Rechenzentrum – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 20 Nov 2025 19:06:18 +0000 de hourly 1 Perspektiven für die nationale RZ-Strategie: eco lädt zum Diskussionsabend ein https://www.datensicherheit.de/perspektiven-nationale-rz-strategie-eco-einladung-diskussionsabend https://www.datensicherheit.de/perspektiven-nationale-rz-strategie-eco-einladung-diskussionsabend#respond Sun, 23 Nov 2025 00:06:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51077 Die unter dem Dach des eco gegründete „Allianz zur Stärkung Digitaler Infrastrukturen“ veranstaltet am 4. Dezember 2025 in Berlin eine hochkarätige Diskussionsrunde

[datensicherheit.de, 23.11.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. bringt sich aktiv in die aktuelle Debatte um den Rechenzentrumsstandort Deutschland ein und erörtert mit Experten eine zentrale Frage: „Wie sieht eine zukunftsfähige Standortpolitik aus, und welche Rolle spielen dabei AI-Gigafactories?“ Die unter dem Dach des eco gegründete „Allianz zur Stärkung Digitaler Infrastrukturen“ lädt zum 4. Dezember 2025 ein, um diese und weitere relevante Fragestellungen im Rahmen einer hochkarätigen Diskussionsrunde zu behandeln.

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Abbildung: eco

Die „Allianz zur Stärkung Digitaler Infrastrukturen“ strebt an, gemeinsam die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte digitale Infrastruktur zu stellen

KI-Standort Europa: Etablierung sogenannter AI-Gigafactories zur strategischen Stärkung

In der aktuellen Debatte um den Rechenzentrumsstandort Deutschland stellte sich eben eine zentrale Frage: „Wie sieht eine zukunftsfähige Standortpolitik aus, und welche Rolle spielen dabei AI-Gigafactories?“

  • Mit dem Vorhaben zur Etablierung sogenannter AI-Gigafactories verfolge die EU das Ziel, den KI-Standort Europa strategisch zu stärken.

Gleichzeitig bemühe sich das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) – in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) – mit der „Nationalen Rechenzentrumsstrategie“ um eine ganzheitliche Herangehensweise an die Standortpolitik für digitale Infrastruktur.

eco fordert eine resiliente, leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur

Klar ist laut eco: „Deutschland muss als Standort für Rechenzentren attraktiv bleiben!“ Dafür müssten jetzt die richtigen Weichen gestellt werden.

  • Der Fokus auf ein KI-Basisinfrastruktur sei zentral, dürfe jedoch nicht den Blick verstellen für die Anforderungen an eine resiliente, leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur, welche auch die Digitalisierung jenseits von Künstlicher Intelligenz (KI) trage.

Im Mittelpunkt stünden konkrete Hemmnisse wie die Verfügbarkeit von Flächen und der Zugang zu Strom, welche zeitnah adressiert werden müssten. Einerseits, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland kurz- und mittelfristig zu sichern, andererseits, um langfristige Entwicklungsperspektiven und Innovationsströme zu ermöglichen.

Allianz-Talk „Standortpolitik mit Weitblick oder ,all in for AI Gigafactories’? – Perspektiven für die nationale RZ-Strategie“

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 17.30 – 20.30 Uhr
Quadriga Forum
Werderscher Markt 15 in 10115 Berlin (Mitte)
Teilnahme kostenlos, Online-Anmeldung erforderlich.

AGENDA (ohne Gewähr)

  • 17.30 Uhr Registrierung
  • 18.00 Uhr Begrüßung
    – Alexander Rabe, eco-Geschäftsführer
  • Einführung in das Thema aus Sicht der Allianz
    – Günter Eggers, Director Public at NTT Global Data Centers EMEA – angefragt
  • Impuls: „AI Gigafactories in der RZ-Strategie“
    – Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin „Technologische Souveränität und Innovation“ im BMFTR – angefragt
  • Podiumsdiskussion: „Wie sieht die Zukunft des Rechenzentrumsstandort aus?“
    – Henri Schmidt, MdB (CDU) – zugesagt
    – Johannes Schätzl, MdB (SPD) – zugesagt
    – Rebecca Lenhard, MdB (Bündnis90 / Die Grünen) – angefragt
    – Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – angefragt
    – Michael Schultz, BMDS – angefragt
    – Günter Eggers, NTT – angefragt
  • Schlusswort: „Ausblick auf die RZ-Strategie des Bundes“
    – Robert Heinrich, Unterabteilungsleiter DWII im BMDS – zugesagt
  • Networking (bis ca. 20.30 Uhr)

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Über uns: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet.

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
AllianzTalk – Standortpolitik mit Weitblick oder „all in for AI Gigafactories“? – Perspektiven für die nationale RZ-Strategie / Datum 04.12.2025 17:30 – 20:30 Uhr

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Kostenfreie Teilnahme AllianzTalk

datensicherheit.de, 16.11.2025
Zuspitzung der Energiekrise für Rechenzentren gefährdet Digitalstandort Deutschland / „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ fordert wettbewerbsfähige Strompreise und zuverlässige Netzanschlüsse für Rechenzentrenbranche

datensicherheit.de, 11.11.2025
Rechenzentren: KI treibt deren Verbreitung auch in Deutschland / Deutschland muss sicherstellen, über ausreichend leistungsfähige Rechenzentren für Künstliche Intelligenz zu verfügen – nur dann kann die Digitale Souveränität gestärkt und gegenüber internationalen Technologieführern aufgeholt werden

datensicherheit.de, 22.07.2025
Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren / Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

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Datenhoheit und -sicherheit: LRZ-Erfahrungen mit neuer Veeam-Datensicherungslösung https://www.datensicherheit.de/datenhoheit-sicherheit-lrz-erfahrungen-veeam-datensicherungsloesung https://www.datensicherheit.de/datenhoheit-sicherheit-lrz-erfahrungen-veeam-datensicherungsloesung#respond Wed, 24 Sep 2025 07:20:43 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50257 Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) setzt auf Veeam-Lösungen, um damit 55.000 „Microsoft 365“-Anwender zu schützen und die Migration von „VMware“ auf „Nutanix“ zu vereinfachen

[datensicherheit.de, 24.09.2025] Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in München ist als der zentrale IT-Dienstleister für alle dort ansässigen Universitäten und Hochschulen wichtiger Partner für die Digitale Transformation des Forschungs- und Bildungssektors – es bietet grundlegende IT-Dienstleistungen für viele Universitäten und Hochschulen im Freistaat Bayern. Um wichtige Anwendungs-, Forschungs- und Studentendendaten zu schützen, suchte das LRZ eine Datensicherungslösung, „die effiziente und skalierbare Backups sowie Datenhoheit und Schutz vor Ransomware bietet“. Stephan Peinkofer, „Head Of Data Science Storage Infrastructures“ beim LRZ, kommentiert die gefundene Lösung: „Mit Veeam minimieren wir das Risiko beim Wechsel des Hypervisors und können während des Umzugs aktuelle und verifizierte Backups zuverlässig und sicher wiederherstellen.“

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Foto: © Bayerische Akademie der Wissenschaften

Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) ist der IT-Dienstleister der Münchner Universitäten und Hochschulen u.a.

