Aktuelles, Branche, Produkte, Studien - geschrieben von dp am Dienstag, September 25, 2012 15:27 - noch keine Kommentare
Whitelist-Datenbank von KASPERSKY lab verwaltet bereits mehr als 500 Millionen einzelne Dateien
Mit Hilfe des Cloud-basierten „Kaspersky Security Network“ soll die Datenbank verhindern helfen, dass legitime Software fälschlicherweise als gefährlich klassifiziert wird
[datensicherheit.de, 25.09.2012] Die „Whitelist-Datenbank“ von KASPERSKY lab hat nach eigenen Angaben die Grenze von 500 Millionen einzelnen Dateien überschritten – die sogenannte „Weiße Liste“ dieses IT-Sicherheitsexperten beinhaltet Informationen über legitime Programme und wird aktiv in den Heimanwender- und Unternehmenslösungen von KASPERSKY lab eingesetzt. Das systematische Identifizieren und Klassifizieren von legitimer Software minimiert die Anzahl positiver Falschmeldungen („False-Positives“) und bietet gerade für Unternehmen einen einfachen und effektiven Weg, um Sicherheitsrichtlinien zu stärken. KASPERSKYs „Whitelist“-Datenbank wachse stetig – täglich kämen Million neue Dateien hinzu. Mit Hilfe des Cloud-basierten „Kaspersky Security Network“ soll die Datenbank verhindern helfen, dass legitime Software fälschlicherweise als gefährlich klassifiziert wird.
Im Bereich „Whitelisting“ arbeite man mit über 200 Softwareanbietern weltweit, wie Cisco, Citrix oder Intel, zusammen. Sie müssten regelmäßig mit Nutzerbeschwerden umgehen, bei denen ihre Software von einigen Sicherheitslösungen irrtümlich als schädlich klassifiziert werde, erläutert Paul-Andre Fountain, „Partner Relationship Program Manager“ bei HP. Solche Fehler beeinflussten ihre Reputation. Daher sei ihnen die Zusammenarbeit mit Sicherheitsanbietern sehr wichtig. Das „Whitelisting“-Programm von KASPERSKY lab helfe ihnen, solche Zwischenfälle auszuschließen. Sie arbeiteten seit über zwei Jahren zusammen und hätten seither keinen einzigen derartigen Zwischenfall, so Fountain.
Ergebnisse des renommierten internationalen Testlabors West Coast Labs zeigten, dass die „Whitelist“-Datenbank von KASPERSKY lab Lab Informationen zu über 93 Prozent aller Endanwender-Software und 94 Prozent im Bereich Unternehmenssoftware liefert. Die Programme würden in der Datenbank automatisch in mehr als 96 Kategorien untergliedert, wie zum Beispiel „Games“, „Browser“, „Multimedia“ etc. So könnten Unternehmen flexible Sicherheitsrichtlinien für ihre Mitarbeiter festlegen. Das Durchsetzen von Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen werde durch die sehr guten Ergebnisse der innerhalb der KASPERSKY-Unternehmenslösungen implementierten Funktionen „Application Control” und „Default Deny” unterstützt.
Sie seien davon überzeugt, dass „Whitelisting“ die Zukunft der IT-Sicherheit mitbestimmen werde. Diese Technologie sei die Basis für einen neuen und effizienten „Default-Deny-Szenario“-Ansatz, mit dem die Nutzung aller Programme, die nicht legitimiert wurden, unterbunden wird.
„Kaspersky Endpoint Security 8 für Windows“ biete einen entsprechend effizienten Schutz der Unternehmensdaten, erklärt Andrey Efremov, „Director of Whitelisting and Cloud Infrastructure Research“ bei KASPERSKY lab.
Weitere Informationen zum Thema:
KASPERSKY lab
Whitelist Security Approach
KASPERSKY lab
Application Control with Default Deny
KASPERSKY lab, 20.12.2011
Effectiveness of Kaspersky Lab’s Whitelisting Technology Confirmed in First Testing
Aktuelles, Experten - Juli 26, 2026 0:38 - noch keine Kommentare
Startup- und Scaleup-Strategie: KI, Quantencomputing und Cybersicherheit sollen für Deutschland erschlossen werden
weitere Beiträge in Experten
- NIS-2: Unternehmen sollten DORA-Erfahrungen für sich nutzen
- Helmholtz-Präsidentenstabsstelle: Kompetenzbündelung für Sicherheits- und Resilienzforschung
- Cyber Resilience Act macht Cybersicherheit für vernetzte Produkte zur Pflicht
- „Plattform Privatheit“: Jahreskonferenz 2026 am 8. und 9. Oktober in Berlin
- KI-Dilemma: EU AI Act – Bremsklotz oder Erfolgsbooster
Aktuelles, Branche, Studien - Juli 26, 2026 0:09 - noch keine Kommentare
Vorbereitung auf Post-Quanten-Kryptographie: Trotz Planungsfortschritten stagniert die PQC-Umsetzung
weitere Beiträge in Branche
- Tour de France 2026: Gefälschte Webshops ködern Radsportfans
- Zu Hackern in Menschengestalt gesellt sich KI – Unternehmen müssen Cyberabwehr neu denken
- Cyber Resilience Act macht Cybersicherheit für vernetzte Produkte zur Pflicht
- Electronic Travel Authorisation for UK: ETA als Köder für dubiose Drittanbieter und Cyberkriminelle
- KI-Dilemma: EU AI Act – Bremsklotz oder Erfolgsbooster
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren