Im Jahr 2012 Zunahme von browserbasierten Attacken verzeichnet
[datensicherheit.de, 18.12.2012] Laut Jahresstatistik 2012 seien 34,7 Prozent der KASPERSKY-lab-Kunden mindestens einmal von einer webbasierten Attacke betroffen gewesen, während sie im Internet surften.
Diese Attacken seien alle vom Anti-Virus-Modul von KASPERSKY lab entdeckt und verhindert worden. Im Vergleich zu 2011 sei das weltweite Online-Bedrohungsniveau um 2,4 Prozentpunkte gestiegen. Anwender in Russland und den ehemaligen Sowjetstaaten surften am gefährlichsten. Surfer in Deutschland hätten mit 31,8 Prozent Infektionsgefahr ein mittleres Risiko.
Über das gesamte Jahr 2012 habe KASPERSKY lab über drei Milliarden Schadprogramme entdecken und abwehren können – wovon 2,7 Millionen Programme einzigartig gewesen seien. 87,39 Prozent der webbasierten Attacken gingen auf infizierte Webseiten zurück. Ein wesentlicher Teil dieser gefährlichen URL-Adressen entfalle auf Webseiten mit Exploits, die Schwachstellen in beliebten Softwareprogrammen missbrauchten. Am häufigsten würden „Java“-Exploits (50 Prozent) von Cyber-Kriminellen ausgenutzt. Auf Platz 2 kämen Schwachstellen im „Adobe Reader“ (28 Prozent) und auf Platz drei „Windows“- und „Internet-Explorer“-Komponenten (drei Prozent).
Adobe-Produkte seien 2012 weniger als noch 2011 als Einfallstor für Schädlinge missbraucht worden, da mit der jüngsten Version dieser Programme automatische Systemupdates für das Schließen von Sicherheitslücken mitgeliefert würden.
Gefährliche Exploits würden von aktuellen Antiviren-Programmen erkannt und blockiert – z.B. bei den Heimanwenderlösungen „Kaspersky Anti-Virus 2013“ oder „Kaspersky Internet Security 2013“ werde dies durch die Funktion „Automatischer Exploit-Schutz“ zusätzlich unterstützt.
Weitere Informationen zum Thema:
Viruslust.com, 12.12.2012
Kaspersky Security Bulletin. Statistik für das Jahr 2012
Viruslust.com, 12.12.2012
Kaspersky Security Bulletin 2012. Entwicklung der IT-Bedrohungen im Jahr 2012
KASPERSKY lab
Kaspersky Security Network (Whitepaper)