Startup – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 13 Feb 2026 17:57:36 +0000 de hourly 1 DefTech-Startups warnen vor verminderter Verteidigungsfähigkeit Deutschlands https://www.datensicherheit.de/deftech-startups-warnung-verminderung-verteidigungsfaehigkeit-deutschland Sat, 14 Feb 2026 23:46:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52545 Im Kontext der „Münchner Sicherheitskonferenz 2026“ haben deutsche DefTech-Startups gewarnt: Neun von zehn stufen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands als „gering“ oder „sehr gering“ ein

[datensicherheit.de, 15.02.2026] Die Geopolitik unterliegt derzeit lange nicht mehr gekannten Herausforderungen – aber trotz der massiv veränderten Weltlage ist Deutschland laut einer aktuellen Stellungnahme des Digitalverbands Bitkom e.V. weiterhin kaum in der Lage zur eigenen Verteidigung. Davor haben demnach im Vorfeld der „Münchner Sicherheitskonferenz 2026“ deutsche DefTech-Startups gewarnt: Neun von zehn stuften die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands als „gering“ (76%) oder „sehr gering“ (11%) ein. Im Vorjahr hätten noch 71 Prozent die Verteidigungsfähigkeit als „gering“ und 25 Prozent sogar als „sehr gering“ bezeichnet. Grundlage ist laut Bitkom eine Befragung von 37 Gründern auf dem Gebiet von DefTech- und Dual-Use-Startups durch „Get Started“ – der Startup-Initiative des Bikom. Die zugrundeliegende – wengleich nicht repräsentative – Umfrage unter diesen 37 DefTech- und Dual-Use-Startups in Deutschland, darunter sechs Single-Use- und 31 Dual-Use-Startups, sei online im Zeitraum der Kalenderwochen 1 bis 4 2026 erfolgt.

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Foto: Bitkom

Dr. Ralf Wintergerst: Wir können nicht Jahre auf Veränderungen warten, wir brauchen schnell einsatzfähige Lösungen!

Größter Hemmschuh nach Ansicht der Startups der langwierige Beschaffungsprozess

Verteidigungsfähigkeit und Resilienz werden inzwischen gesellschaftlich breit debattiert und es bewegt sich etwas, aber die Dringlichkeit ist zu oft noch nicht spürbar. Wir können nicht Jahre auf Veränderungen warten, wir brauchen schnell einsatzfähige Lösungen!“, kommentiert der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst.

  • Zur Verteidigungsfähigkeit gehörten heute indes auch Daten, Künstliche Intelligenz (KI) und vernetzte Systeme. „,Software Defined Defense’ muss das Leitmotiv deutscher Verteidigungspolitik sein“, so Wintergerst.

Der größte Hemmschuh bleibe nach Ansicht der Startups der langwierige Beschaffungsprozess: 90 Prozent forderten deshalb beschleunigte Vergabe- und Beschaffungsverfahren wie durch „Fast Tracks“.

Politik sollte Kooperation von DefTech-Startups und etablierten Unternehmen stärker fördern

87 Prozent sprächen sich zudem für mehr Mittel aus dem Verteidigungshaushalt zur Beschaffung innovativer Lösungen aus. 76 Prozent wünschten sich eine frühe Kooperation von Bundeswehr und Startups, etwa in Form von „Challenge“-Formaten.

  • Zudem hielten es 84 Prozent für wichtig, dass die Politik die Kooperation von DefTech-Startups und etablierten Unternehmen stärker fördert.

„Startups entwickeln permanent Innovationen in sehr kurzen Zyklen. Das müssen wir nutzen und Erprobung und Beschaffung so aufstellen, dass neue Lösungen unverzüglich in der Praxis ankommen können“, betont Wintergerst.

