Transformation – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 31 Dec 2025 16:23:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.16 Zur erfolgreichen Digitalen Transformation muss 2026 IT-Sicherheit endlich Chefsache werden https://www.datensicherheit.de/erfolg-digital-transformation-2026-it-sicherheit-chefsache https://www.datensicherheit.de/erfolg-digital-transformation-2026-it-sicherheit-chefsache#respond Wed, 31 Dec 2025 23:23:13 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51608 ERP-Systeme bleiben begehrte Cyberangriffsziele – KI, Automatisierung und „Zero-Days“ verändern die Spielregeln für die IT und auch die Chefetage

[datensicherheit.de, 01.01.2026] Paul Laudanski, „Director Security Research“ bei Onapsis, erwartet von 2026, dass es „ein entscheidendes Jahr für die Cybersicherheit“ wird: „Während Unternehmen ihre digitalen Geschäftsmodelle weiter ausbauen, professionalisieren Angreifer ihre Methoden in rasantem Tempo. Neue ,Zero-Days’, KI-gestützte Angriffstechniken und die wachsende Abhängigkeit von vernetzten Anwendungen setzen IT- und Führungsteams gleichermaßen unter Druck.“ In seiner aktuellen Stellungnahme kommentiert er die wichtigsten Entwicklungen und beschreibt, welche Trends das neue Jahr bestimmen werden – und worauf sich Unternehmen jetzt vorbereiten sollten.

ERP-Security: Klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr ausreichend

„Das Jahr 2025 hat gezeigt, wie massiv sich die Bedrohungslage für geschäftskritische Anwendungen verändert hat. Die Exploit-Welle rund um ,CVE-2025-31324‘ hat verdeutlicht, wie schnell Zero-Day-Angriffe auf ERP-Systeme eskalieren können und wie lange Risiken bestehen bleiben, selbst wenn Patches bereits verfügbar sind.“

  • Cyberangriffe auf ERP-„Landschaften“ werden demnach zunehmend automatisiert, arbeitsteilig, technisch raffinierter – und damit schneller und gezielter: Ein Trend, welcher sich 2026 weiter verstärken werde. „Hier reichen klassische Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr aus!“, betont Laudanski.

Er führt weiter aus: „Mehr noch: Unternehmen mussten erkennen, dass Patching allein nicht genügt. Ohne kontinuierliches Monitoring, Konfigurationskontrollen und ,Threat Detection’ bleiben selbst gepatchte Systeme angreifbar!“

Geschäftskritische IT-Applikationen als Herz eines Unternehmens

„,CVE-2025-31324′ war ein Weckruf: Angreifer verstehen ERP inzwischen oft besser als jene, die es schützen sollen. 2026 werden wir mehr ,Zero-Days’, mehr automatisierte Exploit-Chains und mehr Angriffe auf Integrationen zwischen ERP-, CRM- und HR-Systemen sehen.“

  • Geschäftskritische Applikationen seien das Herz eines Unternehmens. „Wer sie angreift, greift das gesamte Unternehmen an!“ Deshalb müssten IT-Security und Business endlich zusammenarbeiten und die IT-Sicherheit als Grundbestandteil des Betriebsmodells verstehen – und eben nicht nur als spätere Ergänzung.

Parallel verändere Künstliche Intelligenz (KI) die Cyberlandschaft fundamental: Sie verschiebe die Balance zwischen Angriff und Verteidigung weiter zugunsten der Angreifer. „Ihre Angriffe werden adaptiver, realitätsnäher und schwerer zu erkennen, in dem sie KI beispielsweise nutzen, um Anwendungen systematisch auf Schwachstellen zu prüfen oder komplexe ,Zero-Days’ schneller ,zusammenzusetzen’.“ Damit steige auch die Geschwindigkeit, mit der kritische Schwachstellen entdeckt und ausgenutzt würden.

2026 als Aufbruch – Früherkennung von Angriffen auf IT erforderlich

Gleichzeitig biete KI aber auch enormes Potenzial auf der Seite der Verteidiger: „Automatisiertes Monitoring, Verhaltensanalysen und proaktive Vorhersagen entlasten Teams, die unter Personalmangel leiden und immer kürzere Reaktionszeiten bewältigen müssen.“

  • 2026 werde sich entscheiden, wie schnell Unternehmen diese Technologien nicht nur einführen, sondern auch verantwortungsvoll verankern.

Laudanski unterstreicht: „Wir stehen an einem Wendepunkt: KI gibt Angreifern neue Werkzeuge – aber sie gibt auch den Verteidigern eine neue Chance. 2026 wird das Jahr, in dem Cybersicherheit noch mehr von reaktiver Verteidigung zu intelligenter Vorhersage übergehen muss, um mit den Angreifern Schritt zu halten. Unternehmen, die KI sinnvoll und an den richtigen Stellen nutzen, können Angriffe erkennen, bevor sie richtig beginnen.“

Führungsfrage: Sicherheitskultur auch für die IT beginnt in der Unternehmensführung

Viele Unternehmen unterschätzten noch immer die eigene Verwundbarkeit – oder sie scheuten notwendige Veränderungen, weil Strukturen, Verantwortlichkeiten oder Budgets fehlten. Das Jahr 2026 fordere daher einen deutlichen Wandel hin zu einer aktiveren Sicherheitskultur.

  • „Cybersecurity darf nicht länger als nachgelagerte Aufgabe betrachtet werden, sondern muss integraler Bestandteil der Unternehmensführung werden – mit klaren Zuständigkeiten, verbindlichen Standards und einer Kultur, die Sicherheit aktiv lebt!“

Auch regulatorisch steige der Druck, insbesondere durch EU-weite Vorgaben wie NIS-2 oder DORA, welche eine deutlich klarere Zuweisung von Verantwortlichkeiten verlangten. „Zwar wird derzeit (noch) nicht über eine persönliche Haftung von Entscheidern wie in manchen US-Debatten gesprochen, doch die Anforderungen an ,Governance’, Risikoanalyse und Nachweisfähigkeit nehmen spürbar zu.“

Mehr als bloße technische Disziplin: IT-Sicherheit als Führungsaufgabe zu verankern

Unternehmen müssten sich darauf einstellen, Sicherheit als Führungsaufgabe zu verankern und nicht als technische Disziplin. „Viele Unternehmen behandeln Security noch immer wie ein lästiges To-Do. Das muss dringend enden!“

  • Damit werde Cybersecurity zum Führungsprinzip: „Die Unternehmen, die 2026 erfolgreich sind, kombinieren starke Technologien mit klaren Prozessen und echter Verantwortung.“

Unternehmen müssten ihre Sicherheitsstrategien neu ausrichten – technologisch wie organisatorisch. Laudanski gibt zu Beginn des neuen Jahres 2026 zu bedenken: „Wer jetzt handelt, schafft die Grundlage für resiliente Geschäftsprozesse und nachhaltiges Wachstum. Unternehmen, die Transparenz, Automatisierung und Verantwortlichkeit kombinieren, werden 2026 zu den Gewinnern gehören. Sicherheit ist längst kein Kostenfaktor mehr, sondern ein strategischer Vorteil!“

Weitere Informationen zum Thema:

ONAPSIS
The Leading SAP Cybersecurity Solution / Simple. Complete. SAP Endorsed.

ONAPSIS, JP Perez-Etchegoyen & Pablo Artuso, 27.08.2025
Threat Actors Exploiting CVE-2025-31324 After Public Release of Exploit by ShinyHunters

SafetyDetectives, Shauli Zacks, 12.12.2024
Interview With Paul Laudanski – Director of Security Research at Onapsis

datensicherheit.de, 18.07.2024
Cyber-Sicherheit: Führungskräfte noch nicht auf Regularien vorbereitet / Kaspersky erinnert an aktuelle Cyber-Herausforderungen für Entscheider

datensicherheit.de, 22.06.2024
Cyber-Sicherheit – für die Führungsriege oft unentdecktes Land / Aktuelle Kaspersky-Studie weist auf dringenden Nachholbedarf der Führungsebene hinsichtlich des Managements der Cyber-Sicherheit hin

datensicherheit.de, 08.09.2019
Cybersecurity ist bei fast 50 Prozent der globalen Unternehmen Chefsache / Führungskräfte sind entscheidend bei der Entwicklung von Cybersecurity-Programmen / Zwei Drittel aller Unternehmen haben Probleme, Security in die IT-Architektur zu integrieren

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BMDS-Etat 2026 laut eco unzureichend für Digitalen Aufbruch Deutschlands https://www.datensicherheit.de/bmds-etat-2025-eco-mangel-digital-aufbruch-deutschland https://www.datensicherheit.de/bmds-etat-2025-eco-mangel-digital-aufbruch-deutschland#respond Thu, 27 Nov 2025 00:01:07 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51164 eco-Vorstandsvorsitzender moniert Haushalt des neuen Digitalministeriums – dieser zeigt, wie schwer sich Deutschland weiterhin mit ernst gemeinter Digitalpolitik tut

[datensicherheit.de, 27.11.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. hat den am 25. November 2025 durch den Bundestag gebilligten Etat des Bundesdigitalministeriums (BMDS) für 2026 als „deutlich zu schwach“, um Deutschlands Digitale Transformation wirksam vorantreiben zu können, kritisiert. Selbst bei Berücksichtigung der Mittel aus dem sogenannten Sondervermögen käme der Etat nur auf 4,47 Milliarden Euro, wobei demnach mehr als die Hälfte dieser Mittel in den Breitband- und Mobilfunkausbau fließt und für weitere Innovationspolitik kaum mehr Spielraum bleibt.