LRZ-Auftrag: Sicherung wichtiger Anwendungs-, Forschungs- und Studentendaten

Eine der LRZ-Hauptaufgaben ist demnach die Sicherung wichtiger Anwendungs-, Forschungs- und Studentendaten auf rund 1.000 virtuellen Maschinen. Die virtualisierte Umgebung habe jedoch keine umfassende Redundanz geboten, um die kritischsten Systeme zusätzlich vor Speicherausfällen und vor zunehmenden Cyberbedrohungen zu schützen. „Als zentraler IT-Dienstleister und Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreut das LRZ auch eine große ,Microsoft Exchange Server“-Landschaft mit über 100.000 Nutzern.“ Die Wiederherstellung einzelner Postfächer und E-Mails sei deshalb eine Standardanforderung an das Support-Team. Die vorhandene Backup-Lösung habe jedoch keine schnelle und einfache Möglichkeit geboten, auf solche Anfragen effizient zu reagieren, was für das LRZ-Team jedes Mal sehr zeitaufwändig gewesen sei.

  • Als Partneruniversitäten des LRZ dann damit begannen, mit „Cloud“-Lösungen für „Microsoft 365“ zur Zusammenarbeit und zum Teilen von Dateien zu arbeiten, hätten sich diese auch zunehmend nach Offline-Backups der „Cloud“-Daten erkundigt, um die Datenhoheit zu gewährleisten und einer zu engen Bindung an einen Anbieter entgegenzuwirken.

Um diese Anforderungen erfüllen zu können, habe das LRZ eine neue Datensicherungslösung gesucht. Peinkofer erläutert: „Wir wollten den Schutz der Daten verbessern und die Ausfallsicherheit steigern. Außerdem wollten wir das Risiko von Ransomware-Bedrohungen minimieren und gleichzeitig die Backup- und Wiederherstellungsprozesse optimieren.“

LRZ schützt inzwischen 1.000 geschäftskritische virtuelle Maschinen für einen reibungslosen und zuverlässigen Betrieb

Zunächst habe das LRZ Veeam-Lösungen für die riesige „Microsoft Exchange Server“-Landschaft implementiert, um Datenwiederherstellungen zu beschleunigen und zu vereinfachen. „Mit Veeam können wir Daten schnell und einfach direkt aus der Managementkonsole wiederherstellen“, berichtet Peinkofer. Sie könnten ihren Kunden nun noch einen besseren und effizienteren Service bieten, da sie für diese einfache Aufgabe nicht mehr auf mehrere Werkzeuge zurückgreifen müssten.

  • Nachdem das LRZ die Vorteile der Veeam-Lösungen zu schätzen gelernt hatte, habe es die Nutzung schnell ausgeweitet und schütze damit inzwischen 1.000 geschäftskritische virtuelle Maschinen, um einen reibungslosen und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.

Peinkofer führt aus: „Wir sind eine treibende Kraft im Digitalverbund Bayern und unterstützen die Standardisierung und Zentralisierung von IT-Services im Bildungsbereich zur Steigerung der Kosteneffizienz.“ Mit Veeam-Lösungen sicherten sie nun wichtige Anwendungen – wie die auf der „Atlassian Confluence Wiki“-Software basierende Kollaborationsplattform „BayernCollab“ mit über 130.000 Nutzern von 19 Hochschulen.

LRZ hostet ferner rund 2.000 virtuelle Maschinen für andere Universitäten und Hochschulen

Darüber hinaus hoste das LRZ rund 2.000 virtuelle Maschinen für andere Universitäten und Hochschulen, welche so ebenfalls von den Veeam-Vorteilen profitierten. Dank der effizienten Storage-Integration könne Veeam mühelos skalieren, falls sich weitere Kunden für den neuen Backup-Service entscheiden.

  • „In der Vergangenheit konnten wir für Kunden nur 14 Tage zurückreichende Backupdaten wiederherstellen“, sagt Peinkofer im Rückblick und schlägt den Bogen in die Gegenwart:

„Jetzt bieten wir mit unabhängigen, unveränderlichen Backups, die kosteneffizient in gehärteten ,Linux’-Repositories von Veeam gespeichert werden, einen viel besseren Datenschutz mit einer Aufbewahrungsdauer von 90 Tagen. Unsere Kunden müssen dafür lediglich ein Kästchen auf dem Bestellformular ankreuzen. Alles andere geschieht vollautomatisch.“

LRZ in das Programm „Veeam Cloud & Service Provider“ (VCSP) eingebunden

Als einige bayerische Universitäten begannen, auf „Cloud“-Dienste für „Microsoft 365“ zu migrieren, habe das LRZ „Veeam Backup for Microsoft 365“ eingeführt, um von der „Cloud“ unabhängige, unveränderliche Offlinebackups anbieten zu können. „Die Veeam-Lösung ist einfach einzurichten und intuitiv zu bedienen.“ Peinkofer erläutert: „Ein Self-Service-Portal ermöglicht es unseren Partnerhochschulen, Backups flexibel zu managen und wiederherzustellen. Wir schützen jetzt schon rund 350 TB wichtige Forschungs- und Studierendendaten für über 55.000 Nutzer in mehreren Hochschulen und Universitäten. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Nutzer und Partner in den kommenden Jahren noch deutlich steigen wird.“

  • Um die Partnerschaft mit Veeam zu vertiefen, sei das LRZ in das Programm „Veeam Cloud & Service Provider“ (VCSP) eingebunden und ergänze das Serviceportfolio um „Veeam Cloud Connect“. Andere Universitäten und Hochschulen, die ihre eigenen virtuellen Maschinen betreiben und Veeam-Backups erstellen, könnten nun Remote-Backups beim LRZ speichern, um die Ausfallsicherheit weiter zu erhöhen und einen zusätzlichen Schutz gegen Ransomware-Angriffe zu schaffen.

In einem nächsten Schritt werde „Veeam Data Platform“ auch die geplante Hypervisor-Migration des LRZ von „VMware“ nach „Nutanix AHV“ unterstützen. „Mit Veeam reduzieren wir das Risiko der geplanten Migration unserer Virtualisierungsplattform und können eine durchgehende Datensicherheit während des gesamten Prozesses gewährleisten“, bilanziert Peinkofer. Veeam biete ihnen die benötigte Datenportabilität, um ihren Wechsel zu „Nutanix“ mit voller Kraft voranzutreiben, Kosten zu sparen und den Betrieb zu optimieren.

