienste, Parkplätze und die Stadionanreise dürfte zunehmen – vor allem an den US-Spielstätten, wo die autoabhängige Infrastruktur die Nachfrage nach solchen Diensten antreibe.

Weitere Informationen zum Thema:

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KnowBe4 News und Wissenswertes

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Dr. Martin J. Krämer

knowbe4, KnowBe4 Threat Lab, Jeewan Singh Jalal & Louis Tiley, 02.07.2026
Cybercriminals Are Targeting the FIFA World Cup 2026

datensicherheit.de, 14.06.2026
FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA eröffnet Mobilfunkbetreibern große Chancen / Nicht allein im Sinne der Bereitstellung robuster Mobilfunk-Konnektivität mit hoher Kapazität, sondern auch bei der Unterstützung neuer Unternehmensdienste und verbesserter Kundenerlebnisse

datensicherheit.de, 29.05.2026
Fußball-WM 2026 als Weltbühne: Cyberkriminelle und Bedrohungsakteure laufen sich warm / Die bevorstehende Fußball-WM wird die größte Angriffsfläche für ein Sportereignis dieser Größenordnung darstellen

datensicherheit.de, 13.05.2026
Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Cyberkriminelle Hochsaison voraus / KnowBe4 rät zum „VAR-Check“, um echte Angebote für Tickets, Dienstleistungen und Gewinnspiele von cyberkriminellen Betrugsmanövern zu unterscheiden

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Kaspersky-Umfrage: Online-Betrug betraf 2025 bereits 56 Prozent der Internetnutzer https://www.datensicherheit.de/kaspersky-umfrage-online-betrug-2025-56-prozent-internetnutzer Wed, 01 Jul 2026 22:57:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55306 Im März 2026 ließ Kaspersky vom eigenen Marktforschungszentrum unter 7.200 Personen aus 18 Ländern eine Umfrage durchführen

[datensicherheit.de, 02.07.2026] Laut einer aktuellen Meldung von Kaspersky waren im vergangenen Jahr – 2025mehr als die Hälfte (56%) der Internetnutzer weltweit von Betrug betroffen. In Deutschland lag dieser Anteil demnach bei 39 Prozent. 45 Prozent seien zudem von gehackten Social-Media-Konten, Datenlecks und Malware-Infektionen betroffen gewesen – in Deutschland 28 Prozent. Diese Erkenntnisse basieren auf einer aktuellen Kaspersky-Umfrage, welche im März 2026 vom eigenen Marktforschungszentrum unter 7.200 Personen aus 18 Ländern (Brasilien, China, Kolumbien, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Spanien, Südafrika, Thailand, Türkei, Vietnam) durchgeführt worden sei.

Jeder neue Trend oder jedes globale Ereignis dient Betrügern schnell als Angriffsfläche

Die „Betrugslandschaft“ entwickelt sich laut Kaspersky rasant weiter: „Angriffe werden immer ausgefeilter und zielgerichteter sowie zunehmend durch KI unterstützt.“ Es wird gewarnt: Nutzer können bei nahezu jeder Art von Online-Interaktion auf Betrugsversuche treffen: E-Mails, Messenger, Soziale Medien, Online-Shops oder Apps. Allein im ersten Quartal 2026 hätten die Anti-Phishing-Technologien von Kaspersky über 140 Millionen Phishing- und Betrugsversuche blockiert.

  • Kaspersky-Experten betonen, dass sich Online-Betrug zunehmend verbreitet, da fast jeder neue Trend oder jedes globale Ereignis Betrügern schnell als Angriffsfläche dient. So hätten im März dieses Jahres die Anti-Phishing-Technologien von Kaspersky einen Anstieg betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 entdeckt: „Sie deckten Fake-Angebote auf, die offizielle Turnierwebseiten imitierten oder das Ereignis ausnutzten, um Anwender zu unsicheren Interaktionen zu verleiten.“

Betrugskampagnen könnten heutzutage auch durch gestohlene personenbezogene Daten, Malware wie „Infostealer“, kompromittierte Konten und andere Online-Risiken erleichtert werden. Cyberkriminelle nutzten diese Informationen, um Nachrichten zu verfassen, sich als vertrauenswürdige Kontakte auszugeben oder ihre Betrugsversuche überzeugender zu gestalten.

