Daten-Recovery – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 19 Apr 2019 19:46:49 +0000 de hourly 1 eco: Internetzugang als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung https://www.datensicherheit.de/eco-internetzugang-nachhaltigkeit-entwicklung https://www.datensicherheit.de/eco-internetzugang-nachhaltigkeit-entwicklung#respond Wed, 21 Mar 2018 17:18:12 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27423 Internet der Dinge verbessert die Wasserversorgung und bringt mehr Effizienz in die Landwirtschaft / 22. März ist der Internationale Weltwassertag der Vereinten Nationen

 

Internet-Infrastruktur hilft dabei, weltweit Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen

[datensicherheit.de, 21.03.2018] Die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen definiert wurden, reichen von der Armutsbekämpfung über Zugang zu Wasser, Nahrung und Energie bis zur Bildung. „Ein wichtiger Schlüssel um diese Ziele zu erreichen, ist die moderne Informations- und Kommunikationstechnik“, sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Smarte Lösungen beispielsweise ermöglichen eine intelligente Wasserversorgung mithilfe von Mess-, Kommunikations- und Analyselösungen. Mit dem Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) lassen sich Druck, Temperatur, Wasserstand, Fließgeschwindigkeit, Status und vieles mehr messen und so die Grundversorgung mit Wasser verbessern.

Internet-Infrastruktur beflügelt Wirtschaftsräume

Ein unkomplizierter und erschwinglicher Zugang zum Internet ist daher noch immer eine dringliche weltweite Aufgabe. Und eine lohnende zugleich: „Investitionen in die digitale Infrastruktur können Wirtschaftsräume regelrecht beflügeln“, so Rabe weiter. Weniger entwickelte, ländliche Regionen erleben solche Innovation oft sprunghaft. Das Aufkommen von Mobiltelefonen sorgte beispielsweise dafür, dass heute für viele Menschen das erste Telefongespräch ihres Lebens ein Mobilfunkgespräch ist. Ähnliche Entwicklungssprünge ermöglicht das Internet der Dinge, also die Vernetzung von Gebrauchsgegenständen samt der intelligenten Nutzung der dabei entstehenden Daten.

Landwirtschaft profitiert vom Internet der Dinge

„IoT wird oft gleichgesetzt mit intelligenten Küchengeräten oder mehr Bequemlichkeit bei der Mobilität, also mit so genannten First-World-Problems. Dabei liegt der Hauptvorteil in einer Steigerung von Effizienz, von der überlebenswichtige Bereiche wie Landwirtschaft und die Grundversorgung der Menschen profitieren“, sagt Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „So ermöglicht das Internet der Dinge beispielsweise eine smarte Bewässerung, die grade in trockenen Gebieten hilft, Ressourcen effizient einzusetzen. Dieses Plus an Effizienz macht in vielen Regionen den kleinen Unterschied aus, der lokale Anbieter im Geschäft hält“, sagt Schaffrin. „Das zeigt, dass sich das Leben der Menschen weltweit verbessert, wenn die Entwicklung der digitalen Infrastruktur Hand in Hand geht mit der Umsetzung smarter Lösungen.“

Große Kosteneinsparpotenziale erwartet

Alleine in Deutschland erwartet der eco Verband durch das Internet der Dinge in den nächsten Jahren Kosteneinsparpotenziale von 20 bis 30 Prozent, etwa im Bereich Feldsteuerung und Überwachung der Viehbestände. Das prognostiziert die Studie „Der deutsche Industrial-IoT-Markt 2017-2022. Zahlen und Fakten“. So lassen sich beispielsweise selbstfahrende Erntemaschinen einsetzen, die mit Hilfe von Sensoren und Softwarelösungen Felder autonom und spritsparend abernten können, während eine durchgängige Überwachung eine notwendige Wartung der Geräte rechtzeitig erkennt.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 28.03.2017
eco-Verband nimmt Stellung zur sicheren Vernetzung für die „Gesundheit 4.0“

datensicherheit.de, 22.06.2009
DIHK: Schnelle Internetzugänge so wichtig wie klassische Verkehrswege

