Digitalkompetenz – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Fri, 26 Jun 2026 18:59:28 +0000 de hourly 1 Digitalkompetenzen: Laut TÜV Weiterbildungsstudie 2026 hoher Qualifizierungsbedarf https://www.datensicherheit.de/digitalkompetenz-tuev-weiterbildung-2026-qualifizierungsbedarf Sun, 28 Jun 2026 22:59:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55267 Der TÜV-Verband fordert eine Digitalkompetenz-Offensive in den Betrieben

[datensicherheit.de, 29.06.2026] Der TÜV-Verband hat in seiner Stellungnahme vom 25. Juni 2026 eine Digitalkompetenz-Offensive in den Betrieben gefordert. Digitale Bildung bleibe für Unternehmen in Deutschland nämlich eine zentrale Herausforderung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56%) sehe einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Anwendungskompetenzen – wie etwa bei digitalen Grundkenntnissen oder der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI). Diese Erkenntnisse beruhen demnach auf der „TÜV Weiterbildungsstudie 2026“ – für diese habe Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands im Februar 2026 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern repräsentativ befragt.

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Abbildung: ©TÜV-Verband

Digitalkompetenzen – eine zentrale Herausforderung

Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten sehen 74 Prozent Qualifizierungsbedarf

„Die Fähigkeit, digitale Technologien sinnvoll und sicher einzusetzen, ist heute unverzichtbar, unterstreicht Dr. Patrick Gilroy, Referent „Künstliche Intelligenz und Bildung“ beim TÜV-Verband.

  • Er führt aus: „Digitalkompetenzen gehören zur Grundausstattung aller Beschäftigten, unabhängig von Branche oder Tätigkeit. Sie ermöglichen es, digitale Werkzeuge im Arbeitsalltag effizient zu nutzen und mit den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt Schritt zu halten.“

Besonders ausgeprägt sei der Bedarf in größeren Unternehmen: Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten sähen 74 Prozent entsprechenden Qualifizierungsbedarf. Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten seien es 55 Prozent und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten 54 Prozent.

Auch Führungskompetenzen und technische Fachkompetenzen Teil der wichtigsten Weiterbildungsfelder

Der Weiterbildungsbedarf bei Digitalkompetenzen zeige sich branchenübergreifend. Besonders häufig würden Unternehmen aus dem Handel digitale Anwendungskompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld (63%) nennen, gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (59%), dem Dienstleistungssektor (54%), Energie nebst Bau und Verkehr (53%) sowie der Industrie (52%).

  • Der Qualifizierungsbedarf beschränke sich indes nicht nur auf digitale Kompetenzen: Auch Führungskompetenzen (54%) und technische Fachkompetenzen (52%) zählten für Unternehmen zu den wichtigsten Weiterbildungsfeldern.

Knapp die Hälfte sehe zudem Weiterbildungsbedarf bei persönlichen und sozialen Kompetenzen wie Kommunikation, Teamarbeit oder Kreativität (49%). Dennoch stünden eben digitale Kompetenzen an der Spitze der Weiterbildungsagenda deutscher Unternehmen.

46% der Unternehmen sehen zudem Weiterbildungsbedarf bei vertieften Digitalkompetenzen

Mit dem zunehmenden Einsatz der KI, datengetriebenen Geschäftsmodellen und vernetzten Systemen würden auch spezialisierte Kompetenzen etwa in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenanalyse oder KI-Entwicklung an Bedeutung gewinnen. Fast jedes zweite Unternehmen (46%) sehe einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei diesen vertieften Digitalkompetenzen.

  • „Unternehmen benötigen Fachkräfte, die Daten sicher verarbeiten, Cyberrisiken erkennen und neue Technologien kompetent einsetzen können“, erläutert Gilroy. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt wachse der Bedarf an diesen Kompetenzen. „Sie sind entscheidend dafür, dass Unternehmen digitale Technologien sicher und erfolgreich einsetzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und auch künftig am Markt bestehen können!“

Der Weiterbildungsbedarf an spezialisierten Digitalkompetenzen sei in großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten überdurchschnittlich hoch (61%). Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten gäben dagegen 46 Prozent einen (sehr) hohen Bedarf an und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten liege der Anteil bei nur 44 Prozent.