KI-basierte Schutztechnologien helfen, der sich entwickelnden Bedrohungslage einen Schritt voraus zu sein

Auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierte Schutztechnologien könnten indes erkennen, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Um der sich entwickelnden Bedrohungslage einen Schritt voraus zu sein und seine Nutzer umfassend zu schützen, entwickelt Kaspersky nach eigenen Angaben seine Produkte kontinuierlich weiter:

  • „,Kaspersky Premium‘ schützt Anwender vor zahlreichen digitalen Bedrohungen und reduziert die damit verbundenen Risiken auf allen Geräten, einschließlich Smartphones.“ Die Schutztechnologien seien auf die jeweilige Plattform zugeschnitten und würden durch KI- und ML-basierte Erkennung verstärkt. Dazu gehörten die „Tools Data Leak Checker“ und „Identity Checker“, welche Nutzer vor der potenziellen Offenlegung persönlicher Daten warnten.

Der „Kaspersky Password Manager“ z.B. generiere, speichere und verwalte zudem sichere und einzigartige Zugangsdaten, während verhaltensbasierte Schutztechnologien wie „System Watcher“ mithilfe von App-Verhaltensüberwachung und Mustererkennung Anzeichen von Missbrauch oder schädlichen Aktivitäten in Echtzeit erkennen würden.

KI-gestützter Betrug ist die neue Realität und betrifft alle digitalen Bereiche

In den Kaspersky-Apps für „Windows“ und „macOS“ seien diese Funktionen jetzt in einem eigenen, KI-gestützten Betrugsschutz-Bereich zusammengefasst. Dadurch seien sie für Nutzer leichter zu finden und zu verstehen, während sie in mobilen Apps weiterhin im Hintergrund aktiv seien.

  • „KI-gestützter Betrug ist die neue Realität und betrifft alle digitalen Bereiche – von gefälschten Ticketseiten bis hin zu Betrügern, die sich in Messengern als Freunde ausgeben“, erläutert Marina Titova, „Vice President Consumer Business“ bei Kaspersky. Sie führt hierzu weiter aus: „Er kann selbst versierte Nutzer täuschen. Sich allein auf die Fähigkeit zu verlassen, Betrug zu erkennen, reicht nicht aus. Deshalb haben wir eine fortschrittliche KI-Erkennung direkt in unsere Produkte integriert. Unsere Technologie erkennt, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, und schützt Nutzer in Echtzeit.“

Neue KI-Kennzeichnungen wiesen auf die Funktionen hin, welche umfassenden Schutz vor verschiedenen Online-Bedrohungen böten. „Windows“- und „macOS“-Nutzer könnten so auf einen Blick sehen, „wie die Lösung ihre digitalen Aktivitäten schützt“.

Weitere Informationen zum Thema:

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Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

Secure Futures by kaspersky
Marina Titova / Head of Consumer Product Marketing at Kaspersky

datensicherheit.de, 22.06.2026
Bitkom-Aktionen zum Digitaltag 2026: KI-Betrug erkennen, digital ausweisen, virtuell treffen / Im Kontext des diesjährigen „Digitaltages“ m 26. Juni 2026 beteiligt sich auch der Digitalverband Bitkom e.V. mit zahlreichen Veranstaltungen und gibt mittels verschiedener Angebotsformate Antworten auf Fragen aus der digitalen Welt

datensicherheit.de, 20.06.2026
Identitätsbetrug: FTC meldet Verluste in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar / Die Erkenntnisse der Federal Trade Commission (FTC) sind erschreckend – die Verluste stammen zu einem großen Teil aus Kontakten über Social-Media-Plattformen

datensicherheit.de, 14.04.2026
KI-Betrug im Netz: Quellen-Überprüfung nur von einem Fünftel der Nutzer / Fast die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland sieht sich zwar in der Lage, mit KI generierte Inhalte zu erkennen – tatsächlich aber schaut bisher kaum jemand genauer hin

