Security Operation Center – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 13 Oct 2021 18:16:41 +0000 de hourly 1 Studie zur Vielzahl von Security-Lösungen: Ein Drittel deutscher SOCs überfordert https://www.datensicherheit.de/studie-vielzahl-security-loesungen-ein-drittel-deutschland-socs-ueberforderung https://www.datensicherheit.de/studie-vielzahl-security-loesungen-ein-drittel-deutschland-socs-ueberforderung#respond Wed, 13 Oct 2021 18:16:41 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=40903 Laut Studie von Trend Micro wird Outsourcing von Detection und Response vorangetrieben

[datensicherheit.de, 13.10.2021] Trend Micro hat aktuelle Studienergebnisse veröffentlicht, aus denen demnach hervorgeht, dass in großen deutschen Unternehmen durchschnittlich 25 verschiedene Sicherheitslösungen (weltweit 29) zum Einsatz kämen. Angesichts dieser hohen Zahl falle es „Security Operations Centers“ (SOCs) immer schwerer, Warnungen zu priorisieren und Sicherheitsrisiken effektiv zu kontrollieren. In globalen Firmen mit über 10.000 Mitarbeitern steige die Anzahl der im Einsatz befindlichen Security-Tools sogar auf 46 an.

Laut Studie nutzen bei 33% der Befragten in Deutschland die SOC-Teams Informationen und Daten der Lösungen nicht

Ein Drittel (33%) der Befragten aus Deutschland (51% weltweit) habe angegeben, dass die Lösungen zwar innerhalb des Unternehmens im Einsatz seien, SOC-Teams die Informationen und Daten jedoch nicht für ihre Analyse nutzten. Dafür nennen sie laut Trend Micro unter anderem folgende Gründe:

  • Mangelnde Integration (weltweit 42%, 30% in Deutschland)
  • Mangel an qualifizierten Fachkräften für die Bedienung (weltweit 39%, 36% in Deutschland)
  • Schwierigkeiten bei der Implementierung (weltweit 38%, 45% in Deutschland)
  • Veraltetes Equipment (weltweit 37%, 27% in Deutschland)
  • Fehlendes Vertrauen (weltweit 20%, 15% in Deutschland)

Das Ausufern von Security-Tools sei in globalen Unternehmen jeder Größenordnung immer häufiger zu beobachten. Mit Blick auf „Incident Detection“ und „Response“ könnten damit jedoch steigende und teilweise unbekannte Kosten einhergehen, so Richard Werner, „Business Consultant“ bei Trend Micro.

Studie zeigt, dass 84% der deutschen Befragten erwägen, ihre Detection and Response auszulagern

„Managed Services“ könnten dazu beitragen, interne fachliche Herausforderungen zu meistern. „Wie die Studie zeigt, ziehen 84 Prozent der deutschen Befragten (weltweit 92 Prozent) in Betracht, ihre ,Detection and Response‘ auszulagern.“
Eine zentrale Plattform biete Transparenz und Überblick über alle Informationen, um die Reaktionszeit bei Sicherheitsvorfällen zu optimieren.Abgesehen davon, dass Unternehmen für Lizenzen und Wartung zahlen müssten, seien SOC-Teams zunehmend gestresst, „wenn sie versuchen, mehrere Lösungen gleichzeitig zu verwalten“.
Ist es ihnen nicht möglich, Alarme zu priorisieren, könne das Unternehmen zudem anfällig für Sicherheitsvorfälle sein. „Daher ist es nicht überraschend, dass viele auf SOC-as-a-Service setzen“, erläutert Christina Decker, „Head of Channel and Alliances“ bei Trend Micro Deutschland: „Es gibt darüber hinaus ein klares Defizit bei den ,SecOps‘-Ressourcen und dem notwendigen Fachwissen, das Channel-Unternehmen durch eine Kombination aus qualifizierten Fachkräften, besseren ,Tools‘ und ,Managed Services‘ beheben könnten.“

Weitere Informationen zum Thema:

TREND MICRO
A global study / SECURITY OPERATIONS ON THE BACKFOOT:How poor tooling is taking its toll on security analysts

Trend Micro Europe auf YouTube, 12.10.2021
Mehr sehen und schneller reagieren mit Trend Micro Vision One

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ThreatQuotient präsentiert den ersten virtuellen Kontrollraum für Cybersicherheit https://www.datensicherheit.de/threatquotient-virtueller-kontrollraum-cybersicherheit https://www.datensicherheit.de/threatquotient-virtueller-kontrollraum-cybersicherheit#respond Tue, 24 Apr 2018 18:58:08 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27486 Die Lösung ermöglicht den Austausch von Erkenntnissen zu Bedrohungen, teamübergreifende Analysen und koordinierte Reaktionen, um Sicherheitsmaßnahmen zu beschleunigen.

[datensicherheit.de, 24.04.2018] ThreatQuotient™, Anbieter einer Threat-Intelligence-Plattform, hat die Lösung ThreatQ™ Investigations vorgestellt. Die Branchenneuheit liefert den ersten virtuellen Kontrollraum für Cybersicherheit. ThreatQ Investigations versetzt Unternehmen in die Lage, Bedrohungen teamübergreifend zu analysieren, ein einheitliches Verständnis herzustellen und die Reaktionen zu koordinieren. Der Verlauf von Untersuchungen wird in einer gemeinsamen Umgebung in Echtzeit visualisiert, sodass die Teams Bedrohungen besser verstehen und vorhersehen und ihre Reaktionen aufeinander abstimmen können.