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Foto: eco

Oliver Süme betont, dass das Thema BMDS-Etat über die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidet

eco zweifelt an internationaler Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes

Oliver Süme, der eco-Vorstandsvorsitzende, führt hierzu aus: „Der Haushalt des neuen Digitalministeriums zeigt, wie schwer sich Deutschland weiterhin mit einer ernst gemeinten Digitalpolitik tut!“

  • Mit einem Kernetat von lediglich 1,36 Milliarden Euro gehöre das BMDS somit zu den kleinsten Ressorts der Bundesregierung – „und das bei einem Thema, das über die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes entscheidet“.

Selbst unter Einbeziehung der Mittel aus dem „Sondervermögen“ komme der Etat nur auf 4,47 Milliarden Euro. „Mehr als die Hälfte der Mittel fließen davon in den Breitband- und Mobilfunkausbau. Für Innovationspolitik bleibt kaum Spielraum.“

eco warnt vor „symbolischer Digitalpolitik“ für Deutschland

Besonders kritisch sei, dass der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, bei zentralen Themen wie Künstlicher Intelligenz (KI) oder Digitaler Souveränität kaum eigene Gestaltungsmittel habe. Haushaltsmittel für KI-Förderung oder digitale Innovation lägen nämlich komplett in den Etats anderer Häuser. Das BMDS könne also zwar koordinieren – aber nicht wirklich gestalten. Für ein Ministerium, das Deutschlands digitale Zukunft sichern solle, sei dies ein strukturelles Defizit.

  • Der große Anteil des „Sondervermögens“ am BMDS-Haushalt täusche zudem über fehlende zusätzliche Investitionen hinweg. Alles, was darüber finanziert wird – vom Breitbandausbau bis zu „EUDI-Wallet“ und Registermodernisierung – seien längst geplante Projekte, welche schlicht vom Kernhaushalt in das „Sondervermögen“ verschoben worden seien. Zusätzliche Digitalimpulse entstehen laut eco dadurch nicht. Dies gehe zulasten der Zukunftsfähigkeit unseres Landes, so die Kritik.

Deutschland könne sich diese symbolische Digitalpolitik nicht länger leisten. Süme gibt abschließend zu bedenken: „Wenn wir souveräne Digitalisierung ernst nehmen wollen, müssen wir mehr tun als Zuständigkeiten neu sortieren. Wir brauchen echte Investitionen in KI und digitale Infrastruktur sowie einen Digitalhaushalt, der den politischen Ansprüchen gerecht wird!“

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Über uns: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet.

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Vorstand@eco / RA Oliver J. Süme – Vorstandsvorsitzender / Vorstand Politik, Recht und Regulierung

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Dr. Karsten Wildberger / Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung

datensicherheit.de, 02.10.2025
Modernisierungsagenda des Bundes: Bitkom lobt Aufbruchssignal für den Digitalen Staat / „Deutschlands erster Digitalminister hat in Rekordtempo geliefert!“, anerkennt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

datensicherheit.de, 07.05.2025
Digitalministerium: Bitkom begrüßt Signal, Digitalisierung als zentrale Aufgabe anzunehmen / Im Organisationserlass des neuen Bundeskanzlers wird ausführlich auf das künftige Digitalministerium (BMDS) eingegangen

datensicherheit.de, 06.05.2025
Neues Digitalministerium: Erwartungen der deutschen Wirtschaft / Bekämpfung der Internetkriminalität, Digitalisierung der Schulen sowie Überprüfung des Datenschutzes hoch im Kurs

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Menschlichkeit als Erfolgsfaktor der Digitalen Transformation https://www.datensicherheit.de/menschlichkeit-erfolgsfaktor-digital-transformation https://www.datensicherheit.de/menschlichkeit-erfolgsfaktor-digital-transformation#respond Tue, 21 Oct 2025 22:41:21 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50629 Der Master-Studiengang „Digital Transformation Management“ basiert auf der Erkenntnis, dass die Digitale Transformation weit mehr ist als bloß ein technischer Wandel

[datensicherheit.de, 22.10.2025] Der Master-Studiengang „Digital Transformation Management“ der IST-Hochschule soll Fachkräfte auf die Zukunft vorbereiten – dabei wird betont, dass die Digitale Transformation weit mehr ist als bloß ein technischer Wandel: „Sie verlangt nach Menschen, die strategisch denken, empathisch führen und Innovationen verantwortungsvoll gestalten.“ Philipp Heinrich, Qualitätsmanager und in der Stabsstelle der Geschäftsführung bei Lufthansa Seeheim beschäftigt, zeigt auf, wie dies gelingen kann: Der 38-Jährige studiert demnach berufsbegleitend „Master Digital Transformation Management“ an der IST-Hochschule für Management – und verbindet Theorie und Praxis auf beispielhafte Weise.

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© Philipp Heinrich (privat)

Philipp Heinrich: Technologie kann uns entlasten – aber Transformation gelingt nur, wenn wir Menschen mitnehmen und ihnen Orientierung geben!

Zunehmende Digitalisierung erweitert Verantwortungsbereiche

Seit über 15 Jahren in der Hotellerie tätig war Heinrich zunächst als „F&B-Manager“ bei Hilton und A-Rosa tätig, heute ist er als Qualitätsmanager bei der Lufthansa Seeheim GmbH, einem der größten Konferenzhotels Deutschlands, beschäftigt.

  • In seiner aktuellen Position verantwortet der 38-Jährige zentrale Themen wie Datenschutz, Informationssicherheit, „Business Continuity Management“ und Nachhaltigkeit. Somit bewegt er sich an der Schnittstelle zwischen „Technik“, „Strategie“ und „Mensch“.

„Die zunehmende Digitalisierung hat meinen Verantwortungsbereich enorm erweitert“, berichtet Heinrich. Er hebt hervor: „Gerade in der Hotellerie ist es spannend, wie schnell Prozesse digitalisiert werden – vom automatisierten Garprozess in der Küche über Check-in-Terminals bis hin zu Chatbots im Gästeservice.“ Doch für Heinrich ist es ganz klar: „Hospitality lebt vom persönlichen Kontakt! Die Kunst liegt darin, Technologie gezielt einzusetzen, ohne die Seele der Branche zu verlieren.“

Lufthansa Seeheim versteht sich als Vorreiter digitaler Hotellerie

Als Teil der Lufthansa Group steht dieses Konferenzhotel unter besonderen Anforderungen – insbesondere bei Datenschutz, IT-Sicherheit und Risikomanagement. „Wir erfüllen als eines der wenigen Hotels in Deutschland die ISO-27001-Standards“, so Heinrich. Diese hohe Sicherheitsstufe schaffe Vertrauen und biete zugleich Chancen:

Der Master-Studiengang „Digital Transformation Management“ an der IST-Hochschule soll nun genau diese Kompetenzen vermitteln: Er bereite Berufstätige darauf vor, Veränderungsprozesse strategisch zu planen, zu kommunizieren und umzusetzen – von der Unternehmensführung bis zur Organisationsentwicklung.

„Digital Transformation Management“ soll Balance aus akademischer Tiefe und praxisnaher Relevanz beiten

Für Heinrich sei das flexible Studienkonzept der entscheidende Faktor gewesen: „Ich kann das Gelernte sofort anwenden und mit meinen beruflichen Projekten verknüpfen.“ Die Kombination aus Online-Vorlesungen, Praxisaufgaben und persönlichem Austausch mit Dozenten sei optimal für Berufstätige.

  • Bereits zuvor hatte der gebürtige Zwingenberger mehrere Weiterbildungen am IST absolviert – darunter den „Hotelbetriebswirt“, den „F&B Manager“ und das Hochschulzertifikat im „Hospitality Controlling“.

Diese schrittweise Qualifikation habe ihn schließlich zum Bachelor in „Hotel Management“ und anschließend zum Master-Studium geführt. „Das IST-Lernkonzept begleitet mich seit Jahren. Es bietet die perfekte Balance aus akademischer Tiefe und praxisnaher Relevanz“, so seine Erfahrung.