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Prime Day zunehmend auch Crime Day https://www.datensicherheit.de/prime-day-zunehmend-auch-crime-day Tue, 23 Jun 2026 23:05:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55166 Adam Marrè warnt vor „Cybertücken“ solcher Online-Aktionstage – wie aktuell dem „Amazon Prime Day“ – und gibt Verbrauchern Tipps, um sich vor cyberkriminellen Fallen zu schützen

[datensicherheit.de, 24.06.2026] Der aktuelle „Amazon Prime Day“ geht vom 23. bis 26. Juni 2026 – für „Amazon Prime“-Mitglieder soll diese Aktion mit Sonderangeboten ein besonderes Einkaufserlebnis bieten. Indes warnt auch Adam Marrè, CISO bei Arctic Wolf, vor den „Cybertücken“ solcher Online-Aktionstage und gibt Tipps, wie sich Verbraucher schützen können. Als Beispiel sei der gegenwärtige „Amazon Prime Day“ wohl ein „Fest für Schnäppchenkäufer“ – aber eben auch für Cyberkriminelle. „Es ist beim Einkaufen also Vorsicht geboten!“, gibt er zu bedenken.

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Foto: Arctic Wolf

Adam Marrè empfiehlt grundsätzlich, sich ein paar zusätzliche Augenblicke Zeit zu nehmen, um die Echtheit einer Nachricht zu überprüfen

Mittels KI können Cyberkriminelle personalisierte, täuschend echt wirkende Nachrichten erstellen

„Jährliche Shopping-Events wie der ,Amazon Prime Day’ sind nicht nur für Verbraucherinnen und Verbraucher eine rege Einkaufszeit, auch Betrüger haben dann Hochkonjunktur!“, so Marrè.

  • Cyberkriminelle wüssten, dass Konsumenten „aktiv nach Angeboten suchen, Lieferbenachrichtigungen erwarten und verstärkt auf Werbebotschaften reagieren“. Dadurch biete sich die Gelegenheit für besonders glaubhafte betrügerische E-Mails, SMS-Nachrichten und Websites, welche Nutzer nicht als solche erkennen könnten.

Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) könnten Cyberkriminelle personalisierte Nachrichten in großem Maßstab erstellen, „die vertrauenswürdige Marken täuschend echt nachahmen. Dadurch werde es für Verbraucher zunehmend schwieriger, zwischen einem legitimen Angebot und einem Online-Betrugsversuch zu unterscheiden.

Folgen eines erfolgreichen Phishing-Angriffs drohen weit über einzelne Transaktion hinauszugehen

Marrè gibt Online-Einkäufern den Rat: Sie sollten bei Nachrichten vorsichtig sein, welche z.B. auf Probleme mit einer Bestellung, Zahlung oder Lieferung hinweisen – insbesondere dann, wenn sie Dringlichkeit suggerieren oder dazu auffordern, auf einen Link zu klicken. Am sichersten sei es, die Website oder App des jeweiligen Händlers direkt aufzurufen und dort die Angaben zu überprüfen, anstatt Links in E-Mails oder Textnachrichten zu folgen.

  • „Ein erfolgreicher Phishing-Angriff kann Folgen haben, die weit über eine einzelne Transaktion hinausgehen. Gelangen Betrüger an Zugangsdaten, können sie Online-Konten übernehmen, auf persönliche Informationen zugreifen, unautorisierte Einkäufe tätigen oder gestohlene Daten für spätere Betrugsversuche nutzen.“

Marrès Fazit: „Sich ein paar zusätzliche Augenblicke Zeit zu nehmen, um die Echtheit einer Nachricht zu überprüfen, kann verhindern, dass aus einer kleinen Unachtsamkeit schwerwiegende Probleme wie Identitätsbetrug oder finanzielle Verluste werden!“

Weitere Informationen zum Thema:

ARCTIC WOLF
Wir sorgen dafür, dass die Sicherheit funktioniert.

