YouGov – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sat, 18 Apr 2026 12:47:43 +0000 de hourly 1 Laut YouGov-Studie entstehen viele Cyberrisiken im eigenen Unternehmen https://www.datensicherheit.de/yougov-studie-cyberrisiken-quelle-unternehmen Sun, 19 Apr 2026 22:33:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54021 Zunehmend rückt der „Faktor Mensch“ in den Fokus: Phishing, manipulierte Anrufe oder gefälschte Identitäten können selbst moderne Schutzsysteme der Unternehmen umgehen

[datensicherheit.de, 20.04.2026] Cyberangriffe bleiben eine der größten Bedrohungen auch für deutsche Unternehmen – doch viele Sicherheitslücken seien hausgemacht, so eine zentrale Erkenntnis aus der aktuellen YouGov-Studie „Digitalisierungsbedarfe von Unternehmen 2026″ im Auftrag von 1&1 Versatel, für welche demnach vom 5. bis 13. Januar 2026 533 Entscheidungsträger in deutschen Unternehmen befragt wurden. Zu den hausgemachten Sicherheitslücken gehörten vor allem die wachsende Bedrohung durch „Social Engineering“ – also die gezielte Manipulation von Mitarbeitern zur Erlangung sensibler Informationen oder zum Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen – und eine fehlende Resilienz.

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Foto: 1&1 Versatel

Frank Rosenberger: Sicherheit beginnt bei der Infrastruktur!

Ein Drittel der Unternehmen noch immer ohne konkrete Strategie

Der Anteil der Firmen, die „Social Engineering“ als „relevantes Risiko“ einstufen, sei seit 2024 um ein Drittel gestiegen – von 15 auf 20 Prozent. Gleichzeitig würden 18 Prozent fehlende Redundanz und Backups als konkrete Schwachstelle der eigenen IT-Infrastruktur benennen.

  • Zwar hätten 40 Prozent der befragten Unternehmen bereits in Sicherheitsmaßnahmen investiert und weitere 31 Prozent planten entsprechende Ausgaben. Dennoch habe fast ein Drittel der Unternehmen immer noch keine konkrete Strategie.

Technische Bedrohungen wie DDoS-Angriffe (47%) und Malware (31%) dominierten weiterhin das Risikobewusstsein. Zunehmend rücke jedoch der „Faktor Mensch“ in den Fokus: Phishing, manipulierte Anrufe oder gefälschte Identitäten umgingen selbst moderne Schutzsysteme. 35 Prozent der befragten Unternehmen sehen laut der Umfrage menschliches oder organisatorisches Versagen als „erhebliches Sicherheitsrisiko“.

Hausgemachte Risiken: „Faktor Mensch“ trifft auf Infrastrukturlücken in Unternehmen

Cybersicherheit endet nicht bei Mitarbeitern oder Firewalls!“, kommentiert Frank Rosenberger, CEO von 1&1 Versatel, die vorliegende Studie und weitet den Blick auf:

  • Er gibt zu bedenken: „Ohne redundante Anbindungen, stabile Netze und durchdachte Backup-Strategien bleiben Unternehmen verwundbar. Sicherheit beginnt bei der Infrastruktur!“

Resiliente, hochverfügbare Glasfasernetze, redundante Standortanbindungen und integrierte IT-Security-Konzepte werden laut Rosenberger „zunehmend zur strategischen Grundlage moderner IT-Landschaften. Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel unterstütze Unternehmen beim Aufbau ausfallsicherer und geschützter Netzinfrastrukturen – von der Konnektivität bis zu „Managed Security Services“.

Weitere Informationen zum Thema:

1&1 versatel
Wir machen Glasfaser möglich

1&1 versatel
Wir entwickeln 1&1 Versatel erfolgreich weiter: Frank Rosenberger, Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer – CEO)

1&1 versatel, 2026
Digitalisierungsbedarfe von Unternehmen / Befragung von YouGov Deutschland im Auftrag von 1&1 Versatel (durchgeführt im Januar 2026)

datensicherheit.de, 28.03.2026
NIS2 wird nicht an der Technologie scheitern – sondern am Faktor Mensch / Die EU-Richtlinie erhöht die Erwartungen an die Cybersicherheit in ganz Europa und stellt das menschliche Verhalten in den Mittelpunkt der Compliance – MetaCompliance fordert Unternehmen auf ihre Belegschaft vorzubereiten.

datensicherheit.de, 11.05.2025
Neue Herausforderungen für die Cybersicherheit: KI und der menschliche Faktor / Für eine effektive Verteidigung sind integrierte, sorgfältig geplante und implementierte Strategien erforderlich. Zero Trust, Threat-Intelligence, Mitarbeitersensibilisierung und die Einführung vertrauenswürdiger Lösungen sind nur einige der Eckpfeiler einer effizienten Strategie.

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Digitalpolitik: Rund zwei Drittel der Bürger unzufrieden https://www.datensicherheit.de/digitalpolitik-zwei-drittel-buerger-unzufriedenheit https://www.datensicherheit.de/digitalpolitik-zwei-drittel-buerger-unzufriedenheit#respond Thu, 06 Nov 2025 23:10:09 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50837 Der eco-Verband kommentiert die Halbjahresbilanz der neuen Bundesregierung im Kontext der Digitalpolitik – die Richtung stimme, jetzt müssten aber Veränderungen auch spürbar werden

[datensicherheit.de, 07.11.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. geht in seiner Stellungnahme vom 5. November 2025 auf die Halbjahresbilanz der neuen Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz ein, welche seit dem 6. Mai 2025 im Amt ist. Diese Koalition aus CDU/CSU und SPD habe sich in ihrem Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, Deutschland auf die „digitale Überholspur“ zu bringen (KoaV 2025, S.67) und den Digitalstandort in Bezug auf Zukunftstechnologien wie beispielsweise Künstliche Intelligenz (KI) „an die Spitze“ zu führen (KoaV 2025, S. 70). In diesem Zusammenhang wurde erstmals ein eigenes Digitalministerium gegründet, welches nicht nur für Digitalisierung, sondern auch für Staatsmodernisierung zuständig sein soll.

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Foto: eco

Oliver Süme: Digitalisierung darf kein Zukunftsversprechen bleiben, sondern muss im Alltag der Menschen ankommen!

68 Prozent nach wie vor unzufrieden mit der gegenwärtigen Digitalpolitik

Der eco ist der Frage nachgegangen, welche Bilanz Wahlberechtigte ein halbes Jahr nach Antritt der neuen Bundesregierung in Bezug auf den aktuellen Stand der Digitalisierung in Deutschland ziehen: Eine aktuelle, vom eco beauftragte Umfrage, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut YouGov, zeigt demnach, dass die Mehrheit der Befragten (68%) nach wie vor „unzufrieden“ mit der Digitalpolitik dieser Bundesregierung ist.

  • Befragt worden seien vom 31. Oktober bis 3. November 2025 insgesamt 2.374 Personen ab 18 Jahren. Die Ergebnisse seien nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politischem Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet worden – und seien repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Rund ein Drittel (29%) gebe sogar an, „sehr unzufrieden“ zu sein. Nur 17 Prozent bewerteten sie als „insgesamt zufriedenstellend“„sehr zufrieden“ seien tatsächlich nur zwei Prozent der Befragten.

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Abbildung: eco

eco-Studie: „Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie insgesamt mit der aktuellen Digitalpolitik der Bundesregierung?“

eco sieht Digitalpolitik keineswegs als grundsätzlich verfehlt an

Der eco-Vorstandsvorsitzende, Oliver Süme, sieht die Ursache für diese Unzufriedenheit allerdings nicht in einer grundsätzlich verfehlten Digitalpolitik: „Die Herausforderungen und Hindernisse am Digitalstandort Deutschland sind seit Jahren bekannt. Das neue Digitalministerium setzt die richtigen Prioritäten.“

  • Viele der nun angestoßenen Themen seien von hoher Relevanz und fußten auf einem klaren Verständnis für digitale Wertschöpfung. Jetzt müsse es allerdings darum gehen, dass die Veränderung auch bei den Bürgern und den Unternehmen ankomme. Süme betont: „Als Verband begrüßen wir die klare Haltung und den sichtbaren Willen des Digitalministers, Dinge tatsächlich zu verändern.“

