Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von am Dienstag, Juni 30, 2026 0:23 - noch keine Kommentare

Sicherheit auf Sommerreisen und Betrugsprävention – KnowBe4 gibt elementare Tipps

Urlauber können durch konsequente Beachtung der Cybersicherheit verhindern, dass ihre Reise durch Betrug oder Cyberangriffe ruiniert wird

[datensicherheit.de, 30.06.2026] Dr. Martin J. Krämer, „CISO-Advisor“ bei KnowBe4, nimmt die diesjährige Sommerurlaub-Saison zu Anlass, in dieser Phase, welche ein erhöhtes Risiko mit sich trägt, elementare Tipps zur Sicherheit auf Sommerreisen und zur Betrugsprävention zu geben. Wenn die Sommerreisezeit ihren Höhepunkt erreicht, verstärken demnach Cyberkriminelle gezielt ihre Bemühungen, unachtsame Urlauber auszunutzen. Eine aktuelle Studie von McAfee verdeutlicht laut Krämer das zunehmende Risiko: Fast jeder zweite deutsche Bürger sei bereits von einer reisebezogenen Cyberbedrohung betroffen gewesen, wobei 47 Prozent der Betroffenen Geld verloren hätten – oft mehr als 500 Euro.

Dr. Martin J. Krämer, Security Awareness Advocate bei KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer, Security Awareness Advocate bei KnowBe4, Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer: Cyberkriminelle sind immer näher, als wir denken!

CAPY – eine kostenlose Online-Plattform zur Wissensvermittlung über digitale Sicherheit

„Egal, wie weit wir reisen, Cyberkriminelle sind immer näher, als wir denken!“, warnt Krämer und gibt zu motivierend bedenken: „Selbst wenn Verbraucher auf Reisen leicht unachtsam werden, können sie durch die konsequente Beachtung der Cybersicherheit verhindern, dass der Urlaub durch Betrug oder Cyberangriffe ruiniert wird.“

  • Um Reisenden dabei zu helfen, ihre Daten und Geldbörsen zu schützen, gibt KnowBe4 elementare Cybersicherheits-Tipps weiter und stellt sein neues, kostenloses „Cyber Awareness Program for You“ (CAPY) vor: „CAPY ist eine kostenlose Online-Plattform, die der ganzen Familie Wissen über digitale Sicherheit vermittelt.“

Tipps zur Cybersicherheit und Betrugsprävention (nicht nur) für Sommerurlauber:

  1. Fälschungen erkennen
    Verbraucher sollten äußerst skeptisch gegenüber Phishing-E-Mails mit Urlaubsbezug, zufälligen Buchungsbestätigungen oder günstigen Angeboten bleiben. Betrüger gäben sich häufig als Reisevermittler oder Veranstaltungsplaner aus, kassierten Anzahlungen (insbesondere für Kreuzfahrten) und würden dann verschwinden. Buchungen sollten immer direkt über offizielle Kanäle durchgeführt und diese auch überprüft werden.
  2. Verbindungen absichern
    Öffentliche WLAN-Netzwerke an Flughäfen, in Hotels und Cafés seien bevorzugte Ziele für Hacker: Diese richteten gefälschte Hotspots ein. Wenn sich Verbraucher immer beim Service-Personal über den genauen Netzwerknamen versichern und zusätzlich ein „Virtual Private Network“ (VPN) nutzen, könnten sie ihre Daten schützen.
  3. Eine lokale SIM-Karte kaufen
    Der Kauf einer physischen SIM-Karte an einem ausländischen Flughafen oder Bahnhof sei zwar eine gute Sache, um Roaming-Gebühren zu vermeiden. Dies könne aber durchaus auch riskant sein, da diese oft nur wenig Datenvolumen böten, bereits abgelaufen oder gar gestohlen seien. Wenn das Smartphone dies unterstützt, sei der Kauf einer sicheren eSIM bei einem seriösen Anbieter vor der Abreise eine viel sicherere Wahl.
  4. Digitale Schlüssel verwenden
    Es wurden laut KnowBe4 bereits Kriminelle überführt, die Ferienunterkünfte gemietet, die physischen Schlüssel kopiert und die Unterkunft ausgeraubt haben, während die nächsten Gäste auf Sightseeing-Tour waren. Verbraucher sollten darauf achten, dass sie bei der Buchung von Unterkünften rollierende digitale Codes verwenden, welche sich mit jedem Gast ändern.
  5. Geräte absichern
    Darüber hinaus sollten vor der Abreise biometrische Funktionen (Fingerabdruck-/Gesichtserkennung), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Geräteortung und Funktionen zur Fernlöschung aktiviert werden. Physischer Diebstahl sei nach wie vor eine der Hauptursachen für Datenschutzverletzungen auf Reisen.
  6. Persönliche Gegenstände in der Nähe aufbewahren
    Taschendiebe hätten in überfüllten Gepäckausgabebereichen und Bahnhöfen leichtes Spiel. Verbraucher sollten ihre Handtasche mit geschlossenem Reißverschluss quer über den Körper tragen und das Portemonnaie in der Vordertasche aufbewahren.
  7. Online vor Abreise nicht zu viele Informationen mitteilen
    Auch wenn es schwer fällt: Reisende sollten mit dem Posten ihrer Urlaubsfotos warten, bis sie wieder zu Hause sind. Echtzeit-Updates ließen Kriminelle nämlich wissen, dass ein Zuhause unbewohnt ist, und erhöhten außerdem auch das Risiko, Opfer von Social-Engineering-Betrug zu werden.

Weitere Informationen zum Thema:

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Meet CAPY – The Cyber Awareness Program for You / Explore bite-sized, interactive lessons designed to protect your whole family. No fees. No fluff. Just safety.

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WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
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