Weitere Informationen zum Thema:

lrz
Das LRZ im Überblick

lrz Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Daten: speichern, archivieren, managen

BAdW BAYERISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Forschungsvorhaben und Einrichtungen / Stephan Peinkofer

Digitalverbund Bayern
Digitalverbund Bayern im Hochschulbereich

BayernCollab
Willkommen am Confluence-System des Digitalverbunds Bayern / BayernCollab ist ein Ort zur kollaborativen Zusammenarbeit. Erstellen und bearbeiten Sie gemeinsam Seiten, arbeiten Sie hochschulübergreifend an Projekten zusammen und entwickeln Sie neue Ideen! Das System steht einer Vielzahl an bayerischen Hochschulen und Universitäten zur Verfügung!

veeam
We’re The Home Of Data Resilience

veeam
BaaS und DRaaS auf Basis von Veeam / Veeam Cloud & Service Provider (VCSP)-Programm / Technologien, Ressourcen und Lizenzierungsoptionen, um Ihren Umsatz mit Services zu steigern

datensicherheit.de, 13.08.2025
Laut Veeam-Ransomware-Bericht für das zweite Quartal 2025 Zunahme der Attacken und Lösegeldzahlungen / Das zweite Quartal 2025 markiert einen Wendepunkt bei Ransomware, da gezieltes Social-Engineering und Datenexfiltration bei Hackern nun die methodische Erstwahl sind

datensicherheit.de, 20.01.2025
NIS-2: Veeam-Umfrage in Deutschland kündet von vielen Baustellen der KRITIS-Betreiber / Nur 37 Prozent der Befragten tatsächlich konform zur NIS-2-Richtlinie

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5-Punkte-Plan des eco für zukunftsorientierte Rechenzentrumsstrategie des Bundes https://www.datensicherheit.de/5-punkte-plan-eco-zukunftsorientierung-rechenzentrumsstrategie-bund https://www.datensicherheit.de/5-punkte-plan-eco-zukunftsorientierung-rechenzentrumsstrategie-bund#respond Fri, 22 Aug 2025 23:17:34 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49776 Der eco fordert unter anderem wettbewerbsfähige Strompreise, schnellere Genehmigungen und ein Ende des „One-Size-Fits-All“-Ansatzes

[datensicherheit.de, 23.08.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. betont in einer aktuellen Stellungnahme die Bedeutung leistungsfähiger Rechenzentren als notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung und präsentierte hierzu am 22. August 2025 einen „5-Punkte-Plan für eine zukunftsorientierte Rechenzentrumsstrategie des Bundes“. Gefordert werden vom eco unter anderem wettbewerbsfähige Strompreise, schnellere Genehmigungen und ein Ende des „One-Size-Fits-All“-Ansatzes in der Bundesregierung.

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Abbildung: eco

Dr. Béla Waldhauser: Wer schon die normalen Rechenzentren nicht glaubwürdig unterstützt, der muss mit „Gigafactories“ erst gar nicht anfangen!

eco moniert: Deutschlands Anteil an weltweiten IT-Kapazitäten hat deutlich abgenommen

Die Rolle von Rechenzentren für den Wirtschaftsstandort Deutschland werde nicht zuletzt durch die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz (KI) immer wichtiger. „Bereits im Jahr 2023 ergab sich durch Rechenzentrumsnutzung eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von rund 250 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft.“

  • Für Forschungs- und Anwendungsszenarien im KI-Bereich sei ein funktionierendes „Ökosystem digitaler Infrastrukturen“, bestehend aus Rechenzentren, „Colocation“- und „Cloud“-Anbietern sowie Internetaustauschknoten, unerlässlich.

Deutschlands Anteil an den weltweiten IT-Kapazitäten habe in den letzten zehn Jahren deutlich abgenommen: „Zwischen 2015 und 2024 ist der Anteil der in den Rechenzentren in Deutschland installierten Server am Weltmarkt von 3,5 Prozent auf knapp 2,5 Prozent gesunken.“

eco fordert u.a. positive Rahmenbedingungen für Ansiedlung von Rechenzentren

„Die Regierung muss deshalb jetzt auch durch konkrete Deregulierungen und Entlastungen zeigen, dass sie es ernst meint mit der Stärkung des Standorts – denn wer schon die normalen Rechenzentren nicht glaubwürdig unterstützt, der muss mit ,Gigafactories’ erst gar nicht anfangen!“, kommentiert Dr. Béla Waldhauser, Sprecher der unter dem Dach des eco-Verbands gegründeten „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“.

  • Es sei notwendig, positive Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Rechenzentren zu schaffen. Die Bundesregierung habe daher eine „Rechenzentrumsstrategie“ angekündigt.

„Eine stabile Investitionsgrundlage erfordert eine Rechenzentrumsstrategie, die klare und attraktive Bedingungen, insbesondere in Bezug auf Energieversorgung, Infrastruktur und einheitliche regulatorische Vorgaben sowie Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen, garantiert.“

eco: Bundesregierung sollte bestehende Geschäfts- und Betriebsmodelle der Rechenzentrumsbranche berücksichtigten

Gleichzeitig müsse in einer solchen Rechenzentrumsstrategie eine klare Trennung zu den Anforderungen von „Cloud“-Services erfolgen, welche zwar auf der Recheninfrastruktur basierten, sich jedoch vor allem auf Datenhoheit, Interoperabilität und Marktzugang konzentrierten.

  • Konkret fordert nun der eco, „dass die Bundesregierung die bestehenden verschiedenen Geschäfts- und Betriebsmodelle in der Rechenzentrumsbranche berücksichtigt“. Waldhauser betont: „,One Size fits all’ funktioniert hier tatsächlich nicht!“

Er führt weiter aus: „Geschäftsmodellabhängig können Standortfaktoren, Sicherheitsanforderungen sowie Beeinflussbarkeit der IT-Komponenten signifikant variieren. Die Berücksichtigung unterschiedlicher Betriebseigenschaften bei der Entwicklung einer übergreifenden Rechenzentrumsstrategie ist daher von entscheidender Bedeutung.“

Laut eco Überarbeitung des Regulierungsrahmens in Bezug auf Energieeffizienz und Abwärmenutzung erforderlich

Zentral ist aus Sicht des Verbands auch eine Überarbeitung des bestehenden Regulierungsrahmens in Bezug auf Energieeffizienz und Abwärmenutzung. Dieser sollte sich an den bestehenden EU-Standards orientieren und gemeinsam mit der Branche zeitnah evaluiert werden.

  • Drittens müsse die Bunderegierung eine integrierte Infrastrukturplanung vorantreiben, um Rechenzentren sinnvoll in Strom- und Wärmenetze einzubinden. Eine enge Verzahnung mit der kommunalen Wärmeplanung sei hier ebenfalls von immenser Bedeutung.

Viertens fordert der eco „eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren inklusive der Flächennutzungsplanung und der Umweltgenehmigung von Rechenzentren“.

eco erwartet, dass „Rechenzentrumsstrategie“ des Bundes im Dialog mit der Branche entwickelt wird

Zentral ist aus Sicht des Verbands außerdem die Versorgung von Rechenzentren mit bezahlbarem und grundlastfähigem Strom. Die Strompreise in Deutschland müssten wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich gestaltet sein. „Das heißt, es müssen zum einen beihilferechtliche Vorgaben überarbeitet werden, um Entlastungen zu ermöglichen.“ Zum anderen müsse auch der Zugang zu Stromnetzanschlusskapazität gewährleistet sein.

  • „Rechenzentren sind das Fundament für digitale Leistungsfähigkeit als auch Digitaler Souveränität sowie für einen wettbewerbsfähigen und resilienten Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Waldhauser.

Eine „Rechenzentrumsstrategie“ des Bundes sollte daher im Dialog mit der Branche sowie eng verzahnt mit Ländern und Kommunen entwickelt werden, bestehende Hürden und Wettbewerbsnachteile konsequent abbauen und die Rechenzentrumsbranche am Standort Deutschland nachhaltig stärken.

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet

VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT E.V. eco, 22.08.2025
eco Kernforderungen an eine Rechenzentrumsstrategie des Bundes

EINE INITIATIVE DES eco
DIGITALE INFRASTRUKTUREN WIR SIND DAS INTERNET / Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

EINE INITIATIVE DES eco
DIGITALE INFRASTRUKTUREN WIR SIND DAS INTERNET / Mitglieder & Organisation

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Spillover-Effekte von Rechenzentren: Rückgrat der KI-Revolution in Deutschland / Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der unter dem Dach des eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

iea INTERNATIONAL ENERGY AGENCY
Energy and AI / World Energy Outlook Special Report

datensicherheit.de, 22.07.2025
Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren / Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

datensicherheit.de, 17.07.2024
Wachstumsinitiative der Bundesregierung: Ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren / eco begrüßt Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden

datensicherheit.de, 14.08.2023
Drohender Totalausfall: Sicherheitslücken in Rechenzentren könnten Energieversorgung lahmlegen / Trellix Advanced Research Center veröffentlicht Bericht zur Bedrohung moderner Rechenzentren

datensicherheit.de, 26.04.2019
Bitkom: Standortnachteile bremsen deutsche Rechenzentren aus / Strom macht oft mehr als 50 Prozent der Betriebskosten aus / Große Abwärmemengen bleiben wegen fehlender Einspeisung ungenutzt / Policy Paper zu Rechenzentren veröffentlicht

datensicherheit.de, 23.01.2019
Entfernung georedundanter Rechenzentren von fünf auf 200 Kilometer angehoben / Johan van den Boogaart kommentiert Neufassung der BSI-Empfehlung

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Koalitionsvertrag: Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland kommentiert wohlwollend https://www.datensicherheit.de/koalitionsvertrag-allianz-staerkung-digital-infrastrukturen-deutschland-kommentar-wohlwollen https://www.datensicherheit.de/koalitionsvertrag-allianz-staerkung-digital-infrastrukturen-deutschland-kommentar-wohlwollen#respond Thu, 10 Apr 2025 23:52:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47210 Bekenntnis zu starkem Rechenzentrumsstandort Deutschland gewürdigt

[datensicherheit.de, 11.04.2025] Die unter dem Dach des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. gegründete Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland hat den am 9. April 2025 vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrags von Union und SPD – mit Blick auf Rechenzentren – wohlwollend kommentiert: Demnach zeigt sich, dass die neue Koalition die Bedeutung von Rechenzentren als „Fundament der Digitalen Transformation“ erkannt hat und eine grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Branche am Standort Deutschland anstrebt.

Seit Langem geforderter Paradigmenwechsel in der Rechenzentrumspolitik in Deutschland

„Wir sehen erstmals den von uns seit Langem geforderten Paradigmenwechsel in der Rechenzentrumspolitik in Deutschland – hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, so Dr. Béla Waldhauser, Sprecher der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland.

  • Insbesondere die geplante Einbeziehung der Rechenzentrumsbranche in die Strompreiskompensation sei ein zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Betrieb von Rechenzentren. Auch die Ankündigung, bestehende Vorgaben zur Abwärmenutzung zu erleichtern, bewertet der Verband positiv:

„Wir hoffen, dass die bedingungslose Verpflichtung zur Abwärmenutzung und die bestehenden Beweislasten und Dokumentationspflichten durch die neue Bundesregierung geprüft und bereinigt werden“, betont Waldhauser.

Bekenntnis zu einem starken Rechenzentrumsstandort Deutschland

Die Ankündigung der neuen Koalitionspartner, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und zu digitalisieren, entspreche ebenfalls einer vielfach wiederholten Forderung der Rechenzentren-Allianz im eco-Verband.

  • Mit diesem Bekenntnis zu einem starken Rechenzentrumsstandort Deutschland und den geplanten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Ökosystems digitaler Infrastrukturen adressiere die Koalition auch Kritik aus der Wirtschaft:

Laut der aktuellen „eco Branchenpuls“-Umfrage unter IT-Entscheidern in Deutschland vom ersten Quartal 2025 bewerteten 46 Prozent der Befragten den Zustand der digitalen Infrastrukturen als größtes Hemmnis für die Digitale Transformation.

Weitere Informationen zum Thema:

DIGITALE INFRASTRUKTUREN
Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT, 02.04.2025
eco Branchenpuls: Digitale Transformation in Deutschland unter Druck / IT-Entscheider:innen sehen Regulierung als größtes Hindernis

datensicherheit.de, 11.04.2025
DAV-Kommentar zum Koalitionsvertrag: Viel Innere Sicherheit auf Kosten der Freiheit befürchtet / DAV äußert gemischtes Fazit zum vorgelegten Entwurf

datensicherheit.de, 10.04.2025
Die Digitale Transformation im Blick: eco kommentiert neuen Koalitionsvertrag – Zustimmung und Bedenken / Digitalministerium als starkes, aber Vorratsdatenspeicherung als falsches, da grundrechtswidriges Signal

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IT-Schadensvorfälle: Vorbeugung rettet Unternehmen https://www.datensicherheit.de/it-schadensvorfaelle-vorbeugung-rettung-unternehmen https://www.datensicherheit.de/it-schadensvorfaelle-vorbeugung-rettung-unternehmen#respond Thu, 07 May 2020 19:14:14 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=36217 Einige gezielt ausgewählte technische Maßnahmen und Trainingsangebote für Mitarbeiter steigern das Sicherheitsniveau

[datensicherheit.de, 07.05.2020] Wohl nahezu jedes schon einige Jahre am Markt bestehendes Unternehmen wurde schon mit einem Schadensvorfall der eigenen IT-Infrastruktur konfrontiert: Datendiebstahl oder Systemausfall – Daten sind in solchen Fällen im schlimmsten Fall unwiederbringlich verloren und die Infrastruktur könnte geschädigt sein. „Vorbeugen kostet weniger als im Nachhinein Schäden zu beseitigen“, betont Torben Belz, Geschäftsführer der PLUTEX GmbH aus Bremen. Oft kämen Unternehmen erst auf Experten für Datenmanagement und Infrastruktur zu, wenn sie bereits eine schlechte Erfahrung gemacht haben.

Szenario 1: Angriff mittels Schadsoftware oder Hacker-Attacke

Bei Schadensvorfällen im IT-Kontext gibt es im Prinzip zwei Szenarien: Einerseits einen gezielten Angriff mittels Schadsoftware wie Viren oder eine Hacker-Attacke. Hierbei könnten Betroffene sogar häufig am Monitor verfolgen, wie sich das System aufhängt oder Viren auf die Programme zugreifen, so Belz. „Leider besteht noch immer der Irrglaube, dass der Schaden geringgehalten werden kann, wenn der Computer einfach ausgeschaltet wird. Aber das stimmt nicht.“
Ganz im Gegenteil: In diesem Fall könne man den Verlauf des Vorfalls nicht mehr nachvollziehen. Dies sei aber entscheidend, um die Sicherheitslücke bzw. Schwachstelle zu finden.

Vorbeugung: Zur Schadensbehebung vom befallenen System Sicherungskopie erstellen

Experten raten daher, betroffene Systeme von der restlichen, noch nicht befallenen Infrastruktur abzukoppeln. Belz: „Bei einem Sicherheitsvorfall ist es wichtig, vom befallenen System eine Sicherungskopie zu erstellen, bevor es abgeschaltet wird. Denn nur so lässt sich im Nachgang eruieren, welche Sicherheitslücke ausgenutzt wurde.“
Wer innerhalb des Unternehmens keine entsprechende IT-Fachkraft beschäftigen kann, sollte sich demnach externe Hilfe in Form eines Serviceproviders holen. Im Falle eines Falles gelte mithin, durchzuatmen, zum Telefonhörer zu greifen und sich direkt mit dem entsprechenden Fachmann verbinden lassen.

IT-Totalausfall bewirkt in der Regel Datenverlust

Das zweite Szenario, der Totalausfall, gehe in der Regel mit einem Datenverlust einher. „Leider sichern immer noch viel zu wenige Unternehmen ihre Daten regelmäßig und die, die es tun, nehmen Backups häufig nur lokal vor“, kritisiert Belz und betont: „Leider hilft das bei einem Totalausfall nicht. Eine vollumfassende Datenredundanz ist nur durch Mehrfachspeicherungen mit geographischer Trennung möglich.“
Gehen Daten aufgrund eines Ausfalls verloren, griffen Serviceprovider auf die redundant abgelegten Backups zu und könnten die Daten so wiederherstellen. „Voraussetzung ist, dass täglich mindestens einmal alle Daten gesichert werden und diese Sicherung, also das ‚Backup‘, mehrfach auf Servern oder Storagesystemen in geographisch getrennten Rechenzentren abgelegt wird“, erläutert Belz. So stelle man sicher, dass die Backup-Daten stets wieder hergestellt werden könnten, auch wenn es an einem Standort beispielsweise einen Hardwareausfall gibt. So könnten sie die Daten „innerhalb weniger Stunden“ wiederherstellen.

Aufmerksamkeit und Achtsamkeit der Mitarbeiter zur Vorbeugung trainieren

Um die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit von Mitarbeitern für die Systeminfrastrukturen zu trainieren, empfiehlt Belz, ebenfalls zur Vorbeugung regelmäßig Schulungen mit klar definierten Maßnahmenplänen abzuhalten: „Das muss nicht immer ein Tagesseminar sein.“
Wie schon in der Schule gelehrt, würden Wiederholungen dabei helfen, sich Sachverhalte einzuprägen. Dies erleichtere es allen Mitarbeitern, bei einem Vorfall richtig zu reagieren. Abgesehen davon böten regelmäßige Schulungen eine gute Gelegenheit, neuartige Spam- oder Phishing-Arten und Hacker-Trends vorzustellen, denn diese änderten sich ständig.

Weitere Informationen zum Thema:

WESER KURIER, 05.04.2020
Made in Bremen / Im Herzen des Internets

datensicherheit.de, 18.07.2019
Benchmark-Studie: Mitarbeiter als größtes Risiko für Unternehmen

datensicherheit.de, 19.06.2019
Warum Mitarbeiter zum größten Cyberrisiko werden können

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https://www.datensicherheit.de/it-schadensvorfaelle-vorbeugung-rettung-unternehmen/feed 0
Colt Data Centre Services expandiert in Frankfurt https://www.datensicherheit.de/colt-data-centre-services-expansion-frankfurt https://www.datensicherheit.de/colt-data-centre-services-expansion-frankfurt#respond Wed, 12 Jun 2019 12:02:15 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=32942 Frankfurt ist einer der wichtigsten Märkte für europäische Rechenzentren

[datensicherheit.de, 12.06.2019] Das Unternehmen Colt Data Centre Services (DCS) baut seine Präsenz in Deutschland mit einem neuen Rechenzentrum in Frankfurt West aus. Die strategische Entscheidung zur Expansion resultiert aus der großen Nachfrage der Cloud-Service-Provider in der Region und unterstreicht die Investitionsbemühungen des Unternehmens in neue und bestehende Märkte. Dazu gehören seit kurzem auch die Standorte Tokyo und Mumbai.

Frankfurt ist einer der wichtigsten Märkte für europäische Rechenzentren aufgrund des dort beheimateten weltweiten Internetknotens und der vielen globalen Carrier, die es neben London zu einem der größten europäischen Datencluster machen.

Rechenzentrum mit 16 Datenhallen auf 8.000 Quadratmetern

Das Rechenzentrum von Colt DCS in Frankfurt West soll nach Fertigstellung über 16 Datenhallen auf 8.000 Quadratmetern verfügen. Jede einzelne dieser Hallen ist dann in der Lage, IT-Infrastrukturen mit bis zu 1,75 Megawatt zu versorgen. Insgesamt hat die neue Anlage eine Leistung von 25 MW. Die Eröffnung wird voraussichtlich Ende 2020 erfolgen. Mit der vorhandenen Kapazität ermöglicht Colt DCS seinen Kunden Zugang zu den größten internationalen Carriern. Diese wiederum können dank des neuen Rechenzentrums das riesige Datenaufkommen in Frankfurt meistern, denn neben London, Amsterdam und Paris gehört die Stadt zu den „Big Four“ unter den Verbindungszentren in Europa.