Gleichzeitig bleibe die Zersplitterung der Zuständigkeiten eine Herausforderung: Datenschutz, IT-Sicherheit in der Wirtschaft, Energiepreise und zentrale Fragen zur Umsetzung des „Digital Markets Act“ lägen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Digitalministeriums. Der politische Aufbau zwischen den Häusern führe weiterhin zu Reibungsverlusten und verlangsame dringend notwendige Fortschritte.

Dringlichste Aspekte der Digitalisierung: Infrastruktur und Netzabdeckung sowie Datenschutz und Cybersicherheit

Gefragt nach den größten Herausforderungen bei der Digitalisierung in Deutschland, hätten 56 Prozent „langsame Verwaltungsprozesse“ und „bürokratische Hürden“ angegeben.

  • 40 Prozent identifizierten die schlechte Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen als eine der größten Herausforderungen. Rund 32 Prozent würden den mangelnden Ausbau digitaler Infrastruktur nennen – konkret den zu langsamen Breitbandausbau und „Funklöcher“.

Zu den drei dringlichsten Aspekten der Digitalisierung, welche in den nächsten Jahren vorangetrieben werden müssten, zählten die Befragten das Thema „digitale Infrastruktur und Netzabdeckung“ (42%). Auch im Bereich Datenschutz und Cybersicherheit (40%) sowie bei der Einrichtung digitaler Services in der Verwaltung (39%) sähen die Menschen digitalpolitischen Handlungsbedarf.

Umsetzung und Tempo für Digitalisierungsbestrebungen gefordert

Der eco fordert „eine klare Priorisierung, verbindliche Ziele und mehr Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen“. Aus eco-Sicht müssten in den kommenden Monaten insbesondere drei Projekte sichtbar vorangetrieben werden:

  1. Digitalisierung der Verwaltung
    Das „Onlinezugangsgesetz“ (OZG 2.0) müsse endlich flächendeckend umgesetzt werden – für weniger Bürokratie und einheitliche Plattformstandards. Verwaltungsleistungen für Bürger sollten flächendeckend vollumfänglich digital verfügbar sein.
  2. Digitale Infrastruktur
    Ein funktionierendes und leistungsfähiges „Ökosystem digitaler Infrastrukturen“ sei die Grundvoraussetzung, damit Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung digital funktionierten. Dazu zählten Rechenzentren, genauso wie „Cloud“- und „Colocation“-Anbieter, Internetaustauschknoten und ein gut ausgebautes Gigabitnetz.
  3. Cybersicherheit und Datenschutz
    Klare, verständliche und verhältnismäßige Regeln, welche die Interessen der Nutzer in ein sinnvolles Verhältnis zum Schutzgut setzten und die für Unternehmen mit angemessenem Aufwand umgesetzt werden könnten.

„Mit dem Bundesdigitalministerium hat die Große Koalition den Startschuss gesetzt. Jetzt gilt es, mit Taten, Tempo und spürbaren Ergebnissen im Rennen zu bleiben. Digitalisierung darf kein Zukunftsversprechen bleiben, sondern muss im Alltag der Menschen ankommen!“, fordert Süme abschließend.

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Über uns: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. / Wir gestalten das Internet.

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Vorstand@eco: RA Oliver J. Süme

eco & YouGov, November 2025
Ergebnisse der Digitalisierungsumfrage

YouGov | DE
Über YouGov / Das Unternehmen

European Commission
The Digital Markets Act / The Digital Markets Act is the EU’s law to make the markets in the digital sector fairer and more contestable