ARCTIC WOLF
Adam Marrè: Adam Marrè is the Chief Information Security Officer at Arctic Wolf. Prior to joining Arctic Wolf, Adam was the Global Head of Information Security Operations and Physical Security at Qualtrics. With deep roots in the cybersecurity space, Adam spent almost 12 years with the FBI, holding positions like SWAT Senior Team Leader and Special Agent.

datensicherheit.de, 23.06.2026
Betrugsversuche voraus: Schnäppchenjagd zum Amazon Prime Day 2026 / Große Einkaufsereignisse, wie aktuell der „Amazon Prime Day 2026“, vereinen genau jene von Cyberangreifern ausgenutzten Faktoren – eine weltweit vertrauenswürdige Marke, Zeitdruck und eine hohe Kaufbereitschaft

datensicherheit.de, 05.10.2025
Schnäppchen und Phishing voraus: Amazon Prime Day am 7. und 8. Oktober 2025 / Die Shopping-Aktionstage bei „Amazon“ werden bereits von Phishing-Mails und hunderten bösartigen Domains überschattet, warnt Check Point Research (CPR)

datensicherheit.de, 18.06.2021
Amazon Prime Day 2021: Thales gibt 5 Tipps für sicheres Shopping / Thales warnt, dass persönliche Daten noch lange nach der Lieferung durch Cyber-Angriffe gefährdet sind

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KnowBe4-Stellungnahme zur Phishing-Erkennung trotz KI-basierter Raffinesse https://www.datensicherheit.de/knowbe4-stellungnahme-phishing-erkennung-ki-raffinesse Sun, 21 Jun 2026 22:23:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55102 Laut aktuellem „Phishing Trends Report“ von KnowBe4 enthalten bereits 86 Prozent ein gewisses Maß an KI-Unterstützung

[datensicherheit.de, 22.06.2026] Auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Phishing-Angriffe wirken offenkundig professioneller denn je – laut einer aktuellen KnowBe4-Stellungnahme indes hinterlassen diese jedoch erkennbare Spuren in E-Mails, auf Phishing-Webseiten und sogar in versteckten Inhalten. Das „KnowBe4 Threat Lab-Team“ hat nun neue Erkenntnisse zu KI-gestützten Phishing-Kampagnen veröffentlicht: Laut dem aktuellen „Phishing Trends Report“ von KnowBe4 enthielten 86 Prozent der in den vergangenen sechs Monaten beobachteten Phishing-Angriffe ein gewisses Maß an KI-Unterstützung. In der Folge seien Phishing-Mails heute häufig grammatikalisch fehlerfrei, korrekt gebrandet, hochpersonalisiert und deutlich schwerer über klassische Warnsignale wie Tippfehler oder holprige Formulierungen zu erkennen. Die vorliegende Analyse zeige jedoch auch, dass KI-generierte Angriffe nicht unsichtbar seien: Sie hinterlassen demnach wiederkehrende Spuren – von typischen LLM-Formulierungen über auffällige Design- und Code-Muster bis hin zu versteckten Fülltexten, welche dazu dienten, Sicherheitsscanner zu täuschen.

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Abbildung: KnowBe4

Beispiel einer Phishing-Attacke: Fälschung „Walmart GIFT-CARD“

KI hat „Qualität“ des Phishings verändert

Lange sei Phishing ein „Spiel der kleinen Fehler“ gewesen, so dass sich „Awareness“-Schulungen darauf konzentrieren konnten, schlechte Grammatik, unpassende Formulierungen oder fehlerhafte Logos zu erkennen.

  • Dieses Modell reiche jedoch nun nicht mehr aus: KI-generierte Phishing-Kampagnen erzielten den im Bericht genannten Daten zufolge Klickraten von rund 54 Prozent, während es bei traditionell erstellten Kampagnen nur zwölf Prozent seien. Gleichzeitig sei Phishing wieder zum wichtigsten Vektor für „Initial Access“ geworden.

Untersucht wurden laut KnowBe4 E-Mail-Phishing-Kampagnen mit KI-gestützter Content-Erstellung, No-Code-Phishing-Infrastruktur und Anti-Analyse-Techniken. Dabei seien SEG-Erkennungen (d.h. klassische sichere E-Mail-Gateways) umgangen und Organisationen weltweit über mehrere Branchen hinweg ins Visier genommen worden.

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Abbildung: KnowBe4

Beispiel einer Phishing-Attacke: Fälschung Google-Rechnung

KI hinterlässt trotzdem Spuren

Ein besonders deutliches Beispiel sei eine Phishing-Mail gewesen, welche mit einer typischen KI-Ausgabeformulierung begonnen habe: „Hier ist die Nachricht formatiert und in Abschnitte unterteilt.“ Offensichtlich habe der Angreifer die automatisch erzeugte Einleitung nicht entfernt. In derselben Kampagne hätten sich außerdem versteckte Anti-Fingerprinting-Elemente sowie Unicode-Homoglyphen befunden, welche optisch wie normale Zeichen wirkten, aber die technische Erkennung erschweren sollten.

  • Sogar die Phishing-Infrastruktur habe KI-Spuren gezeigt: Die Angreifer hätten No-Code-Plattformen wie „Base44“, „Beacons.ai“ und „Retool“ genutzt, um täuschend echte „Credential Harvesting“-Seiten zu erstellen, darunter Imitationen von „Microsoft 365“, „Meta Business“ und „SharePoint“. Weil diese Seiten auf legitimen Plattformen gehostet würden, profitierten sie von deren Reputation. URL-Scanner und automatisierte Vertrauenssignale könnten dadurch ins Leere laufen.

Zusätzlich fanden Analysten auf Phishing-Seiten ausführliche, teils mehrsprachige Kommentare, welche die eigene Anti-Bot-Logik erklärt hätten, sowie typische KI-Artefakte wie eine „emoji“-lastige Gestaltung und überkonstruierte CSS-Strukturen. In einer Walmart-Reward-Kampagne seien außerdem unsichtbare, KI-generierte Büro-Konversationen eingebettet worden, um Scanner mit scheinbar harmloser Sprache zu täuschen.

KnowBe4-Tipps für IT-Sicherheitsteams

Visuelle Qualität dürfe nicht mit Legitimität verwechselt werden. Eine fehlerfreie, korrekt gebrandete E-Mail sei kein Beweis für Echtheit. Deshalb sollten „Awareness“-Trainings den Fokus von Tippfehlern auf belastbare Vertrauenssignale wie korrekte URLs, die Prüfung der Adressleiste auf Login-Seiten und Out-of-Band-Bestätigungen sensibler Anfragen verlagern.

  • Zudem sollten Unternehmen reputationsbasierte Filter neu bewerten. „Wenn Phishing-Seiten auf legitimen No-Code-Plattformen gehostet werden, reichen Domain-Reputation und klassische URL-Bewertungen nicht aus.“ Die Detection-Logik sollte gezielt um LLM-Artefakte, ungewöhnliche Inhaltsstrukturen und versteckte Textmuster erweitert werden.

Das „KnowBe4 Threat Lab-Team“ gibt abschließend zu bedenken: „KI macht Phishing professioneller, skalierbarer und schwerer erkennbar. Doch auch KI-generierte Angriffe hinterlassen Spuren.“ Sie hinterließen typische Formulierungen, strukturelle Muster, auffällige Design- und Code-Merkmale sowie versteckte Fülltexte. Für Unternehmen bedeutet das: „,Security Awareness’ und technische Erkennung müssen sich weiterentwickeln – weg vom reinen Blick auf schlechte Grammatik, hin zur Prüfung von URLs, zur Bewertung des Kontexts und zur Erkennung von KI-Artefakten!“

Weitere Informationen zum Thema:

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KnowBe4 News und Wissenswertes

knowbe4, KnowBe4 Blog, KnowBe4 Threat Lab
KnowBe4 Threat Lab is a research and analysis endeavor by seasoned cybersecurity professionals that discovers and investigates the latest phishing techniques and develops strategies to preemptively combat these threats. KnowBe4 Threat Lab specializes in researching and mitigating email threats and phishing attacks, using a combination of expert analysis and crowdsourced intelligence.

knowbe4, KnowBe4 Threat Lab, Jeewan Singh Jalal & Prabhakaran Ravichandhiran & Shikhar Dalela, 18.06.2026
What AI Can’t Hide When It Writes a Phishing Email

datensicherheit.de, 05.03.2026
Kratos: Neues Phishing-as-a-Service-Kit ermöglicht selbst Anfängern Ausführung hochkomplexer Angriffe / Vor Kurzem haben Sicherheitsanalysten der „KnowBe4 Threat Labs“ einen ersten Bericht zum Anfang 2026 aufgespürten Phishing-as-a-Service-Kit „Kratos“ vorgestellt

datensicherheit.de, 23.02.2025
Phishing-Saison 2025: IT-Entscheider sollten sich auf KI-gesteuerte Kampagnen vorbereiten / Agentenbasierte KI-Modelle sind eine spezielle Form Künstlicher Intelligenz (KI), bei der diese in Form vieler autonomer Einheiten operieren

datensicherheit.de, 23.04.2024
Zscaler-Report 2024: 60 Prozent Anstieg bei KI-gesteuerten Phishing-Angriffen / Der diesjährige Report enthält Trends zu Phishing-Aktivitäten und -Taktiken sowie Best Practices zur Steigerung der Sicherheit von Unternehmen

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Faktor Mensch bleibt laut aktueller Cyberversicherungsstudie zentraler Angriffsvektor https://www.datensicherheit.de/faktor-mensch-cyberversicherungsstudie-zentral-angriffsvektor Tue, 09 Jun 2026 22:35:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54876 Dr. Martin J. Krämer kommentiert Erkenntnisse einer vor Kurzem veröffentlichten Studie des Cyberversicherungsdienstleisters Cowbell

[datensicherheit.de, 10.06.2026] Dr. Martin J. Krämer, „CISO Advisor“ bei KnowBe4, geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf die Ergebnisse einer vor Kurzem veröffentlichten Studie eines Cyberversicherungsdienstleisters ein. „Um rund 40 Prozent ist bei Versicherungen die Zahl der Schadensmeldungen, die mit Cybervorfällen in Zusammenhang stehen, in den vergangenen anderthalb Jahren angestiegen – so zumindest der vor Kurzem von Cowbell vorgestellte ,Cyber Roundup 2026 Claims Report’.“ Dennoch, so der Report, sei das Volumen der US-Prämien für Cyberversicherungen deutlich zurückgegangen – auf mittlerweile 9,14 Milliarden US-Dollar.

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Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer warnt unter Bezugnahme auf den aktuellen Cowbell-Report: Die Cyberkriminellen werden aufrüsten!

Summe der von Opfern gezahlten Lösegelder laut Cyberversicherungsstudie fast halbiert

Ein Grund dafür: „Die Summe der von den Opfern gezahlten Lösegelder habe sich im selben Zeitraum fast halbiert.“ Verteidigungsstrategien und Backup-Praktiken hätten sich verbessert, Verhandlungen mit Angreifern professionalisiert.

  • Immer häufiger würde es Unternehmen gelingen, die eigenen Systeme selbst wiederherzustellen. Immer seltener müsste ein von den Cyberkriminellen angebotener Entschlüsselungs-Key teuer eingekauft und zum Einsatz gebracht werden.

Jedoch würden die Cyberkriminellen aufrüsten: Als Reaktion auf die verbesserten Backups würden sie nun verstärkt auf „Double-Extortion“ – eine Kombination aus Datenverschlüsselung und Datendiebstahl – und Erpressung setzen.