Digitalisierung sollte als persönliche – menschliche – Entwicklungschance gesehen werden

Neben seiner verantwortungsvollen Führungsposition ist Heinrich zweifacher Vater. Dass er dennoch Zeit für ein Master­-Studium findet, liege an seiner klaren Motivation: „Ich wollte Neues lernen – nicht, ich musste…“

  • Für ihn bedeutet die Digitale Transformation keinen Selbstzweck – sondern ein Werkzeug, um Arbeitsprozesse und Zusammenarbeit menschlicher und effizienter zu gestalten.

„Technologie kann uns entlasten – aber Transformation gelingt nur, wenn wir Menschen mitnehmen und ihnen Orientierung geben!“ Mehr Informationen zum berufsbegleitenden Master-Studium „Digital Transformation Management“ gibt es auf der Website der IST-Hochschule.

Weitere Informationen zum Thema:

iST HOCHSCHULE für Management
Die IST-Hochschule

iST HOCHSCHULE für Management
Master Digital Transformation Management

Linkedin
Philipp Heinrich – Qualitätsmanager / DPC / ISO

Lufthansa Seeheim
Showtime: ein Tagungshotel stellt sich vor

Lufthansa Industry Solutions
Ihr Partner für die digitale Transformation

Lufthansa Innovation Hub
Unsere Kultur

datensicherheit.de, 19.08.2025
Abkehr von Technik-Zentrierung: Digitale Transformation beginnt mit Menschen / Wer die Digitale Transformation aktiv mitgestalten möchte, braucht mehr als nur technisches Know-how – strategisches Denken, moderne Führungskompetenz und betriebswirtschaftliches Verständnis gelten als zentrale Voraussetzungen für wirksames Handeln

datensicherheit.de, 11.05.2025
Neue Herausforderungen für die Cybersicherheit: KI und der menschliche Faktor / Für eine effektive Verteidigung sind integrierte, sorgfältig geplante und implementierte Strategien erforderlich. Zero Trust, Threat-Intelligence, Mitarbeitersensibilisierung und die Einführung vertrauenswürdiger Lösungen sind nur einige der Eckpfeiler einer effizienten Strategie.

datensicherheit.de, 29.01.2025
GenAI und Menschlicher Faktor wichtigste Datenschutzaspekte / Ein Prozent der Benutzer für 88 Prozent der Datenverlustwarnungen verantwortlich

datensicherheit.de, 02.05.2024
Faktor Mensch bleibt der am häufigsten genutzte Angriffsvektor / Je mehr Menschen vor dem Öffnen einer E-Mail nachdenken, desto geringer das Cyber-Infektionsrisiko für die gesamte Organisation

datensicherheit.de, 07.10.2023
Cybersecurity: Sicherheitsfaktor Mensch trotz KI unersetzlich / Mensch und KI sollten einander sinnvoll ergänzen

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Datenstrategie: Deutsche Führungskräfte sehen Mangel als Gefahr für KI-Erfolg https://www.datensicherheit.de/datenstrategie-deutsch-fuehrungskraefte-mangel-gefahr-ki-erfolg https://www.datensicherheit.de/datenstrategie-deutsch-fuehrungskraefte-mangel-gefahr-ki-erfolg#respond Thu, 18 Sep 2025 13:49:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50188 Eine Umfrage von OpenText und Ponemon Institute unter fast 1.900 CIOs, CISOs und weiteren IT-Führungskräften zeigt deren zunehmenden Anspruch, sensible Daten im KI-Kontext zu schützen und gleichzeitig Wachstum zu fördern

[datensicherheit.de, 18.09.2025] OpenText™ hat seinen neuen globalen Report „The Challenges to Ensuring Information Is Secure, Compliant and Ready for AI“ publiziert. Die zugrundeliegende Umfrage zeigt demnach, dass deutsche und internationale IT-Führungskräfte das transformative Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) durchaus erkennen. Dennoch falle es vielen Unternehmen schwer, KI-Initiativen sicher zu gestalten und unternehmensweit zu koordinieren, „da die nötige Datenstrategie fehlt“.

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Abbildung: Ponemon Institute

„The Challenges to Ensuring Information Is Secure, Compliant and Ready for AI“ – sponsored by OpenText / independently conducted by Ponemon Institute LLC

Informationskomplexität als Herausforderung für sinnvollen KI-Einsatz

„Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Ponemon Institute, einem führenden unabhängigen Forschungsinstitut für Informationssicherheit und Datenschutzmanagement.“ Laut dieser Untersuchung hielten fast alle CIOs, CISOs und IT-Führungskräfte in Deutschland (91%) es für entscheidend, die Informationskomplexität zu verringern, um KI sinnvoll nutzen zu können.

  • Das Ponemon Institute habe unabhängig 1.896 leitende IT- und Sicherheitsverantwortliche in Deutschland, Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Australien und Indien befragt. „Die Studie enthält Beiträge von Unternehmen unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Branchen, darunter Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Technologie und Fertigung.“

Die Umfrage habe im Mai 2025 stattgefunden. Teilgenommen hätten CIOs, CISOs, IT- und Cybersicherheitsverantwortliche sowie Entscheider mit Verantwortung für KI- und Sicherheitsstrategien. „Die Ergebnisse bestätigen, was uns CIOs regelmäßig berichten. KI ist geschäftskritisch, aber die meisten Unternehmen sind noch nicht bereit, sie umfassend zu unterstützen“, kommentiert Shannon Bell, „Chief Digital Officer“ bei OpenText.

Trotz höchster Priorität für KI in vielen Unternehmen weist Studie auf eine zentrale Lücke hin

Ohne vertrauenswürdige, gut verwaltete Informationen könne KI ihr Potenzial nicht entfalten. „OpenText hilft IT- und Sicherheitsverantwortliche, diese Lücke zu schließen, indem das ,Information Management‘ vereinfacht, die ,Governance’ gestärkt und Daten unternehmensweit sicher und nutzbar bereitgestellt werden.“

  • Obwohl KI in vielen Unternehmen höchste Priorität habe, zeige die Studie eine zentrale Lücke auf: Den meisten Organisationen fehle die nötige Datenstrategie, um KI sicher und effektiv einzusetzen. Der Report zeige außerdem, dass IT- und Sicherheitsverantwortliche weiterhin an den ROI (Return on Investment / Kapitalrendite) von KI glaubten, gleichzeitig aber Schwierigkeiten bei der Einführung, Absicherung und Kontrolle sähen.

Je größer diese Lücke werde, desto wichtiger werde ein funktionierendes „Information Management“. Es verbinde technologische Innovation mit Vertrauen. Mit OpenText könnten Unternehmen genau dort ansetzen: „Mit passenden ,Tools’ lassen sich Komplexität abbauen, Daten sicher verwalten und KI verantwortungsvoll nutzen.“

Oft mangelt es noch an Sicherheit, „Governance“ und Abstimmung, um KI verantwortungsvoll zu nutzen

  • Informationskomplexität hemme die Bereitschaft
    – 91 Prozent der deutschen Befragten sagten, dass weniger Komplexität entscheidend für ein hohes Sicherheitsniveau sei.
    – 30 Prozent hielten dies für „unerlässlich“, 25 Prozent für „sehr wichtig“ und 36 Prozent für „wichtig“.
    – „Als eine der Hauptursachen für die Komplexität nennen 46 Prozent unstrukturierte Daten.“
  • „Gute-Daten-Governance“ erster Schritt zur Absicherung
    – Um Risiken im Zusammenhang mit KI zu begegnen, arbeiteten 43 Prozent der Befragten aus Deutschland an einem Sicherheitsprogramm mit klaren „Governance“-Praktiken.
  • Vertrauen hinke hinterher
    – Nur 46 Prozent der befragten Deutschen seien „sehr“ oder „äußerst zuversichtlich“, den ROI bei der Absicherung und Verwaltung ihrer Informationsressourcen zuverlässig messen zu können.

„Deutsche Führungskräfte erkennen den Wert von KI an, doch in der Praxis zögern viele Unternehmen noch.“ Oft fehle es an Sicherheit, „Governance“ und Abstimmung, um KI verantwortungsvoll zu nutzen.

63% befürchten Sicherheits- und Rechtsrisiken beim KI-Einsatz

  • 67 Prozent der befragten Deutschen stuften die Einführung von KI als oberste Priorität ein, während 56 Prozent zuversichtlich seien, den ROI ihrer KI-Initiativen belegen zu können.
    – 63 Prozent sagten jedoch, dass es „sehr“ oder „äußerst schwierig“ sei, die IT-Security-Risiken aber auch rechtliche Risiken der KI zu senken.
  • Mehr als die Hälfte der Deutschen (55%) gäben an, dass IT- und Sicherheitsziele mit den Zielen der KI-Strategie übereinstimmten.
    – Allerdings berichteten 60 Prozent dass ihre Organisation bereits eine Rolle wie „Chief AI Officer“ oder „Chief Digital Officer“ geschaffen habe oder dies in Erwägung ziehe, um die KI-Strategie voranzutreiben.
  • Generative KI (GenAI) gewinne an Bedeutung: 36 Prozent der Befragten aus Deutschland hätten sie bereits eingeführt, weitere 29 Prozent planten es in den nächsten sechs Monaten.
    – Zu den häufigsten Anwendungsfällen zählten die Produktivität der Mitarbeiter (45%), Sicherheitsmaßnahmen (44%) und Softwareentwicklung (36%).
  • Nur 23 Prozent der Unternehmen hätten „Agentische KI“ eingeführt, während 18 Prozent es innerhalb der nächsten sechs Monate planten.
    – Nur 35 Prozent dieser Gruppe hielten „Agentische KI“ für „sehr wichtig“ in ihrer Geschäftsstrategie.

Voraussetzungen für KI-Einsatz und Datenverbesserung

Die Studie zeige darüber hinaus bewährte Vorgehensweisen für mehr KI-Bereitschaft. Diese basierten auf den Antworten von Unternehmen, welche bereits in KI investiert hätten. Dazu zählten:

  • Schutz sensibler Daten
    „Unternehmen sollten wissen, wo sensible Daten gespeichert sind, wer darauf zugreifen kann und wie diese genutzt werden!“
    – Strenge Zugriffskontrollen, klare Richtlinien zur Datenklassifizierung und „Tools“ zur Erkennung von Anomalien würden dabei helfen die Risiken zu verringern.
  • Verantwortungsvoller KI-Einsatz
    „Damit KI sicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, braucht es bereinigte Daten, transparente Datensteuerung, die Überprüfung von Eingaben und Ergebnissen, geschulte Mitarbeitende und regelmäßige Checks auf Verzerrungen in den Modellen.“
    – So lasse sich KI sicher und ethisch einsetzen.
  • Verbesserung der Verschlüsselung
    „Daten sollten nicht nur bei der Speicherung und Übertragung, sondern auch während der Verarbeitung durch KI verschlüsselt werden.“
    – Dadurch blieben sensible Informationen über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg geschützt.

Der vollständige Bericht nenne weitere Herausforderungen – etwa Risiken durch interne Mitarbeiter, den Nachweis des ROI von KI- und IT-Investitionen sowie die Bewältigung wachsender Sicherheitskomplexität.

Weitere Informationen zum Thema:

opentext
About us / OpenText: Information reimagined / Information is the heartbeat of every organization. We build information management software so you can build the future.

opentext
Shannon Bell: Executive Vice President, Chief Digital Officer, and Chief Information Officer

Ponemon INSTITUTE
Why We Are Unique

Ponemon INSTITUTE, August 2025
The Challenges to Ensuring Information Is Secure, Compliant and Ready for AI / Sponsored by OpenText – Independently conducted by Ponemon Institute LLC

datensicherheit.de, 19.08.2025
Mit Agentischer KI als Schlüsseltechnologie werden neue Sicherheits- und Infrastrukturkonzepte unverzichtbar / Von automatisierten Geschäftsprozessen über smarte Datenanalyse bis hin zu intelligenten „Cloud’“-Diensten halten autonome, miteinander kommunizierende KI-Agenten überall Einzug

datensicherheit.de, 19.08.2025
KI-Agenten breiten sich aus – aber Governance-Lücken gefährden Vertrauen der Verbraucher / Laut Genesys-Studie wünschen sich vier von fünf Verbrauchern eine klare „Governance“ für KI-Interaktionen – indes verfügt weniger als ein Drittel der Unternehmen über umfassende Richtlinien

datensicherheit.de, 17.08.2025
KI-Einsatz: Studie offenbart dringenden Handlungsbedarf für Schulungen und Richtlinien / Unternehmen im „KI-Blindflug“ bringen sich mangels Sicherheitsmaßnahmen in Gefahr

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https://www.datensicherheit.de/datenstrategie-deutsch-fuehrungskraefte-mangel-gefahr-ki-erfolg/feed 0
Abkehr von Technik-Zentrierung: Digitale Transformation beginnt mit Menschen https://www.datensicherheit.de/abkehr-technik-zentrierung-digitale-transformation-fokus-mensch https://www.datensicherheit.de/abkehr-technik-zentrierung-digitale-transformation-fokus-mensch#respond Tue, 19 Aug 2025 13:41:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49710 Wer die Digitale Transformation aktiv mitgestalten möchte, braucht mehr als nur technisches Know-how – strategisches Denken, moderne Führungskompetenz und betriebswirtschaftliches Verständnis gelten als zentrale Voraussetzungen für wirksames Handeln

[datensicherheit.de, 19.08.2025] Die IST-Hochschule für Management bietet branchenspezifische Fernstudiengänge in den Bereichen „Kommunikation & Wirtschaft“, „Tourismus & Hospitality“, „Sport & Management“ sowie „Fitness & Gesundheit“ an – mit den Abschlüssen „Bachelor“ und „Master“. Die Angebote sollen sich durch „eine hohe Flexibilität, eine moderne Wissensvermittlung mit Online-Vorlesungen und Online-Tutorien, eine ausgesprochene Praxisnähe sowie die Möglichkeit, persönliche Wahl-Themenschwerpunkte zu setzen“ auszeichnen. Studenten könnten so anerkannte akademische Abschlüsse erzielen und sich für Führungspositionen im mittleren und gehobenen Management qualifizieren. Betont wird in einer Stellungnahme vom 1. August 2025, dass die Digitale Transformation eben nicht mit Technik, sondern mit Menschen beginnt. Nach dieser Erkenntnis sollen sich demnach die Studienangebote richten.

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Foto: Klaus Bißler privat

Klaus Bißler ist Mitgestalter der Digitalen Transformation im Öffentlichen Dienst

Digitale Transformation erfordert Kultur, Führung und Kommunikation

Ob im Öffentlichen Dienst, in der Wirtschaft oder im Bildungssektor: Wer die Digitale Transformation aktiv mitgestalten möchte, brauche mehr als nur technisches Know-how. Strategisches Denken, moderne Führungskompetenz und betriebswirtschaftliches Verständnis seien heute zentrale Voraussetzungen für wirksames Handeln – genau dort setze der berufsbegleitende „MBA Business Administration“ der IST-Hochschule für Management an.

  • „Einer, der diesen Weg bewusst geht, ist Klaus Bißler. Der 32-Jährige aus Neckarsulm ist Dozent beim Landeszentrum für Datenverarbeitung (LZfD) der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.“ Dort sei er verantwortlich für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Schulungen für Finanzbeamte – insbesondere im Kontext der Einführung digitaler Fachverfahren. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liege im Gesamtvorhaben „KONSENS“, welches die Digitalisierung der deutschen Steuerverwaltung bundesweit vorantreibe.

Bißler bringe hier nicht nur Fach- und IT-Kompetenz ein, sondern begleite aktiv Veränderungsprozesse in der Organisation. Die Digitale Transformation sei kein reines IT-Thema. „Es geht um Kultur, Führung und Kommunikation!“, unterstreicht Bißler und führt weiter aus: „Wer Menschen durch Wandel führen will, braucht strategisches Denken und Empathie! Genau dafür liefert der MBA die richtige Grundlage.“

Viele MBA-Inhalte sollen sich unmittelbar auf Arbeitsalltag der Digitalen Transformation übertragen lassen

Seit Oktober 2023 studiert er demnach berufsbegleitend den „MBA Business Administration“ an der IST-Hochschule – mit dem Ziel, sich für höhere Aufgaben im Öffentlichen Dienst zu qualifizieren. Die Kombination aus wirtschaftswissenschaftlichem Know-how, modernen „Leadership“-Modulen und flexibler Studienstruktur habe ihn sofort überzeugt: „Ich wollte Organisationen auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive verstehen“, so Bißler.

  • Ob „Change Management“, „Schulungsdidaktik“ oder „Strategisches Projektverständnis“ – viele Inhalte des MBA sollten sich unmittelbar auf seinen Arbeitsalltag übertragen lassen. Gleichzeitig profitiere Bißler vom hohen Maß an Flexibilität: Online-Vorlesungen, digitale Lernmaterialien und individuell planbare Prüfungsformate ermöglichten ein Studium parallel zum Vollzeitjob.

Zusätzlich ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg (HVF) engagiert – auch dort sollen die im MBA erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die Lehre einfließen.

