Online-Shops – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sat, 05 Oct 2013 19:48:40 +0000 de hourly 1 Bitcoins: Sascha Schumann erörtert Sicherheit der elektronischen Währung für Händler und Endkunden https://www.datensicherheit.de/bitcoins-sascha-schumann-eroertert-sicherheit-elektronischen-waehrung-fuer-haendler-endkunden https://www.datensicherheit.de/bitcoins-sascha-schumann-eroertert-sicherheit-elektronischen-waehrung-fuer-haendler-endkunden#comments Thu, 03 Oct 2013 20:02:20 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=22493 Der IT-Sicherheitsexperte von myracloud warnt vor Schwachstellen, sieht aber viele praktische Vorteile

[datensicherheit.de, 03.10.2013] Bitcoins, die weltweit bekannteste elektronische Währung, wird zur Zeit heiß diskutiert. In Thailand verboten, in Deutschland jüngst als private Währung anerkannt, sehen einige in ihr eine unabhängige und demokratische Währung und eine Alternative zum üblichen Bankensystem. Die anderen fürchten Hackerangriffe, die unklare Rechtslage und unsichere Internetmachenschaften. Sascha Schumann, IT-Sicherheitsexperte von myracloud, hat sich in einer aktuellen Stellungnahme zu Sicherheitsaspekten dieser Währung für Online-Shops und deren Kunden unter der Fragestellung „Wie sicher sind Bitcoins für Händler und Endkunden?“ geäußert. Die Frage nach der Sicherheit dieser Internetwährung sei existenziell, betont Schumann, sowohl für Bitcoins selbst, als auch für Händler und Endkunden. In Zeiten von Bankenkrise und verlorenem Vertrauen seien immer mehr Menschen bereit, nach Alternativen zu greifen. Das machten sie allerdings nur, wenn diese Alternativen sicher sind. Trotz der lebhaften Debatte um das Für und Wider von Bitcoins, seien Transaktionen mit ihnen vor allem einfach, sicher und schnell.
Denn die Sicherheit für Käufer und Verkäufer werde durch das Bitcoin-Verfahren sowie durch die spezielle Struktur der Onlinewährung gewährleistet. Das sogenannte „Wallet“, die virtuelle Geldbörse, liege auf einem zentralen, dediziertem Server und werde durch zahlreiche Sicherheitsmechanismen geschützt. Die Möglichkeit der Fälschung von Bitcoins oder Transaktionen werde durch die Verwendung eines asymmetrischen, kryptografischen Verfahrens ausgeschlossen, sagt Schumann. Für Händler besonders verlockend sei zum Einen der Schutz vor Inflation, der durch die Beschränkung der Anzahl der Bitcoins gewährleistet sei. Zum Anderen werde es technisch nicht zugelassen, mehr Bitcoins zu verkaufen als Guthaben im Online-Portemonnaie existiert. So könnten sich teilnehmende Händler lästige Bonitätsprüfungen ihrer Kunden sparen.
Gleichwohl hebt auch Schumann hervor: „Natürlich zieht Geld grundsätzlich auch immer wieder Kriminelle an, die alles daran setzen,
das komplexe System zu überlisten. Deshalb sei jedem Bitcoin-Nutzer geraten, allen Sicherheitshinweisen Folge zu leisten.“ Da insbesondere Smartphones und Tablets heute zum Teil noch gravierende Sicherheitslücken aufwiesen, gelte damit besondere Vorsicht.
Ansonsten seien es die zum Teil heftigen Währungsschwankungen der Bitcoins, die Händler abschrecken könnten, dieses Bezahlmodell anzubieten. Doch diese Schwankungen seien eben nicht nur nach unten, sondern auch nach oben möglich.

Weitere Informationen zum Thema:

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antispameurope verzeichnet stark erhöhtes Spamaufkommen https://www.datensicherheit.de/antispameurope-verzeichnet-stark-erhoehtes-spamaufkommen https://www.datensicherheit.de/antispameurope-verzeichnet-stark-erhoehtes-spamaufkommen#respond Thu, 08 Sep 2011 14:08:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15647 Warnung vor dem Kauf gefälschter Luxuswaren oder Befolgung der Aufforderung in Phishing-E-Mails

[datensicherheit.de, 08.09.2011] Seit einigen Tagen verzeichnet antispameurope ein stark erhöhtes Spamaufkommen. Zwei voneinander unabhängige Wellen kursierten derzeit:
Einerseits sollten Nutzer auf Online-Shops gelockt werden, um gefälschte Luxusgüter wie Taschen, Uhren oder Schuhe zu erstehen. Die andere Spamwelle versuche, Konto- und Kreditkarteninformationen von Personen zu „phishen“.
Beide Spamattacken bedienten sich eines Botnetzes – gekaperte Rechner, die ihren E-Mail-Verkehr über einen regulären Mailserver abwickeln, versenden ohne Wissen des Besitzers Spam-Nachrichten. Der Vorteil für die Spammer liege darin, dass die IP-Adressen des Mailservers für die Spamfilter nicht bekannt seien und auch nicht in eine „Blacklist“ aufgenommen werden könnten.
Zur Erkennung der Schad-Nachrichten nutzten die Spezialisten von antispameurope daher andere Erkennungsmethoden. Die Wichtigste sei, dass Spam-Mails mit dem Link zum Luxus-Online-Shop über bestimmte Phrasen in der Nachricht entdeckt werden könnten. Indem die antispameurope-Mitarbeiter diese mit in den Filter aufgenommen hätten, habe sich ein unkontrolliertes Zustellen dieser E-Mails verhindern lassen. Für den Link in der E-Mail benutzten die Spammer übrigens einen Linkverkürzer, um die eigentliche URL zu verschleiern.
Beim „Phishing“-Angriff seien die Spam-Experten den schädlichen Nachrichten auf eine andere Art auf die Schliche gekommen – die unerwünschten E-Mails verrieten sich sowohl durch einen unnatürlichen Textinhalt als auch durch die Absende-Adresse. Da VISA und Mastercard zwei voneinander unabhängige Kreditanstalten sind, könne etwa die Adresse „anstalt@anstalt.visa-mastercard.de“ nicht existieren. Zudem verschickten Kreditunternehmen niemals Dateianhänge. Im Falle dieser Spamnachricht versuchten die Betrüger, in den Besitz sämtlicher Kreditkarteninformationen zu gelangen, inklusive der Karten-Prüfnummer und des zusätzlichen „Secure-Codes“ von Mastercard beziehungsweise des „Verified by VISA“-Passwortes.

Abbildung: antispameurope GmbH, Hannover

Abbildung: antispameurope GmbH, Hannover

„Phishing-Attacke“: Schon allein das holprige Deutsch lässt in der Regel die unseriöse Absicht des Versenders schnell erkennen.

Sie verzeichneten in den letzten Tagen Spam-Mails in einem stark erhöhten Umfang. Etwa doppelt so viele Schad-Mails wie im Durchschnitt filterten sie derzeit heraus, so Olaf Petry, „Leiter IT-Betrieb“ bei antispameurope. Auch wenn die Spammer versuchten, immer professioneller aussehende Nachrichten zu verschicken, hinterließen sie im Normalfall so viele Spuren, dass sie diese schnell erkennen und ihre Filterregeln entsprechend sofort anpassen könnten, um ein Zustellen in die Postfächer ihrer Kunden zu vermeiden.

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Bevorzugt am Dienstag: Hackerangriffe auf Online-Shops, Auktions- und Marktplattformen https://www.datensicherheit.de/bevorzugt-am-dienstag-hackerangriffe-auf-online-shops-auktions-und-marktplattformen https://www.datensicherheit.de/bevorzugt-am-dienstag-hackerangriffe-auf-online-shops-auktions-und-marktplattformen#respond Wed, 31 Aug 2011 20:15:01 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15564 Ergebnisse einer KASPERSKY-lab-Analyse von DDoS-Attacken im zweiten Quartal 2011

[datensicherheit.de, 31.08.2011] KASPERSKY lab hat DDoS-Attacken im zweiten Quartal 2011 genau analysiert. Demnach verteilten sich 89 Prozent aller DDoS-Angriffe, die von April bis Juni 2011 stattgefunden haben, auf 23 verschiedene Länder:
Spitzenreiter seien die USA und Indonesien, von denen aus jeweils fünf Prozent der DDoS-Attacken gestartet worden seien. In den USA werden sehr viele Computer genutzt – ein Paradies für Cyber-Kriminelle, um beispielsweise ein Botnetz aufzubauen. Ein ähnliches Bild ergebe sich in Indonesien. Dort sei von April bis Juni 2011 fast jeder zweite Computer (48 Prozent) einer lokalen Infizierungsattacke ausgesetzt gewesen. Im zweiten Quartal 2011 hätten Cyber-Kriminelle vor allem Online-Shops sowie virtuelle Auktions- und Marktplattformen über DDoS-Attacken angegriffen (25 Prozent).
Die Abhängigkeit der Betreiber von deren Verfügbarkeit und im Schadensfall Einbußen an Kunden und Geld ermöglicht Erpressungen. Die meisten DDoS-Attacken finden daher auch werktags statt, weil zu dieser Zeit das Internet am häufigsten genutzt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass DDoS-Attacken den effektivsten Schaden anrichten, ist zu dieser Zeit am größten. Zudem stehen dann den Cyber-Kriminellen mehr mit einem aktiven Bot infizierte Computer zur Verfügung – das Botnetz und die Rechenleistung für die Cyber-Attacken sind dann dementsprechend größer.
Nach Kaspersky-Informationen werden von Montag bis Donnerstag durchschnittlich 80 Prozent aller DDoS-Attacken durchgeführt; der beliebteste Tag sei der Dienstag. An diesem Tag würden im Schnitt knapp 23 Prozent aller DDoS-Attacken innerhalb einer Woche ausgeführt. Um ihren Ruf zu schützen, würden Organisationen nur selten bekanntgeben, dass sie Opfer eines DDoS-Angriffs wurden. Gleichzeitig nutzten Cyber-Kriminelle vermehrt DDoS-Attacken als Ablenkungsmanöver, um anspruchsvolle Anschläge beispielsweise auf Online-Banking-Systeme durchzuführen. Solche komplexen Angriffe seien besonders gefährlich, da sie zu erheblichen Verlusten für Finanzinstitute sowie deren Kunden führen könnten, erklärt Yury Namestnikov, „Senior Malware Analyst im Global Research and Analysis Team“ von KASPERSKY lab.

Weitere Informationen zum Thema:

SECURELIST, 29.08.2011
Yury Namestnikov / „DDoS Attacks in Q2 2011“

datensicherheit.de, 25.08.2011
Miner-Botnetz: Immobilienbranche und Pizza-Lieferdienste im Visier / Zombie-Netz kommuniziert nicht über zentralen Server, sondern über verteiltes Peer-to-Peer-Netz

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Veraltete osCommerce-Versionen mit Sicherheitslücken: BSI warnt vor Angriffen auf Online-Shops https://www.datensicherheit.de/veraltete-oscommerce-versionen-mit-sicherheitsluecken-bsi-warnt-vor-angriffen-auf-online-shops https://www.datensicherheit.de/veraltete-oscommerce-versionen-mit-sicherheitsluecken-bsi-warnt-vor-angriffen-auf-online-shops#respond Mon, 15 Aug 2011 20:37:00 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15479 Sicherheitslücken vom Hersteller im November 2010 geschlossen – Update dringend empfohlen

[datensicherheit.de, 15.08.2011] Beobachtungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge nutzten Angreifer derzeit verstärkt mehrere Sicherheitslücken in veralteten Versionen des Online-Shop-Systems „osCommerce“ aus, um auf diesem System basierende Web-Präsenzen zu manipulieren:
Die Angreifer fügten demnach unter Ausnutzung der Sicherheitslücken schädlichen Code auf dem Shop-Server ein, welcher auf sogenannte „Drive-by-Exploits“ verweise. Beim Besuch eines so manipulierten Online-Shops werde automatisiert versucht, verschiedene Schwachstellen im Web-Browser, im Betriebssystem oder anderer auf dem PC des Besuchers der Website installierter Anwendungssoftware auszunutzen, um unbemerkt ein Schadprogramm auf dem PC des Nutzers zu installieren.
Nach Erkenntnissen des BSI seien inzwischen mehrere tausend Online-Shops weltweit betroffen, darunter auch viele deutschsprachige. Die von den Angreifern für die Manipulationen ausgenutzten Sicherheitslücken seien bereits in der vom Hersteller im November 2010 veröffentlichten Version „osCommerce 2.3“ geschlossen worden – viele Online-Shops setzten jedoch immer noch ältere Versionen ein. In der Fachpresse wurde bereits Ende Juli 2011 über diese Angriffe berichtet. Beobachtungen des BSI zufolge hätten Betreiber von Online-Shops bislang jedoch nur teilweise reagiert und Manipulationen behoben sowie ein Update der eingesetzten „osCommerce“-Software durchgeführt. Das BSI weist daher aus diesem Anlass auf den akuten Handlungsbedarf hin – Anbieter sollten ihr Shop-System überprüfen und aktualisieren.
Das BSI rät konkret Betreibern von Online-Shops auf Basis von „osCommerce“, den Versionsstand der eingesetzten Shop-Software zu überprüfen und ggf. ein Update auf die aktuellen Versionen 2.3.1 bzw. 3.0.2 durchzuführen. Die aktuellen Versionen stehen auf der „osCommerce“-Website online zum Download bereit. Anwender älterer Versionen sollten den Shop-Server dringend auf mögliche Manipulationen überprüfen, rät das BSI. Internet-Nutzern empfiehlt das BSI zudem, zum Schutz vor Infektionen ihres Rechners mit Schadprogrammen über „Drive-by-Exploits“ auf die regelmäßige Aktualisierung der Signaturen des eingesetzten Antiviren-Schutzprogrammes zu achten und zeitnah alle jeweils verfügbaren Sicherheitsupdates für das Betriebssystem und Anwendungssoftware zu installieren.

Weitere Informationen zum Thema:

BSI
Drive-by-Exploits

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