Corona deckt Deutschlands digitales Desaster auf

Autoren monieren zu viel Datenschutz, eine innovationsfeindliche Haltung in den Verwaltungen oder eine führungslose Politik in Deutschland.
infokontor-buch-einband-corona-deutschlands-digitales-desaster

Fachbuch zum beschädigten Selbstbild Deutschlands erschienen

[datensicherheit.de, 03.11.2021] „Zu viel Datenschutz, eine innovationsfeindliche Haltung in den Verwaltungen oder eine führungslose Politik“ – in nur wenigen Wochen habe „Corona“ das deutsche Selbstbild eines leistungsfähigen, effizienten, modernen Staates zerstört.

Verwaltungen in Deutschland in ihren Abläufen im vorigen Jahrhundert steckengeblieben

Immer noch gebe es Gesundheitsämter, die mit Zettel, Stift und Faxgerät arbeiteten, Schulen ohne W-LAN oder Internet und Verwaltungen, „die in ihren Abläufen im vorigen Jahrhundert steckengeblieben sind“.

Pandemie aus der Perspektive der Digitalisierung Deutschlands nachgezeichnet

Henrik Tesch und Hartwig von Saß haben dazu ein aktuelles Fachbuch verfasst, in welchem sie demnach die „Pandemie“ aus der Perspektive der Digitalisierung nachzeichnen. In den Mittelpunkt stellten die Autoren Gesundheit, Bildung und Verwaltung – somit Bereiche, in denen der Rückstand zu vielen anderen Nationen am größten sei.

infokontor-buch-einband-corona-deutschlands-digitales-desaster
Abbildung: infokontor GmbH

„Corona – Deutschlands digitales Desaster“ von Henrik Tesch und Hartwig von Saß im Verlag tredition als Hardcover, Paperback und eBook erschienen

Umfassender Handlungskatalog zur Digitalisierung Deutschlands

„Auf der Basis der klaren Analyse entwerfen Tesch und von Saß in ihrem Fazit einen elf Punkte umfassenden Handlungskatalog, der konkret und strategisch aufzeigt, was für die Digitalisierung Deutschlands schnell passieren muss.“

Weitere Informationen zum Thema:

Tesch Politische Kommunikation
Einleitung: „Bereite dich auf das Schlimmste vor, erwarte das Beste und nimm es, wie es kommt.“ (Hannah Arendt)

Weitere Beiträge