Starke und anhaltende Nachfrage nach neuen Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland

Deutschland verzeichnet eine starke und anhaltende Nachfrage nach neuen Rechenzentrumskapazitäten von Cloud-Service-Providern. Diese benötigen große, zusammenhängende Flächen. Colt DCS wird dank der Expansion in der Lage sein, große Unternehmen und Cloud-Anbieter mit mehr Kapazität und Konnektivitätslösungen zu bedienen.

Detlef Spang, CEO von Colt DCS, sagt: „Der Ruf Frankfurts als einer der wichtigsten Data Hubs auf dem gesamten Kontinent verbreitet sich immer weiter. Schließlich wird der Standort für Rechenzentrumsbetreiber immer attraktiver: Die Nachfrage ist sehr hoch und der Grundstückskauf selten ein Problem.“

Grundstücke mit guter Stromversorgung nötig

Eine Schwierigkeit bestehe jedoch darin, solche Grundstücke zu erwerben, die über eine gute Stromversorgung verfügen. Colt DCS‘ neuer Standort in Frankfurt West verfügt über ein Umspannwerk in direkter Nachbarschaft und mehrere Stromlieferanten in unmittelbarer Nähe.

Damit stellen wir sicher, dass wir Zugang zu einer zuverlässigen und redundanten Stromversorgung haben. Wir möchten unseren Kunden skalierbare, Carrier-neutrale Konnektivitätsdienste flexibel auf Abruf bereitstellen – egal wann und wo sie diese benötigen. Die Expansion unterstützt dies und ermöglicht es uns, gemeinsam mit unseren Kunden zu wachsen.“ 

Weitere Informationen zum Thema:

Initiative Digital
Meistern wir die Digitale Revolution. Gemeinsam

datensicherheit.de, 09.10.2018
Sichere digitale Infrastrukturen: Mehrheit der Nutzer bevorzugt inländische Datenspeicherung

datensicherheit.de, 26.08.2013
Betriebssicheres Rechenzentrum: Neuer BITKOM-Leitfaden insbesondere für KMU

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Studie: Zugriff auf Daten und Anwendungen in der Cloud mit Mobilgeräten https://www.datensicherheit.de/studie-zugriff-daten-anwendungen-cloud-mobilgeraete https://www.datensicherheit.de/studie-zugriff-daten-anwendungen-cloud-mobilgeraete#respond Sun, 21 Apr 2019 18:58:19 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=31699 Zscaler Report gibt Einblick in Sicherheitsbedenken, die durch mobile Mitarbeiter und deren Remote Access im Zuge der Cloud Transformation entstehen

[datensicherheit.de, 21.04.2019] Zscaler, Inc. veröffentlichte seinen Bericht „State of digital Transformation Report EMEA 2019“. Laut der Studie greift eine Mehrheit der Mitarbeiter in 72% der befragten Unternehmen auf Anwendungen und Daten in der Cloud oder im Rechenzentrum über ihre Mobilgeräte zu. In 29% der Unternehmen in UK, Frankreich, Deutschland und den BeNeLux-Staaten arbeiten sogar drei Viertel der Belegschaft mobil. Die hohe Mobilitätsrate deckt sich mit den wichtigsten Gründen für Transformationsinitiativen, die unter anderem mit größerer Flexibilität für Mitarbeiter (37%) und mit der Implementierung effizienterer Prozesse (38%) angegeben wurden.

Sicherheitsbedenken bezüglich des Zugriffs auf Daten und Anwendungen

Nach den größten Hürden der digitalen Transformation befragt, nahm Sicherheit die Führungsposition ein. 80 Prozent der Unternehmen haben Sicherheitsbedenken aufgrund der Art und Weise, wie Mitarbeiter aus der Ferne auf Daten und Anwendungen zugreifen. Als wichtigste Faktoren für die Bedenken wurden die Nutzung unsicherer Netzwerke (34%) und nicht verwaltete Geräte (21%) angegeben, sowie der Blanko-Zugriff auf das gesamte Unternehmensnetzwerk (20%).

Mathias Widler, Regional Vice President & General Manager, Central EMEA Zscaler

Bild: Zscaler

Mathias Widler, Regional Vice President & General Manager, Central EMEA Zscaler

Sicherer, granularer Zugriff nötig

Unternehmen bemerken im Zuge ihrer Transformationsinitiativen, dass der herkömmliche Weg des Remote-Zugriffs auf Anwendungen in der Cloud oder im Rechenzentrum mit Sicherheitsrisiken einhergehen kann. Mit der Verlagerung des Perimeters in das Internet ist Mikrosegmentierung auf Ebene der einzelnen Anwendung eine Möglichkeit, um den geänderten Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen. Denn nicht nur mobile Mitarbeiter, sondern auch Berater oder Drittparteien benötigen sicheren, granularen Zugriff auf Anwendungen in der Cloud oder im Rechenzentrum.

„Die digitale Transformation geht mit vielfältigen Vorteilen als Business-Enabler einher, die von größerer Flexibilität der Mitarbeiter bis hin zu Kostenersparnissen und Effizienzgewinn reichen. Allerdings müssen die Digitalisierungsinitiativen alle Aspekte des Unternehmens umfassen, nicht nur die IT“, so Mathias Widler, Regional Vice President & General Manager, Central EMEA Zscaler. „Durch Anwendungen in der Cloud und User, die sich von überall aus verbinden, ist der klassische Perimeter verschwunden. Deshalb wird es Zeit, auch die Sicherheit losgelöst vom Netzwerk zu betrachten und dafür zu sorgen, dass Security Policies überall umgesetzt werden. Unabhängig davon, wo Anwendungen vorgehalten werden oder von wo aus sich Mitarbeiter verbinden. Wenn Anwendungen in die Cloud verlagert, sollte auch die Sicherheit dahin verschoben werden.”

Digitale Transformation vorrangig eine IT-Entscheidung

Der Bericht zeigt auch, dass digitale Transformation vorrangig eine IT-Entscheidung ist, wobei auch Geschäftsentscheider zunehmend die Digitalisierung vorantreiben, wie die Chief Information Officer (54%) und Chief Digital Officer (47%). Außerdem gaben 18% der befragten Unternehmen an, dass ihr CEO die digitale Transformation antreibt. Hauptgründe für den Start der Digitalisierung ist, neben der Flexibilität der Mitarbeiter (37%), die Strategie, sich auf die Kernkompetenz des Unternehmens zu konzentrieren (36%), verbesserte Umsatzmargen (36%) und Kosteneinsparungen (35%).

„Unternehmen müssen die Auswirkungen auf die Netzwerkleistung bedenken, die durch die Transformation ihrer Anwendungen in die Cloud entstehen, wie den Bandbreitenbedarf und die Latenz, die durch Hub- und Spoke Architekturen verursacht werden,“ so Widler weiter. „Anwendungen in die Cloud zu verlagern muss im Einklang mit den Netzwerkinfrastruktur- und Sicherheitsanforderungen betrachtet werden. Direkter Zugang zu den Anwendungen im Internet mit Sicherheits-Policies, die Anwender schützen, unabhängig von ihrem Standort oder ihrem Gerät, ist das neue Gebot.”

