Aktuelles, Experten - geschrieben von am Samstag, Juli 25, 2026 0:08 - noch keine Kommentare

Helmholtz-Präsidentenstabsstelle: Kompetenzbündelung für Sicherheits- und Resilienzforschung

Mit der neuen „Strategic Unit Security and Resilience Research“ beabsichtigt die Helmholtz-Gemeinschaft, ihre Aktivitäten im Bereich der Sicherheits- und Resilienzforschung zu stärken

[datensicherheit.de, 25.07.2026] Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. hat am 23. Juli 2026 in eigener Sache gemeldet, dass im Kontext der auf der Mitgliederversammlung im April 2026 beschlossenen „Strategic Unit Security and Resilience Research“ die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Aktivitäten im Bereich der Sicherheits- und Resilienzforschung zu stärken beabsichtigt. Diese direkt beim Präsidenten angesiedelte Stabsstelle soll gemeinsam von Andrea Frahm und Nicolas Tellner geleitet werden – beide übernehmen diese Aufgabe zusätzlich zu ihren jeweiligen Funktionen innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft.

Bewährte Ansätze internationaler Innovationsmodelle für die Helmholtz-Gemeinschaft erschließen

In der neuen Stabsstelle soll Frahm den Bereich „Stakeholder Engagement und Business Development“ verantworten. Hierzu bringe sie insbesondere ihre langjährige internationale Erfahrung sowie ihre Expertise im Aufbau strategischer Innovationspartnerschaften mit. Auf Grundlage erfolgreicher internationaler Innovationsmodelle – etwa von DARPA und MAFAT – sollten bewährte Ansätze für die Helmholtz-Gemeinschaft nutzbar gemacht werden.

Tellner verantworte die Bereiche „Forschungsprojekte“, „Policy“ und „Forschungssicherheit“. Mit seiner umfassenden wissenschaftsstrategischen Expertise sowie seiner Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden werde er die strategische Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten der Stabsstelle maßgeblich gestalten.

Neue Helmholtz-„Unit“ hat Arbeit bereits aufgenommen

Sicherheit und Resilienz sind zu zentralen Zukunftsthemen für Wissenschaft, Innovation und unsere Gesellschaft geworden. Mit der neuen Stabsstelle schaffen wir eine Struktur, die die vorhandenen Kompetenzen in der Helmholtz-Gemeinschaft vernetzt, ihre Zusammenarbeit stärkt und gemeinsam mit unseren Zentren neue Impulse für Forschung, Innovation und strategische Partnerschaften setzt“, so der Helmholtz-Präsident, Martin Keller.

Die neue „Unit“ habe ihre Arbeit bereits aufgenommen und werde eng mit den 18 Helmholtz-Zentren sowie den relevanten Querschnittseinheiten der Helmholtz-Gemeinschaft zusammenarbeiten und wissenschaftliche Exzellenz mit internationalen „Best Practices“, strategischen Partnerschaften und innovationsorientiertem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung verbinden.

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