Erfolgsfaktor der Digitalen Transformation: Lebenslanges Lernen als Haltung und Grundlage

Bißlers Fazit: „Das Studium ist praxisnah, fundiert und hervorragend betreut. Die Flexibilität hilft mir enorm, die Inhalte in meinen Alltag zu integrieren.“ Seine Motivation sei Lebenslanges Lernen als Haltung und Grundlage für modernes Verwaltungshandeln.

  • Langfristig strebe er eine Position mit mehr Verantwortung im Bereich Bildung oder Personalentwicklung an – oder auch eine erweiterte Tätigkeit in der akademischen Lehre. „Bildung ist heute so flexibel wie nie. Egal, wo man steht – man kann jederzeit anfangen. Es lohnt sich!“, unterstreicht Bißler.

Der berufsbegleitende „MBA Business Administration“ richtet sich laut IST-Hochschule für Management an Berufstätige mit erster akademischer Qualifikation, welche ihre Management- und Führungskompetenzen gezielt weiterentwickeln möchten. Studienstart sei jeweils im April und Oktober – Interessierte könnten sich ab sofort anmelden.

Weitere Informationen zum Thema:

iST HOCHSCHULE für Management
Die IST-Hochschule

iST HOCHSCHULE für Management
Master of Business Administration (MBA)

Baden-Württemberg, Oberfinanzdirektion
EDV – Landeszentrum für Datenverarbeitung

HOCHSCHULE FÜR ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND FINANZEN LUDWIGSBURG
zukunft.finanzenbw

KONSENS
Mit KONSENS werden Steuern digital / Einheitlich – Modern – Länderübergreifend

HOCHSCHULE FÜR ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND FINANZEN LUDWIGSBURG
Institut für Digitale Plattformen in Verwaltung und Gesellschaft (DPVG) / Kurzporträt Klaus Bißler

datensicherheit.de, 10.04.2025
Die Digitale Transformation im Blick: eco kommentiert neuen Koalitionsvertrag – Zustimmung und Bedenken / Digitalministerium als starkes, aber Vorratsdatenspeicherung als falsches, da grundrechtswidriges Signal

datensicherheit.de, 07.10.2023
Cybersecurity: Sicherheitsfaktor Mensch trotz KI unersetzlich / Mensch und KI sollten einander sinnvoll ergänzen

datensicherheit.de, 01.09.2023
Digitale Transformation: Mehrheit der Bevölkerung sieht keine Fortschritte / Vor einem Jahr vorgestellte sogenannte Digitalstrategie der Bundesregierung lässt Umsetzung vermissen

datensicherheit.de, 20.06.2023
Kommunale Cyber-Sicherheit: Proofpoint fordert stärkeren Fokus auf Risikofaktor Mensch / Technische Schutzmaßnahmen nach wie vor Rückgrat jeder Cyber-Sicherheitsstrategie – jedoch ohne den Menschen nur Teilaspekt der Gesamtbetrachtung

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Schatten-KI und EU AI Act: Unternehmen müssen sich den Herausforderungen zeitnah stellen https://www.datensicherheit.de/schatten-ki-eu-ai-act-unternehmen-muss-herausforderungen-stellung https://www.datensicherheit.de/schatten-ki-eu-ai-act-unternehmen-muss-herausforderungen-stellung#respond Tue, 28 May 2024 11:51:36 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=44763 Philipp Adamidis nimmt Stellung zu Aspekten der erfolgreichen KI-Transformation

[datensicherheit.de, 28.05.2024] Die Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) schreitet offensichtlich mit großen Schritten voran. Ein Beispiel dafür ist nach Ansicht von Philipp Adamidis, „CEO“ und Mitgründer von QuantPi, die in diesen Tagen erschienene neueste Version von „ChatGPT“, welche auch kostenlos zur Verfügung stehe. In seiner aktuellen Stellungnahme geht er aber auch darauf ein, dass gleichzeitig die Skepsis gegenüber dieser neuen Technologie nach wie vor groß sei. Adamidis versteht sich als Pionier auf dem Gebiet vertrauensvoller KI und erörtert die Chancen und Risiken:

Schatten-KI als ernsthaftes Sicherheitsproblem für Unternehmen

Adamidis betont: „KI wird nun endgültig Teil des Arbeitsalltags vieler Menschen. Ich bin sicher, dass der Produktivitätsboost in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen enorm sein wird.“ Zugleich nähmen allerdings auch die Risiken zu: Der Einsatz sogenannter Schatten-KI, d.h. unautorisierter KI-Tools, werde sich zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem für Unternehmen entwickeln. Er warnt ferner: „Doch auch wenn Unternehmen KI einkaufen oder selbst entwickeln, werden die Tools in den meisten Fällen nicht gründlich genug getestet und sind somit ein erhebliches Sicherheits- und Compliance-Risiko.“

Zudem stelle der „EU AI Act“ Organisationen in der kommenden Zeit vor große Herausforderungen. Die alles beherrschende Frage lautet demnach: „Wie gelangen wir zu einer sicheren und verantwortungsbewussten Nutzung von KI?“ man dürfe sich hierbei nicht allein auf die Hersteller und Anbieter von KI-Tools verlassen. „Für Transparenz, Erklärbarkeit und Kontrolle werden wir alle gemeinsam sorgen müssen“, so Adamidis.

Richtlinien für den KI-Umgang unerlässlich

Er hebt hervor, dass klare Richtlinien für den KI-Umgang unerlässlich seien. Ferner sollten Unternehmen dazu in der Lage sein, die eingesetzten KI-Tools selbst zu überprüfen. Nur dann könnten die notwendigen Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die rechtlichen und ethischen Standards des eigenen Unternehmens sicherzustellen. Dies klinge für viele Unternehmen natürlich erst einmal utopisch.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügten in der Regel nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen, um komplexe KI-Systeme zu benchmarken – von sogenannten Start-ups ganz zu schweigen. Die gute Nachricht sei jedoch: Mithilfe innovativer Software-Lösungen ließen sich selbst höchst komplexe „Large Language Models“ inzwischen einfach und ressourcenschonend überprüfen. Auf diese Weise hätten Unternehmen die sichere und verantwortungsbewusste KI-Transformation selbst in der Hand.

Überblick über alle eingesetzten KI-Systeme nebst Risikoklasse

Zum Thema „AI Act“ der EU kommentiert Adamidis: „Der Faktor Zeit ist ganz entscheidend: Unternehmen sollten möglichst rasch einen detaillierten Maßnahmenplan erarbeiten und umsetzen, ansonsten drohen empfindliche Geldbußen!“ Die Bußgelder könnten sich auf bis zu sieben Prozent des erzielten Umsatzes belaufen.

Eine der größten Aufgaben sei es zweifellos, sich einen Überblick über alle eingesetzten KI-Systeme zu verschaffen und die jeweilige Risikoklasse zu ermitteln. Dabei seien diverse Sonderbestimmungen und Ausnahmeregelungen zu beachten. Aber auch die umfangreichen Dokumentations- und Transparenzpflichten sollten nicht unterschätzt werden. „Spezialisierte Risikomanagement-Plattformen erleichtern es glücklicherweise, im Dickicht der Vorschriften und Regelungen den Überblick zu behalten und die technischen und administrativen Herausforderungen zu meistern.“ Das viel gefürchtete Compliance-Chaos lasse sich also mit relativ geringem Aufwand vermeiden.

Verantwortungsvoller KI-Umgang erfolgsentscheidend

Adamidis beobachtet seit geraumer Zeit mit Sorge, dass viele Akteure im KI-Bereich das Thema Vertrauenswürdigkeit zwar werbewirksam auf die Fahnen schrieben, es jedoch in der Praxis nicht immer mit der nötigen Sorgfalt behandelten: „Dadurch ist gerade in jüngster Zeit viel Vertrauen verspielt worden!“

Abschließend stellt er klar: „Dass OpenAI das gesamte Sicherheits-Team aufgelöst hat, halte ich für ein fatales Signal. Denn eines muss uns doch klar sein: Wenn es uns nicht gelingt, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der neuen Technologie zu gelangen und dadurch das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, wird die größte technologische Revolution seit der Einführung des Internets unweigerlich scheitern.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 24.05.2024
KI im Gesundheitswesen: it’s.BB e.V. lädt zur nächsten Awareness-Veranstaltung ein / Rechtliche und technische Herausforderungen des KI-Einsatzes im Fokus

datensicherheit.de, 09.05.2024
Nationale Zuständigkeiten für die KI-Verordnung: Datenschutzkonferenz fordert Aufsicht aus einer Hand / Die DSK empfiehlt, als Marktüberwachungsbehörden nach der KI-VO den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sowie die Landesdatenschutzbehörden zu benennen

datensicherheit.de, 06.05.2024
DSK-Orientierungshilfe für Unternehmen und Behörden zum datenschutzkonformen KI-Einsatz / Die Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ richtet sich an Unternehmen, Behörden und andere Organisationen