Digitale Bildung muss ;itarbeiter während ihres gesamten Berufslebens begleiten

Auch zwischen den Branchen zeigten sich Unterschiede. Besonders häufig würden Unternehmen aus dem Handel (53%), der öffentlichen Verwaltung (49%) und dem Dienstleistungssektor (46%) spezifische Digitalkompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld nennen. Es folgten die Industrie (44%) sowie Energie nebst Bau und Verkehr (38%).

  • „Deutschland braucht verstärkte Anstrengungen und einen langen Atem bei der Digitalkompetenzoffensive in den Betrieben“, so Gilroy. Digitale Bildung ende gerade nicht mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium. „Sie begleitet Beschäftigte während ihres gesamten Berufslebens und wird zu einer zentralen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit.“ Unternehmen sollten digitale, KI- und Cyberkompetenzen strategisch verankern, Kompetenzbedarfe regelmäßig analysieren und Beschäftigten ausreichend Zeit und Ressourcen für praxisnahe Weiterbildung bereitstellen.

Gleichzeitig müsse die Politik die Rahmenbedingungen verbessern: Förderangebote müssten transparenter werden, insbesondere für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU). Zudem brauche digitale Weiterbildung weniger Bürokratie und mehr Flexibilität. Moderne Online- und Blended-Learning-Angebote benötigten einen verlässlichen Qualitätsrahmen, um Innovation zu ermöglichen und Vertrauen zu schaffen. Mit der Fortführung der „Nationalen Weiterbildungsstrategie“ seien wichtige Weichen gestellt worden. Jetzt komme es darauf an, hochwertige Weiterbildung als zentrale Infrastruktur der digitalen Transformation konsequent auszubauen.

Weitere Informationen zum Thema:

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TÜV VERBAND
Team / Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung

TÜV VERBAND, 28.04.2026
TÜV Weiterbildungsstudie 2026 / TÜV Weiterbildungsstudie 2026: Deutsche Unternehmen erkennen Weiterbildung als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Transformation – doch besonders bei KI-Kompetenzen, strategischer Verankerung und Investitionen besteht weiterhin deutlicher Nachholbedarf.

datensicherheit.de, 20.03.2026
Digitalthemen: Weiterbildung in Unternehmen fast überall – aber selten für alle / Laut einer Bitkom-Untersuchung bieten die meisten Unternehmen für ausgewählte Mitarbeiter Weiterbildungen zu Digitalthemen an, aber nur die wenigsten schulen wirklich alle Beschäftigten

datensicherheit.de, 10.11.2018
eco: Konsequente Strategie für digitale Bildung und Weiterbildung nötig / Umfrage: 85,4% der Deutschen erkennen Bedarf digitaler Weiterbildung /49,5% der Befragten meinen, die Vereinbarkeit von Familie & Beruf wird leichter

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Digitaltag 2026: Bitkom-Studie zeigt Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen auf https://www.datensicherheit.de/digitaltag-2026-bitkom-studie-nachholbedarf-digitalkompetenzen Wed, 24 Jun 2026 22:14:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55192 Im Vorfeld des diesjährigen bundesweiten „Digitaltags“ am 26. Juni 2026 bewerten die Menschen in Deutschland ihre eigenen Digitalkompetenzen im Schnitt mit der Schulnote „befriedigend“

[datensicherheit.de, 25.06.2026] Laut einer Meldung des Digitalverbands Bitkom e.V. im Kontext des diesjährigen bundesweiten „Digitaltags“ am 26. Juni 2026 bewerten die Menschen in Deutschland ihre eigenen Digitalkompetenzen im Schnitt mit der Schulnote „befriedigend“ (2,6). Damit liege die Selbsteinschätzung, wie sicher digitale Geräte bedient und technische Anwendungen wie Software oder Apps sinnvoll genutzt werden können, im mittleren Bereich – mit „Luft nach oben“. Besonders deutlich seien die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Während sich die 16- bis 29-Jährigen im Schnitt eine 2,1 gäben, bewerteten die über 75-Jährigen ihre Digitalkompetenz nur mit 3,6. Insgesamt mehr als die Hälfte der Deutschen (54%) sage außerdem, dass sich digitale Technologien schneller weiterentwickelten, als sie sich die entsprechenden Fähigkeiten aneignen könnten. Dies sind demnach Erkenntnisse einer repräsentativen Umfrage anlässlich des „Digitaltags“, wofür 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragt worden seien.