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Zerstörte Geräte beim Flugzeugabsturz in Tripolis: Datenretter Attingo rekonstruiert Daten https://www.datensicherheit.de/zerstoerte-geraete-beim-flugzeugabsturz-tripolis-datenretter-attingo-rekonstruiert-daten https://www.datensicherheit.de/zerstoerte-geraete-beim-flugzeugabsturz-tripolis-datenretter-attingo-rekonstruiert-daten#respond Thu, 19 Jul 2012 14:24:20 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=20489 Angebot der kostenfreie Daten-Recovery im Reinraumlabor für Angehörige

[datensicherheit.de, 19.07.2012] Nach dem Airbus-Absturz von Tripolis vor knapp zwei Jahren wurden die dabei zerstörten Kameras und Laptops nach langdauernden Behördenverfahren nun sukzessive an die Angehörigen ausgehändigt. Im Zuge dessen hat sich das Datenrettungsunternehmen Attingo spontan bereit erklärt, die auf den beschädigten Datenträgern eingeschlossenen Fotos, Filme und Dokumente kostenfrei wiederherzustellen. „Betroffene können sich an unsere Reinraumlabore in Wien, Hamburg und Amsterdam wenden“, erklärt Attingo-Geschäftsführer Nicolas Ehrschwendner. Insgesamt befanden sich rund 70 niederländische und deutschsprachige Passagiere an Bord der Maschine.

Tausende Fotos

Die ersten Datenträger konnten bereits rekonstruiert werden: darunter stark beschädigte Flash-Speicher aus Digitalkameras und Camcordern sowie Festplatten von Laptops. Insgesamt wurden von diesen Geräten rund 60.000 Dokumente und mehrere 1.000 Fotos mit modernen Recovery-Methoden wiederhergestellt. „Als wir die erste Festplatte aus einem der Notebooks sahen, waren wir über den schlechten Zustand doch erstaunt. Sowohl das Gehäuse als auch das Interieur wiesen schwere Schäden auf“, berichtet Nicolas Ehrschwendner. „Unsere Techniker waren gefordert, aber ihr Einsatz hat sich gelohnt. Denn nahezu alle Daten konnten wiederhergestellt werden.“ Bei der Übergabe der ersten Medien in Eindhoven bedankte sich ein älterer Herr persönlich: „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Bilder doch noch haben können – das ist für uns unglaublich wichtig.“ Attingo möchte weitere Betroffene ermutigen, diese Chance einer kostenlosen Datenwiederherstellung zu nutzen.

Datenrettung unter dem Mikroskop

Die Datenwiederherstellung im Fall Tripolis gestaltet sich herausfordernd, denn die Speichermedien sind durch die Erschütterungen stark beschädigt. So hatten einige der übernommenen SD-Speicher und USB-Sticks gebrochene Controller. Die Ingenieure mussten deshalb in einer „Mikro-Operation“ Speicherzellen einzeln entnehmen, mit Spezial-Hardware auslesen und die gewonnenen Rohdaten puzzleartig wieder zusammensetzen.

Foto: Attingo

Foto: Attingo

Datenrettung unter dem Mikroskop

Bei defekten Festplatten wurden im Reinraum neue Schreib-/Leseköpfe eingesetzt und unter dem Mikroskop hochpräzise justiert oder die Magnetscheiben mit den darauf gespeicherten Daten transplantiert, um diese auslesen zu können.

Mit moderner Technik und individuellen Lösungswegen rekonstruiert Attingo generell Datenträger nach Bränden, Explosionen, Kollisionen oder Wasserschäden. Solcherart professionell wiederhergestellte Speichermedien sind auch zur Beweissicherung für die Polizei, vor Gericht, für Sachverständigen-Gutachten oder für Computer-Forensiker in der elektronischen Spurensicherung verwendbar.

Weitere Informationen zum Thema:

Attingo Data Rescue
Datenrettung aus Hamburg – Daten wiederherstellen

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