Storage – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 21 Nov 2025 08:40:12 +0000 de hourly 1 Storage-Checkliste 2025 – den Speicher-Anforderungen von heute und morgen genügen https://www.datensicherheit.de/storage-checkliste-2025-speicher-anforderungen-gegenwart-zukunft https://www.datensicherheit.de/storage-checkliste-2025-speicher-anforderungen-gegenwart-zukunft#respond Fri, 21 Nov 2025 08:41:40 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51076 Eric Herzog, CMO bei Infinidat, rät Käufern von Speichertechnologie für Unternehmen ihre bisherigen Checklisten unbedingt zu aktualisieren

[datensicherheit.de, 21.11.2025] Eric Herzog, CMO bei Infinidat, rät Käufern von Speichertechnologie für Unternehmen ihre bisherigen Checklisten unbedingt zu aktualisieren – „um sicherzustellen, dass ihre Plattformen den Anforderungen von heute und morgen gerecht werden“. Während die bekannten Säulen – Cyberspeicherresilienz, 100-prozentige Verfügbarkeit, Anwendungsleistung im Alltagsbetrieb, Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und einfache Verwaltung – nach wie vor unverzichtbar seien, hätten der Anstieg KI-gesteuerter „Workloads“, hybrider „Multi-Cloud“-Strategien und zunehmende Cyberbedrohungen neue, wichtige Aspekte hinzugefügt, welches jedes Unternehmen berücksichtigen sollte. Herzog hat die nachfolgende Checkliste (ohne Gewähr) hierzu zur Verfügung gestellt, damit die Anwender mit den gegenwärtigen Anforderungen an eine Unternehmensspeicherinfrastruktur vertraut werden, welche den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist.

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Foto: Infinidat

Eric Herzog rät Unternehmenskunden zu einer strategischen Partnerschaft mit ihrem Speicheranbieter

1. Aspekt: Kernfunktionen

„Unternehmenskunden wollen Speicherlösungen, die schneller, größer, einfacher, kostengünstiger und äußerst zuverlässig sind.“

Selbst wenn indes ein CIO oder CISO nicht direkt mit Speicherlösungen befasst ist, sollten diese Anforderungen für ihn keine Überraschung sein:

[ ] Dreifach redundante Speicherarchitektur
[ ] 100 Prozent garantierte Verfügbarkeit
[ ] Hohe Leistung / geringe Latenz
[ ] Hohe Kapazität für Skalierbarkeit
[ ] Geringe Investitions- und Betriebskosten
[ ] Einfache Nutzung / einfache Verwaltung
[ ] Garantierte „Service Level Agreements“ (SLAs)

2. Aspekt: Zuverlässigkeit, Performance, Einfachheit und KI

Entscheidungsträger in Unternehmen sollten auf 100-prozentige Verfügbarkeit und eine Kombination aus höchster Leistung und geringster Latenz achten – „rund 35 Mikrosekunden sind realistisch“. Für High-End-Szenarien gebe es nichts Besseres als eine dreifach redundante Speicherarchitektur, welche eine unübertroffene Verfügbarkeit biete. Darüber hinaus müsse eine Speicherlösung für Unternehmen in der Lage sein, im Multi-Petabyte-Bereich zu arbeiten und so konzipiert sein, „dass sie die Investitions- und Betriebskosten deutlich senkt“.

Außerdem bedeuteten High-End-Funktionen keineswegs, dass eine Speicherlösung komplex oder schwer zu bedienen sein müsse. Entscheidungsträger in Unternehmen sollten auf Folgendes achten:

[ ] Unterstützung von „Gen-AI Retrieval-Augmented Generation“ (RAG)
[ ] AI- und ML-basierte autonome Automatisierung
[ ] „AIOps“ (KI zur Optimierung operativer Abläufe)
[ ] „Storage-as-a-Service“ (STaaS)
[ ] Unterstützung für hybride „Multi-Cloud“-Umgebungen
[ ] Effizienzsteigernde Speicherkonsolidierung

3. Aspekt: Cyberausfallsicherheit und Wiederherstellung

Das Aufkommen cyberresilienter Speicher habe eine Reihe neuer Kriterien hervorgebracht, welche für den Schutz der Speicherinfrastruktur von entscheidender Bedeutung seien.

Um Cyberresilienz mit einem „Recovery-First“-Ansatz zu erreichen, müssten Unternehmen die folgenden Kriterien auf ihrer Checkliste haben:

[ ] Unveränderliche Snapshots (ohne „Hintertür“)
[ ] Logisches „Air Gapping“ – lokal, remote oder beides
[ ] Abgeschirmte forensische Umgebung
[ ] Nahezu sofortige Cyberdatenwiederherstellung unabhängig von der Größe des Datensatzes
[ ] Automatisierte Cyberschutzmaßnahmen, welche sich nahtlos in „Security Operations Center“ (SOC) oder Cybersicherheits-Softwareanwendungen integrieren lassen (SIEM oder SOAR)
[ ] In den Primärspeicher integrierte Cybererkennung
[ ] Garantien für Cyberresilienz und Cyberwiederherstellung

4. Aspekt: Integration und „Ökosystem“-Unterstützung

„Eine Speicherplattform arbeitet nicht isoliert. Unternehmen benötigen möglicherweise eine Schnittstelle bzw. einen Treiber, um eine ,Kubernetes’- oder ,Red Hat’-Containerumgebung anzubinden.“

Möglicherweise müssten sie eine Integration mit einem der zahlreichen Backup-Softwarepakete für Unternehmen vornehmen. „Sie müssen genau verstehen, wie das ,Ökosystem’ rund um eine Speicherplattform aussieht.“ Aus diesem Grund gehörten die folgenden Punkte auf die Checkliste:

[ ] Integrationen mit einer Vielzahl von Technologiepartnern
[ ] Container-Integration
[ ] Professionelle Dienstleistungen
[ ] Flexible Nutzungsmodelle

5. Aspekt: Strategische Partnerschaft

Unternehmenskunden sollten eine strategische Partnerschaft mit ihrem Speicheranbieter erwarten. „Sie müssen wissen, worauf sich der Anbieter konzentriert und wie engagiert er ist. Ihnen ist nicht mit einem Speicheranbieter gedient, der ihren Kauf als taktische ,Transaktion’ behandelt, mit der Botschaft ,Viel Glück! Sie sind auf sich allein gestellt!‘ Stattdessen schätzen Unternehmen einen ,White-Glove-Service’ mit einem ,Einmal einrichten und vergessen’-Ansatz:“

Bei allen Fragen, die auftreten könnten, müssen Unternehmen mit einem engagierten Experten sprechen können, „der ihre Implementierung in- und auswendig kennt, anstatt sich durch eine Eskalationskette kämpfen zu müssen“. Darüber hinaus sollten Unternehmen ihren Anbieter bewerten und die folgenden Kriterien überprüfen, welche über eine Plattform oder die Fähigkeiten eines einzelnen Produkts hinausgingen:

[ ] Langfristiges Engagement für Unternehmensspeichertechnologie
[ ] Kontinuierliche Innovation
[ ] „Green IT“ / Nachhaltigkeit
[ ] Geschäftlicher Mehrwert
[ ] Technischer Mehrwert
[ ] Steigende Marktpräsenz

6. Aspekt: Eine gesunde Portion Skepsis

„Der letzte Punkt auf der Checkliste mag für manche selbstverständlich erscheinen, wird jedoch viel zu oft übersehen oder nicht ernst genug genommen:“

[ ] Kein Vertrauen in Versprechungen eines Anbieters, sondern unabhängige Überprüfung verifizierte Kundenbewertungen

Die „Gartner Peer Insights“ seien hierfür ein guter Ausgangspunkt.

Weitere Informationen zum Thema:

INFINIDAT
Die Enterprise-Storage Zukunft ist jetzt / Unternehmensspeicher, Cybersicherheit und Hybrid Cloud sind im Umbruch.

INFINIDAT
Eric Herzog

Gartner Peer Insights
InfiniBox Reviews

datensicherheit.de, 17.07.2025
Letzte Verteidigungslinie im Unternehmen: Cyberstorage-Resilienz und schnelle Wiederherstellung / Aktuelle Infinidat-Studie beschreibt Cyberstrategien, Prioritäten und Kaufverhalten der CISOs, CIOs und IT-Leiter, um die Dateninfrastruktur von Unternehmen mit 10.000 oder mehr Mitarbeitern zu schützen

datensicherheit.de, 02.08.2025
Cyberresilienz als Strategischer Imperativ der Unternehmen / Unternehmen sind nur so sicher wie ihr schwächster Endpunkt: Thomas Lo Coco stellt seinen „4-Punkte-Plan für effektive Endpoint-Security“ vor

datensicherheit.de, 15.07.2025
Erfahrungsbericht WienIT: Reduzierung des Backup-Datenspeichers um 50 Prozent und NIS-2-Konformität / WienIT sorgt im Hintergrund dafür, dass die IT-Infrastruktur der Wiener Stadtwerke-Gruppe nebst wichtiger Back-Office-Prozesse und Services möglichst reibungslos zur Verfügung steht

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Letzte Verteidigungslinie im Unternehmen: Cyberstorage-Resilienz und schnelle Wiederherstellung https://www.datensicherheit.de/letze-verteidigungslinie-unternehmen-cyberstorage-resilienz https://www.datensicherheit.de/letze-verteidigungslinie-unternehmen-cyberstorage-resilienz#respond Wed, 16 Jul 2025 23:04:14 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49050 Aktuelle Infinidat-Studie beschreibt Cyberstrategien, Prioritäten und Kaufverhalten der CISOs, CIOs und IT-Leiter, um die Dateninfrastruktur von Unternehmen mit 10.000 oder mehr Mitarbeitern zu schützen

[datensicherheit.de, 17.07.2025] Infinidat hat die Ergebnisse einer bei The Register / Blocks & Files in Auftrag gegebenen aktuellen Studie vorgestellt. Diese beschreibt demnach Cyberstrategien, Prioritäten und Kaufverhalten – „die CISOs, CIOs und IT-Leiter nutzen, um die Dateninfrastruktur von Unternehmen mit 10.000 oder mehr Mitarbeitern zu schützen“. Die nun vorliegenden Ergebnisse unterstrichen die Bedeutung einer „Recovery-First-Cyber-Strategie“ und einer Datensicherung auf der Höhe der Zeit, um die Erkennung von Cyberbedrohungen zu beschleunigen und mit automatisiertem Cyberschutz sowie cyberresilienter Datenspeicherung eine schnelle Wiederherstellung zu gewährleisten.

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Abbildung: INFINIDAT

Infinidat hat zentrale Erkenntnisse einer bei The Register / Blocks & Files in Auftrag gegebenen aktuellen Studie vorgestellt

Fähigkeit zur schnellen Wiederherstellung als letzte Verteidigungslinie für Unternehmen

Eric Herzog, CMO bei Infinidat kommentiert: „Die Ergebnisse dieser Studie von The Register / Blocks & Files unter Großunternehmen zeigen eine Verschiebung im Unternehmensumfeld hin zu einem auf Cyberangriffe ausgerichteten Ansatz, bei dem die schnelle Wiederherstellung im Vordergrund steht, um die Auswirkungen von Cyberattacken abzufedern.“

  • Die Fähigkeit, geschäfts- und unternehmenskritische Daten nach einem Cyberangriff, z.B. mittels Ransomware oder anderer Malware, so schnell wie möglich wiederherzustellen, sei die letzte Verteidigungslinie eines Unternehmens.

„Cyber-Storage-Resilienz und Wiederherstellungsfunktionen sind die Grundlage für die Datensicherung der nächsten Generation, die Infinidat als die effektivste Methode für Unternehmen eingeführt hat, Cyberangriffe zu überstehen“, betont Herzog. Jedes Unternehmen, das keine cyberresiliente Datenspeicherung nutzt, setze sich einem hohen Risiko aus und sei schutzlos.