USA verlieren bei Startups deutlich an Attraktivität

Trotz aller Kritik wachse unter den Startups das Vertrauen in den Standort Deutschland. Rund jedes zweite DefTech-Startup (49%) würde bei einer erneuten Gründung Deutschland wählen – dies sei ein Plus von zehn Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

  • 24 Prozent würden in einem anderen EU-Land gründen (2025: 16%). Die Attraktivität der USA gehe dagegen deutlich zurück: Nur noch acht Prozent würden dort gründen; vor einem Jahr seien es mit 25 Prozent noch drei Mal so viele gewesen.

Ferner werde noch an einer Stelle eine Verbesserung wahrgenommen: Mit ihrem Engagement als Gründer im Verteidigungsbereich fühlten sich mit 65 Prozent inzwischen zwei Drittel hierzulande wertgeschätzt. Vor einem Jahr sei es mit 41 Prozent nicht einmal jeder zweite gewesen.

Weitere Informationen zum Thema:

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Dr. Ralf Wintergerst: Präsident Bitkom / Vorsitzender der Geschäftsführung & Group CEO Giesecke+Devrient GmbH

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Get Started – Die Startup-Initiative des Bitkom

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Studie: DefTech Report 2026

datensicherheit.de, 15.02.2026
Verteidigung: Umfassende Resilienz gehört ins Zentrum der Sicherheitspolitik / Zur Sicherheitsarchitektur eines Landes gehört auch das verlässliche Funktionieren der Gesellschaft – gerade in Krisen

datensicherheit.de, 13.02.2026
Cybersicherheits-Direktorentreffen und Cyber Security Conference in München: Automatisierte Verteidigung im Fokus / Die Spitzen 32 europäischer Cybersicherheitsbehörden haben sich im Umfeld der „Munich Cyber Security Conference“ (MCSC) zu ihrem jährlichen „Cyber Security Directors‘ Meeting“ (CSDM) getroffen

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UP21@it-sa-Award: Bestes Cybersecurity-Startup der DACH-Region gesucht https://www.datensicherheit.de/up21it-sa-award-bestes-cybersecurity-startup-dach-region-suche https://www.datensicherheit.de/up21it-sa-award-bestes-cybersecurity-startup-dach-region-suche#respond Tue, 04 May 2021 14:40:20 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=39732 Die it-sa unterstützt seit Jahren den Nachwuchs und möchte Innovationskraft der Start-Ups fest in die IT-Security Community integrieren

[datensicherheit.de, 04.05.2021] Frank Venjakob, Director „it-sa“, meldet, dass 2021 bereits zum 4. Mal der „UP@it-sa Award“ an das beste Start-Up-Unternehmen auf dem Gebiet der Cybersecurity in der sogenannten DACH-Region verliehen werden soll. Die „it-sa“ in Nürnberg unterstütze seit Jahren den Nachwuchs und möchte die Innovationskraft der Start-Ups fest in die „IT-Security Community“ integrieren. Die „Start-Up Area“ auf der „it-sa“ habe eine lange Tradition und deshalb werde seit 2018 zudem der „UP@it-sa Award“ verliehen. Die Bewerbung hierfür läuft laut Venjakob bereits seit dem 1. Mai 2021.

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Abbildung: NürnbergMesse GmbH

UP@it-sa Award: Wichtigster Gründerpreis für Cyber-Startups der DACH-Region geht in die 4. Runde

Publikum entscheidet, wer den „UP21@it-sa-Award“ gewinnt

Vom 1. Mai bis 20. Juni 2021 könnten sich Cybersecurity-Startups erneut bei der renommiertesten Preis-Ausschreibung in der DACH Region bewerben. Aus allen Bewerbungen nominiere dann eine angesehene Jury zehn Startups, welche sich anschließend dem Fachpublikum, Experten und Investoren stellten.
Das Publikum entscheide dann, wer den „UP21@it-sa-Award“ gewinnt: Im Vorfeld beim Online-Voting von den Videoclips der Startups und am 9. September 2021 live auf dem „UP21-online Pitch“-Event. Wer gewinnen möchte, müsse mit dem Gesamtpaket aus Team, Innovation und Geschäftsmodell überzeugen. Die physische Preisübergabe finde dann laut aktueller Planung am 14. Oktober 2021 auf der „it-sa 2021“ statt.

Alle nominierten Startups können sich kostenlos auf der it-sa365 präsentieren

Das beste Cybersecurity-Startup 2021 gewinne ein speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes 5-tägiges Coaching und Mentoring des Digital Hubs Cybersecurity und des IT-Sicherheitsclusters und erhalte spezielle Konditionen für die Teilnahme auf der „Startup Area“ der „it-sa 2022“ im Gesamtwert von 10.000 Euro.
Allen nominierten Startups werde eine Plattform-Präsenz geboten: Diese könnten sich mit dem „Company & Produkt Paket“ kostenlos auf der „it-sa365“ präsentieren.

Weitere Informationen zum Thema:

it-sa 365
Nutzt Eure Chance und bewerbt Euch ab dem 1. Mai 2021!

datensicherheit.de, 07.10.2019
UP19@it-sa: Megatrends nutzen / Keynote-Sprecher Christian Baudis rät zu einfachen, schnell einen Nutzen bringenden Start-up-Ideen

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UP20@it-sa: Bewerbung für Startup-Pitch bis Ende Juni 2020 https://www.datensicherheit.de/up20it-sa-bewerbung-startup-pitch-ende-juni-2020 https://www.datensicherheit.de/up20it-sa-bewerbung-startup-pitch-ende-juni-2020#respond Tue, 23 Jun 2020 21:10:12 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=36667 Startups aus der DACH-Region zur Teilnahme aufgerufen

[datensicherheit.de, 23.06.2020] Die NürnbergMesse meldet, dass die Bewerbungsfrist für die Startup-Pitch-Veranstaltung, welche im Regelfall am Vortag der „it-sa“ im Messezentrum Nürnberg stattfindet, noch bis zum Ende Juni 2020 läuft. Im Kontext der „Corona“-Krise und der damit verbundenen Aussetzungen der Präsenzveranstaltung der „it-sa 2020“ soll „UP20@it-sa“ als digitale Veranstaltung stattfinden.

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Abbildung: NürnbergMesse

UP20@it-sa: Wichtigster Cybersecurity-Startup-Award für die DACH-Region geht in die dritte Runde

UP20@it-sa: Bewerbung bis 30. Juni 2020

Startups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind nach Angaben der Veranstalter aufgerufen, sich noch bis zum 30. Juni 2020 für die dritte Ausgabe des „CyberEconomy Match-up“ zu bewerben.
Voraussetzung ist demnach, „dass sie sich mit IT-Sicherheit oder Datenschutz befassen und seit maximal fünf Jahren auf dem Markt sind.“

Spezielle Konditionen für Teilnahme auf der it-sa 2021 als Preis

Zehn Kandidaten würden nach dem Ende der um eine Woche verlängerten Bewerbungsfrist von einer Fachjury für „UP20@it-sa“ nominiert. Dem Top-Cybersecurity-Startup 2020 wird als Gewinn „ein speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes fünftägiges Coaching und Mentoring des Digital Hubs Cybersecurity und des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters“ in Aussicht gestellt.
Weiterhin erhalte der Sieger spezielle Konditionen für die Teilnahme auf der Sonderfläche „Startups@it-sa“ der „it-sa 2021“ im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Weitere Informationen zum Thema:

it-sa 2020
Der wichtigste Cybersecurity-Startup Award für die DACH-Region geht in die dritte Runde. / Mitmachen beim UP20@it-sa Award!

datensicherheit.de, 16.06.2020
it-sa: 2020 ausgesetzt – 365 geht an den Start / Nächste Präsenz-Auflage mit Messe und Kongress vom 12. bis 14. Oktober 2021

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