BITKOM-Umfrage:Ein Viertel aller Mitglieder Sozialer Netzwerke macht bewusst falsche Angaben

Ein Viertel aller Mitglieder von Internet-Communitys habe dort schon bewusst Falschangaben gemacht. Am häufigsten betreffe das den Namen (elf Prozent) sowie den Beziehungsstatus (sieben Prozent), wie eine aktuelle Studie im Auftrag des BITKOM ergeben habe.Vor allem die jüngere Generation nehme es mit der Wahrheit nicht so genau.

Mit persönlichen Angaben grundsätzlich sehr bewusst umgehen

[datensicherheit.de, 19.05.2011] Nach Erkenntnissen des BITKOM macht jedes vierte Mitglied in Sozialen Netzwerken bewusst falsche Angaben, am häufigsten beim Namen und Beziehungsstatus. Immerhin sollen derzeit bereits 40 Millionen Bundesbürger Mitglieder in Sozialen Netzwerken sein.Vor allem die jüngere Generation nehme es nicht so genau:
Bei Pflichtangaben wie dem Namen könne es sich durchaus empfehlen, ein Pseudonym zu wählen, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Auch darüber hinaus empfiehlt der BITKOM, mit persönlichen Angaben grundsätzlich sehr bewusst umzugehen – man sollte nur jene Angaben machen, die für den Zweck der jeweiligen Community wirklich notwendig seien.
Während in der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren vier von zehn der Befragten (39 Prozent) bewusst Falschangaben machten, sei es bei den 30- bis 49-Jährigen nur jeder Fünfte (19 Prozent) und bei den über 50-Jährigen nur jeder Achte (zwölf Prozent). Jedes fünfte Mitglied unter 30 Jahren habe schon einen falschen Namen angeben, jedes achte einen falschen Beziehungsstatus und jedes zehnte eine falsche E-Mailadresse.
Wesentliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe es nicht. Im Auftrag des BITKOM habe das Meinungsforschungsinstitut Forsa deutschlandweit 742 deutschsprachige Community-Mitglieder ab 14 Jahren repräsentativ befragt.

Weitere Informationen zum Thema:

BITKOM, 18.05.2011
Jedes vierte Mitglied flunkert in sozialen Netzwerken

Weitere Beiträge