Gebäude – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 08 Mar 2021 22:25:11 +0000 de hourly 1 Multi-Technologie-Zutrittskontrolle: 2N stellt Access Unit M vor https://www.datensicherheit.de/multi-technologie-zutrittskontrolle-2n-access-unit https://www.datensicherheit.de/multi-technologie-zutrittskontrolle-2n-access-unit#respond Mon, 08 Mar 2021 08:31:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=39228 Das Unternehmen präsentiert eine neue, intelligente Zutrittskontrolleinheit für mehr Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit beim Zutritt zu Gebäuden mit einer Bluetooth-basierten mobilen Technologie

[datensicherheit.de, 08.03.2021] 2N, Anbieter von IP-Intercom-Systemen, hat eine intelligente Zutrittskontrolleinheit und Leseeinheit auf den Markt gebracht, die nach Unternehmensangaben neue Maßstäbe in Bezug auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der mobilen Zutrittskontrolle für Büros und Gebäude in Deutschland setzen soll. Untersuchungen zeigten bereits, dass mehr als vier von zehn Büroangestellten ihr Smartphone als bevorzugte Methode für die Speicherung von Zugangsberechtigungen verwenden.

2N Zutrittskontrollsystem

2N Zutrittskontrollsystem, Bild: 2N

Multi-Faktor-Authentifizierung in Gebäuden

Die neue Multi-Technologie-Zutrittskontrolle 2N Access Unit M und das dazugehörige Lesegerät nutzen die Bluetooth-basierte mobile Zugangstechnologie und machen es für Bauträger, Händler und Installateure viel einfacher, Optionen für die Multi-Faktor-Authentifizierung in Gebäuden anzubieten. Zur Auswahl stehen nun RFID, RFID kombiniert mit mobilem Zugang über Bluetooth oder RFID mit einer Tastatur, was sich perfekt für Installationen eignet, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung erfordern.

Diese Technologie bietet einen schnelleren Zugang sowie höhere Sicherheit für das Gebäude. Darüber hinaus sorgt der eingebaute Controller des Geräts dafür, dass Immobilienbesitzer und Unternehmen einen reibungslosen Übergang zur nächsten Generation der Bluetooth-basierten mobilen Zugangstechnologie haben und schaffen somit eine Grundlage für zukünftige Einführungen von viel schnelleren, einfacheren, sichereren und flexibleren Zugangslösungen. Die neue Bluetooth-Technologie wird ab Ende April verfügbar sein.

Das Design der 2N Access Unit M ist passend zu verschiedenen Türrahmen und ist geeignet für verschiedene Anforderungen an die Zutrittskontrolle in Bürogebäuden und Aufzügen. Der Hersteller verspricht eine einfache Montage, nur eine minimale Büroverkabelung und siw Möglichkeit aus der Ferne zu konfigurierent und verwalten.

Das Zugangssystem wird in der Tschechischen Republik hergestellt und ist mit der Schutzart IP55 und IK07 auch für den Einsatz im Freien und in rauen Umgebungen geeignet. Der Leser kommuniziert sicher mit dem Webinterface, mit der Verwaltungssoftware 2N® Access Commander und mit der mobilen Applikation 2N® Mobile Key.

Die vier neuen Leseroptionen von 2N umfassen:

  • 2N® Access Unit M RFID 13,56 MHz – diese Version des RFID-Lesers 2N® Access Unit M kann die meisten Karten mit einer Frequenz von 13,56 MHz lesen und eignet sich für Unternehmen, die die traditionelle RFID-Technologie bevorzugen. Mitarbeiter, die keine Karte verwenden wollen, nutzen einfach ihr Mobiltelefon, um sich Zugang zu verschaffen.
  • 2N® Access Unit M RFID Multifrequenz – der Multifrequenz RFID-Kartenleser scannt Karten auf den Frequenzen 125 kHz und 13,56 MHz – praktisch, wenn sich mehrere Firmen in einem Gebäude befinden und bestimmte Bereiche gemeinsam nutzen.
  • 2N® Access Unit M Bluetooth & RFID – mit Hilfe der Bluetooth-Technologie ist der 2N® Access Unit M Bluetooth & RFID-Leser die schnellste und sicherste Zugangsoption für moderne Büros – er kombiniert den Zugang per Karte oder Handy. Die Mitarbeiter öffnen die Türen mit ihrem Mobiltelefon mit der 2N® Mobile Key App – entweder durch Antippen einer Taste in der App oder des Lesers selbst, wobei das Telefon in der Tasche bleibt. Nicht-Bluetooth-Fans können die Tür immer mit einer RFID-Karte öffnen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 19.06.2020
2N gibt Marktstart in der DACH-Region bekannt

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Hohe Sicherheit: Schlüssel zum Schutz intelligenter Gebäude vor Cyberangriffen https://www.datensicherheit.de/cyberangriffe-hohe-sicherheit-schutz-gebaeude https://www.datensicherheit.de/cyberangriffe-hohe-sicherheit-schutz-gebaeude#respond Fri, 20 Nov 2020 11:20:08 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=38272 Zum Cyber Security Month veröffentlicht 2N einen Ratgeber zur effektiven Abwehr von Cyberattacken

[datensicherheit.de, 20.11.2020] Die Bedeutung robuster Sicherheitsvorkehrungen und hoher Sicherheitsstandards zum Schutz von Smarten Gebäuden und deren kritischen Daten vor Cyberattacken sollte laut 2N, dem weltweit führenden Anbieter von IP-Zugangskontrollsystemen, nicht unterschätzt werden. Anlässlich des Cyber Security Months hat 2N in Zusammenarbeit mit dem globalen Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky wertvolle Ratschläge erarbeitet, die Verbrauchern und Gebäudemanagern helfen sollen, Cyberangriffe zu verhindern.

Cyberangriffen auf automatisierte Gebäudeinstallationen

Die Ratschläge wurden basierend auf eine Untersuchung von Kaspersky entwickelt. Den Untersuchungsergebnissen zufolge befand sich Deutschland hinsichtlich Cyberangriffen auf automatisierte Gebäudeinstallationen im ersten Halbjahr 2019 auf Platz elf der am stärksten betroffenen Länder weltweit,. Über 33 Prozent der intelligenten Gebäude in Deutschland waren mindestens einer Cyberattacke auf ihre Systeme ausgesetzt. Dazu gehören Angriffe mit verschiedenen Varianten von Spyware. Dabei handelt es sich um spezielle Malware, die darauf abzielt, Kontoauszüge und andere wertvolle Informationen zu erbeuten.

Dass Deutschland lediglich auf Platz elf der Untersuchung von Kaspersky gelistet ist, liegt unter anderem am ausgeprägten Sicherheitsbewusstsein der Deutschen, meint der Carsten J. Pinnow von datensicherheit.de: „Deutschland ist als Land der Ingenieure und Maschinenbauer traditionell sehr auf Vorsicht bei der Einführung neuer Technologien bedacht. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass Deutschland sich nicht unter den zehn meistbetroffenen Ländern befindet. Zum einen, weil wir vor dem Rollout alle denkbaren Sicherheitslücken ausmerzen wollen; zum anderen, weil wir uns nur langsam von bewährten Lösungen verabschieden können.“

Intelligenter Technologien in Gebäuden inzwischen fester Bestandteil des täglichen Lebens

Der Einsatz intelligenter Technologien in Gebäuden ist zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden und bietet den Nutzern Komfort und Flexibilität. Von Aufzügen bis zu Heizungen, von Alarmsystemen bis zur Zugangskontrolle – die Palette der kritischen Systeme, die an das Netzwerk angeschlossen sind und untereinander sowie mit Smartphones und anderen IoT-Geräten kommunizieren, nimmt stetig zu.

Es ist wichtiger denn je, dass sich die Benutzer über mögliche Schwachstellen in ihren Systemen im Klaren sind, damit geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können. Smarte Gebäude können bei richtiger Verwaltung und unter Einsatz sicherer Komponenten einen signifikanten Beitrag zur Reduktion von Betriebskosten sowie des Energieverbrauchs beitragen.

Bei unzureichender Absicherung der IT-Komponenten entsteht jedoch ein vermeidbares Risiko für den Betrieb und die darin befindlichen Personen. Beispielsweise können Cyberkriminelle über Gegensprechanlagen und Zugangskontrollgeräte Passwörter abschöpfen, unverschlüsselte Gespräche „belauschen“ und vollen Zugang zu Daten, Anwendungen oder gar zum Gebäude selbst erhalten. Hat ein Angreifer die Sicherheitsbarrieren einmal überwunden folgen meist Ransomware- und Man-in-the-Middle-Angriffe.

Tomáš Vystavěl, Chief Product Officer von 2N, warnt deshalb: „Intelligente Gegensprechanlagen entwickeln sich schnell zu einem unverzichtbaren Produkt für Wohnungen und Büros in ganz Europa. Einige dieser Geräte könnten die Verbraucher jedoch der Gefahr von Hackerangriffen aus der Ferne aussetzen, wodurch sie anfällig für sicherheitsrelevante Vorfälle werden. Die Wahl eines Geräts, das bestimmten Sicherheitsstandards entspricht, ist der erste Schritt, um den Bewohnern eine unangreifbare Sicherheit zu Hause zu bieten.“

Carsten J.Pinnow, Herausgeber von datensicherheit.de,  dazu: „Sicherheit im Bereich IoT ist eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg der gesamten Digitalisierung. Um die wachsende Komplexität meistern zu können, ist es von äußerster Wichtigkeit, der Qualitätssicherung der Software ein besonderes Augenmerk zu schenken.“

