Aktuelles, Branche - geschrieben von cp am Montag, Januar 20, 2014 19:00 - noch keine Kommentare
SEPA: Branchenverband BITKOM empfiehlt schnelle Umsetzung
Spezialisierte Dienstleister sorgen dafür, dass Überweisungen und Lastschriften zum Stichtag ausgeführt werden können
[datensicherheit.de, 20.01.2014] Der Hightech-Verband BITKOM empfiehlt allen Unternehmen, weiterhin mit Hochdruck an einer schnellen SEPA-Umsetzung zu arbeiten – trotz der Ankündigung der EU-Kommission, die Umstellungsfrist auf das neue, europaweit einheitliche Verfahren für Überweisungen und Lastschriften um sechs Monate verlängern zu wollen. „Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen bedeutet die Umstellung aufgrund der europäischen Gesetzgebung einen hohen Verwaltungsaufwand. Wer mit der Anpassung seiner IT nicht unverzüglich beginnt, für den könnte auch die Fristverlängerung nicht ausreichen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. In der Vergangenheit hatte der BITKOM bereits darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen die Komplexität der Umstellung unterschätzt haben.
Für eine kurzfristige Umstellung empfiehlt der Hightech-Verband deshalb spezialisierte Service-Anbieter („SEPA as a service“ / „Fast Track to SEPA“). Sie stellen die benötigte Hard- und Software für die SEPA-Umstellung zur Verfügung und gewährleisten den Zahlungsverkehr. Die Dienstleister wandeln dann die Lastschriften und Überweisungen vom alten System der Unternehmen in die neue SEPA-Welt um. Auch für Unternehmen, die ihre eigene IT bereits auf SEPA umgestellt haben, können solche Dienstleister interessant sein. Rohleder: „Wer ganz sicher gehen will, kann SEPA as a service als Back-Up-Plan nutzen, um im Falle von Problemen die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu garantieren.“
Mit dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) wird zum 1. Februar ein einheitliches Verfahren für Überweisungen und Lastschriften in Europa eingeführt. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission soll SEPA zwar weiterhin am offiziellen Termin starten, in der Praxis würden die bisherigen Überweisungsverfahren aber noch bis zum 1. August funktionieren.
SEPA wird in den 28 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und der Schweiz eingeführt. Von der Umstellung sind sämtliche Abteilungen eines Unternehmens betroffen, die mit bargeldlosem Zahlungsverkehr zu tun haben: etwa IT, Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf oder die Personalabteilung. Einer Studie von ibi – Research aus dem Jahr 2013 zufolge droht 45 Prozent der Unternehmen mit Problemen nach der SEPA-Einführung innerhalb von zwei Wochen die Zahlungsunfähigkeit.
Alle für Unternehmen wichtigen Informationen zur SEPA-Umstellung hat der BITKOM in einem Leitfaden „SEPA 2.0“ zusammengefasst.
Aktuelles, Experten - März 11, 2026 0:47 - noch keine Kommentare
Warnung der Bevölkerung: BBK meldet erfolgreichen Abschluss des Bund-Länder-Projektes
weitere Beiträge in Experten
- ALL#HANDS: Neues Forschungsprojekt an der TUD soll für mehr Sicherheit im Internet sorgen
- Informationsfreiheit und Datenschutzgesetz in Berlin: Meike Kamp kritisiert geplante Gesetzesänderungen
- OpenClaw: Abwägen zwischen Produktivität und Sicherheitsrisiko
- Digitaler Raum: Claudia Plattner stellt Rundumblick auf die Sicherheit mittels Wheel of Motion vor
- KRITIS-Dachgesetz: Bitkom warnt vor kurzfristiger Absenkung des Schwellenwertes
Aktuelles, Branche - März 11, 2026 0:49 - noch keine Kommentare
Chrome-Erweiterungen können Nutzer ausforschen
weitere Beiträge in Branche
- Ambivalenz: Malware-Erkennungen gesunken – blockierte schädliche URLs zugenommen
- OpenClaw: Abwägen zwischen Produktivität und Sicherheitsrisiko
- Monitoring von Cloud-Datenbanken: Transparenz und Kontrolle in dynamischen IT-Umgebungen
- ISACA veröffentlicht Update des IT Audit Frameworks (ITAF)
- Angriffe auf die Lieferkette betreffen fast jedes dritte Unternehmen in Deutschland
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren