Zentrum – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 10 Sep 2012 14:08:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.16 BITKOM unterstützt neues Zentrum für Kinderschutz im Netz https://www.datensicherheit.de/bitkom-unterstuetzt-neues-zentrum-fuer-kinderschutz-netz https://www.datensicherheit.de/bitkom-unterstuetzt-neues-zentrum-fuer-kinderschutz-netz#respond Mon, 10 Sep 2012 14:07:41 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=20711 Hilfe beim richtigen Umgang mit neuen Medien

[datensicherheit.de, 10.09.2012] Der Hightech-Verband BITKOM hat die Gründung des Zentrums für Kinderschutz im Internet (I-KiZ) begrüßt. Ziel der vom Bundesfamilienministerium initiierten Organisation ist die Schaffung eines bundesweiten Forums für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Es soll eine Koordinierungsfunktion haben und die bereits vorhandenen Initiativen sinnvoll vernetzen. Der BITKOM wird das Zentrum unterstützen und unter anderem seine Expertise in die Arbeit der Fachgruppen einbringen. „Viele Lehrer, Pädagogen und Eltern sind mit der Frage überfordert, wie sie ihren Kindern den richtigen Umgang mit neuen Medien vermitteln sollen. Das I-KiZ soll ihnen hierfür praxisorientierte Hinweise geben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf anlässlich der Auftaktveranstaltung des I-KiZ. „Gemeinsames Ziel von Wirtschaft und Politik ist es, die Chancen neuer Technologien aufzuzeigen, ohne dabei die Risiken aus dem Blick zu verlieren.“ Das Zentrum werde entsprechende Forschungsvorhaben unterstützen, den nationalen und internationalen Austausch von Wissen fördern und selbst die Öffentlichkeit informieren.
Laut einer Studie des BITKOM nutzen bereits neun von zehn Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren das Internet, ein Drittel sogar täglich. In dieser Altersgruppe verfügen 56 Prozent über einen eigenen Computer, 82 Prozent über ein Handy und 84 Prozent über eine Spielkonsole. Aus Sicht des BITKOM sollten Eltern, Pädagogen und Wirtschaft die Kinder bei einer sinnvollen und altersgerechten Mediennutzung unterstützen. Allerdings geben 32 Prozent der befragten 10- bis 12-Jährigen an, dass sie von ihren Eltern keine Hinweise bekommen, was im Internet erlaubt ist und was nicht. Bei 35 Prozent gibt es keinerlei zeitliche Begrenzung, was das Surfen oder Spielen im Internet angeht. Lediglich 27 Prozent haben ein Kinderschutzprogramm auf ihrem Computer installiert, das bedenkliche Inhalte blockiert.
Neben dem neuen Zentrum für Kinderschutz im Internet unterstützt der BITKOM die von der Bundesregierung und der Wirtschaft getragene Initiative „FragFinn.de“. Das Web-Angebot bietet einen geschützten Surf-Raum für Kinder. Zudem ist der BITKOM an der Initiative „Sicher online gehen“ beteiligt, die Eltern über technische Schutzmöglichkeiten informiert. Tipps für mehr Sicherheit im Internet finden Eltern und Jugendliche außerdem bei „Deutschland sicher im Netz“.

Weitere Informationen zum Thema:

BITKOM
So bewegen sich Kinder und Jugendliche sicher im Web

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Europäische Kommission will Zentrum zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität https://www.datensicherheit.de/europaeische-kommission-will-zentrum-zur-bekaempfung-der-cyber-kriminalitaet https://www.datensicherheit.de/europaeische-kommission-will-zentrum-zur-bekaempfung-der-cyber-kriminalitaet#respond Thu, 29 Mar 2012 16:56:22 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19896 Freiheit, Offenheit und Sicherheit des Internets sollen gewahrt bleiben

[datensicherheit.de, 29.03.2012] Jeden Tag würden weltweit schätzungsweise eine Million Menschen Opfer von Cyber-Straftaten; der dadurch entstehende finanzielle Schaden belaufe sich auf weltweit rund 388 Milliarden US-Dollar jährlich, so die Europäische Kommission. Sie hat daher am 28. März 2012 einen Vorschlag zur Errichtung eines Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität vorgelegt, das den europäischen Bürgern und Unternehmen im Kampf gegen diese zunehmende Bedrohung Hilfe leisten soll:
Das Zentrum soll im Europäischen Polizeiamt (Europol) in Den Haag eingerichtet werden und als europäische Schaltstelle für die Bekämpfung von Cyber-Straftaten dienen sowie vorrangig gegen solche illegalen Online-Tätigkeiten organisierter krimineller Vereinigungen vorgehen, die hohe illegale Erträge abwerfen – darunter Online-Betrug mit gestohlenen Kreditkarten und Bankkontendaten.
Die Sachverständigen der EU sollen zudem Cyber-Straftaten bei elektronischen Bankgeschäften und Online-Buchungen vorbeugen und so das Vertrauen der Verbraucher in den elektronischen Geschäftsverkehr stärken. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit des Zentrums werde der Schutz der Nutzerprofile Sozialer Netzwerke vor digitalem Missbrauch sein, wodurch ein Beitrag zur Bekämpfung des Identitätsdiebstahls im Internet geleistet werden solle. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Bekämpfung von Cyber-Straftaten, die eine schwere Schädigung ihrer Opfer bewirken, so z.B. über das Internet begangene sexuelle Ausbeutung von Kindern, sowie von Cyber-Angriffen auf wichtige Infrastrukturen und Informationssysteme in der EU.
Millionen Europäer nutzten das Internet für ihre Kontoführung, für Online-Einkäufe, für ihre Urlaubsplanung oder für den Kontakt zu Familienmitgliedern und Freunden über Soziale Netzwerke. Im gleichen Maße, wie sich unser tägliches Leben zunehmend online abspielt, nehme jedoch auch die Kriminalität im Online-Bereich zu – und diese Delikte beträfen jeden Einzelnen von uns, sagt Cecilia Malmström, die EU-Kommissarin für Inneres. Man dürfe nicht zulassen, dass Cyber-Kriminelle unser digitales Leben zerrütteten. Ein innerhalb von Europol angesiedeltes Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität könnte dafür sorgen, dass die Freiheit, die Offenheit und die Sicherheit des Internets gewahrt blieben, so Malmström.
Anfang 2011 hätten fast drei Viertel (73 Prozent) aller EU-Haushalte einen Internetzugang besessen und im Jahr 2010 über ein Drittel (36 Prozent) aller EU-Bürger Online-Banking betrieben, achtzig Prozent aller jungen Europäer schlössen über Soziale Netzwerke im Internet Kontakt miteinander und alljährlich würden weltweit im elektronischen Handel rund acht Billionen US-Dollar umgesetzt… Dies habe zur Folge, dass auch die Cyber-Kriminalität zunehme. So hätten Cyber-Kriminelle einen einträglichen Markt für ihre illegalen Machenschaften geschaffen, auf dem Kreditkartendaten für gerade einmal einen Euro pro Karte, eine gefälschte Kreditkarte für ca. 140 Euro und Bankkontendaten für lediglich 60 Euro zwischen diesen Gruppen gehandelt würden. Aber auch auf die Sozialen Medien hätten es die Cyber-Kriminellen abgesehen – jeden Tag würden aufgrund verschiedener Hackerversuche bis zu 600.000 facebook-Konten gesperrt, und allein im Jahr 2009 seien über 6.700.000 mit „Bots“ infizierte Computer ermittelt worden.
Die Aufgabe des neuen Zentrums soll nun darin bestehen, die Mitgliedstaaten der EU vor großen Bedrohungen auf dem Gebiet der Cyber-Kriminalität zu warnen, sie auf Mängel ihres Online-Schutzes hinzuweisen, organisierte Netze von Cyber-Straftätern und groß angelegte Online-Delikte aufzudecken sowie konkrete Untersuchungen durch computerforensische Hilfe oder durch Mitwirkung bei der Zusammenstellung gemeinsamer Untersuchungsteams operativ zu unterstützen. Um seine Aufgaben wahrnehmen und die mit Untersuchungen über Cyber-Straftaten befassten Ermittler, Richter und Staatsanwälte in den Mitgliedstaaten besser unterstützen zu können, soll das Zentrum Informationen aus offenen Quellen, aus der Privatwirtschaft, von Polizeidiensten und aus akademischen Kreisen zusammentragen. Auch soll das Zentrum als Wissensgrundlage für die Polizeidienste der Mitgliedstaaten dienen, Kenntnisse über Cyber-Straftaten auf EU-Ebene bündeln und einschlägige Schulungsmaßnahmen zentral koordinieren. Ferner soll das Zentrum sich auf spezifische technische oder computerforensische Aspekte beziehende Anfragen von mit Untersuchungen über Cyber-Straftaten befassten Ermittlern, Richtern und Staatsanwälten sowie aus dem Privatsektor beantworten. Das Zentrum soll zudem den mit Untersuchungen über Cyber-Straftaten befassten Ermittlern in der EU als Plattform für gemeinsame Diskussionen mit der IT-Industrie, mit sonstigen privatwirtschaftlichen Unternehmen, mit der Forschungsgemeinschaft, mit Verbraucherverbänden und mit gesellschaftlichen Organisationen dienen. Auch soll es der erste Ansprechpartner für internationale Partner und Initiativen auf dem Gebiet der Bekämpfung der Cyber-Kriminalität werden. Das Zentrum würde voraussichtlich im Januar 2012 seine Arbeit aufnehmen – damit es errichtet werden kann, muss der Vorschlag der Kommission nun von der Haushaltsbehörde von Europol angenommen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Europa Press Releases, 28.03.2012
Frequently Asked Questions: the new European Cybercrime Centre

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Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik https://www.datensicherheit.de/technologie-zentrum-informatik-und-informationstechnik https://www.datensicherheit.de/technologie-zentrum-informatik-und-informationstechnik#respond Wed, 06 May 2009 23:36:19 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=2030 Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik
TZi
Universität Bremen
Postfach 33 04 40
28334 Bremen
http://www.tzi.de/

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