it-sa: Neues Konferenz-Format zur Cybersicherheit ergänzt Marke um dritte Säule ab 2027

Mit der „it-sa CONFERENCE“ erweitert die Messe ihr Portfolio
it-sa Expo&Congress, Bild: Messe Nürnberg
it-sa Expo&Congress, Bild: Messe Nürnberg

Mit der „it-sa CONFERENCE“ erweitert die NürnbergMesse ihre Marke um ein strategisches Format für Europas Cybersicherheit. Im Fokus stehen geopolitische Bedrohungen, digitale Resilienz und der Schutz Kritischer Infrastrukturen. Die erste vollständige Ausgabe findet am 5. und 6. Oktober 2027 in Nürnberg statt.

Die Marke „it-sa“ soll fortan um die „it-sa CONFERENCE“ erweitert werden. Im Rahmen der „it-sa 2026“ kamen demnach rund 200 Teilnehmer zum ersten „Cyber thought leaders dialogue“ nach Nürnberg, um einen ersten „Vorgeschmack“ auf das neue Format zu erhalten, welches dann regulär ab 2027 das Portfolio der „it-sa“ ergänzen wird, so dass diese künftig auf drei Säulen setzt. Mit Einführung dieser Konferenz möchte die NürnbergMesse die Marke konsequent weiterentwickeln.

Künftig basiert das Angebot somit auf drei eng miteinander verbundenen Säulen: „it-sa EXPO – Networking and live experience“ als Europas führende Fachmesse und zentrales Branchentreffen; die „it-sa 365 – On-demand knowledge hub“ als ganzjährige Plattform für digitalen Wissensaustausch und Networking und eben nun auch die „it-sa CONFERENCE – Cyber thought leaders dialogue“ als ein strategisches Konferenzformat für den Austausch über europäische Cybersicherheitsthemen, sicherheitspolitische Entwicklungen und die Digitale Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft. Die erste vollständige Auflage der „it-sa CONFERENCE“ ist für den 5. bis 6. Oktober 2027 geplant.

Ausblick auf die neue „it-sa CONFERENCE“ am ersten Messetag

Mit dem ersten „Cyber thought leaders dialogue“ am 27. Oktober 2026 sollte ein „bedeutenden Schritt in ihrer strategischen Weiterentwicklung“ vollzogen werden. Etwa „200 geladene Gäste aus ganz Europa diskutierten in Nürnberg aktuelle Herausforderungen der Cyber Security und tauschten sich mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Behörden, internationalen Institutionen und Wirtschaft aus“.

Diese Auftaktveranstaltung sollte zugleich einen Ausblick auf die neue „it-sa CONFERENCE“ geben, welche dann ab 2027 der Ort für strategische Diskussionen, politische Einordnung und internationale Perspektiven rund um die Cyber-Sicherheit Europas sein soll.

Cybersicherheit ist längst mehr als eine technische Disziplin – geopolitische Spannungen, „hybride Bedrohungen“, staatliche Akteure und KI-gestützte Angriffe rücken das Thema zunehmend auch in einen sicherheitspolitischen Kontext. Diesem Wandel soll die Marke „it-sa“ mit diesem neuen Veranstaltungsformat Rechnung tragen: Der erste „Cyber thought leaders dialogue“ brachte am ersten Messetag der „it-sa 2026“ Persönlichkeiten „aus Politik, Verwaltung, internationalen Institutionen, Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und der Cyber-Security-Wirtschaft“ zusammen.

Aktuelle Herausforderungen für Europas Cybersicherheit

Die englischsprachige Veranstaltung wurde als Pilotformat und erster Ausblick auf die neue „it-sa CONFERENCE“ durchgeführt. „Mit dem ,Cyber thought leaders dialogue’ haben wir heute bewusst ein neues Kapitel in der Entwicklung der Marke ,it-sa’ aufgeschlagen. Die Herausforderungen für Europa gehen längst über technologische Fragestellungen hinaus und betreffen Wirtschafts-, Sicherheits- und Gesellschaftspolitik gleichermaßen“, so Thimo Holst, „Head of Brand Strategy“ der „it-sa“.