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Digitale Transformation: Mehrheit der Bevölkerung sieht keine Fortschritte https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-mehrheit-bevoelkerung-sieht-keine-fortschritte https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-mehrheit-bevoelkerung-sieht-keine-fortschritte#respond Fri, 01 Sep 2023 11:47:30 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=43393 Vor einem Jahr vorgestellte sogenannte Digitalstrategie der Bundesregierung lässt Umsetzung vermissen

[datensicherheit.de, 01.09.2023] Der eco Verband der Internetwirtschaft e.V. kommentiert in seiner aktuellen Stellungnahme die vor einem Jahr vorgestellte sogenannte Digitalstrategie der Bundesregierung, welche den „digitalen Aufbruch“ bringen sollte. Deutschland sollte demnach bis zum Jahr 2025 an die europäische Spitze auf dem Gebiet der Digitalisierung und Vernetzung gebracht werden. Besonders weit scheint die Bundesregierung jedoch bisher nicht gekommen zu sein: Laut einer vom eco in Auftrag gegebenen Civey-Umfrage sieht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung keinerlei Fortschritte in wichtigen Bereichen der Digitalen Transformation. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey habe im eco-Auftrag 2.500 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 24. und dem 25. August 2023 befragt – diese Ergebnisse seien repräsentativ (der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liege bei 3,4 Prozent).

eco-civey-umfrage-digitalpolitik-ampel-koalition-deutschland-vorreiter-digitalisierung

Abbildung: eco & Civey

eco-Civey-Umfrage, ob die aktuelle Digitalpolitik der „Ampel“-Koalition auf Bundesebene der eigenen Meinung nach dem Vorsatz, Deutschland zu einem Vorreiter der Digitalisierung zu machen, entspricht…

eco moniert schleppende Digitalisierung in Deutschland

Der eco-Geschäftsführer, Alexander Rabe, kommentiert und kritisert: „Mangelhafte Koordination und eine Verantwortungsdiffusion in der Bundesregierung sind ursächlich für die schleppende Digitalisierung in Deutschland.“ Ergebnisse der eco-Umfrage auf einen Blick:

Große Unzufriedenheit:
Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (70 %) sehe keine Fortschritte in wichtigen Bereichen der Digitalen Transformation in Deutschland.

Größte Baustellen:
Entwicklungsbedarf bestehe vor allem in den Bereichen Digitalisierung der Behörden und Verwaltung (63 %), Ausbau digitaler Infrastruktur (54 %) und Cyber-Sicherheit (32 %).

Wunsch und Wirklichkeit:
86 Prozent der Deutschen seien der Meinung, dass die aktuelle Digitalpolitik nicht zu dem im Koalitionsvertrag formulierten Vorsatz der „Ampel“-Koalition passe, Deutschland zu einem Vorreiter bei der Digitalisierung und Vernetzung zu machen.

Internationaler Wettbewerb:
82 Prozent bewerten Deutschland im Bereich digitaler Zukunftstechnologien als „unterdurchschnittlich“ aufgestellt.

Mehrheit sieht keinerlei Fortschritte in wichtigen Bereichen der Digitalen Transformation

Mit der am 31. August 2022 vorgestellten sogenannten Digitalstrategie wollte die Bundesregierung konkrete Vorhaben in Angriff nehmen – beispielsweise ein flächendeckendes Mobilfunknetz, die Digitalisierung von Schulen und Behörden sowie die Schaffung von Datenräumen in Wirtschaft und Forschung. Die Digitalisierung und Vernetzung solle vor allem Bürgern zugutekommen, so der erklärte Anspruch.

Nach über einem Jahr sieht jedoch laut eco die überwiegende Mehrheit der Befragten „keinerlei Fortschritte“ in wichtigen Bereichen der Digitalen Transformation. Alles in allem werde die „Ampel“-Koalition ihrem eigenen Anspruch, Deutschland in der Digitalen Transformation mithilfe der Digitalstrategie entscheidend nach vorn zu bringen, nicht gerecht, sagten 86,2 Prozent der Deutschen.

Besonders alarmierend die schlechten Ergebnisse im Bereich der digitalen Verwaltung

Rabe, selbst Mitglied des von der Bundesregierung einberufenen Beirats „Digitalstrategie“, führt hierzu aus: „Dieses harte Urteil der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland überrascht leider nicht wirklich. Selbst wir als Vertreter der Internetwirtschaft haben immer wieder die fehlende Konsistenz in den Umsetzungsvorhaben und eine Verantwortungsdiffusion in strategisch relevanten Bereichen der Digitalen Transformation in Deutschland kritisiert!“

Besonders alarmierend seien die schlechten Ergebnisse im Bereich der digitalen Verwaltung, da effizient und schnell arbeitende Behörden die Grundvoraussetzung für den modernen Staat seien und entscheidend im Umgang mit Krisen, wie die „Corona-Pandemie“ deutlich gemacht habe. Ursächlich für den schleppenden Fortschritt sind laut Rabe vor allem „mangelhafte Koordination“ und eine „Verantwortungsdiffusion in der Bundesregierung“ bei Themen der Digitalen Transformation.

Aktuelle Aufstellung der Bundesregierung bei Digitalisierungsthemen fatal für Bürger und internationale Wettbewerbsfähigkeit

„Wir haben eine Vielzahl von Projekten in allen Ministerien, für deren Umsetzung bis zum Ende der Legislaturperiode am Ende alle und keiner verantwortlich sind. So kommt man eben langfristig nicht weiter. Als Verband der Internetwirtschaft haben wir uns immer ein starkes Digitalministerium gewünscht, dass ressortübergreifend agiert, eine Federführung in den strategisch relevanten Digitalisierungsvorhaben in Deutschland als auch ein eigenständiges Digitalbudget mit entsprechender Steuerungsfunktion hat“, macht Rabe deutlich. Alle drei Punkte hätten wir bis heute nicht und wozu das führt, sähen wir an den fehlenden Fortschritten in allen Bereichen der Digitalen Transformation als auch an dem verheerenden Stimmungsbild in der Bevölkerung.

Die aktuelle Aufstellung der Bundesregierung bei Digitalisierungsthemen sei nicht nur fatal für die Bürger, bei denen die zahlreichen Lösungspotenziale, die digitale Technologien und Anwendungen in vielen Lebensbereichen bieten könnten, nicht ankämen, sondern schade vor allem auch dem Digitalstandort Deutschland und somit unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit – auch diese Befürchtung teilten die meisten Deutschen.

Weitere Informationen zum Thema:

eco & Civey
„In welchen dieser Bereiche muss sich Deutschland am ehesten weiterentwickeln?“

eco & Civey
„In welchen der folgenden Bereiche sehen Sie aktuell Fortschritte in Deutschland?“

eco & Civey
„Ist Deutschland aus Ihrer Sicht im Bereich digitaler Zukunftstechnologien (z.B. Künstliche Intelligenz) im internationalen Vergleich eher über oder eher unter dem Durchschnitt?“

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Digitale Transformation: Mut zum Wandel gefragt https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-mut-zum-wandel-gefragt https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-mut-zum-wandel-gefragt#respond Thu, 19 Sep 2019 14:46:58 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34650 Unternehmen gehen vielfach noch zu zögerlich vor

[datensicherheit.de, 19.09.2019] Ohne die Digitale Transformation werden Unternehmen nicht für die Zukunft gerüstet sein – diese Erkenntnis habe sich in den Führungsetagen längst durchgesetzt. Allerdings sehen sich die Firmen laut Couchbase bei der Planung und Umsetzung von Digital-Transformation-Projekten mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wie eine aktuelle Erhebung zeige. Der Bericht basiert nach Angaben von Couchbase auf einer Online-Umfrage, die im Mai und Juni 2019 von Vanson Bourne, einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen, unter 450 Leitern der Digitalen Transformation, wie „CIOs“, „CDOs“ und „CTOs“, in Unternehmen mit 1.000 oder mehr Mitarbeitern in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland durchgeführt wurde.

Geplatzte Projekte, Verzögerungen und nicht erfüllte Erwartungen…

Die Grundstimmung gegenüber dem Thema Digitale Transformation sei positiv, allerdings ließen geplatzte Projekte, Verzögerungen und nicht erfüllte Erwartungen die Bemühungen oftmals ins Leere laufen.
Das sei das Ergebnis einer Untersuchung von Couchbase, für die unter anderem die Digital-Transformation-Verantwortlichen in 100 Unternehmen aus Deutschland befragt worden seien.