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Abbildung: Bitkom

Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“: AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

Aneignung digitaler Kenntnisse zumeist in Eigeninitiative

Um sich neue digitale Kenntnisse anzueignen, setzten viele Menschen zunächst auf Eigeninitiative: Drei Viertel (75%) probierten Neues eigenständig aus. Fast ebenso viele (71%) ließen sich digitale Fähigkeiten von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern erklären.

  • Rund die Hälfte (49%) nutze Videos, etwa auf „YouTube“, um sich neue digitale Kenntnisse anzueignen und 45 Prozent hätten bereits KI-Anwendungen wie „ChatGPT“ dafür angewendet.

Klassische Lernangebote würden seltener genutzt: 37 Prozent hätten bereits Online-Seminare oder -Schulungen besucht, gut ein Viertel (27%) Seminare oder Schulungen vor Ort.

Digitalisierung für die Mehrheit eine Chance – dennoch verbleiben Unsicherheiten

Grundsätzlich stünden die Menschen in Deutschland der Digitalisierung positiv gegenüber. 83 Prozent sähen sie als Chance für die Gesellschaft. Für viele seien digitale Geräte und Anwendungen längst fester Bestandteil des Alltags: 80 Prozent sagten, dass digitale Geräte und Anwendungen ihr Leben leichter machten,

  • 78 Prozent könnten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Zudem fänden 63 Prozent, dass sich digitale Geräte und Anwendungen heute einfacher einrichten und in Betrieb nehmen ließen als früher. Gleichzeitig bestünden aber auch Unsicherheiten – mehr als ein Drittel (36%) habe Hemmungen, digitale Angebote etwa von Banken, Online-Shops oder Behörden zu nutzen.

18 Prozent würden gar lieber in einer Welt ohne digitale Technologien leben. Auch mit Blick auf die Gesellschaft insgesamt bleibe Digitale Teilhabe also eine Herausforderung. 60 Prozent der Menschen in Deutschland sähen die Gesellschaft als „digital gespalten“. Damit sei dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr (67%) zwar zurückgegangen, liege aber weiterhin auf hohem Niveau.

Analoge Begegnungsräume zu Stärkung der Kompetenzen für das Digitale Zeitalter

Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva-Maria Welskop-Deffaa, kommentiert: „Mit digitalen Kompetenzen, das machen die Zahlen deutlich, ist längst mehr und anderes gemeint, als die Fähigkeit, eine App zu installieren. Der kompetente Umgang mit ,Social Media’, Plattformen und KI braucht – neben gesetzlichen Regeln – Selbstregulierungskompetenzen, die im Heranwachsen systematisch erlernt werden müssen.“

  • Sie betont: „Um unsere Kinder wirksam gegen drohende digitale Abhängigkeit, ,Verzweckung’ und Betäubung der Kritikfähigkeit zu schützen, braucht es ein breites Bildungsbündnis von Schule, Elternhaus und Betrieb!“

Laut Welskop-Deffaa sind „Safeguarding“-Konzepte erforderlich, welche gerade diejenigen befähigen, welche durch die Logiken der Künstlichen Intelligenz (KI) von Ausgrenzung besonders bedroht sind. „Um sich in den digitalen Welten nicht zu verlieren, braucht es analoge Begegnungsräume, in denen jene Kompetenzen gestärkt werden, die es im Digitalen Zeitalter besonders braucht: Empathie, Neugier und Urteilsfähigkeit.“

„Digitaltag 2026“ – digitale Sicherheit im Fokus

Am 26. Juni 2026 findet wieder der bundesweite „Digitaltag“ statt. Ziel dieses Aktionstags sei es, Digitalisierung für alle Menschen alltagsnah verständlich und erlebbar zu machen. Deutschlandweit gebe es mehr als 2.000 Aktionen vor Ort und online.

  • Das Angebot reicht laut Bitkom von Workshops, Seminaren und Schulungen über Beratungsangebote bis hin zu „Tagen der offenen Tür“ und weiteren Mitmachformaten in zehn Themenfeldern – dieser Aktionszeitraum laufe vom 20. bis 28. Juni 2026.

Der diesjährige Digitaltag steht unter dem Motto „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“  – im Mittelpunkt soll die Frage stehen, wie sich Menschen sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt im Digitalen Raum bewegen können.