Speicherlösung zumeist in allgemeine Cybersicherheitsumgebung des Unternehmens integriert

Die Studie legt laut Herzog einen Trend offen: „Die meisten Befragten (56,2%) gaben an, dass sie ihre Speicherlösung in die allgemeine Cybersicherheitsumgebung ihres Unternehmens integriert haben. Weitere 15 Prozent haben entweder gerade mit dieser Integration begonnen oder haben Pläne für eine solche Integration (4,4%). Nur knapp ein Viertel hat diesen Schritt entweder noch nicht vollzogen (17,5%) oder plant ihn nicht (6,9%).“

  • Er berichtet: „Die Beteiligten wurden gefragt, wie viel Ausfallzeit ein Unternehmen verkraften kann, bevor eine Störung ,kritisch’ wird. Eine schnelle Wiederherstellung nach einem Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur hat Priorität, wobei die Spanne von Minuten bis Stunden reicht.“

Bei mehr als 30 Prozent der Befragten liege das Wiederherstellungsziel („Recovery Time Objective“ / RTO) „unter einer Stunde“ oder „unter 30 Minuten“. Weitere 30 Prozent hätten ihr RTO mit „zwischen 1 und 12 Stunden“ angegeben. „Die restlichen Befragten nannten ,unter 24 Stunden’.“

Schutz kritischer Daten und Anwendungen vor Bedrohungen als ein ständiger Kampf für jedes Unternehmen

Herzog führt hierzu aus: „Diese Ergebnisse zeigten, dass die Wiederherstellungsgarantie von Infinidat für die der ,InfiniBox’ und die ,InfiniBox SSA’ von einer Minute oder weniger, unabhängig von der Größe des Datensatzes, den kritischen Anforderungen großer Unternehmen an die Cyberwiederherstellung entspricht.“

  • Der Schutz kritischer Daten und Anwendungen vor Bedrohungen sei ein ständiger Kampf für jedes Unternehmen – und die Orchestrierung und Validierung einer schnellen Wiederherstellung im Falle eines Vorfalls sei ein wichtiges Element einer effektiven Cybersicherheitsverteidigung.

Infinidat gehe die in dieser Studie hervorgehobenen Probleme ebenso an wie den Wandel auf dem Unternehmensmarkt: „Als Pionier eines auf Cybersicherheit ausgerichteten Ansatzes, bei dem die Wiederherstellung im Vordergrund steht, bietet Infinidat seine ,InfiniSafe’-Lösung mit einer Reihe fortschrittlicher Datensicherungsfunktionen der nächsten Generation an, um die Widerstandsfähigkeit von Cyberspeichern zu erhöhen und eine schnelle Wiederherstellung zu gewährleisten.“

Weitere wichtige Ergebnisse der INFINIDAT-Umfrage:

  • Rund 43 Prozent der Befragten hätten „Storage“ und Datensicherheit als Investitionsprioritäten benannt – gleichauf mit Ausgaben für Server- oder Anwendungs-/Workload-Cybersicherheitssoftware.
  • Fast ein Drittel der Befragten beurteilten die Automatisierung von Erkennungs- und Wiederherstellungsprozessen als „zwingend erforderlich“ (30%) – und ebenso viele hielten sie für „sehr wichtig“.
  • Ein Drittel der Umfrageteilnehmer verlasse sich derzeit auf speichersystembasierte Cyberrecovery-Lösungen – Tendenz steigend.
  • Mehr als 50 Prozent der Befragten betrachteten Investitionen in Anwendungen für „Security Information and Event Management“ (SIEM) oder „Security Orchestration, Automation and Response“ (SOAR) als „wichtig“.

Weitere Informationen zum Thema:

INFINIDAT, 2025
SNAPSHOT INSIGHT / Building the first and last lines of cyber defense / Find out what The Register readers have to say

INFINIDAT
ÜBER UNS / Infinidat hat es sich zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden zu helfen, in der Petabyte-Ära effektiver im Wettbewerb zu bestehen

datensicherheit.de, 23.12.2021
Backup und Disaster Recovery für die kritische Infrastruktur / Vorbereitung auf den Ernstfall

datensicherheit.de, 13.11.2018
Studie: Backup und Datenwiederherstellung zunehmend komplexer / Befragung von C-Level und Entscheidern in den USA, Großbritannien und Deutschland im September 2018 / Kein absolutes Vertrauen in eigene Backup- und Disaster-Recovery-Kompetenz / Toleranz für Datenverluste minimal

datensicherheit.de, 26.07.2018
Fünf Schlüsselstrategien für Sicherung und Wiederherstellung von Daten / Vor allem wirtschaftlich zu definierende Prozesse

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