Ordnung zwischen isoliert agierenden Teams

Basierend auf dem Hauptprodukt ThreatQ erlaubt ThreatQ™ Investigations den effizienten Austausch und Ordnung zwischen isoliert arbeiten Teams. Ohne die Lösung können Erkenntnisse und Aufgaben nur schwer austauscht werden. Dabei ergänzt Investigations die Threat-Intelligence-Plattform ThreatQ und bietet die Möglichkeit Aufgaben zu verteilen.

MTTD und MTTR im Zentrum des Interesses

Die Sicherheitsbranche versucht laufend, die mittlere Erkennungszeit (Mean-Time-to-Detection, MTTD) und die mittlere Reaktionszeit (Mean-Time-to-Respond, MTTR) durch Automatisierung zu verkürzen. Schnelles Handeln allein genügt jedoch noch nicht: Vielmehr kommt es darauf an, die richtigen Maßnahmen schneller als je zuvor zu treffen. Zwar können Unternehmen heute Millionen von Datenpunkten zu Bedrohungen priorisieren und in Kontext setzen, doch fällt es ihnen immer noch schwer zu entscheiden, welche Informationen die wichtigsten sind, und die geeigneten Reaktionen zu bestimmen. Handlungsfähigkeit setzt voraus, dass die Mitarbeiter und Teams ein Ereignis, eine Bedrohung oder Gefahrensituation gemeinsam analysieren und verstehen, damit sie dann ihre Reaktionen zuverlässig koordinieren und automatisieren können. Bisher war es jedoch schwierig, schnell ein gemeinsames Verständnis einer Situation herzustellen. Die Lösung ThreatQ Investigations beseitigt dieses Problem, indem sie die gesamte gegebene Situation auf einer einheitlichen visuellen Oberfläche darstellt und dabei auch zeigt, welche Maßnahmen wann und von wem getroffen wurden.

„Wenn verschiedene Analytiker und Teams alle an parallelen Aufgaben arbeiten, werden nicht selten wichtige Gemeinsamkeiten übersehen. Mit ThreatQ Investigations kann jeder Mitwirkende an einer Untersuchung automatisch sehen, wie sich die Aktionen der anderen auf seine eigene Arbeit auswirken und sie ergänzen“, erklärt Leon Ward, VP of Product Management, ThreatQuotient. „ThreatQ Investigations führt Bedrohungsdaten, Beweismaterial, Benutzer und Aktionen in einer einheitlichen, gemeinsamen Umgebung zusammen. Dieses einzigartige Interface fördert die Zusammenarbeit zwischen sämtlichen Parteien, die in den Untersuchungsprozess eingebunden sind.“

Verschärft werden die Probleme bei Sicherheitsoperationen dadurch, dass die Securityteams heute oft stark verteilt sind. ThreatQ Investigations erleichtert die unternehmensweite Kooperation, lässt den einzelnen Mitarbeitern aber zugleich die Freiheit, Theorien zu testen, um sie auf Genauigkeit und Relevanz zu prüfen, bevor sie sie mit der Gruppe austauschen. Von ThreatQ Investigations profitieren sowohl die technischen Mitarbeiter, die die Analysen durchführen, als auch die Entscheider, die auf die Ergebnisse angewiesen sind. Incident-Responder, Malware-Forscher, SOC-Analytiker und Untersuchungsleiter gewinnen mehr Kontrolle, können die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einleiten und den gesamten Sicherheitsbetrieb beschleunigen.

„So wie viele Unternehmen sucht auch NTT Security laufend nach neuen und besseren Wegen, um Daten aus verschiedenen Quellen zu erfassen, sie mit eigener Threat Intelligence zu korrelieren und zu analysieren und sie dann zum proaktiven Schutz vor den tagtäglichen realen Bedrohungen zu nutzen“, so Jeremy Scott, Director, Global Threat Research, Global Threat Intelligence Center (GTIC), NTT Security. „ThreatQ Investigations befähigt unser Team nicht nur, Untersuchungen zu koordinieren und zu dokumentieren, sondern auch große Datenmengen visuell zu überblicken. Dies steigert die Effektivität unseres Teams und unserer Analyseprozesse, sodass wir unseren Kunden letztlich eine bessere Erkennung und bessere Erkenntnisse zu Bedrohungen bieten können.“

ThreatQ Investigations nutzt die bestehenden Funktionen der ThreatQ-Plattform und ermöglicht es, Wissen zu gewinnen und auszutauschen. Zu den Anwendungsfällen von ThreatQ Investigations gehören: Erwartungssituationen, in denen die Lösung hilft, neue Bedrohungen schneller zu verstehen, um die Abwehr proaktiv verstärken zu können; Reaktionssituationen, in denen ThreatQ dazu beiträgt, schneller als bisher die richtigen Maßnahmen zu bestimmen und entsprechend zu handeln; und nachträgliche Analysen, um zu erkennen, was künftig besser gemacht werden kann.

Weitere Informationen tum Thema:

ThreatQ Investigations
The industry’s first cybersecurity situation room

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