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Bundesamt für Justiz
Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen

datensicherheit.de, 02.10.2025
Modernisierungsagenda des Bundes: Bitkom lobt Aufbruchssignal für den Digitalen Staat / „Deutschlands erster Digitalminister hat in Rekordtempo geliefert!“, anerkennt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

datensicherheit.de, 27.09.2025
Föderalismusreform erforderlich: Bund sollte Kommunen bei der Digitalisierung direkt helfen / Der Bitkom fordert, dass der Bund mehr Möglichkeiten erhalten sollte, die Digitalisierung von Kommunen zu unterstützen, um so auch teure Doppelstrukturen zu vermeiden

datensicherheit.de, 07.05.2025
Digitalministerium: Bitkom begrüßt Signal, Digitalisierung als zentrale Aufgabe anzunehmen / Im Organisationserlass des neuen Bundeskanzlers wird ausführlich auf das künftige Digitalministerium (BMDS) eingegangen

datensicherheit.de, 06.05.2025
Neues Digitalministerium: Erwartungen der deutschen Wirtschaft / Bekämpfung der Internetkriminalität, Digitalisierung der Schulen sowie Überprüfung des Datenschutzes hoch im Kurs

datensicherheit.de, 01.03.2025
Bitkom-Forderung nach der Bundestagswahl 2025: Deutschland braucht jetzt ein Digitalministerium / Digitalpolitik muss in der kommenden Legislaturperiode zum Schwerpunkt werden

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Vertrauen entscheidender als Werbung: IT-Entscheider konsultieren bevorzugt Fachpresse https://www.datensicherheit.de/vertrauen-werbung-it-entscheider-konsultation-bevorzugung-fachpresse https://www.datensicherheit.de/vertrauen-werbung-it-entscheider-konsultation-bevorzugung-fachpresse#respond Sun, 03 Aug 2025 22:50:41 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49371 Nach aktuellen Erkenntnissen von Akima Media verlassen sich IT-Entscheider in Deutschland bei komplexen Kaufentscheidungen auf kuratierte Fachbeiträge und neutrale Informationen

[datensicherheit.de, 04.08.2025] Nach aktuellen Erkenntnissen von Akima Media verlassen sich IT-Entscheider in Deutschland bei komplexen Kaufentscheidungen auf kuratierte Fachbeiträge und neutrale Informationen – und zwar deutlich stärker als auf Marketingbotschaften oder Herstellerangaben. Dies zeige eine aktuelle Studie von Akima, durchgeführt mit dem Marktforschungsinstitut YouGov. Demnach nennen 47,5 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen die IT-Fachpresse als verlässlichste Quelle, gefolgt von Suchmaschinen (24,4%) und den Informationsangeboten der Hersteller (21,2%). Die „Akima-Studie 2025“ basiere auf einer Online-Befragung von 217 IT-Entscheidern in Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, durchgeführt im März 2025 von YouGov. Untersucht worden seien Entscheidungsprozesse, Informationsverhalten sowie bevorzugte Formate und Kanäle im B2B-IT-Kontext.

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Foto: Akima

Michaela Gross: Im Durchschnitt nutzten IT-Entscheider vier bis sechs verschiedene Quellen entlang ihrer „Customer Journey“

Redaktionelle Glaubwürdigkeit der Fachpresse als Wettbewerbsvorteil

„Vertrauen entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Einordnung“, kommentiert Michaela Gross, Co-CEO von Akima Media. Sie führt hierzu aus: „In einer Zeit, in der IT-Investitionen langfristig geplant und im Team entschieden werden, ist redaktionelle Glaubwürdigkeit ein Wettbewerbsvorteil.“

  • Die Untersuchung mache deutlich: Entscheider informierten sich heute nicht linear, sondern über vielfältige „Touchpoints“. Im Durchschnitt nutzten sie vier bis sechs verschiedene Quellen entlang der „Customer Journey“. Während die Fachpresse das höchste Vertrauen genieße, spielten Suchmaschinen als zentraler Einstiegspunkt und Herstellerinformationen zur technischen Vertiefung eine wichtige Rolle.