Die positive Stimmung der Messe hab man auch auf dieser Veranstaltung erleben können und sei die Bestätigung, dass es einen Bedarf für einen Ort gebe, an dem diese Themen auf strategischer Ebene diskutiert werden.

Im Mittelpunkt des Programms standen aktuelle Herausforderungen für Europas Cybersicherheit. Hochrangige Vertreter aus internationalen Organisationen, europäischen Institutionen, Behörden und Unternehmen diskutierten die Auswirkungen eines zunehmend komplexen Bedrohungsumfelds.

Wirksame Cybersicherheit auf Basis des engen Austauschs zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und KRITIS-Betreibern

Das erste Panel beleuchtete die Frage, wie sich Cyberkriminalität, staatlich unterstützte Angriffe und KI-gestützte Bedrohungen gegenseitig beeinflussen und welche Anforderungen daraus für die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Sicherheitsbehörden und Privatwirtschaft entstehen.

Im zweiten Panel diskutierten die Teilnehmer die zunehmenden Risiken für KRITIS. Im Fokus standen die Resilienz essenzieller Dienstleistungen, die Folgen geopolitischer Entwicklungen sowie die Frage, wie Europa über regulatorische Anforderungen hinaus seine operative Handlungsfähigkeit stärken kann.

Die Diskussionen hätten deutlich gemacht: Wirksame Cybersicherheit erfordere heute mehr denn je den engen Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und KRITIS-Betreibern.

„Conference Council“ soll inhaltliche Entwicklung begleiten

Ein weiterer Meilenstein des Auftakttages galt die konstituierende Sitzung des „Conference Council“ der künftigen „it-sa CONFERENCE“. Das neu gegründete Gremium soll die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung dieser Konferenz begleiten und die Kuratierung des Programms unterstützen.

Dem „Conference Council“ gehören „namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft“ an und besteht aus dem „Board of Trustees“ sowie dem „Program Comittee“. Im „Board of Trustees“ wirken unter anderem Claudia Plattner und Thomas Caspers vom BSI, Marc-Julian Siewert aus dem „Executive Board“ des Bitkom sowie Heli Tiirmaa-Klaar, „Chair der IT Coalition Steering Group“, mit. Gemeinsam sollen sie ihre strategische Perspektive auf die Entwicklung der Konferenz einbringen.

Die inhaltliche Ausgestaltung des Programms soll durch das „Program Committee“ begleitet werden, dem neben dem Vorsitzenden, Prof. Dr. Marco Gercke, unter anderem Fritz Bollmann (BSI), Susanne Dehmel (Bitkom), Prof. Dr. Norbert Pohlmann (TeleTrusT), Dr. Joanna Świątkowska (ECSO), Anne Blickhan („European Cybersecurity Fellow“), Prof. Dr. Haya Schulmann (Goethe University Frankfurt), Merle Maigre („Programme Director of Cybersecurity at e-Governance“) sowie Dr. Ralf Schneider vom „Cybersecurity and Next-Generation IT Think Tank“ der Allianz angehören. Diese Zusammensetzung verdeutliche den europäischen Anspruch dieser neuen Konferenz und vereine Expertise aus Politik, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft.

Zentrale Erkenntnisse der DS-Redaktion

  • Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass Cybersicherheit längst nicht mehr allein eine technische Herausforderung ist.
  • Die Nürnberg Messe trägt dieser Überzeugung Rechnung und etabliert neben Präsenz- und Online-Messeformat eine eigene Konferenz.
  • Beim Pilot-Treffen am ersten Messetag der „it-sa 2026“ wurden die Gremien der neuen Konferenz etabliert.
  • KRITIS gerät zunehmend ins Visier von Cyberangreifern, so dass Expertise gebündelt zu deren Verteidigung und Abschirmung eingesetzt werden muss.
  • Cybersicherheit ist eine Herausforderung für ganze Volkswirtschaften, für welche taktische Abwehrmanöver allein nicht mehr ausreichen, sondern eine grundlegende Cybersicherheitsstrategie definiert, akzeptiert und umgesetzt werden muss.

Weitere Informationen

it-sa
it-sa CONFERENCE 2027

DATENSICHERHEIT.DE, 26.10.2026
https://www.datensicherheit.de/it-sa-europa-fachmesse-it-sicherheit/

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