74% aller Sicherheitsvorfälle „Faktor Mensch“ als Ausgangspunkt

„Wir bei KnowBe4 wissen schon lange, dass Investitionen in Sicherheitstechnologien allein nicht genügen, will man sich hier wirklich umfassend vor den Angreifern schützen. Der Cowbell-Report zeigt: Über 74 Prozent aller Sicherheitsvorfälle haben den ,Faktor Mensch’ als Ausgangspunkt.“

  • „Social Engineering“ sei nach wie vor der erfolgreichste Angriffsvektor. Allein 2025, so der Report, konnten demnach weltweit 3,8 Millionen Phishing-Angriffe identifiziert werden.

Einen „Boost“ erhielten diese Angriffe – quanti- wie qualitativ – durch die zunehmende Nutzung Generativer KI. Phishing-Varianten wie „Smishing“ (SMS) und „Vishing“ (Telefonbetrug) explodierten, wobei KI-gestützte Stimmenimitationen („Deepfakes“) am Telefon den Betrug auf ein ganz neues qualitatives Level heben würden.

Maßnahmen-Katalog aus Cyberversicherungsreport von Cowbell

Um sich erfolgreich gegen solche und ähnliche KI-gestützten „Social Engineering“-Angriffe zu wappnen, empfiehlt der Report folgende Maßnahmen:

  • Multi-Faktor-Authentifizierung
    Ein essenzieller Schutzmechanismus, um kompromittierte Zugangsdaten für Angreifer unbrauchbar zu machen.

  • Robuste Backup-Strategie
    Isolierte und getestete Backups seien der Hauptgrund für die aktuell sinkenden Lösegeldzahlungen und blieben bei Ransomware-Angriffen unverzichtbar.

  • Regelmäßige Penetrationstests
    Über 95 Prozent aller Versicherungsnehmer, die ergänzende Micro-Pen-Tests durchführten, seien, laut den Daten von Cowbell, bisher komplett schadenfrei geblieben.

  • „Security Awareness Training“
    Da Phishing und menschliches Versagen bei Cyberangriffen nach wie vor das Haupteinfallstor bildeten, sei ein kontinuierliches Training der Mitarbeiter die absolut wichtigste Maßnahme zum erfolgreichen Aufbau und zur Stärkung der eigenen menschlichen Firewall.

Im heutigen Digitalen Zeitalter sei die kontinuierliche Aufklärung der gesamten Belegschaft über sämtliche aktuellen Cyberrisiken ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung einer ganzheitlichen Unternehmenssicherheit. „Am effektivsten – da umfassendsten – lässt sich dieser Ausbau des Sicherheitsbewusstseins durch den Einsatz eines modernen ,Digital Workforce Security’-Systems bewerkstelligen“, rät Krämer. Mit solchen und ähnlichen Systemen sei es Unternehmen möglich, ihre Risiken signifikant zurückzufahren und Mitarbeiter zur besten Verteidigung im Kampf gegen Cyberbedrohungen zu machen.

Weitere Informationen zum Thema:

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KnowBe4 News und Wissenswertes

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Dr. Martin J. Krämer

cowbell
CYBER ROUNDUP 2026 Claims Report / Insights and trends from Cowbell’s claims data

datensicherheit.de, 31.01.2026
Cyberversicherungen: Compliance zur Senkung der Prämien / Cyberversicherungen werden zu einem zentralen Bestandteil der Risikovorsorgestrategie – Sicherheitsverantwortliche könnten nun in Zeiten verschärfter Prüfung durch die Versicherer einen Weg finden, die Prämien zu minimieren

datensicherheit.de, 20.05.2026
Menschliches Verhalten weiterhin kritische Schwachstelle der Cybersicherheit / MetaCompliance beleuchtet mit einer Studie die weit verbreitete Sorge von CISOs, dass bestehende Maßnahmen das Cyberrisiko durch menschliche Fehler nicht wirksam angehen

datensicherheit.de, 28.03.2026
NIS2 wird nicht an der Technologie scheitern – sondern am Faktor Mensch / Die EU-Richtlinie erhöht die Erwartungen an die Cybersicherheit in ganz Europa und stellt das menschliche Verhalten in den Mittelpunkt der Compliance – MetaCompliance fordert Unternehmen auf ihre Belegschaft vorzubereiten.

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