Ratschläge von 2N und Kaspersky zur Absicherung Smarter Gebäude und kritischer Daten gegen Cyberangriffe:

  • Wählen Sie eine zuverlässige, maßgeschneiderte Sicherheitslösung, die speziell auf ICS-Umgebungen zugeschnitten ist und Ihr Netzwerk jederzeit sicher hält.
  • Erstellen Sie ein unabhängiges Netzwerk – ausschließlich für Geräte, die vertrauliche Informationen verarbeiten; verwenden Sie das virtuelle LAN (VLAN) und stellen Sie sicher, dass Hersteller von installierten Geräten oder Software standardmäßig Implementierungsprotokolle wie HTTPS, TLS, SIPS oder SRTP verwenden.
  • Schützen Sie das IoT-Ökosystem: Erstellen Sie ein separates Netzwerk für IoT-Geräte, wählen Sie ein sicheres Passwort für den Router, installieren Sie niemals neue elektronische Geräte, ohne den Hersteller und die Sicherheitsstandards zu prüfen.
  • Erstellen Sie verschiedene Konten mit unterschiedlichen Privilegien: Ein Benutzer kann nur Änderungen vornehmen, die sich auf seine spezifischen Aufgaben beziehen. Der Administrator alleine erhält vollumfängliche Privilegien, um das Gebäude und alle verknüpften Konten verwalten zu können.
  • Regelmäßige Aktualisierung der Software: Die Installation der neuesten Firmware-Version auf den Geräten ist wichtig, um Cybersicherheitsrisiken zu minimieren. Jedes Update behebt Fehler, die in der Software gefunden wurden und installiert die neuesten Sicherheits-Patches auf die im Netz befindlichen Geräte.
  • Verwenden Sie sichere, komplexe Passwörter mit mindestens sechs Zeichen, die aus einer Kombination von Zahlen, Buchstaben und Symbolen bestehen.
  • Führen Sie regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen der IT-Infrastruktur durch, um mögliche Schwachstellen zu identifizieren und zu beseitigen.
  • Schulen Sie Ihre Sicherheitsbeauftragten, die für den Schutz der IT-Infrastruktur des Gebäudes verantwortlich sind, in Bezug auf die häufigsten Bedrohungen und wie man ihnen begegnet.

Weitere Informationen zu Thema:

datensicherheit.de, 19.06.2020
2N gibt Marktstart in der DACH-Region bekannt

datensicherheit.de, 01.10.2019
Cyber-Attacken auf 37,8% Smart Buildings im ersten Halbjahr 2019

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BMWi fördert Vorwarnsysteme zur Online-Überwachung von Bruch- und Rissbildungen an Gebäuden https://www.datensicherheit.de/bmwi-foerdert-vorwarnsysteme-zur-online-ueberwachung-von-bruch-und-rissbildungen-an-gebaeuden https://www.datensicherheit.de/bmwi-foerdert-vorwarnsysteme-zur-online-ueberwachung-von-bruch-und-rissbildungen-an-gebaeuden#respond Mon, 27 Jul 2009 10:41:55 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=5020 Angesichts spektakulärer Gebäudeeinstürze ständige Stabilitätskontrolle angestrebt

[datensicherheit.de, 27.07.2009] Der verheerende Erdrutsch im sachsen-anhaltinischen Nachterstedt, bei dem offensichtlich drei Menschen ums Leben gekommen sind, ist ein aktuelles Beispiel für eine Reihe von tragischen Unfällen mit plötzlich einstürzenden Gebäuden:
Auch die spektakulären Einstürze des Historischen Stadtarchivs Köln im Jahr 2009 und der Eissporthalle in Bad Reichenhall im Jahr 2006 haben Todesopfer gefordert. Diese bekannten Beispiele zeigen die Notwendigkeit auf, neue Wege in der Überwachung der Stabilität von Gebäuden und bei Erdbaumaßnahmen im Berg- oder Verkehrswegebau zu gehen. Genau hier setze ein vom „Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie“ (BMWi) gefördertes Forschungsprojekt für ein Vorwarnsystem an.
Funkbasierte Sensornetzwerke sollten Bauwerksbeanspruchungen, etwa von Brücken, mittels Dehnungsmessstreifen hoher Empfindlichkeit nachweisen und die Online-Überwachung von Bruch- und Rissbildungen ermöglichen. Es würden sensitive Geogitter für den Einsatz zur Zustandsbestimmung von Erdbauwerken wie Deichen, Dämmen, Hängen oder Halden entwickelt, und ein faseroptisches Messsystem zur Integritätsüberwachung von Betonpfählen solle die Bausicherheit bei Pfahlgründungen, wie z.B. den Windkraftanlagen, gewährleisten.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
, 27.07.2009
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert Vorwarnsysteme gegen den Einsturz von Bauten

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