Echte Teilhabe an der Digitalisierung setzt Vertrauen in die Technik voraus

Die Studienergebnisse zeigten: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland (55%) sage, dass digitale Technologien ihnen im Alltag ein größeres Sicherheitsgefühl gäben. Zugleich gebe es bei konkreten Sicherheitsfragen zum Teil noch erheblichen Nachholbedarf:

  • 75 Prozent gäben an, einschätzen zu können, welche persönlichen Daten sie im Internet preisgeben sollten und welche nicht, 70 Prozent wüssten, wie sie ein sicheres Passwort erstellen. 55 Prozent könnten Zugriffsrechte von Apps einschränken, 53 Prozent wüssten, wie sie ihre Identität im Internet schützen – und 51 Prozent, was sie tun können, wenn ihre Daten online missbraucht wurden.

„Digitalisierung schafft nur dann echte Teilhabe, wenn die Menschen der Technik auch vertrauen. Sicherheit ist für uns deshalb keine nachgelagerte Frage, zumal auch die Landkreise Ziel von Cyberangriffen sind. Deshalb stellen wir uns dem, indem wir für einen sicheren Betrieb sorgen und die nötigen Kompetenzen aufbauen. Das muss immer mitgedacht werden. Anderenfalls verfehlt die Digitalisierung im Zusammenwirken verschiedener Behörden ihr Ziel“, so Dr. Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistages.

„Digitaltag 2026“ von offiziellem Livestream begleitet

Der „Digitaltag 2026“ soll von einem offiziellen Livestream begleitet werden – eröffnet vom Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), Dr. Karsten Wildberger, um 9.30 Uhr. Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sei für die „Abschlusskeynote“ vorgesehen.

  • Weitere Grußworte kämen von der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, und der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär. Ergänzt werde das Programm durch Beiträge aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bildung sowie Live-Schaltungen in das gesamte Bundesgebiet.

Hinter dem „Digitaltag“ steht die Initiative „Digital für alle“ (DFA) – ein breites Bündnis aus 27 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und Öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative sei es, Digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.

Weitere Informationen zum Thema:

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Seid dabei! Nächster #Digitaltag am 26.06.2026 / Bundesweiter Aktionstag für digitale Teilhabe

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Digitaltag-Aktionen 2026

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Digitaltag-Livestream 2026 / Am 26. Juni ist bundesweiter Digitaltag. Im offiziellen Digitaltag-Livestream schalten wir zu Aktionen in ganz Deutschland, sprechen mit spannenden Persönlichkeiten über digitale Teilhabe und würdigen die Sieger des Preises für digitales Miteinander.

datensicherheit.de, 22.06.2026
Bitkom-Aktionen zum Digitaltag 2026: KI-Betrug erkennen, digital ausweisen, virtuell treffen / Im Kontext des diesjährigen „Digitaltages“ m 26. Juni 2026 beteiligt sich auch der Digitalverband Bitkom e.V. mit zahlreichen Veranstaltungen und gibt mittels verschiedener Angebotsformate Antworten auf Fragen aus der digitalen Welt

datensicherheit.de, 17.05.2024
Digitaltag 2024 am 7. Juni: Bitkom als Partner sieht Handlungsbedarf / Bitkom möchte wichtige Schlagworte der Digitalisierung allen Menschen verständlich machen

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Vermittlung von Digitalkompetenz in knapp drei Vierteln der Unternehmen https://www.datensicherheit.de/vermittlung-digitalkompetenz-drei-viertel-unternehmen https://www.datensicherheit.de/vermittlung-digitalkompetenz-drei-viertel-unternehmen#respond Tue, 03 Jun 2025 22:54:45 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48179 Grundlegende Digitalkompetenzen sind inzwischen offenkundig in den meisten Berufen notwendig

[datensicherheit.de, 04.06.2025] Laut Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom vom Jahresbeginn 2025 zum Stand der Vermittlung von Digitalkompetenz in Unternehmen, beabsichtigen zwar zwei Drittel, ihre Belegschaft so für neue Aufgaben zu qualifizieren – indes beklagten befragte Unternehmen „fehlende Zeit, fehlendes Geld und fehlende Lust der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Bitkom Research hat hierzu im Auftrag des Digitalverbands 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Zeitraum der Kalenderwochen 2 bis 7 2025 telefonisch repräsentativ befragt. Die Fragen lauteten demnach: „Werden die Mitarbeitenden Ihres Unternehmens weitergebildet, um digitale Kompetenzen zu erlangen oder zu vertiefen?“ und „Inwiefern treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu?“