Komplexität bei der Implementierung und Fehlen von Ressourcen

Demnach hätten zwar 67 Prozent der deutschen Studienteilnehmer durch digitale Innovationen signifikante beziehungsweise spürbare Verbesserungen der „End-User Experience“ in ihrem Unternehmen erzielt.
Gleichzeitig kämpften aber 87 Prozent der deutschen Unternehmen mit verschiedensten Herausforderungen, wie der Abhängigkeit von Legacy-Systemen, der Komplexität bei der Implementierung und dem Fehlen von Ressourcen sowie „Skills“. Diese Faktoren hielten sie davon ab, neue digitale Services und Transformationsprojekte umzusetzen.

Weitere Ergebnisse der Erhebung im Überblick:

  • In 82 Prozent der deutschen Unternehmen sei in den letzten zwölf Monaten ein Projekt zur Digitalen Transformation gescheitert, habe sich erheblich verzögert oder sei hinunter skaliert worden.
  • Bei 55 Prozent habe die Abhängigkeit von relationalen Datenbanken „etwas“ ihre Fähigkeit zur Umsetzung digitaler Transformationsprojekte eingeschränkt, bei 21 Prozent sogar „stark“.
  • 41 Prozent der Befragten gäben an, dass sie bei ihrem wichtigsten Digital-Transformation-Projekt hinter dem Zeitplan lägen oder Gefahr liefen, in Verzug zu geraten.
  • Unternehmen seien sich sehr wohl der Risiken bewusst, wenn sie es verpassten, digitale Innovationen voranzutreiben. 42 Prozent der befragten Unternehmen befürchteten, im Markt an Relevanz zu verlieren.
  • 43 Prozent hätten Bedenken, dass sie IT-Mitarbeiter an innovativere Wettbewerber verlören und dadurch ihre eigene Innovationsfähigkeit gefährdeten. Infolgedessen trieben Unternehmen – teilweise sogar leichtsinnig – Projekte voran.
  • 66 Prozent der Befragten seien überzeugt, dass sich ihr Unternehmen zu sehr auf die Versprechen der Digitalen Transformation fixiere, so dass IT-Teams Gefahr liefen, an Projekten zu arbeiten, die möglicherweise keinen konkreten Nutzen brächten.

Digitale Transformation auf Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens abzustimmen

Ein Schlüssel zum Erzielen greifbarer Vorteile bestehe darin, sicherzustellen, „dass die Digital-Transformation-Strategie auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens abgestimmt ist“.
Allerdings verfolgten viele der deutschen Befragten (41%) immer noch eine von der IT-Abteilung festgelegte Strategie. „Das heißt, die C-Ebene übernimmt nicht die Verantwortung für Projekte und Strategien, die eigentlich einen großen Einfluss auf das Unternehmen haben und haben sollten.“

Richtige Kombination aus unternehmerischem Engagement und Next-Generation-Technologie

„Die Digitale Transformation befindet sich an einem Wendepunkt“, so Wolfgang Fresser, „Country Manager DACH“ bei Couchbase. Unternehmen müssten jetzt die Herausforderungen angehen, die sie seit Jahren ausbremsten. Eine erfolgreiche Transformation hänge letztlich von der richtigen Kombination aus unternehmerischem Engagement und Next-Generation-Technologie ab.
Die Digitale Transformation müsse vom kompletten Unternehmen als strategischer Imperativ angegangen werden und dürfe nicht alleine in den Händen der IT-Abteilung liegen. Dann könnten Unternehmen alle von Digital-Transformation-Initiativen versprochene Vorteile ausschöpfen.

Weitere Informationen zum Thema:

Michael Taube auf YouTube, 21.09.2019
CI4 Impuls: Projektmanagement 4.0 mit Michael Taube

datensicherheit.de, 17.09.2019
Mittelstand 4.0 auch in der Fläche – Unterstützung und Sicherheit

datensicherheit.de, 09.11.2018
Die Digitale Transformation kann kommen: Keine Ausreden mehr auf dem Lande / Rückblick auf den Standempfang der „it-sa 2018“ mit Ehrengast Werner Theiner

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https://www.datensicherheit.de/digitale-transformation-mut-zum-wandel-gefragt/feed 0
Digitaler Wandel: Führungskräfte mit Vorbildfunktion https://www.datensicherheit.de/digitaler-wandel-fuehrungskraefte-vorbildfunktion https://www.datensicherheit.de/digitaler-wandel-fuehrungskraefte-vorbildfunktion#respond Wed, 21 Aug 2019 14:24:49 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34276 Der Faktor Kommunikation wird von mehr als der Hälfte der Unternehmen als Schlüssel zum erfolgreichen Transformationsprozess angesehen

[datensicherheit.de, 21.08.2019] Der Digitale Wandel ist offensichtlich bereits in vollem Gange und bringt neue herausfordernde Möglichkeiten sowie Veränderungen für Unternehmen mit sich. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt nach dessen eigenen Angaben, dass über 80 Prozent der befragten Führungskräfte zuversichtlich sind, „den Digitalen Wandel mit dem aktuellen Führungsteam erfolgreich umzusetzen“. Gleichzeitig glaubten jedoch 70 Prozent von ihnen, dass es schwierig werde, Mitarbeiter in den neuen Technologien zu schulen – eine Diskrepanz zwischen Führungsetage und anderen Abteilungen, „die nur durch kluge und klare Kommunikation zu lösen ist“.

Digitaler Wandel und Unternehmenskultur mit starken Wechselwirkungen

„Um den Digitalen Wandel in der eigenen Unternehmenskultur wirklich zu vollziehen, muss auf allen Ebenen kommuniziert werden. Vorgesetzte haben die Aufgabe, die Vorteile der neuen Arbeitswelt für alle Mitarbeiter verständlich und zugänglich zu machen – im Idealfall ganz analog von Mensch zu Mensch“, empfiehlt Christian Umbs, „Managing Director“ bei Robert Half.

Offener Dialog, ständiger Informationsaustausch und Empathie als Erfolgsfaktoren

Die befragten Führungskräfte suchten bei der Umsetzung des Transformationsprozesses im Unternehmen vor allem nach Managern mit technologischem Verständnis (58%), sehr guten Kommunikationsfähigkeiten (51%) sowie technischem Know-how (45%). „Ein offener Dialog und stetiger Informationsaustausch gepaart mit Empathie werden über Erfolg und Misserfolg der Digitalen Transformation entscheiden“, so Umbs. Vor allem sollten die Mitarbeiter von ihren Führungskräften motiviert und in den Change-Prozess mit eingebunden werden.

Digitaler Wandel – Bereitschaft zur Weiterbildung grundlegend

Es gebe verschiedene Möglichkeiten, um die Bereitschaft der Belegschaft, sich auf etwas Neues einzulassen, zu fördern: Zwei Drittel der Unternehmen hätten bereits ihr Weiterbildungsbudget erhöht und böten ihren Mitarbeitern individuelle Trainings und Seminare. Zudem würden Weiterbildungskosten erstattet oder digitale Projektteams gebildet.

Externe Expertise in Entscheidungsfindung einbeziehen!

38 Prozent der befragten Führungskräfte sind demnach der Meinung, dass Manager die Fähigkeit besitzen sollten, Experten in ihre Entscheidungsfindung einzubeziehen, sich also von extern bei der Gestaltung der Digitalen Transformation beraten zu lassen. Erfahrene Interim-Manager für Digitalisierungsprojekte könnten notwendiges Wissen weitergeben, die Produktivität des existierenden Teams steigern und bei der Zielerreichung unterstützen.

Digitale Führerschaft nur über offene Kommunikation

„Über allem steht jedoch ,Communication first‘ – denn nur wer es schafft, technisches Know-how zu verbreiten, die Mitarbeiter zu überzeugen und den digitalen Kulturwandel in allen Bereichen des Unternehmens aktiv zu kommunizieren, kann sich selbst als digitalen Anführer bezeichnen“, sagt Umbs.

