Anreize für mehr Cyber-Sicherheit durch Darstellung des praktischen Nutzens für die Beteiligten

Die „enisa“ hat Anreize und Herausforderungen für die Cyber-Sicherheit beim Informationsaustausch in Europa ermittelt.

Neue Studie der „enisa“ zum Informationsaustausch in Europa veröffentlicht

[datensicherheit.de, 10.09.2010] enisa, die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit, gewissermaßen die „EU-Agentur für Cyber-Sicherheit“, hat einen neuen Bericht über die Hindernisse und Anreize für die Cyber-Sicherheit beim Informationsaustausch veröffentlicht:
Darin zeige sich, dass die wirtschaftlichen Anreize für Nutzer viel wichtiger seien als in der wissenschaftlichen Literatur angegeben. Diese Studie unterscheide sich von anderen Berichten dadurch, dass sie sich auf die Praxiserfahrung konzentriere. Die Ergebnisse beruhten auf Literaturanalysen, Interviews und einer in zwei Runden durchgeführten Delphi-Studie mit Sicherheitsfachleuten.
Viele der in der Literatur ermittelten Hindernisse und Anreize seien für Praktiker und Sicherheitsmitarbeiter nur von geringer Bedeutung – die „echte“ Liste der Anreize für Praktiker umfasse hingegen wirtschaftliche Aspekte (z.B. Kostenersparnisse) sowie Anreize in Sachen Qualität, Wert und Gebrauch der gemeinsamen genutzten Informationen. Die Haupthindernisse beim Informationsaustausch seien die geringe Informationsqualität, ein schlechtes Management und/oder Reputationsrisiken.

Weitere Informationen zum Thema:

enisa
Information Sharing Exchange / Incentives and Challenges to Information Sharing

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22. August 2026
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