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Abbildung: bitkom

Ergebnisse einer Bitkom-Umfrage zur Vermittlung von Digitalkompetenz in Unternehmen Anfang 2025

Nur für acht Prozent der Unternehmen Vermittlung digitaler Kompetenzen kein Thema

Ob der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Maßnahmen zu IT-Sicherheit und Datenschutz oder die Nutzung spezieller „Tools“ wie Kollaborations-Software oder „Cloud“-Dienste – grundlegende Digitalkompetenzen sind inzwischen offenkundig in den meisten Berufen notwendig.

  • Rund drei Viertel der Unternehmen (73%) bildeten deshalb Mitarbeiter zu Digitalthemen weiter. Allerdings gebe es bei den meisten (62%) solche Angebote nur vereinzelt – lediglich bei elf Prozent würden sie allen oder fast allen Beschäftigten angeboten.

Bei weiteren 18 Prozent gebe es bislang keine solchen Weiterbildungen„sie werden aber diskutiert oder geplant“. Nur für acht Prozent der Unternehmen sei die Vermittlung digitaler Kompetenzen kein Thema.

Nicht nur Investitionen in Technologie – es geht ebenso um Investitionen in Menschen

Insgesamt gäben rund zwei Drittel der Unternehmen (70%) an, dass sie durch die Vermittlung von Digitalkompetenzen Beschäftigte für neue Aufgaben und Tätigkeitsbereiche qualifizieren wollten. Dabei habe nur jedes zweite Unternehmen (50%) eine Strategie zur Weiterbildung rund um Digitalthemen.

  • „Bei der Digitalisierung des Unternehmens geht es nicht nur um Investitionen in Technologie, es geht ebenso um Investitionen in Menschen“, betont der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst, und führt aus: Keine Branche und kaum ein Beruf wird in Zukunft ohne digitale Kompetenzen auskommen. Gerade mit Blick auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel müssen Unternehmen die eigenen Beschäftigten für die neuen Aufgaben der digitalen Arbeitswelt qualifizieren!“

Die Weiterbildung rund um Digitalthemen stelle Unternehmen allerdings vor Herausforderungen: Ein Drittel (33%) halte das Angebot an Weiterbildungen für „zu unübersichtlich“, ebenso viele (33%) gäben an, keine Zeit für die Weiterbildung der Belegschaft zu haben. 32 Prozent fehle es am Geld dafür – und knapp jedes zweite Unternehmen (46%) sage, viele der eigenen Beschäftigten hätten keine Lust auf Weiterbildungen zu Digitalthemen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 06.06.2024
Phishing-Benchmarking-Bericht von KnowBe4: Cyber-Sicherheitstrainings zeigen Wirkung / Starke Sicherheitskultur zusammen mit -technologie für die Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen unerlässlich

datensicherheit.de, 01.04.2021
SANS Foundations: Neue Trainings-Plattform für Security-Einsteiger / Berufseinsteiger und Quereinsteiger können sich über SANS Foundations ein erstes Grundlagenwissen und praktische Fähigkeiten verschaffen

datensicherheit.de, 09.09.2020
kaspersky-Training zeigt: Mitarbeiter überschätzen eigene IT-Kenntnisse / Mitarbeiter machen 90 Prozent der Fehler – aber in der Überzeugung, das Richtige zu tun

datensicherheit.de, 20.08.2020
Sicherheitstraining – Empfehlungen für die Praxis / Warum Sicherheitstraining für Entwickler wichtig ist und wie ein gutes Training aussehen kann, erklärt Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect bei Veracode.

datensicherheit.de, 09.08.2020
Phishing: Gesundheitssektor benötigt Schutztechnik und -trainings / Laut Interpol nun auch Organisationen im Gesundheitssektor vermehrt Cyber-Attacken ausgesetzt

datensicherheit.de, 12.10.2018
Cyber Security Month: Cyber-Sicherheit braucht permanentes Training / Zum Europäischen Aktionsmonat der Cyber-Sicherheit gibt Ivanti Tipps für eine umfassende Strategie

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