„Robert Half Arbeitsmarktstudie 2019“

Befragt worden seien 301 Manager mit Personalverantwortung:
„Welche sind die drei wichtigsten Fähigkeiten, um Ihre Abteilung erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen?“

  • Technologisches Verständnis 58%
  • Kommunikationsfähigkeit 51%
  • Technisches Know-how 45%
  • Einbeziehung von Experten in die Entscheidungsfindung 38%
  • Erfahrung im Veränderungsmanagement 38%
  • Weniger hierarchisches Denken 36%
  • Deligieren von Entscheidungen 31%

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 08.08.2019
Ransomware: Das Netzwerk als effektivste Waffe Cyber-Krimineller

datensicherheit.de, 09.10.2017
Digitaler Wandel: Mehrheit der Bürger voller Hoffnung und Optimismus

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Arbeit im Spannungsfeld: Linienorganisation versus Agilität https://www.datensicherheit.de/arbeit-spannungsfeld-linienorganisation-agilitaet https://www.datensicherheit.de/arbeit-spannungsfeld-linienorganisation-agilitaet#respond Sun, 26 May 2019 16:50:15 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=32458 Anmerkungen von Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube und Dipl.-Ing. Anke Thieme zum Projektmanagement im Zeitalter der Digitalen Transformation

[datensicherheit.de, 26.05.2019] Das Projektmanagement im Zeitalter der Digitalen Transformation erfolgt längst nicht mehr in der sogenannten Line, sondern über Linien hinweg. Diese Veränderung unserer Arbeitsmethoden hat eben auch dazu geführt, dass es heute in vielen Unternehmen gar keine Linienvorgesetzten mehr gibt. Vielmehr gibt es dafür Vorgesetzte auf Zeit – also z.B. Projektmanager. Im agilen Umfeld sei die Rolle der Führungskraft ganz aufgelöst, erläutern Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube und Dipl.-Ing. Anke Thieme von der Deutschen Projekt Akademie.

Sicherheitsherausforderung: Verantwortung des gesamten Teams für das Ergebnis

Agile Arbeitsmethoden basierten darauf, dass sich die Mitarbeiter des Teams an einem Ort befinden. So sei es einfach, sich täglich zu treffen und Meetings abzuhalten. Bei einem „Scrum“-System funktioniere das gut, da dabei das Meeting von den lokal in einem Büro arbeitenden Software-Entwicklern durchgeführt werde.
In anderen Unternehmen, in denen am Meeting zum Beispiel der Vertrieb, ein Projektleiter, Fachkräfte und vielleicht sogar ein Kunde teilnehmen sollten, sei hingegen ein tägliches Meeting schwierig. Eine gute Lösung für dieses Dilemma wären demnach virtuelle Teams und Veranstaltungen. Im Kontext der zunehmenden Vernetzung der Arbeitswelt und der Verbreitung fortschrittlicher Informations- und Kommunikationsmethoden sei es möglich, standortunabhängig Arbeiten zu synchronisieren. Zum Beispiel kämen beim Meeting interaktive Weißwandtafeln zum Einsatz, werde mittels Videokonferenzsystemen kommuniziert oder würden gemeinsam Dokumente in einer Cloud genutzt. Leider scheiterten heute Unternehmen noch häufig an Sicherheitskriterien, die solche modernen Mittel nicht zuließen.

Transformation der Unternehmenskultur

Für rein technische Probleme sollten sich indes auch technische Lösungen finden lassen. Viel schwieriger sei es aber, die Transformation einer ursprünglich auf den Vorgesetzten zentrierten Führung hin zu einer agilen Führung zu meistern. Was heute unter dem Begriff „Führung“ verstanden wird, entstamme vor allem dem agilen IT-Umfeld. In diesem Zusammenhang sei nochmals an „Scrum“ als Framework für die Herstellung von Software erinnert.
„Früher schien die Arbeitswelt noch in Ordnung: Der Chef sagte, was getan werden muss – und die Mitarbeiter haben die Anweisung ausgeführt“, erinnert Taube. Das Ganze habe lange Zeit relativ gut geklappt, „da wir in einer Linienorganisation arbeiteten und damit Führung und Verantwortung klar geklärt waren“. Heute werde allerdings anders gearbeitet. Thieme ergänzt: „Wir kennen modernere Arbeitsmethoden, andere Unternehmensorganisationsformen und Führungskräfte und Mitarbeiter haben andere Ideen zum Thema Arbeit.“ Die Schlagworte, die in Literatur und Medienberichterstattung bemüht werden, lauteten „agiles Arbeiten“, „Arbeit 4.0“ oder „arbeiten in virtuellen Teams“.

Unternehmensführung: Eine Welt im Wandel

Die beiden Dozenten beschreiben anhand eines Beispiels den drastischen Kulturwandel in den Unternehmen. Früher habe der Geschäftsführer z.B. jeden Montag einen Jour-fixe um neun Uhr einberufen. Vielleicht seien zehn Mitarbeiter und er selbst anwesend gewesen, wobei zwei der Mitarbeiter aus einer Geschäftsstelle im Süden Deutschlands hätten anreisen müssen. Vielen Lesern mag diese Situation noch höchst vertraut sein.
Thieme und Taube merken an, dass die Personalressourcen also regelmäßig, im Wochenrhythmus, an einem Ort zusammengezogen worden seien. Ineffektiv und ineffizient sei die Situation gewesen, wenn sich der Chef verspätet habe und die Mitarbeiter untätig auf ihn hätten warten müssen. Solch eine Arbeit, in dem Fall die Durchführung eines Meetings, sei in vielen Unternehmen heute nicht mehr gewollt. Es werde nach zeitgemäßen Möglichkeiten gesucht.

Problemlösung der täglichen Treffen ggf. mittels IKT erfordert höchste Verfügbarkeit der Technik

In einem agilen Umfeld dagegen würde sich die Lage ganz anders darstellen, denn dort möchte man gerne kürzere Rhythmen für Meetings einführen – wobei die Treffen aber auch kürzer sein sollten. In dem wohl bekanntesten agilen Framework „Scrum“ gebe es eine pragmatische und eingeführte Lösung – den „Daily Scrum“. Dieses tägliche Treffen der Teammitglieder zu einem festgelegten Zeitpunkt an einem festgelegten Ort fördere aufgrund der hohen Frequenz der Termine einen sehr intensiven und kurzgefassten Austausch relevanter Informationen. Allerdings müssten auch dabei alle Mitarbeiter an einem Ort anwesend sein. Eine Verspätung, die es bisher unter Umständen häufig gegeben haben mag, sei dort ebenfalls sehr hinderlich und dürfe nicht vorkommen. Verspätungen, auch durch die Führungskraft, würden sanktioniert.
Um aber das „vor Ort“-Problem zu lösen, kämen die virtuellen Teams ins Spiel: Mit der heutigen Kommunikationstechnik sei es durchaus möglich, die beiden oben beispielhaft erwähnten auswärtigen Kollegen mittels Telefon oder Video am Meeting zu beteiligen und somit sowohl finanzielle als auch zeitliche Ressourcen einzusparen.

Führungskräfte als Moderatoren und Mentoren

Die Führungskraft nimmt nicht mehr die Rolle des alleinigen Entscheiders ein, betonen Thieme und Taube. Es gelte vielmehr, Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Damit sei der Vorgesetzte bzw. die Führungskraft eher Moderator und Mentor des Teams, der vor allem beraten und koordinieren soll. Dabei könne es durchaus vorkommen, dass eine Führungskraft zugleich für mehrere Teams die Rolle des „Servant Leader“ übernimmt und somit auf die Bedürfnisse der Teams achten und die bestmöglichen Arbeitsbedingungen schaffen sollte.
Allerdings werde für die Umstellung von allen Beteiligten ein erheblicher Veränderungswille vorausgesetzt. Die Führungskraft müsse Macht abgeben, die Geführten müssten Verantwortung übernehmen wollen. Beides entspreche nicht den zuvor gemachten Erfahrungen und erweise sich oftmals als schwierig. Taube: „Wo bisher Hierarchie und Kontrolle bestimmend waren, treten jetzt Prinzipien wie Agilität, Partizipation und Vertrauen in den Mittelpunkt.“ Sehr viel einfacher als gestandene Unternehmen, stellten sich Start-ups an. „Bei den Start-ups gibt es weniger Vorerfahrungen in den klassischen Organisationen, sondern dort kennen und schätzen Mitarbeiter und Führungskräfte agile (Arbeits-)Methoden und setzen sie viel natürlicher ein als die gestandene Klientel“, berichtet Thieme.

Foto: privat

Foto: privat

Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube
ist geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Projekt Akademie. Nach dem Abschluss an der FW für Wirtschaft in Berlin hat Taube ca. 20 Jahre im Vertrieb gearbeitet, bevor er in den Bereich Projektmanagement wechselte. Seit 2010 coacht und trainiert er im Bereich des klassischen und agilen Projektmanagements sowie der DevOps. Außerdem entwickelt er Seminare und „Computer Based Trainings“.

Anke Thieme

Foto: privat

Dipl.-Ing. Anke Thieme
ist als Coach und Trainerin für agiles Projektmanagement tätig. Die selbstständige Beraterin und Dozentin für Qualitäts- und Projektmanagement ist als „Scrum Master“ und „Product Owner“ zertifiziert.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 24.10.2016
Themenkomplex Industrie 4.0 – Internet der Dinge: Risiken jetzt methodisch begegnen

datensicherheit.de, 10.10.2016
Cluster Industrie 4.0 zu Gast bei datensicherheit.de auf der „it-sa 2016“

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