Für IT-Anbieter bedeutet dies laut Akima: „Wer nur auf ,Owned Media’ oder ,Leadkampagnen’ setzt, verschenkt Potenzial. Erfolgreiche Kommunikation muss kanalübergreifend funktionieren – und Inhalte müssen je nach Format und Kontext unterschiedlich wirken können!“

Fachpresse eben kein „PR-Feigenblatt“ – vielmehr integraler Bestandteil durchdachter Content-Strategien

„Viele IT-Anbieter unterschätzen die Wirkung externer Quellen. Doch gerade die Verankerung in glaubwürdigen redaktionellen Umfeldern verleiht der eigenen Botschaft Tiefe“, erläutert Gross. Die Fachpresse sei kein „PR-Feigenblatt“, sondern integraler Bestandteil einer durchdachten Content-Strategie.

  • Ein weiterer Befund der Studie: „Nur etwa zehn Prozent der IT-Investitionen werden von Einzelpersonen entschieden, in der Regel sind zwei bis sechs Stakeholder aus verschiedenen Abteilungen beteiligt – von der IT über Business-Units bis hin zur Geschäftsleitung. Das verändert auch die Anforderungen an Kommunikationsmaßnahmen.“

„Die Zeiten des klassischen Entscheider-Funnels sind vorbei“, unterstreicht Gross und rät: „Wer Wirkung erzielen will, muss alle Beteiligten mit relevanten Inhalten abholen – strategisch, technisch und kaufmännisch!“

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Abbildung: Akima

Akima-Erkenntnisse zur Bedeutung der Informationskanäle im Entscheidungsprozess

Fachpresse bewusst als strategischen Hebel nutzen

Die Akima-Studie liefere klare Empfehlungen für Marketing-Verantwortliche:

  • Fachmedien gezielt bespielen!
    Redaktionelle Beiträge, „Case Studies“ oder Studien platzieren – idealerweise mit Branchenbezug und neutralem Mehrwert für die Leser.
  • Suchmaschinen mitdenken!
    Redaktionelle Sichtbarkeit erhöhe auch die SEO-Relevanz – denn viele Fachartikel tauchten prominent in „Google“-Rankings auf.
  • Herstellerinformationen ergänzen, nicht ersetzen!
    Produktdetails seien wichtig – wirkten aber durch redaktionelle Kontexte eingebettet besser.

Unternehmen, die ihre Inhalte strategisch auf Fachpresse, Suchmaschinen und eigene Kanäle abstimmten, schafften Orientierung – und stärkten ihre Position im „Buying Center“.

Weitere Informationen zum Thema:

akima
Whitepaper: Wer IT-Entscheider versteht, überzeugt sie

akima, Juli 2025
WER IT-ENTSCHEIDER VERSTEHT, ÜBERZEUGT SIE / Wie B2B-Kommunikation 2025 entlang der Customer Journey wirkt – eine Umfrage bei IT-Entscheidern

datensicherheit.de, 31.03.2025
Cyberresilienz: Empfehlungen für die Entscheiderebene / Die Führungsebene muss sowohl Compliance-Anforderungen als auch die Sicherheit des eigenen Unternehmen im Auge haben

datensicherheit.de, 24.03.2025
Entscheiderverantwortung: Führungsetage muss sich an neue regulatorische Rechenschaftspflicht anpassen / Die C-Levels müssen die Widerstandsfähigkeit und die Bereitschaft zur Reaktion auf Vorfälle in ihre Organisation integrieren

datensicherheit.de, 16.11.2021
Cybersecurity: 92 Prozent der IT-Entscheider gehen Kompromisse ein / Bedrohung der Cybersecurity durch -Kriminalität von einem Drittel der Befragten indes als größtes Sicherheitsrisiko erachtet

datensicherheit.de, 18.05.2021
Cybersecurity-Risikoprozess: Leitfaden für IT-Entscheider / Kudelski Security gibt IT-Experten Tipps für systematische Absicherung kritischer Daten-Assets in Unternehmen

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Automatisierte Nachrichten- und Chat-Kontrolle: Mehrheit gegen EU-Pläne https://www.datensicherheit.de/automatisierung-nachrichten-chat-kontrolle-mehrheit-gegenposition-eu-plaene https://www.datensicherheit.de/automatisierung-nachrichten-chat-kontrolle-mehrheit-gegenposition-eu-plaene#respond Wed, 28 Apr 2021 17:46:26 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=39695 Meinungsumfrage von YouGov unter 10.265 Bürgern aus zehn EU-Ländern

[datensicherheit.de, 28.04.2021] Mit 72 Prozent spricht sich nach aktuellen Erkenntnissen des Europaabgeordneten Dr. Patrick Breyer ein Großteil der EU-Bürger gegen EU-Pläne zur flächendeckenden Nachrichten- und Chatkontrolle aus. Dies hat demnach eine Meinungsumfrage von YouGov unter 10.265 Bürgern aus zehn EU-Ländern ergeben.

EU plant, gesamte private digitale Kommunikation automatisiert zu durchleuchten

Vorgeblich zur Suche nach möglicher Kinderpornographie plane die EU, die gesamte private digitale Kommunikation automatisiert zu durchleuchten und im Verdachtsfall Strafanzeige erstatten zu lassen – eine sogenannte Nachrichten- und Chat-Kontrolle).
Eine aktuell verhandelte EU-Übergangsverordnung solle Anbietern von E-Mail-, Chat- und Messenger-Diensten zunächst die Erlaubnis dafür erteilen; ein für Sommer 2021 angekündigter zweiter Gesetzentwurf der EU-Kommission solle dann alle Anbieter zur Chat-Kontrolle verpflichten und womöglich auch „Hintertüren“ für verschlüsselte Kommunikation verlangen. Der Entwurf der Übergangsverordnung werde zurzeit im Trilog-Verfahren der EU zwischen Parlament, Rat und Kommission verhandelt. Der nächste Trilog finde am 29. April 2021 statt.

Repräsentative Meinungsumfrage in 10 EU-Ländern

Im Zuge einer repräsentativen Meinungsumfrage seien Bürger aus den Niederlanden, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Spanien, Schweden und Irland gefragt worden, „wie sie zur automatisierten Durchsuchung aller persönlichen elektronischen Mails und Nachrichten nach mutmaßlich verdächtigen Inhalten zur Suche nach kinderpornographischen Inhalten stehen“.
In Deutschland habe sich eine große Mehrheit von 69 Prozent der Befragten gegen die Chat-Kontrolle ausgesprochen, nur 19 Prozent seien dafür gewesen. „Im gesamteuropäischen Schnitt waren sogar 72 Prozent der Befragten dagegen und nur 18 Prozent unterstützen die EU-Pläne.“

Umfrageergebnis ein Aufschrei gegen EU-Plan der totalen Durchleuchtung privater Nachrichten

In Auftrag gegeben hatte diese Umfrage nach eigenen Angaben der Europaabgeordnete der Piratenpartei Dr. Patrick Breyer, welcher für die Grünen/EFA-Fraktion am Verhandlungstisch sitzt. Er kommentiert: „Das Umfrageergebnis ist ein Aufschrei gegen die geplante totale Durchleuchtung privater Nachrichten mit fehleranfälliger Strafanzeige-Automatik.“ Selbst ernannte Kinderschützer hätten kein Recht, sich zum Sprachrohr junger Menschen aufzuschwingen, ohne sie jemals gefragt zu haben. Gerade die Antworten der jüngsten Umfrageteilnehmer zeigten, dass junge Menschen eine verdachtslose Durchsuchung ihrer Privatnachrichten strikt ablehnten (73% Ablehnung in der Altersgruppe 18-24).
Dr. Breyer warnt: „Die geplante Totaldurchleuchtung droht in der Tat Jugendlichen besonders zu schaden, weil selbst aufgenommene Nacktbilder (Sexting) dadurch in die falschen Hände geraten können und 40 Prozent der Ermittlungsverfahren aufgrund der Chat-Kontrolle Minderjährige ins Visier nehmen.“ EU-Innenkommissarin Johannson, EU-Regierungen und die EU-Parlamentsmehrheit müssten jetzt Konsequenzen ziehen und ihren beispiellosen Angriff auf das digitale Briefgeheimnis aufgeben. Anstelle von „Massenüberwachung ins Blaue hinein“ müssten Kinder online und offline gezielt geschützt werden durch verstärkte Prävention, öffentliche Aufklärung, Therapie- und Unterstützungsangebote sowie Abbau der Ermittlungsrückstände, fordert Dr. Breyer.

EU-Pläne zur Chat-Kontrolle laut Prof. Dr. Ninon Colneric verfassungswidrig

Einige US-Dienste wie „GMail“ und „Outlook.com“ durchsuchten bereits die private elektronische Post und Nachrichten aller Bürger automatisch nach vermeintlich verdächtigen Inhalten. Nach Angaben der Schweizer Bundespolizei würden wegen des unzuverlässigen Verfahrens in 86 Prozent der Fälle unschuldige Bürger angezeigt.
Kürzlich habe die ehemalige Richterin des Europäischen Gerichtshofes Prof. Dr. Ninon Colneric die Pläne zur flächendeckenden Nachrichten- und Chat-Kontrolle begutachtet und festgestellt, „dass die EU-Gesetzesvorhaben nicht im Einklang mit der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs stehen“ und die Grundrechte aller EU-Bürger auf Achtung der Privatsphäre, auf Datenschutz und auf freie Meinungsäußerung verletzten.

Weitere Informationen zum Thema:

PIRATE PARTY
Results_public

THE GREENS/EFA / EUROPEAN PIRATES, April 2021
Legal opinioncommissioned by MEP Patrick Breyer,The Greens/EFAGroup in the European Parliament

Patrick Breyer
NACHRICHTEN- UND CHATKONTROLL / Die Abschaffung des Digitlaen Briefgeheimnisses

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Drei Viertel aller Deutschen beklagen Kontrollverlust über persönliche Daten https://www.datensicherheit.de/drei-viertel-aller-deutschen-beklagen-kontrollverlust-ueber-persoenliche-daten https://www.datensicherheit.de/drei-viertel-aller-deutschen-beklagen-kontrollverlust-ueber-persoenliche-daten#respond Tue, 22 Feb 2011 14:13:23 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=14713 Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Online Forschung e.V.

[datensicherheit.de, 22.02.2011] Laut einer von der Deutschen Gesellschaft für Online Forschung e.V. (DGOF) beim Marktforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage seien drei Viertel aller Deutschen der Meinung, heute weniger Kontrolle über fremden Zugriff auf persönliche Daten zu haben als noch vor zehn Jahren:
Jeder zweite Deutsche vertrete zudem die Ansicht, dass seine Privatsphäre heute kleiner sei als früher, während nur jeder fünfte eine Steigerung der Privatsphäre innerhalb der vergangenen zehn Jahre erkennen könne. Diskussionen um neue Online-Angebote wie „Google Streetview“ oder auch die Datenschutzproblematik in Sozialen Netzwerken wie facebook hätten in den vergangenen Monaten immer wieder für Aufsehen gesorgt. Interessant sei in diesem Zusammenhang, dass jüngeren Deutschen der Untersuchung zufolge Privatsphäre weniger wichtig sei als etwa den über 45-Jährigen.
Diese Umfrage zeige deutlich, dass das Thema Datenschutz und Privatsphäre für die Deutschen von größter Bedeutung sei. Gleichzeitig steige offensichtlich die Sorge vor einem Missbrauch persönlicher Daten, so Dr. Monika Taddicken, Vorstand der DGOF und Organisatorin des diesjährigen Online-Forschungskongresses „General Online Research“ (GOR). Auf der „GOR 11″ werden sich die anwesenden Forscher unter anderem mit Themen wie „Social Media“ und deren Bedeutung für die Gesellschaft beschäftigen.

Die wissenschaftliche Fachkonferenz „General Online Research“ (GOR) findet bereits zum 13. Mal statt. Vom 14. bis zum 16. März 2011 geht es um Themen rund um die Datenerhebung mit und über das Internet, aber auch um Datenschutz und Vertrauen in die Forschung. Konferenzsprache ist Englisch. Veranstaltungsort ist die „Heinrich-Heine-Universität“ in Düsseldorf.

Weitere Informationen zum Thema:

GOR 11
General Online Research 11 / March 14-16, 2011 / Heinrich-Heine University of Düsseldorf

YouGov
What the world thinks

DGOF
Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V.

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