Umfrage-Methode:

Atomik Research befragte 404 CIOs, CISOs und Leiter der Netzwerkarchitektur von Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern in GB, Deutschland, Frankreich und den BeNeLux-Ländern Ende Januar 2019.

Weitere Informationen zum Thema:

Zscaler
Digitale Transformation Status und Herausforderungen

datensicherheit.de, 07.04.2019
Phishing-Gefahr: Kompromittierte WordPress-Webseiten entdeckt

datensicherheit.de, 16.03.2019
Zscaler meldet Aufdeckung aktueller Scamming-Kampagnen

datensicherheit.de, 11.03.2019
Warum ein CISO auch als Data Privacy Officer tätig wird

datensicherheit.de, 22.09.2017
IT-Security: Die Zukunft liegt in der Automatisierung

datensicherheit.de, 03.02.2017
Datensicherheit versus Datenschutz: SSL-Scanning

 

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eco startet Veranstaltungsreihe LocalTalk 2016 – Datacenter Life Savers – https://www.datensicherheit.de/eco-startet-veranstaltungsreihe-localtalk-2016-datacenter-life-savers https://www.datensicherheit.de/eco-startet-veranstaltungsreihe-localtalk-2016-datacenter-life-savers#respond Tue, 29 Mar 2016 12:55:32 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25234 Das Format richtet sich insbesondere an Rechenzentrums- und IT-Verantwortliche

[datensicherheit.de, 29.03.2016] Am 14. und 27. April sowie am 19. Mai veranstaltet eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. die Networking-Reihe LocalTalk – Data Center Life Savers.
Das Veranstaltungsformat richtet sich an Rechenzentrums- und IT-Verantwortliche und besteht aus einer ca. 60 minütigen thematischen Einführung mit kurzen Impulsvorträgen. Im Anschluss besteht für die Gäste beim get-together ausreichend Gelegenheit, um mit den Experten in lockerer Lounge-Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

eco Localtalk 2016

Bild: eco

Veranstaltungsreihe eco LocalTalk

Auf dem neuesten Stand bleiben

Die  Experten aus Forschung, Entwicklung und Operations berichten über innovative Entwicklungen und Best Practices für den Betrieb Ihres Rechenzentrums.

14.04.2016, Hamburg: „Emergency – Gut vorbereitet auf den Notfall“

Der Auftakt der 3-teiligen Reihe am 14.04. in Hamburg steht unter dem Motto „Emergency – Gut vorbereitet auf den Notfall“. Es begrüßen Sie u.a. Rainer von zur Mühlen, Sicherheitspionier und Herausgeber des Informationsdienstes „Sicherheitsberater“ sowie Dr. Béla Waldhauser, CEO, Telehouse Deutschland.

27.04.2016, München: „Power – Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit“

Am 27.4. dreht sich in München alles um „Power – Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit“. Freuen Sie sich u.a. auf Dr. Franz Georg Strauß, Verband gewerbliche und öffentliche Beleuchtung e.V., Prof. Dr. Nico Grove, Institute for Infrastructure Economics & Management sowie Alexander Hauser, e3 Computing GmbH.

19.05.2016, Frankfurt am Main: „Netzwerke, Konnektivität und Skalierbarkeit“

Die Abschluss-Veranstaltung am 19.5 in Frankfurt am Main befasst sich mit dem Thema „Netzwerke, Konnektivität und Skalierbarkeit“. Diskutieren Sie u.a. mit Donald Badoux, CEO der Equinix Germany GmbH, Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH sowie Dr. Thomas King, CIO der DE-CIX Management GmbH aktuellsten Problemstellungen der Branche.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung unter: https://go.eco.de/lifesavers

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Data Center Intelligence: Beta Systems gibt Empfehlungen https://www.datensicherheit.de/data-center-intelligence-empfehlungen https://www.datensicherheit.de/data-center-intelligence-empfehlungen#respond Wed, 05 Feb 2014 20:45:13 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=23140 Worauf Unternehmen beim Aufbau eines modernen und intelligenten Rechenzentrums achten müssen

[datensicherheit.de, 05.02.2014] Beta Systems Software AG, langjähriger Anbieter im Bereich „Data Center Infrastructure“ (DCI), gibt 4 Tipps für den Aufbau eines modernen und intelligenten Rechenzentrums. Unternehmensdaten bergen viele „Schätze“ wie Geschäfts- oder Operations-Informationen in den Rechenzentren. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen, setzen Unternehmen zunehmend auf die effiziente unternehmensweite und plattformübergreifende Auswertung und Nutzung dieser Daten. Gleichzeitig führt das ungebremste Wachstum der Unternehmensdaten zu einem starken Zuwachs von Daten auf der Non-z/OS-Seite. Welche Technologien sind erforderlich, um diese „Schätze“ zu heben und einen „Return-on-Data“ zu erzielen? Der Berliner Softwareanbieter Beta Systems gibt 4 Empfehlungen, worauf Unternehmen beim Aufbau eines modernen und intelligenten Rechenzentrums achten müssen:

  1. Multi-Plattformfähigkeit für die Verbindung des Rechenzentrums mit dezentralen Welten nutzen
    Damit Unternehmen einen größtmöglichen Return-on-Investment aus ihrer IT ziehen, sollte die Multi-Plattformfähigkeit wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl der Infrastruktursoftware sein. Diese sollte plattformübergreifend Informationen aus allen z/OS- und Non-z/OS-Quellen für die weitere Nutzung im Rechenzentrum aufbereiten und für Anwendungen und User aus allen Geschäftsbereichen öffnen.  XML- Daten können beispielweise mit Hilfe einer modernen Infrastrukturlösung im Intranet bereitgestellt und für Aufgaben wie Monitoring, Auditing Management und Accounting eingesetzt werden. Die Auswertung dezentraler wie auch zentraler Daten an einer Stelle im Rechenzentrum benötigt eine innovative Agententechnologie, die sich einheitlich für die Verarbeitung von Jobs, Dokumenten und Logs verwenden lässt.
  2. Mit einem Single Point of Information Daten effizient auswerten und prüfen
    In einem täglich genutzten Produkt werden laufend Änderungen von Anwendern oder Administratoren durchgeführt. Je nach Aufgabenstellung und Zugriffsberechtigung können dabei auch grundlegende Einstellungen wie Scan-Definitionen, das Ein- oder Ausschalten von Systemkomponenten oder Batch-Prozesse modifiziert werden. Neben unkritischen arbeitsbezogenen Änderungen gibt es ein Spektrum an unerwünschten oder schädlichen Änderungen. Dieses reicht von temporären Änderungen, die nicht rückgängig gemacht werden, bis hin zu internem, unerlaubten Zugriff auf geschützte Daten oder böswillige Änderungen an Systemeinstellungen. Um diese begutachten zu können, müssen in einer Überwachungseinheit die durchgeführten Änderungen angezeigt werden. Voraussetzung für diese umfassende Aufgabe ist, dass alle Daten an einer Stelle plattformübergreifend zur Auswertung gebracht werden. Ermöglicht wird dies durch ein durchgängiges System, Daten zu sammeln und auszuwerten, zu dem auch ein integriertes Agentennetzwerk gehört.
  3. Auf Lösungen mit hoher Usability setzen
    Bei der Auswahl ihrer Rechenzentrums-Infrastruktursoftware sollten Anwender auf höchstmögliche Standards hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit achten. Das Produkt sollte deutlich an dem Look-&-Feel moderner Web-Anwendungen orientiert sein und von seiner Usability vielfältige Funktionen wie private Favoriten (individueller Zugriff auf die am häufigsten benötigten Informationen), Kontext-Menüs oder Links auf Begleitdokumente in einer modernen Web-Oberfläche vereinen. Nicht zuletzt verringert sich dadurch auch der Schulungsbedarf der Mitarbeiter erheblich.
  4. Lösung mit umfassender, integrierter Compliance-Funktionalität wählen
    Mit Gesetzen – wie z. B. dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz (Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme) – will der Gesetzgeber sicherstellen, dass Unternehmen, die im Bereich der kritischen Infrastruktur (einer Volkswirtschaft) tätig sind wie Finanz- und Versicherungsinstitute, den nach dem Stand der Technik angemessenen Schutz ihrer IT-Systeme nachweisen. Nach Inkrafttreten der Rechtsverordnung müssen die Unternehmen mindestens alle zwei Jahre Sicherheitsaudits durch anerkannte Auditoren durchführen. Eine Aufstellung der Sicherheitsaudits einschließlich der aufgedeckten Sicherheitsmängel ist dem Bundesamt zu übermitteln.

Eine moderne Rechenzentrums-Software sollte daher bereits eine Vielzahl automatisierter Audit-Funktionen, unter anderem für häufig durchzuführende Prüfungen wie „Ungültige Anmeldeversuche“, Passwort-Einstellungen, Berechtigungen kritischer Systemressourcen etc. bieten. Mithilfe von Reports ist das Ergebnis jeder durchgeführten Prüfung auf einen Blick sichtbar. Diese Grundschutzprüfung sollte durch die Ergebnisse einer Eigenüberwachung der Infrastruktursoftware ergänzt werden. Zusammen ergibt dies für Unternehmen eine umfassende Sicht zum Status ihrer Compliance-Einhaltung. Weiterhin ist sinnvoll, dass die Software Daten für die Steuerprüfung von Daten, die dem Datenschutz unterliegen, trennt.

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Daten sind Vermögenswerte: Datensicherheit als Basis des Unternehmenserfolgs https://www.datensicherheit.de/daten-vermoegenswerte-datensicherheit-basis-unternehmenserfolgs https://www.datensicherheit.de/daten-vermoegenswerte-datensicherheit-basis-unternehmenserfolgs#respond Mon, 12 Nov 2012 16:57:57 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=21126 Ohne Datensicherung geht es nicht – aber diese muss zuverlässig funktionieren, jeden Tag!

[datensicherheit.de, 12.11.2012] Noch immer ist viel zu vielen Geschäftsführern und Vorständen nicht klar, dass jedes IT-Systeme einsetzende Unternehmen neben dem bilanzierten Umlauf- und Anlagevermögen einen weiteren „Schatz“ zu hüten hat, der eben nicht zum Spekulieren taugt, sondern vielmehr die Basis der erfolgreichen Wertschöpfung ist – der „Datenschatz“!
Absurderweise werden Sichteinlagen auf den Bankkonten, Bargeldbestände, offene Forderungen an Schuldner, Wertpapiere und eventuell auch noch die zur industriellen Fertigung notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als betriebliches Vermögen verstanden und somit als „Chefsache“. Daten aber überlässt man gerne dem Administrator bzw. IT-Beauftragten; sie erscheinen eher lästig und als Kostenfaktor…
So hapert es dann auch oft mit der Ernsthaftigkeit der Datensicherungsmaßnahmen – traditionelle Sicherungskopien (Backups) sind häufig unvollständig. Nach Erfahrungen etwa der CEMA AG aus Mannheim seien rund 60 Prozent herkömmlicher Backups unvollständig und 50 Prozent aller Versuche scheiterten, verlorene Daten wiederherzustellen. Sicherheitskopien auf Band oder Disk anzulegen sei höchst fehleranfällig, warnt die CEMA AG, denn z.B. schon ein nicht gewechseltes Band könne zum Datenverlust führen, zudem würden defekte Speichermedien meist nicht erkannt.
Daher rät die CEMA AG zum Online-Backup als „sichere Alternative“ zur hausinternen Datensicherung. Weitestgehend automatisiert ließen sich so geschäftskritische Daten professionell sichern, vor Fremdzugriffen geschützt aufbewahren und im Bedarfsfall schnell und gezielt zurückspielen.
Ähnlich wie beim Mieten von Server-Kapazitäten bei einem Provider wird beim Online-Backup die Datensicherung zu einem Spezialisten ausgelagert, der viel eher über die notwendige technische Infrastruktur verfügt als etwa das mit dem „Datenschatz“ fremdelnde Industrieunternehmen. Prinzipiell legt dieses als Kunde dann fest, welche Dateien in welchen Intervallen – also stündlich, täglich oder wöchentlich – gesichert werden sollen. Die Übertragung erfolgt automatisiert, hoffentlich verschlüsselt und komprimiert. Die CEMA AG z.B. verspricht eine mehrfache Verschlüsselung sowie eine Komprimierung und De-Duplizierung der Daten bei der Übertragung in das deutsche Rechenzentrum – so werde in die Abrechnung dann auch nur der tatsächlich benötigte Speicherplatz einfließen.
Generell sollte jeder Anbieter solcher Online-Backup-Services hinsichtlich der Professionalität seiner Sicherheitsstandards bewertet werden – das erfolgreiche Durchlaufen entsprechender Audits ist hierzu ein Bewertungskriterium. Auch der Standort des Anbieters und seines Rechenzentrums spielt eine bedeutende Rolle. Gerade für mittelständische Unternehmen ist das Online-Backup hinsichtlich der Einhaltung aller relevanten Sicherheitsaspekte am Standort Deutschland eine Überlegung wert, zumal wenn der Anbieter durch Nutzung von „Cloud“-Technologien eine Hochverfügbarkeit garantieren kann – d.h. bei Ausfall einer Server-Plattform übernimmt automatisch eine andere deren Rolle. Schließlich lohnt sich auch ein Blick auf die Referenzen des Anbieters für eine private Cloud – je objektiver diese werbungsfrei über ihre Erfahrungen mit dem Anbieter berichten desto besser!

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